Beiträge von Rolf

    Hallo Barmer!


    Danke für deine Hilfe und die Mühe.

    Ich habe es jetzt auch gefunden und verstanden.

    Leider ist es für mich nicht so richtig verständlich, welche Funktion denn nun die Allgemeinen Bedingungen haben.

    Der Versicherer kann sich an sie halten oder auch für sich abändern. Darauf hinweisen muss er scheinbar auch nicht.

    Na ja, vielleicht hat bald jede Straße auch ihre eigene Straßenverkehrsordnung ...


    Nochmal Danke und schönes Wochenende!


    Rolf

    Danke Barmer!


    In den AVB steht nur allgemeiner Text dazu:

    "... vergleicht der Versicherer zumindest jährlich für jeden Tarif die erforderlichen mit den in den technischen Berechnungsgrundlagen

    kalkulierten Versicherungsleistungen und Sterbewahrscheinlichkeiten.

    Ergibt diese Gegenüberstellung für eine Beobachtungseinheit eines Tarifs eine Abweichung von mehr als dem gesetzlich

    oder tariflich festgelegten Vomhundertsatz, werden alle Beiträge dieser Beobachtungseinheit vom Versicherer überprüft und, soweit

    erforderlich, mit Zustimmung des Treuhänders angepasst."


    Also ist die Beitragserhöhung mit den angegebenen auslösenden Faktoren/Prozentsätzen erst mal rechtens.

    Die werden addiert und kommen damit zusammen über die geforderten 10 Prozent.

    Richtig so?


    Rolf

    Guten Morgen und noch ein gesundes Neues Jahr!


    Ich bin jetzt 61 und meine PKV aus Koblenz erhöht die Beiträge.

    Für 2021 um ca. 83 Euro (befristete Limitierung) und 2022 um 54 Euro (Wegfall Limitierung). Wird aber im Herbst 2021 noch konkretisiert.


    Aufgeführt ist folgende Grundlage der Beitragsanpassung:


    PKV Tarif Schwellenwert +/- 5% Auslösender Faktor + 9,73 %

    Zusatzversicherung Zahn Schwellenwert +/- 5% Auslösender Faktor + 5,07 %

    Der auslösende Faktor für die Sterblichkeit hat den Schwellenwert +/- 5% nicht überschritten.


    Laut § 203 VVG sollen die Krankheitskosten um mehr als 10 Prozent über den kalkulierten Ausgaben liegen, um eine Erhöhung zu rechtfertigen.

    Wird das hier dann alles addiert oder stimmt die Aussage nicht und die Erhöhung ist nicht rechtens?


    Rolf

    Nach nochmaliger schriftlicher Anfrage ist eine Kopie vom Kündigungsschreiben meiner Mutter eingetroffen.
    Vielen Dank!
    Allen ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für das kommende Jahr!
    Rolf

    Hallo Forum!


    Vielleicht kann mir jemand zu folgendem Sachverhalt etwas sagen.


    Meine Mutter hatte eine kleine Lebensversicherung. Nach Ihrem Tod habe ich die Versicherung angeschrieben. Die Versicherung teilte mir mit: „Die Versicherung ist bereits erloschen.“ Telefonisch sagte man mir, dass die Versicherung vor 8 Jahren gekündigt wurde.


    Meine Mutter hat eigentlich alle möglichen Unterlagen aufgehoben.


    Zu dieser Versicherung sind aber nur der „Versicherungsschein“ und ein handschriftlicher Zettel – vermutlich von der Vertreterin - über eine Beitragsfreistellung zu finden. Schreiben von der Versicherung an meine Mutter zur Beitragsfreistellung oder Kündigung/Auszahlung fehlen.


    Fordert die Versicherung bei Auszahlung nicht den Versicherungsschein zurück?


