Beiträge von Framal

    Hallo Stefan123,


    allederartigen Rentenversicherungen sind relativ teuer. Von den Indexmodellen halte ich nichts. Das klingt für den Laien gut, ist in aller Regel jedoch nicht vorteilhaft.
    Eine derartige oder ähnlich ausgestattete Rentenversicherung hat jedoch mehrere Vorteile gegenüber einem „normalen“ Depot.


    1. Es ist ein Sparplan, welcher mit einer Absicherung gegen BU versehen werden kann. Nur dann macht eine Versicherung als Sparvertrag einen Sinn. Sonst sind IMMER normale
    Depots vorzuziehen. (Anm.: bis zu 250 € Monatsrate ist das auch bei einem normalen Sparplan möglich).

    2. Wenn sich Geld innerhalb der Versicherung angesammelt hat, ist der Fondstausch steuerfrei.
    3. Bei Auszahlung gilt das Halbeinkünftverfahren. Soll heißen, am Ende ist nur der halbe Gewinn zu versteuern.


    Ich persönlich würde das Sparen etwas anders angehen:
    a) Wenn Du Dich mit Fonds/ETF etwas auskennst und/oder Dich damit beschäftigen willst:
    1. Sparplan JA, aber als „normales“ Depot. Beispielsweise kann man bei der DKB Bank Fondssparpläne ohne Ausgabeaufschlag bekommen.
    2. Risikobereitschaft, Fondsmix und Strategie festlegen und anfangen zu sparen.


    b) Du willst Dich nicht mit Fonds/ETF beschäftigen, das sollen andere für Dich tun?:
    Geeigneten Berater suchen (Makler/Honorarberater), dabei darauf achten, dass dieser Berater unabhängig ist, einen breiten Marktzugang hat und zusätzlich, wenn möglich, mind. die Zulassung zur
    Vermittlung von Investmentfonds hat.


    Viel Erfolg
    Framal

    Hallo,



    "Und muss dieser (Anm.. Bestatter) dann von der Beamtenwitwe auch erst bevollmächtigt werden oder macht er das so ohne Weiteres?"


    Der Bestatter bekommt eine Kopie vom Versicherungsschein der Sterbegeldversicherung, er ruft bei der Versicherung an und diese wendet sich an die Witwe.



    Lg
    Framal

    Hallo Tami88,


    es wird einen "Verbraucherkredit" zur freien Verwendung benötigt. Schau den Zins, die Rückzahlungsdauer und die Gesamtkosten an, welche zu zahlen ist.
    Bitte drauf achten, dass keine Zusatzprodukte (Bausparverträge & Co.) mit verkauft werden.
    Sollten Absicherungen gewünscht sein, bitte an einen Versicherungsmakler wenden.
    Man (auch Frau) kann aber auch abseits vom Netz einen Kreditvermittler nutzen. Von diesem bekommt man das ggf. nicht nur vermittelt, sondern auch erklärt. Ist vielleicht etwas teurer, hat aber auch Vorteile.


    Lg
    Framal

    Hallo Goldkatar,


    gibt es DEN richtigen Kredit überhaupt? Was heute goldrichtig erscheint, kann morgen ein Klotz am Bein sein.
    Die Hausbank hat den Vorteil, dass sie Dich kennt. Leider unterliegen Bankmitarbeiter mitunter Weisungen oder Vorgaben.
    Bei freien Vermittlern muss Du auf Dein Gespür vertrauen.


    Wichtig ist auch der Zwck des Darlehens (Selbstnutzung/Vermietung/Kombination/Kapitalanlage ?)


    Ich würde bei der Eigenheimfinanzierung 2 Wege gehen.
    a) Online schlau machen, wo die aktuellen Konditionen liegen.
    b) Einen möglichst unabhängigen Vermittler suchen und mir Angebote vorlegen und erklären lassen.
    Wichtige Punkte sind erklärungsbedürftig und sollten den persönlichen Vorstellungen angepasst sein:
    - die Zinshöhe
    - die Zinsbindungszeit
    - die Tilgungshöhe und daraus resultierend die Ratenverpflichtung UND die Restschuld nach der Zinsbindungszzeit
    - die Sondertilgungsmöglichkeiten
    - die Besicherung des Darlehens
    - ...


    Worauf jetzt der Schwerpunkt gelegt wird ist individuell sehr unterschiedlich.


