Beiträge von RocklandSports

    Hallo,
    Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung beruht die private Krankenversicherung auf dem sogenannten Äquivalenzprinzip: Bei Vertragsabschluss wird ein
    Versicherungsbeitrag vereinbart, der nach dem individuellen Risiko des
    Versicherten sowie seinem gewünschten Versicherungsschutz kalkuliert
    wird. Die Beiträge werden so berechnet, dass sie alle Leistungen abdecken, die der Versicherte aller Voraussicht nach benötigen wird.
    Soweit die Theorie.


    Die Praxis sieht im moment etwas anders aus...Sie haben mit der PKV ein sehr beratungsintensives Thema getroffen. Eine falsche Entscheidung in diesem Bereich lässt sich manchmal nie wieder bereinigen und begleitet Sie im schlimmsten Fall Ihr ganzes Leben (und lässt Sie dies u.U. auch spüren...)
    Verzichten Sie in eigenem Interesse nicht auf die Beratung (- und Vermittlerhaftung). Gehen Sie zu einem versierten Vermittler, der Sie hierzu umfassend berät. Hier im Forum gibt es auch einige fitte Jungs (Kollege Kliem z.B.). Investieren Sie das bisschen Zeit - es geht um eine Lebensentscheidung!

    Hallo Rolf,


    ich muss Barmer beipflichten, dass klingt schon sehr ungewöhnlich.



    Da wir keinerlei Einblick in Akten etc. haben, kann eine Stellungnahme nur seeeeehr vage abgegeben werden - daher verzichten wir dann meist darauf überhaupt eine abzugeben.



    Hier kann man dir leider nur den Tipp geben, dies rechtlich überprüfen zu lassen. Hast du eine Rechtsschutzversicherung? Dann ab zum Anwalt (vorher Deckungszusage holen- schriftlich!). Wenn keine besteht - hilft hier der Ombudsmann. Das Verfahren ist für den Kunden kostenfrei.



    Viel Erfolg!

    Hallo,

    Ich musste 2014 von meinem damaligen Betrieb aus eine Therapie machen, weil ihnen meine ruhige Art nicht passte bzw. sie sie nicht normal fanden. Natürlich gab es keine offizielle, schriftliche Anweisung oder sonstiges. Ich wurde einfach nur so lange unter Druck gesetzt bis ich es leider getan habe. Ich befand mich damals in der Ausbildung, hatte mich mit Versicherungen noch nicht auseinander gesetzt und daher keine Ahnung welche Auswirkungen das einmal haben könnte.

    Letztes Jahr habe ich dann jedoch problemlos eine BU abgeschlossen. Mein Vermögensberater meinte damals, dass es nicht wichtig wäre, wenn ich nicht innerhalb von 5 Jahren nach der Therapie aufgrund dieser angeblichen Phobie oder anderen psychischen Erkrankungen berufsunfähig werden würde.

    Ihr Vermögensverberater zielt hier sicherlich auf die Anfechtung des Vertrages wegen arglistiger Täuschung ab - respektive auf die Verjährung der arglistigen Täuschung ab. Die Frist ist jedoch länger als 5 Jahre nach Vertragsabschluss. Schriftlich haben Sie die Aussagen nicht zufällig, oder?


    Allerdings widerspricht diese Aussage allem, was ich hier oder in anderen Foren so lese.
    Dort heißt es immer, dass man keine Chance auf eine BU hat, wenn irgendwo eine psychische Erkrankung vermerkt ist. Dass man eine Wartezeit von 5 Jahren ab der Therapie hat bis man eventuell eine BU abschließen kann, zumindest einen Aufpreis zahlen muss oder psychische Erkrankungen ganz aus der BU ausgenommen werden.

    Richtig. Es gibt nicht umsonst Spezialisten.

