Beiträge von Rossti

    Guten Tag,


    ich bin Student und jobbe nebenher auch in der Uni (10 Wochenstunden).


    Ich überlege, zusätzlich noch auf Honorarbasis zu unterrichten (Nachhilfe oder Sprachunterricht), bei einem einzigen Arbeitgeber zur Zeit.


    Aber: Würde ich dann von meiner Krankenversicherung (aktuell freiwillig gesetzlich versichert, da ich über 30 Jahre alt bin) nicht mehr als Student, sondern als Selbstständiger geführt werden?


    Wovon ist dies abhängig - vom Verdienst oder von der Studentenzahl, die ich als Honorarkraft arbeite?


    Und welche Unterschiede würde es machen, wenn ich


    a) 6 Stunden/Woche als Honorarkraft

    b) 10 Stunden/Woche als Honorarkraft (Werkstundentenregel mit 20 Wochenstunden - ich vermute, die Arbeit als Honorarkraft würde dann auch dazu gewählt?)

    c) mehr als 10 Stunden/Woche als Honorarkraft


    arbeiten würde?


    Vielen lieben Dank schon einmal fürs Durchlesen!

    Guten Abend,


    und recht herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort!


    Vielen Dank für Ihre Antwort bezüglich der Regelstudienzeit, dies wurde mir inzwischen auch direkt von der KK so bestätigt.


    Allerdings ist es für die Berechnung der Beiträge in der freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung unerheblich, ob erhaltene Zahlungen als Einnahmen im Sinne des Einkommenssteuergesetzes gelten. Beispielsweise müssen hier auch familiäre Unterstützungszahlungen oder auch erhaltene BAföG-Zahlungen ebenso angegeben werden und werden ebenso bei der Berechnung der Beiträge zu Grunde gelegt.


    Daher würde mich nach wie vor interessieren, ob die Überweisungen meines Vaters in die fondsgebundene Rentenversicherung in diesem Fall ebenfalls als Einnahmen gelten, die ich angeben muss. Im Gegensatz zur Zahlung einer monatlichen Unterstützung oder zu BAföG-Zahlungen handelt es sich hierbei ja um eine Zahlung, die mir nicht sofort/aktuell monatlich zur Verfügung steht.


    Erneut recht herzlichen Dank und viele Grüße


    Rossti

    Guten Tag,


    ich habe zwei Fragen zu meiner Mitgliedschaft in der freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung.


    Ich bin Student, über 30 Jahre alt und daher nach Ablauf der Studentischen Pflichtversicherung freiwillig gesetzlich krankenversichert.


    1) Ich habe eine fondsgebundene Rentenversicherung, für die mir aktuell mein Vater 50€ im Monat überweist. Muss ich diese 50€ monatlich gegenüber der Krankenkasse als Einkommen angeben?


    Ich bin davon ausgegangen, dass es sich um eine monatliche Schenkung handelt, die ich nicht angeben muss. Die Zinsen werde ich auf jeden Fall angeben müssen, denke ich.


    2) Verbleibe ich bei der Krankenkasse bei einer freiwilligen gesetzlichen Krankenkasse weiterhin im Status als Student mit einer freiwilligen gesetzlichen Versicherung, wenn ich die Regelstudienzeit um ein Semester überschreite?


    Oder wäre es in dem Fall so, dass die Krankenkasse dann entscheiden könnte, dass ich mein Studium eigentlich bereits hätte abschließen müssen und mich dann als Selbstständigen führen würde, sofern ich mich nicht arbeitslos melde?


    Recht herzlichen Dank schon einmal fürs Durchlesen und für ihre Mühe!

    Servus,


    und vielen Dank Ihnen beiden für die schnellen Antworten!


    @Peter Wolnitza
    Welche Fristen meinen Sie hier genau? Die Wartefristen für bestimmte Leistungen (Zahnbehandlungen etc.)?


    @Vers.BeraterGamper, @Peter Wolnitza
    Wie ist es denn im umgekehrten Fall? Also beispielsweise werden folgende Tarife angeboten (Zahlen sind jetzt ausgedacht):


    xxxx-1 500€/Monat, 400€ Selbstbehalt
    xxxx-2 400€/Monat, 900€ Selbstbehalt
    xxxx-3 300€/Monat, 1500€ Selbstbehalt


    Ist ein Wechsel aus Tarif xxxx-1 in die anderen beiden Tarife ohne Gesundheitsprüfung möglich?


    Nochmals sehr herzlichen Dank Ihnen beiden!

    Servus,


    die PKV bietet ja oftmals einen Tarif in Unter-Tarifen mit unterschiedlichen Selbstbehalten an.


    Meine Frage ist nun, ob eine Erhöhung des Selbstbehaltes bzw. ein Wechsel in einen anderen Unter-Tarif (gleiche Bedingungen, anderer Selbstbehalt, wird als unterschiedlicher Tarif angeboten, z.B: Tarife xxxxx-1 und xxxxx-2) mit höherem Selbstbehalt jederzeit möglich ist oder ob die PKV in diesem Fall eine Gesundheitsprüfung und Wartezeiten verlangen kann.