    Kann ich von der Versicherung Belege über die Kündigung meiner Mutter (Unterschrift) und die Auszahlung (welches Bankkonto) verlangen?
    Rolf

    Ich hoffe ich habe den "Versicherungsberater" mit meiner Bezeichnung " Versicherungsvertreter" nicht beleidigt.
    Aber ich kenne auch erst seit meinem Schadensfall die Unterschiede der Bezeichnungen.
    Ich will auch niemand kritisieren oder beschuldigen.
    Für mich ergeben sich nur jetzt immer wieder die einseitigen, zum Wolhe der Versicherer auslegbaren, Bedingungen.
    Man hat als Versicherungsnehmer ja nur eine "David-Chance" gegen den Goliat aber es wäre schon sehr "menschlich" - für den Versicherungsnehmer - wenn die Versicherer die Bedingungen verstehbar und nachvollziehbar gestalten würden.
    Und es wäre für den Versicherer auch sehr "lukrativ", eine "verständliche Versicherung" anzubieten. Ich zahle x € und wenn "A" eintritt bekomme ich y € von dir.
    Da wäre nicht nur dem "VNehmer" menschlich geholfen sondern auch dem Versicherer - materiell geholfen.
    Mancher wäre über solche Bedingungen - gewohnt - skeptisch aber viele würden sich über solche menschenfreundliche Versicherer freuen.
    Ich will keinen Euro geschenkt bekommen aber ich möchte auch "kalkulieren" können und endlich nicht mehr die Katze im Sack kaufen!
    Rolf

    Ich habe schon einiges gelernt:
    1. Musterbedingungen sind nur Muster und haben eigentlich keine Bedeutung. Aber man bekommt sie zur Beschäftigung trotzdem geschickt.
    2. Krankenversicherung: Änderungen der Tarifbedingungen kommen manchmal oder werden bei Änderungen geschickt.
    3. BU-Versicherung: Es gelten die Versicherungsbedingungen von anno dazumal (Abschlußtermin).
    4. Versicherungsvertragsgesetz: Die nächste Hürde für den Versicherungsnehmer - einen Versicherungslaien und Rechtsunkundigen ...
    Rolf

    Hallo Experten!
    Ich hoffe ich bin im richtigen Bereich gelandet.
    Ich habe eine allgemeine Frage:
    Welche Versicherungsunterlagen muss ich unbedingt aufheben/archivieren?
    Meine Frage gilt für alle Versicherungsarten, nach 30 Jahren sammelt sich eineiges an Unterlagen an.
    Reicht es nach vielen Jahren im Besitz des Antrages, des Versicherungsscheins und des letzten Nachtrages zu sein?
    Vielen Dank für eure Ratschläge!
    Rolf

    Hallo Herr Wolnitza,


    vielen Dank für die verständlichen Erklärungen. Der
    Normalverbraucher sieht das halt immer etwas laienhaft.


    Vielleicht könnten Sie die nächsten
    Versicherungsbedingungen und Musterbedingungen und und und … ausarbeiten. Das
    wäre für die Versicherungsnehmer ein großer Vorteil und würde viele Probleme
    und Streitigkeiten beseitigen.


    Ihrer Empfehlung werde ich folgen, ohne Berater geht es heutzutage vermutlich nicht mehr.
    Schließlich stehen bei den Versicherungsgesellschaften ganze Abteilungen bei Fuß um eventuelle Ansprüche abzuwehren.


    Ebenfalls alles Gute



    Rolf

    Ich habe meinen Sachverhalt schon unter priv. Krankenversicherung dargelegt:
    Krankheit - Arbeitslosigkeit - Berufsunfähigkeit


    Ich bin seit dem 07.05.2018 krankgeschrieben. Die BUZ wurde 1996 abgeschlossen und die Vertragsbedingungen gelten von 1994. Da gab es wohl noch keinen Verzicht auf Verweisung.


    BUZ-Bedingung:
    „Ist der Versicherte sechs Monate ununterbrochen infolge Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfalls, die ärztlich nachzuweisen sind, vollständig oder teilweise außerstande gewesen, seinen Beruf oder eine andere Tätigkeit auszuüben, die aufgrund seiner Kenntnisse und Fähigkeiten ausgeübt werden kann und seiner bisherigen Lebensstellung entspricht, so gilt die Fortdauer dieses Zustandes als vollständige oder teilweise Berufsunfähigkeit.“


    Habe ich denn bei dieser Bedingung "andere Tätigkeit ..." überhaupt eine Chance meine BUZ-Rente zu bekommen?



    Welche Bedeutung hat denn die Bedingung mit den "6 Monaten krankgeschrieben"?
    Rolf

    Danke für die Antwort!
    Alo ich bin leider schon 59.