    Da ich aktuell Probleme mit der Betreuung meiner Versicherung habe, würde ich gerne zu einem anderen Anbieter wechseln. Deshalb kommt das Thema gerade wieder auf.
    Ich hatte die Therapie schon erfolgreich aus meinen Gedächtnis verdrängt und vergessen beim Termin mit der neuen Versicherung zu erwähnen (was ich am Montag direkt nachholen werde).

    Sollte Ihr Abschlussvermittler exakt die o.a. Aussagen getroffen haben, so sollten Sie sich schleunigst auch einen anderen Betreuer suchen.

    Nun habe ich mich gefragt, ob dies überhaupt sinnvoll ist oder ich mich damit selbst in Schwierigkeiten bringe? (Nicht, dass ich es der neuen Versicherung noch mitteile, sondern dass ich überhaupt wechsle. Mitteilen werde ich es auf jeden Fall).
    Die Therapie ist noch keine 5 Jahre her, eine BU mit einer Klausel, die psychische Erkrankungen ausschließt, möchte ich eher weniger, da das im Zeitalter des Burnouts wohl einer der wahrscheinlichsten Gründe für eine BU ist, wenn denn überhaupt eine auftritt.

    Suchen Sie sich besser einen versierten auf Vorsorge spezialisierten Makler, der anonyme Probeanträge stellen kann. Hier wird die Auswahl sehr sehr klein und ein Einfirmenvertreter und/oder ein Vermögensberater (der i.d.R. auch nur "seine Läden" bedient) kann dies schlichtweg nicht leisten.

    Allerdings bin ich mir mittlerweile auch nicht mehr sicher, ob es in meiner aktuellen BU abgesichert wäre oder ob es nicht als 'Unterschlagung' gelten würde, da die Therapie ja zu Beginn der Versicherung letzten Jahres schon bei der Krankenkasse vorlag, aber in der Versicherung nicht vermerkt ist.

    Es würde als arglistige Täuschung gelten - somit würde der Versicherer Leistungsfrei bleiben.

    Ich habe einen Bürojob ohne Kundenkontakt. Lediglich umgeben von meinen Arbeitskollegen, vor denen ich definitiv keine Angst habe.
    Ich bin lediglich ein sehr ruhiger Mensch mit einem fehlenden Talent für Small Talk. Aber heutzutage gelten leider viele Charaktereigenschaften direkt schon als Krankheit. Ist man zu introvertiert hat man direkt eine soziale Phobie, ist man zu extrovertiert hat man direkt ein Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom.

    Spielt bei der BU-Absicherung allerdings leider keine Rolle. Diagnostiziert ist diagnostiziert.

    Vielleicht gibt es hier ja jemanden, der sich in der Materie besser auskennt und eine Meinung oder einen Ratschlag dazu hat.

    siehe oben!

    Vielen Dank schon einmal im Voraus!

    Bitte sehr.

    Liebe Grüße

    Grüße zurück

    Hallo Fabio,

    Meine RS-Versicherung lehnt die Kosten für eine anwaltliche Beratung ab, weil der Versicherungsfall nicht eingetreten ist.
    Hier stellt sich die Frage, was ist ein Versicherungsfall?
    Beispiele:
    Bei einer vorgesehenen Adoption soll eine Beratung Klarheit bringen, wie vorzugehen ist. Wann tritt denn hier der Versicherungsfall ein? Nach Ablehnung des Antrages beim Familiengericht?

    Die RS handelt hier richtig - der Versicherungsfall ist erst nach Ablehnung des Antrages eingetreten. Schauen Sie mal in die Leistungen, evtl. haben Sie hier die Leistungsart "Beratungsrechtsschutz im Familienrecht" o.ä. versichert. Über diese Leistungsart würden Sie hier dann jedoch eine Deckung erhalten. Gut denkbar das der Versicherer Sie aber nicht von sich aus darauf aufmerksam macht - schließlich treiben solche aus VR-Sicht "unnötigen" RA-Besuche die Schadenquote nach oben.