    Im Internet wird es immer so dargestellt, als ob dies in der Regel problemlos möglich sei. Wie verhält es sich aber bei Vorerkrankungen? Je höher der Selbstbehalt, desto günstiger wird der Tarif ja in der Regel (inklusive Verrechnung des Selbstbehaltes in den Beitrag pro Monat) - ist dies daher bei Vorerkrankungen nicht so einfach der Fall?


    Andererseits wird der Selbstbehalt ja in der Regel auch oftmals bei älteren Versicherten erhöht, diese dürften ja auch meist über Vorerkrankungen verfügen. So ganz verstehe ich da nicht, worin der Vorteil für die PKV bei einem höheren Selbstbehalt liegt - bei kerngesunden Versicherungsnehmern sieht dies natürlich anders aus.


    Danke euch schon einmal für die Hilfe!

    Servus,


    die GKV verlangt ja bei einem Wechsel aus der PKV einen Nachweis über die Versicherungszeiten in derselben.


    Was genau wird bzw. muss denn da drin stehen? Eine chronologische Auflistung sämtlicher Tarife, in denen man bei der entsprechenden PKV versichert gewesen ist oder wird da generell nur der Zeitraum genannt werden, in dem man dort privat versichert gewesen ist, ohne die einzelnen Tarife aufzulisten?


    Schickt die PKV die Bescheinigung dann direkt an die GKV oder wird mir diese mit der Kündigung ausgestellt, sodass ich sie dann der GKV vorlegen kann?


    Danke euch schon einmal und viele Grüße!

    Servus,


    wenn ein über 25-jähriges Kind im Haushalt der Eltern lebt und freiwillig in der GKV versichert ist, die Eltern aber privat versichert sind, wie würde in diesem Fall die Höhe des Beitrages zur GKV berechnet werden? Würde sich diese alleine nach dem Verdienst des über 25-jährigen Kindes richten oder würde der Gesamtverdienst aller im Haushalt lebenden zu Grunde gelegt?


    Wäre die Situation eine andere, wenn das über 25-jährige Kind in einer eigenen Wohung lebt und dabei seitens der Eltern (teil-)unterhalten wird?


    Danke schon einmal und viele Grüße!

    Servus und vielen Dank für die schnelle Hilfe!


    Was Sie schreiben ist richtig, es erfolgte eine PKV-Aufstockung und angestrebt ist eine dauerhafte (freiwillige) Mitgliedschaft in der GKV.


    Die Frage ist, ob die obligatorische Anschlussversicherung nach (kürzerer) Pflichtversicherung genäß §188 SGB V (4) Satz 3 nachrangig gegenüber einem möglicherweise analog bestehenden Anspruch zur Familienversicherung über die PKV/Beihilfe der Eltern gemäß §10 SGB V (2) 4. wäre.


    https://dejure.org/gesetze/SGB_V/188.html
    https://dejure.org/gesetze/SGB_V/10.html


    So wie ich Sie verstanden habe, gelten die Regelungen zur Familienversicherung generell nur für die GKV, nicht aber für PKV und Beihilfe - richtig?


    Demnach wäre im Anschluss an eine gesetzliche Pflichtversicherung kein anderer Anspruch vorrangig vor der obligatorischen Anschlussversicherung, sofern die PKV rückwirkend zm Beginn der Versicherungspflicht gekündigt wurde?

    Servus,


    vielleicht kann mir hier ja jemand freundlicherweise weiterhelfen und zwar ist meine Frage, ob §10 SGB V, insbesondere (2) 4. analog ebenso für die PKV und/oder die Beihilfe gilt oder nicht?


    https://dejure.org/gesetze/SGB_V/10.html


    Angenommen, es lag eine Behinderung kurz vor Vollendung des 25. Lebensjahres vor (Versicherung war PKV/Beihilfe über die Eltern), allerdings keine Schwerbehinderung. Eine Weiterzahlung des Kindergeldes wurde zum damaligen Zeitpunkt vom Versorgungsamt abgelehnt mit der Begründung, dass erst eine Schwerbehinderung dazu führen würde, dass das Kind außerstande ist, sich selbst zu unterhalten. Ein erfolgter Widerspruch wurde abgelehnt.


    Meine eigentliche Frage ist nun, ob auf Grund der damaligen Behinderung noch ein wie auch immer gearteter Versicherungsanspruch über die PKV/Beihilfe der Eltern bestünde, der gemäß §188 SGB V (4) Satz 3 vorrangig gegenüber einer obligatorischen Anschlussversicherung nach vorheriger gesetzlicher Versicherungspflicht gemäß §188 SGB V ist?


    https://dejure.org/gesetze/SGB_V/188.html


    Mein Informationsstand ist soweit der folgende:

    • Da es in der PKV keine wirkliche Familienversicherung gibt, dürfte §10 SGB V vermutlich für die PKV nicht gelten - somit kein Versicherungsanspruch aus PKV.
    • Da die Beihilfe damals keine Weiterzahlung des Kindergeldes bewilligte, dürfte auch kein Anspruch auf Beihilfe über die Eltern bestehen.

    Demzufolge würde kein vorrangiger Versicherungsanspruch vor §188 SGB V bestehen, sodass eine obligatorische Anschlussversicherung nach gesetzlicher Pflichtversicherung über zumindest 1-2 Monate keinen nichtigen Verwaltungsakt darstellen würde, sondern durchzuführen ist.
    Sehe ich dies soweit richtig, oder irre ich mich?


    Danke schon einmal für jede Hilfe euch allen!