Beiträge von Birbey

    Hallo,
    ich habe eine Eigentumswohnung und möchte mich bestmöglichst gegen Wasserschäden und Feuerschäden absichern.
    Ich blicke leider nicht wirklich durch, welche Versicherung wann zahlt. Am besten ich schildere Mal meine Situation. Ich hoffe, es kommen dadurch mehrer Radschläge.
    Bad


    Im Bad habe ich eine Badewanne. Diese ist mit drei Wänden umzingelt. Die vierte Seite, eine Längsseite, ist vollständig ohne Zugang zum Abfluss verfließt.
    Wenn jetzt dort Wasser abfließt und die Decke der unteren Wohnung wird nass, welche Versicherung zahlt? Die Wohngebäudeversicherung unserer Anlage?
    Wie sieht es aus, wenn dieses Wasser über die auf die Möbel der unteren Bewohnung fließt und beispielsweise die Möbel oder den Laminatboden beschädigt? Meine Haftpflichtversicherung oder die Wohngebäudeversicherung?
    Wer zahlt die Kosten in meinem Bad? Das Bad muss dann neugefließt werden. Das geht ins Geld. Zahlt dies meine Hausratsversicherung dann?
    Küche


    In der Küche habe ich wie alle eine Spülmaschine. Im Endeffekt die gleichen Fragen wie beim Bad.
    Eine private Haftpflichtversicherung habe ich seit gut 15 Jahren. Bin bei der bayersicherischen Versicherungskammer. Habe dort einen Premiumtarif damals ausgewählt, wo auch Dienstschlüsselverlust, Schäden, dich ich an meinem Arbeitgeber oder Kunden verursache, mitversichert.
    Die Gebäudehaftpflichtversicherung unserer Anlage ist auch bei der bayerischen Versicherungskammer versichert.
    Eine Hausratsversicherung habe ich noch nicht. Ist es sinnvoll diese auch beim gleichen Versicherer abschließen, nach dem Motto, "wenn alles bei einer Versicherung versichert ist, hat man kein Problem beim Abrechnen, weil man zwischen den Versicherungen streiten muss, wer wie zuständig ist?
    Wie sieht die Sachlage bei Feuer aus? Wir haben ja alle Elektrogeräte und Steckdosen.
    Vielen Dank für Eure Aufklärungen.

    Hallo zusammen,


    eine Frage hätte:


    Muss das selbstgenutzte Wohneigentum in Deutschland sein oder reicht es auch im Ausland aus?


    Ich habe bei mehreren Versicherung in den AGBs nachgeschaut und konnte keinen Passus unterscheiden, der zwischen In- und Ausland unterscheidet.


    Nun denke ich mir, dass es einerseits dazu zählt, weil in den AGBs nichts unmittelbar drinsteht, andererseits frage ich micht, ob es sein kann, dass automatisch von Amts wegen ausgeschlossen ist, da es ein deutscher Rechtsvertrag ist.


    Über eine klare Aussage würde ich mich freuen.

    Buster12, selbst wenn vor 55 wieder unter die zukünftige Jahresarbeitsverdienstgrenze, wie Du es bezeichnest, Beitragsbemessungsgrenze kommst, dann kommst Du zwar erst einmal als pflichtervericherter Angestellter wieder zurück in die gesetzliche Krankenkversicherung, aber Du kommst nie als Rentner in den Genuss der Pflichtversicherung. Du musst Dich dann als Rentner freiwillig weiterversichern. In der Regel ist dann dieser Beitrag teurer. Dann darft Du das nach Deiner Meinung nach heute gesparte Kapital schön brav nachbezahlen.


    Google mal nach "Vorversicherungszeit KvDR (=Krankenversicherung der Rentner)" nach.


    Es ist nämlich so, dass wenn man im zweiten Teil seines Berufsleben nicht mindestens 90% der Zeit gesetzlich krankenversichert war, sich als Rentner freiwillig versichern muss.


    Hintergrund ist, dass wer sich zulange aus der Soldiargemeinschaft verabschiedet hat, nicht von der Gemeinschaft im Alter getragen werden soll. Somit darf der, der gemeint hatte Geld zu sparen, schön brav die Beiträge, wenn man es so sehen will, nachzahlen.


    Auch wenn jetzt viele mich steinigen werden: Wer in die Private aus spartechnischen Gründen rein gehen will, spart auf lange Zeit garnichts. Merke Dir: Private Versicherungsunternehmen wollen Geld verdienen. Gesetzliche Krankenversicherungen wollen nur kostendeckend arbeiten.


    Und außerdem die gesetzliche ist nicht so schlecht wie sie geredet wird und die private auch nicht so toll wie sie von der Versicherungswirtschaft beworben wird. Ich kann jedem nur empfehlen, sich gesetzlich weiterzuversichern und privat eine gute Krankenzusatzversicherung abzuschließen.

    Hallo,


    ich ziehe mal den Thread hoch...ich habe nun mich informiert über mehrer Makler bzw. Versicherungsvertreter, da Ergebnis war sehr nüchternd:


    1. Makler hat mich sogar Zuhause besucht, Daten mitgenommen und sich nie wieder gemeldet. Erreichbar war er auch nicht mehr.


    2. Versicherungsvertreter der Inter war sehr hilfreich und nett, aber leider hat in meinem Fall die "Kundenmoral" der Inter zu wünschen übrig gelassen.
    Konkret: Mein Sohn war mit 4 Monaten mal präventiv beim Augenarzt, weil er manchmal leichte Augenzittern hatte. Augenarzt konnte nichts finden.
    Folge war, dass Inter Augenschäden ausschließen wollte, obwohl der Augenarzt danach schritlich nochmal ausdrücklich assestiert hat, dass
    kein Schaden vorlage und in der Zwischenzeit durch das Wachstum das Zittern normal war, es nur eine präventive Untersuchung war.
    Scheinbar ist man bei präventiven Untersuchungen schon für die Inter krank genug. -> Auf dem Papier "toller Tarfif", will aber nicht wissen,
    wie die Zahlungsmoral ist, falsch man etwas tatsächlich braucht.


    3. und 4 Makler hatte nur jeweils eine Stunde dafür Zeit. Wirkte nicht gerade professionell. Die Broschüre hätte ich selbst auch lesen können!


    So und jetzt stehe ich da, nach über 319 Tagen und bin genauso weit wie vorher!


    Habe mich nun entschlossen, selber einen Anbieter zu suchen. Welche Anbieter sind am Markt von der Abschließ-, Zahlungs- und von der Abrechnungsmoral her zu empfehlen.


    Bitte nicht böse verstehen, aber ich habe den Eindruck, dass man eine ganze Branche - dank der "Geier-Vorständen" systematisch kaputt gemacht hat. Man sollte m. E. den Beruf Versicherungskaufmann in Versicherungsverkäufer umtaufen. Wäre wohl ehrlicher.