    Zweiter Fall, es droht eine Kündigung des Arbeitsverhältnis, ist denn da der Versicherungsfall eingetreten oder muss erst das Arbeitsverhältnis gekündigt sein?

    Eine drohende Kündigung ist kein Versicherungsfall - geht aber eine Abmahnung voraus ist die "Abwehr" der Abmahnung jedoch als Versicherungsfall zu sehen.
    Ansonsten tritt der Versicherungsfall erst mit Ausspruch der Kündigung eingetreten.

    MfG
    Fabio06

    Viele Grüße

    Hallo,


    ich gehe mal davon aus, dass Sie bei "Versicherung" von Ihrer Privathaftpflichtversicherung sprechen.


    Die Privathaftpflichtversicherung hat die MwSt. abgezogen, da keine Reparaturrechnung bzw. Neuanschaffungsrechnung vorliegt. Sobald diese vorliegt, wird Ihre Versicherung sehr wahrscheinlich die aliquote MwSt. ebenfalls regulieren.


    Grundsätzlich müssen Sie selbst aber gar nichts mehr tun.
    Die Privathaftpflicht übernimmt das Prozedere mit dem Geschädigten (was hier auch offenbar passiert ist).


    Der Vermieter kann noch so viele Rechnungen an Sie senden - diese sind allesamt gegenstandslos. Er hat grundsätzlich gem. BGB nur Anrecht auf den Zeitwert - diesen hat die Versicherung berechnet und ausgezahlt. Sollte der Vermieter der Meinung sein, dass ihm mehr zusteht, so muss er mit der Privathaftpflichtversicherung Kontakt aufnehmen oder entsprechende Klage erheben. Die Abwehr der Klage ist übrigens auch über Ihre Privathaftpflichtversicherung gedeckt.


    Ihr Link bezieht sich auf schweizerisches Wohnrecht. Wir haben hier keine starr festgelegte Lebensdauer od. Nutzungsdauer, hierzu werden Präzedenzfälle herangenommen. Bei Spülbecken gehts eher in Richtung 10-12 Jahre, bei besonders hochwertigen Spülbecken mit viel Kulanz auch auf 15-18 Jahre.



    Viele Grüße

    Hallo,



    das kommt natürlich auf Ihren Tarif an.



    Im aktuellen Tarif der AdvoCard ist der Sozial-RS im Baustein "Privat" enthalten. Rechtsberatungen, d.h. Beratungen ohne das bereits ein Rechtsschutzfall i.S.d. Bedingungen eingetreten ist, sind generell nicht versichert. (Telefonisch hingegen schon)
    Es sei denn Sie haben die 360°-Absicherung - dann sind auch vorsorgliche "vor Ort" Beratungen bis 1000 EUR abgesichert.

    Hallo,



    die prozentuale Erstattung (80%,90% etc.) bezieht sich bei den meisten Versicherern auf die Erstattung INKLUSIVE Vorleistungen der GKV oder eben der freien Heilfürsorge.


    Schließen Sie als Beamter mit Heilfürsorge einen solchen Tarif ab, der z.B. 80 oder 90% inklusive Vorleistung der freien Heilfürsorge übernimmt, dann profitiert letztlich nur die Versicherung von der - gegenüber einem GKV-Versicherten - höheren Zahnersatzleistung.


    Suchen Sie daher bevorzugt einen Zahntarif aus, der seine prozentuale Leistung unabhängig vom Zuschuss der GKV bzw. freien Heilfürsorge erbringt. Dann reicht Ihnen mitunter auch ein etwas günstigerer Tarif, der z.B. nur 50% zuzüglich Vorleistungen der freien Heilfürsorge übernimmt. Damit kommen Sie dann nämlich aufgrund des doppelten Festzuschusses auch auf ähnlich hohe Gesamtleistungen.