    Den Antrag auf Erhöhung hat ja meine Versicherung mit Risikoaufschlag zum 01.01.2018 angenommen/bestätigt.
    Auf dem Versicherungsschein steht auch ab 01.01.2018 als Änderungsdatum für das höhere KTG.
    Sie sagt aber jetzt, nachdem sie 72 Tage das höhere Krankentagegeld gezahlt hat, der jetztige Krankheitsfall (2018) gehört zum Krankheitsfall aus 2017.


    Gleicher "Versicherungsfall" weil nur 5 Monate dazwischen waren und keine Entgeltfortzahlung geleistet wurde.
    Ich zahle jetzt den erhöhten Versicherungsbeitrag und bekomme aber nur den niedrigeren/alten KTG-Satz.


    Kopfschütteln wird akzeptiert.
    Für einen Versicherungsvertreter mag das unverständlich sein aber Ihr kümmert euch vielleicht auch nicht um Dinge, wo dann andere Menschen mit dem Kopf schütteln würden.
    Rolf

    Hallo Forum, Hallo Experten!


    Ich schreibe einfach mal den Ablauf zu meinem Problem:


    Ich habe mich Anfang der 90iger selbständig gemacht und
    privat Kranken- u. Rentenversichert. Über 20 Jahre naiv und blauäugig nicht
    darum gekümmert – ich war ja auch nicht krank. Im Dezember 2015 habe ich meine
    Selbständigkeit aufgegeben und bin ab 2016 wieder arbeiten gegangen.


    Im Oktober 2017 war ich dann über 6 Wochen wegen
    Rückenproblemen krank und bekam auch 5 Tage Krankentagegeld. Da merkte ich, es
    sind nur 25,56€ pro Tag.


    Im Dezember noch Antrag – direkt im Büro der Versicherung - auf
    Erhöhung/Anpassung zum 01.01.2018 gestellt. Urlaubs- u. Weihnachtsgeld wurden
    aus der Berechnung gestrichen, über die Möglichkeit der Absicherung von 80% des
    Rentenbeitrages hat mich niemand informiert. Im März 2018 bekam ich dann den
    geänderten Versicherungsschein mit Anpassung rückwirkend zum 01.01.2018.


    Am 07.05.2018 wurde ich dann wieder krank (bin ich immer
    noch) mit der gleichen Diagnose. Ich bekam gleich wieder Krankentagegeld. Bis
    zum 17.07.2018 bekam ich das erhöhte Krankentagegeld. Dann fiel dem Versicherer
    ein – es handelt sich um den gleichen Versicherungsfall (wie 2017). Ich bekomme
    nun nur noch das niedrigere Krankentagegeld (25,56€) und habe eine
    Rückforderung von knapp 3000 Euro. Ich bekomme jetzt knapp 800€ KTG pro Monat
    und muss knapp 1000€ an Beiträgen – an die gleiche Versicherung (PKV+LV) –
    zahlen. Sieht nicht gut aus!


    Inzwischen drohte mir eine personenbezogene Kündigung (negative
    Krankheitsprognose) zum 31.07.2018. Ich habe daraus einen Aufhebungsvertrag zum
    31.08.2018 – nach Rücksprache mit der Leistungsabteilung des Arbeitsamtes –
    gemacht.


    Bei den Leistungsanträgen zum KTG hat meine Ärztin zum
    18.05.2018 „berufsunfähig“ angekreuzt. Dadurch bekomme ich nur noch bis
    17.11.2018 KTG. BU zwischen PKV und BUZ sind aber auch 2 extra Dinge.


    Ich habe am 24.07.2018 dann einen (pauschalen) Antrag auf
    Leistungen zu meiner BUZ gestellt (gleiche Versicherung) und beschäftige mich
    jetzt mit den Formularen.


    Beim Arbeitsamt muss ich nachhaken. Sie wollen mich nicht
    haben weil ich krank bin. Der Herr von der Leistungsabteilung im Arbeitsamt hat
    aber gesagt, ich soll mich arbeitslos melden, sonst gibt es Ärger mit
    Urlaubsabgeltung und Meldepflicht.


    War es richtig, was die PKV gesagt hat – der gleiche
    Versicherungsfall?


    Gibt es eine Variante/Möglichkeit zu meinem erhöhten
    Krankentagegeld zu kommen ohne die BUZ und Arbeitslosigkeit zu beeinflussen?



    Vielen Dank!