    Ich persönlich neig(t)e beispielsweise zu folgender Vorgehensweise:
    - möglichst lange Zinsbindung (mind. 15 Jahre, besser 20 Jahre, Verbraucher können das DA nach 10 Jahren mit 6-monatiger First eh kündigen.)
    - vertraglich vereinbart die NIEDRIGSTE Tilgungsrate die möglich war/ist (1%).
    Das klingt erst einmal unsinnig bei den akt. niedrigen Zinsen. Ich hatte aber Angst, das, wenn ein Verdiener in der Familie ausfällt, der andere Partner mit einer fest vereinbarten hohen Rate nich hinkommen würde. DAHER:
    - die Möglichkeit die Tilgungsrate zu erhöhen (und natürlich wieder absenken zu können)
    - Sondertilgungen (5% p.a.) vornehmen zu können.


    MfG und viel Erfolg
    Framal

    Hallo Tazitus,


    was würde ich tun?
    1. Ausrechnen, wie hoch JETZT Profit und Kosten der Police sind, so weit das möglich ist.
    1.1. Man kann ja selbst auf Grund der Jahreswerte 2015 und 2016 (oder 2014/2015) ausrechnen, was vom eingezahlten Geld im Fonds landet(e), jedenfalls näherungsweise.
    1.2. Wer es noch genauer möchte, kann dazu auch die Fondskurse verwenden. (Beispiel dazu als PDF-Datei anbei)


    ODER man kann ggf. sogar die Versicherung anschreiben und sich das mitteilen lassen. Das wäre am einfachsten und die teilen das auch mit!


    Wenn das akzeptabel ist dann:


    2.) Von der Versicherung eine Liste der verwendbaren Fonds (ETF's?) zusenden lassen.
    3.) Eine Anlagestrategie entwerfen und dieser folgen.
    ICH empfehle immer, das Guthaben aufzuteilen. Ein Teil in Aktienfonds und die auch zu besparen und ein Teil in Cash-, Geldmarkt- oder Rentenfonds. Das setzt aber ein hohes Eigenengagement oder eine gute Betreuung voraus. Was bei einer Fondspolice nie gemacht werden sollte, ist einen (oder mehrere Fonds) zu besparen und das unbeaufsichtigt laufen zu lassen. Aber allein mit der Frage ist ja die Saat für eine gute Ernte gelegt.


    MfG
    Framal

    Hallo Hagimann2000,


    ich sehe es aus der Sicht eines Menschen deutlich Ü50, seit etwa der Steinzeit mit derselben Frau verheiratet :) . Und als ich jung war, hatte ich nicht die Sicht auf die Dinge, wie ich sie heute habe.
    Es war nur ein gut gemeinter Ratschlag. Mach was und wie Du es willst, wir leben in einem freien Land.


    Lg
    Framal

    Hallo Hagiman2000,


    ich würde die volle Summe konstant und so lange wie nur möglich absichern. Die "über Kreuz" Variante ist sehr gut.


    Begründung: Heute hast Du das Darlehen vor Augen. Diesbezüglich kann man natürlich rüber die von Dir angedachten Varianten nachdenken. Wer würde dies nicht tun?
    Aber wenn ihr ü50 seid, das Haus abbezahlt ist, ist das Risiko abzuleben höher als heute. Wollt Ihr Euch da nicht gegenseitig abgesichert wissen?
    Ferner, was sind 300.000 € in 25 oder 30 Jahren wert? Welche Kaufkraft haben sie? Sollte dann einer von Euch beiden vom Recht des Ablebens gebrauch machen, hat der andere Partner ein schuldenfreies Haus und Barvermögen.


    Ich würde bei diesen Gedankenspielen NICHT nur das jetzige Darlehen betrachten, sondern mir auch mal den Plan für das zukünftige gemeinsame Leben vor Augen führen.
    Im "normalen" Leben sagt man doch so schön, wer billig kauft, kauft 2 mal. Sorry, aktuell sind Deine Gedankenspiele beim Billigkauf.


    Ich wünsche ein glückliches Händchen, den richtigen Weg zu finden.
    Framal

    Hallo Katze,



    es ist immer ärgerlich, wenn vertraglich zugesichertes Geld nicht pünktlich kommt. (Gilt beiderseits!)


    Aber ist das ein Problem mit der Versicherung? Wenn jetzt der Scheck nicht eingelöst werden kann, wäre die Überweisung im Dezember 16 auf das Konto auch "kontraproduktiv" gewesen, oder?
    Du kannst den Scheck nicht einlösen, die Versicherung zahlt Dir unbürokratisch Schadenersatz und Verzugszinsen und Du fühlst Dich ungerecht behandelt? ?(
    Du willst einen höheren Schadenersatz, obwohl Du einen Scheck nicht einlösen kannst? Was willst Du denn machen, wenn Dir die nochmal 100 € per Scheck schicken?