    Des weiteren ist zu Prüfen wie die Zugangsvorraussetzungen bei den Versicherern gestrickt sind. Bei den meisten Versicherern gilt explizit die Mitgliedschaft in einer deutschen gesetzlichen Krankenversicherung als Zugangsvoraussetzung nennen.


    Viele Zahnzusatzversicherungen setzen das nicht mit der freien Heilfürsorge gleich und lehnen Personen mit Anspruch auf Heilfürsorge ab.



    Ein weiterer überlegenswerter Punkt:
    Sie starten relativ jung mit einer Zahnzusatzversicherung. Hier können Sie von niedrigeren Prämien profitieren. Daher auch darauf achten, wie der jeweilige Tarif kalkuliert ist. Ist der bspweise nach Art der Schadenversicherung ohne Altersrückstellungen kalkuliert, so wird der Beitrag automatisch auch bei einer positiven Combined-Ratio (Verhältnis Prämie zu Kosten) steigen. Das können bei einem hochwertigen Tarif schnell mal 80 EUR monatlich werden, wobei natürlich nicht zu vergessen ist, dass Sie im Alter ohnehin die freie Heilfürsorge gegen Beihilfe + (idealerweise) 50% PKV (mit bereits entsprechender bestehender Anwartschaft), wo Sie ohnehin andere Möglichkeiten der Absicherung haben.

    Sie sollten im eigenen Interesse keine Eigenversuche über das Internet versuchen, sondern direkt zu einem (Fach-)Makler gehen. Die Prämien sind ohnehin die selben - Sie haben aber den Vorteil einer Beratung, Dokumentation und im Zweifelsfall einer Haftung.

    Hallo,
    melden Sie den Schaden einfach "offiziell" Ihrer Versicherung bzw. Ihrem Vertreter. Die Gesellschaft wird dann den Anspruch des Geschädigten(Nachbarn) prüfen und u.U. einen Gutachter rausschicken (und diesen auch bezahlen) und je nach Lage den Schaden ersetzen.

    Hallo,


    richtig. Versicherungsvergleichsseiten sind auch nur Makler oder Mehrfachagenten.


    Sie haben die Zeit nicht, um sich das alles durchzuschauen? Na ist doch super. Gehen Sie zu einem Makler vor Ort und lassen sich die besten Angebote gemäß Ihres Bedarfes raussuchen und vorstellen.


    Grüße

    Hallo zusammen,

    Hallo :)

    ich hatte gestern einen Termin bei der DEVK wegen meiner Rechtsschutzversicherung.
    Als ich erwähnte, dass ich die Versicherung vor Jahren online abgeschlossen habe, kam erst mal der Hinweis, dass ich dann überhaupt froh sein könnte, dass ich gnädigerweise einen Termin bei der Niederlassung bekommen hätte
    Ich muss dazu sagen, ich wollte da gar nicht hin, aber man bestand auf einen Termin, weil sich meine Rückfragen telefonisch angeblich nicht klären ließen...

    Das liegt immer im Ermessen des jeweiligen Vertreter vor Ort, ob er seine Zeit investiert, um einem Kunden zu helfen, der nicht bei ihm abgeschlossen hat.
    Ein perfides Beispiel: Sie kaufen Ihren TV im Internet und gehen dann zum kleinen TV-Laden vor Ort um sich den TV erklären zu lassen. Würden Sie Ihre Zeit für diesen Kunden investieren - ohne hier auch nur einen Cent zu verdienen bzw. verdient zu haben? Die meisten werden es nicht tun.


    Da die Kollegen aber ja scheinbar auf einen persönlichen Termin bestanden haben...

    Danach wurde mir unbedingt davon abgeraten irgendwelche Versicherungen online abzuschließen. Der Herr von der DEVK sagte, ich würde damit als Versicherungsfachmann auftreten und wäre nicht durch einen zwischengeschalteten Versicherungsmakler geschützt. Es könne sein, dass die Versicherung bei Online-Abschluss in Einzelfällen gar nicht greift. Auch auf mehrfache Nachfrage konnte er mir das aber nicht genauer erklären
    Jedenfalls sollen nahezu alle online abgeschlossenen Versicherungen "Billig-Tarife" sein, die nicht ausreichend schützen.

    Grundsätzlich "greift" eine Versicherung für das, was gem. Bedingungen abgesichert worden ist. Egal ob Online oder Vor-Ort-Abschluss.
    Viele Produkte sind allerdings sehr komplex geworden und unterscheiden sich teilweise schon massiv in der Variantenvielfalt, sodass ein Laie hier zu 99% rein aus "Bauchgefühl" eine Entscheidung trifft. Die Erfahrung zeigt, dass Absicherungslücken aufgrund fehlender Bedarfsermittlung insbesondere bei Online-Abschlüssen, entstehen. Hätten Sie hier jedoch den Abschluss Vor-Ort gewählt, so hätten Sie u.U. eine Regressmöglichkeit gegenüber dem Vermittler - denn der haftet für seine Beratung. Das Internet jedoch nicht.


    Nicht umsonst gibt es geregelte Einstiegsqualifikationen, sowie div. Verpflichtungen der Vermittler zur Erhaltung und Ausbau des Wissensstand. Wäre das Geschäft soooo easy wie es viele denken, gebe es den Berufsstand mit Sicherheit nicht mehr.


    Das alle Online-abschließbaren-Tarife nur Billig-Tarife sind, kann ich so nicht unterschreiben. Es mag sicher Gesellschaften geben, die Online nicht Ihre Premium-Tarife anbieten, viele hingegen tun dies doch. Meiner Erfahrung nach sind es oft sinnvolle Zusatzbausteine, die nicht online-abschließbar sind.



    Jetzt frage ich mich, war das nur Panikmache, weil der Makler ja auch eine Daseinsberechtigung braucht oder ist da was dran bzw. was?
    Bisher haben meine Versicherungen immer alles übernommen (alle online abgeschlossen). Aber er sagte, das wären ja auch Kleinigkeiten gewesen, bei komplizierteren Sachverhalten hätte ich möglicherweise einen Nachteil.
    Ich sehe ja ein, dass es im Versicherungsfall gut sein kann, einen Berater vor Ort zu haben, der einem weiterhilft, aber bisher konnte ich auch immer alles online und telefonisch klären (was mir bei solchen Beratern auch lieber ist).

    Es wird sicherlich irgendwann der Punkt kommen, an dem Sie telefonisch oder online nichts mehr klären können oder sogar wollen. Naturgemäß ist Ihnen ein Vermittler, bei dem Sie abgeschlossen haben, gesonnener als irgendein Sachbearbeiter der keinerlei persönlichen Kontakt zu Ihnen pflegt.

    Danke schon mal

    bitte.

    Hallo,



    ja Sie übersehen hier etwas.


    Im übrigen erhalten Sie einen nahezu identischen Versicherungsschutz für weniger Prämie bei einem Premiumversicherer. Inklusive einer Beratung und einem Vermittler, der für die Beratung im Zweifelsfall sogar noch haften darf und Sie im Schadenfall unterstützt.

    Danke für die präzise Antwort. Ja, habe irrtümlich "Finanz" bei BaFin unterschlagen - Sorry.
    Nun, wo kommt man an Infos ran. --> beim Vermittler des Vertrauens. Viele können (auch als Ausschließlichkeitsvermittler) den Markt vergleichen.

    Den RVG-Blog muss man realistisch sehen, also nicht überbewerten, dies ist mir auch bewusst. Dennoch die eine oder andere Versicherung zeigt in den Beiträgen schon - besser Finger weg. --> Immer auch die Zahlen in Relation setzen. Ein VR der 500.000 Versicherungsfälle im Jahr reguliert und dabei 120 Negativeinträge im RSV Blog aufweist, ist relativ gesehen dann wohl besser als ein VR, der bei 10.000 Versicherungsfällen im Jahr 20 Negativeinträge aufweist.