    HINWEIS: Der Basiszins der Bundebank liegt seit 01.07.2016 bei - 0,88%. Wenn Du einen Schadenersatz geltend machen könntest, liegt die Entschädigung oft bei 5% über diesen Basiszins, also bei 4,12% pro Jahr oder 0,34% pro Monat. Nun nimm mal von Deiner Auszahlung 0,34% und errechne, ob es sich lohnt, da Anstrengungen zu unternehmen. Zumal Du den eventuellen Scheck ja nicht mal einlösen könntest.


    Schönes WE
    Framal

    Hallo Tommy82,


    such Dir doch einen Ansprechpartner. Allein aus den Fragen erkennt man doch, dass Du Hilfe benötigst. DEN einen Fonds finden und diesen dann 10, 15 oder 20 Jahren behalten zu wollen, ist doch nicht praktikabel.


    Wolltest Du es doch selbst machen wollen, so kompliziert ist es nun auch wieder nicht, gebe ich Dir folgenden Rat:


    Such Dir einfach eine (Online-) Bank, die Dir ein Depot mit Konto zu günstigen Konditionen bietet und wo Du Fonds mit Rabatt kaufen kannst.
    Da besparst Du einen klassischen Aktienfonds (Meinetwegen auch einen ETF. Ein ETF auf den DAX würde sich empfehlen, denn dieser Index wäre sehr leicht zu beobachten.)
    Und lege bitte IMMER etwas Geld auf das Konto.
    Aktuell würde ich persönlich 50% des Geldes auf das Konto legen und 50% in den Fonds (oder ETF).
    Immer wenn die Börse um 20% gefallen ist, nimmst Du das Geld vom Konto und legst es in den Fonds (ETF). Idealerweise nicht alles auf einmal, sondern in 3-6 Raten.
    Das wäre eine sehr einfache aber gute Strategie! Allemal besser, als das jetzt veranstaltete Fonds suchen!


    NACHTEIL dieser Strategie: Die klingt einfach, ist aber mit eigenem Geld schwer umzusetzen. Denn es gehören unwahrscheinlich viel Disziplin und Nervenstärke dazu.


    VOTRTEIL: Du wirst unabhängig.


    Wenn Dir das zu kompliziert erscheint, such Dir einen Berater.


    MfG und viel Erfolg
    Framal

    Hallo Toschma,

    Zitat

    "Dennoch kann ich nicht verstehen, dass bei weiteren 25 Jahren Ansparphase und bisherigen 10 Jahren Laufzeit (also insgesamt 35 Jahre Ansparphase mit einmaliger Zahlung) die monatlichen Rentenzahlungen bei gleichbleibenden Zinssatz von 6% in den nächsten 25 Jahren sich um über 30% reduzieren!"

    Das Kapital was in der Versicherung angespart wird, ändert sich NICHT!!! Wenn bei 6% Zinsen 50.000 € Endkapital (Verrentungskapital) in Aussicht gestellt wurden, ändert sich daran NICHTS!
    Es bleibt bei dem "Zielkapital" 50.000 €.


    Nur war die Versicherung bei Abschluss der Meinung, aus dem Endguthaben i.H.v. 50.000 € eine lebenslange Monatsrente von 219 € machen zu können.
    Heute schätzen sie, die 50.000 € reichen nur noch die 156 € lebenslange Rente.


    Lg
    Framal

    Hallo Toschma,


    die 6% sind sehr wahrscheinlich die unterstelle Rendite in der Ansparphase, also der Zeit, bis zum Renteneintritt. Und da ist für den Rentenfonds ein Zins von 6% unterstellt, mit dem ein Guthaben von xy € erreicht wird. Und diese xy € werden dann verrentet.
    In der Rentenphase werden nicht mehr die 6% unterstellt, sondern eine Rendite, die die Versicherung unterstellt. Diese wird durch den Rentenfaktor ausgedrückt.
    In dieser Rentenphase „vereinnahmt“ die Versicherung Deine xy € und zahlt Dir dafür eine lebenslange Rente.
    Als die Versicherung abgeschlossen wurde, hat die Versicherung für diese Zeit vielleicht mit einem Zins von 4% gerechnet. Heute vielleicht nur noch mit 2%.
    Und somit kommt die geringere Rente zustande.


    MfG Framal

    Hallo Tommy82,


    klingt vielleicht komisch, aber WELCHEN Fonds Du nimmst ist völlig wurscht! Entscheidend ist die Strategie.


    Wenn Du (fast) nix weiß und in Aktien(Fonds) investieren willst, warum nimmst Du nicht einfach ein EFT (DAX,DJ;NIKKEI, oder ... ?)
    Ich würde es dann so machen: 50% des Geldes in ein ETF und 50% des Geldes auf ein Konto. Und immer dann, wenn der ETF mind. 25% eingebrochen ist, das Geld vom Konto in den ETF umlegen (ggf. in 6 Monatsraten).
    Und das Ganze OHNE nachzudenken, nur auf Grund der Zahlen handeln.


    Lg
    Framal

    Hallo HänschenKlein


    Bitte nicht pauschal an die Sache heran gehen, sondern individuell, was hier möglich ist. Nimm die Wertmitteilung von 2015 und die von 2016 (oder 2014 und 2015) und schon kannst Du ausrechnen, was die Versicherung abwirft.


    Zu den Fonds: Also wenn die + 40% gemacht haben, sind es Aktienfonds. Und das geht nicht immer so gut aus. "Man" sollte bei Anlagen stets auch etwas Sicherheit mit einbauen. Da sind teilweise risikoärmere Fonds eine Alternative. Damit geht die Rendite in die Knien, aber die Sicherheit erhöht sich. Und eine Versicherung als 2. Standbein ist ebenfalls nicht zu verachten. Im Notfall kann man immer noch das Geld der Versicherung abrufen.


    Ich empfehle ferner, die Rendite auf die Gesamtanlage(n) zu berechnen. Hier also Versicherung + Depot. Wenn das Depot 40% macht und die Versicherung - 2% und am Ende ein Gewinn von 15% steht, ist doch alles in schönster Ordnung. Denn nächstes Jahr könnte das Depot - 50% machen, da freut man sich sogar über -2% in der Versicherung!



    MfG
    Framal

    Hallo,


    die Fonds INNERHALB der Fondspolice zahlen an die Versicherung eine jährliche Vergütung.
    Wenn Teile davon dem VN gut geschrieben werden, ist das bei einer Fondspolice die Überschussbeteiligung.


    LG
    Framal

    Hallo Tommy82,


    das Thema hatten wir beim 1. Kind schon einmal. Ich hoffe dem Kind geht es gut.
    Damals hatte ich einen MIX aus 50% Aktienfonds und 50% Geldmarktfonds empfohlen. Daran hat sich bis heute nichts geändert.
    Im Anhang die "Ergebnisse" 2-er möglicher Fonds NACH laufenden Kosten.


    Der Aktienfonds ist einer der ältesten Fonds in D. Daher ist seine Strategie gut nachvollziehbar.
    Den Geldmarktfonds benötigen wir (Du), damit im Falle eines Kursverfalles im Aktienfondsbereich verlustfreies Geld verfügbar ist.


    Ohne fachliche Unterstützung, nur über ein (dieses) Forum, ist eine Depotbetreuung schwer durchzuziehen.
    Sieh zu, dass Du die Fonds irgendwo ausgabeaufschlagfrei bekommst.


    HINWEIS: Das hier ist natürlich keine Beratung, Empfehlung nach WpHG oder gar eine Aufforderung zum Handeln, lediglich eine Anregung!!!!


    LG
    Framal

    Hallo SpezialK,


    vor allem fußt die Vorsorge lediglich auf "Geldversprechen". Die Sache mit dem Haus und dem abgezahlten Kredit bis dahin, ist schon gut gedacht. Aber das Thema ist so umfangreich, das kann in einem Forum nie und nimmer sinnvoll ausdiskutiert werden. Geben Sie den Rahmen vor:
    Wieviel Geld haben wir, welche Rücklagen behalten wir, welche Rücklagen lösen wir bzgl. Kredit auf, was benötigen wir an Kredit(en), was kann/muss der Kredit kosten (Dauer der Zinsbindung/Tilgungshöhe), was muss für Versicherungen (BU, KV, Todesfall ...) aufgewendet werden, was kann für Versicherungen bleiben (Altersvorsorge, ... ), was sparen wir variabel, .... .
    Suchen Sie sich einen (mehrere) Ansprechpartner und besprechen Sie diese Themen.


    MfG
    Framal

    Hallo,


    die Provision ist das kleinste Problem und jetzt auch "gelöst". Aktuell sind es die laufenden Kosten, auf die geachtet werden muss. Und wichtig ist, das die Fondsstrategie stimmig ist.
    Bitte mal bei der Versicherung anfragen, welche Fondsalternativen es gibt. Dann daraus eine Strategie entwickeln.
    So nach dem Motto: Wenn die Zinsen anfangen zu steigen, mache ich ..... , wenn die Aktienmärkte zusammenbrechen (sollten) mache ich, .....


    Viel Erfolg
    Framal