    Nicht jede abgelehnte Zahlung ist falsch. Kritisch würde ich nur die Täuschung über die Rechtslage sehen, dies wäre ja dann gewerblicher Betrug. --> Täuschung oder unterschiedliche Auffassung der Rechtslage?! Ein Grundstein der "Jurarei". Ich denke wir haben beide zu wenig Kenntnis über den Vorgang um uns ein fundiertes Bild machen zu können.

    Aber wir verzetteln uns und wollen nicht in die Untiefen des Versicherungsablehnungsmanagement eintauchen. --> Doch, das ist schon von fundamentaler Wichtigkeit für Sie als Kunde. Letztlich ist jeder VR ein Wirtschaftsunternehmen, welches Geld verdienen will und muss.

    Dennoch bin ich davon ausgegangen, dass meine Familienkonstellation nicht aus dem Rahmen springt. Tut sie nicht, sie weicht lediglich von der Norm ab. Normalerweise müssten Sie ja im (ÖD) Familientarif mit dem Baustein Arbeits-RS abgesichert werden. Das wäre die Standardlösung und hier wären dann auch noch Kinder und u.U. andere Verwandte oder verschwägerte Personen mitversichert.

    Übrigens seit Jahrzehnten bin ich bei einer kleinen Versicherung in besten Händen, ohne Probleme sowohl von meiner Seite als auch von Seiten der Versicherung. Nur, diese Versicherung hat keine RSV. Glückwunsch!

    Hallo Fabio,



    Ich bin selbst in der Ausschließlichkeit tätig für einen Versicherer mit Schwerpunkt RS. ( der auch gerne im RSV-Blog zerrissen wird...)
    Das ein VR die Rechnung kürzt, (so wie gerne im RSV-Blog thematisiert) hat auch meist einfach mit dem Schutz der Kunden zu tun. Je höher die Schadenbelastung, je mehr Beitrag muss kassiert werden. Man sollte auch nicht vergessen, dass ein RVG existiert, an den sich auch Anwälte (und auch Versicherer) halten müssen. Die Streitigkeiten zwischen VR und RA wg. unterschiedlicher Interpretation des RVG sollte für Sie als VN vorerst egal sein. Sie haben damit schlichtweg nichts zu tun als VN (zumindest in den meisten Fällen), wenn der VR vorher eine Deckungszusage gegeben hat. Und ganz egal wirds dann ohnehin, wenn ein VR eine angemessene Honorarvereinbarung akzeptiert.



    Ein Makler benutzt sicher nicht den Internetrechner eines Versicherers.Hierfür hat er entweder ein eigenes Programm oder Zugang über ein Onlineportal der Versicherer oder des Maklerpools oder oder oder.



    In Ihrem geschilderten Fall ist die Lösung total einfach.
    Schilderung des Problems an den Vermittler--> Anfrage Underwriting --> Akzept des Underwriting --> Dokumentation im Antrag unter Sondervereinbarung --> Ausweisung der Sondervereinbarung auf der Police --> Versicherungsschutz genießen
    Schon öfter gemacht.


    Aber dies tut kein Internetrechner der DEVK, ERGO, ALLIANZ etc.



    BaFin ist übrigens Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.


    VG

    Hallo,


    des weiteren gibt es auch Annexprodukte (Zusätze) die schlicht im Internet nicht abschließbar sind (Stichwort Unterhaltsrechtsschutz, Ehe-Rechtsschutz etc.), aber durchaus im Bedarf des Kunden sind. Sie sparen bei einem Onlineabschluss (bei vielen Versicherern) auch keine Prämie gegenüber dem "Vermittler"abschluss.


    Gerade der Rechtsschutz ist so umfassend, verzichten Sie im eigenen Interesse nicht auf eine fundierte Beratung.




    LG