Beiträge von K-Guru

    Hallo Knut,

    Die Huk24 hat schriftlich erklärt, dass es sich dabei um eine Kettenübertragung handeln würde und diese uneingeschränkt möglich sei.
    Nachdem, was ich jetzt über Kettenübertragungen gelesen habe bin ich aber verunsichert ob das wirklich so funktioniert oder ob wir uns nun diese Sf20 zerschießen.

    Diese Aussage ist unsinnig.


    Grundsätzlich ist es so, dass die Anerkennung eines Schadenfreiheitsrabattes maßgeblich von den Vertragsbedingungen desjenigen Versicherer abhängt, der den SFR anrechnen soll; in Deinem Fall also von den Vertragsbestimmungen der HUK24.
    Wenn die Anrechnung "ungeschränkt" möglich ist, warum soll dann der Hick-Hack den SFR über zwei weitere Personen zu übertragen...
    Aber wenn Du diese Aussage schriftlich hast, ist doch eh alles in Butter; sofern Du deren Gehalt fachlich korrekt verstanden hast.


    Ich würde ja wirklich gerne mal das Schreiben von der HUK sehen. Das in einem Geschäftsbrief an einen Kunden von einer Kettenübertragung die Rede ist, finde ich schon sehr merkwürdig; so ist es doch wohl eher interner, umgangssprachlicher Fachjargon. Eine Kettenübertragung gibt es nach den Bedingungen nicht.

    Stelle das Schreiben auf jeden Fall der HUK. Unverzüglich und Beweissicher. Ich würde in dem Fall die 25€ für einen Gerichtsvollzieher bzw. gerichtlich Zustellung in die Hand nehmen.


    Ich würde zeitnah den Anspruchsteller konsultieren und um Aufschub bitten, damit Du dies mit Deinem Versicherer klären kannst. Zur Sache selbst äußerst Du Dich bitte nicht. Als rechtlicher Laie kannst Du Dich nur um Kopf und Kragen reden.


    Ggf. würde ich eine anwaltliche Erstberatung in Betracht ziehen. Spätestens jedoch wenn die Stadt dich verklagt. Wenn Sie gewinnt müsstest Du zahlen und Dir das Geld von der HUK wiederholen. Die Stadt kann, so ist sie im Recht, das Geld von Dir und Deiner Versicherung fordern. Sie kann es sich aussuchen.


    Die Verfahrenskosten wird derjenige tragen, der unterliegt. Hier stehen zwei Verfahren im Raum. Das Verfahren gegen durch von der Stadt. Hier wirst Du wenn die Stadt recht hast und Du verlierst auch die Verfahren kosten tragen müssen. Im Verfahren Du gegen den Versicherer wirst Du dann vermutlich alles wiederbekommen. Es wird aber letztlich sofern die Stadt nicht direkt Euch beide verklagt zu einer Streitverkündigung seitens Deines Rechtsbeistandes kommen. Das führt jetzt aber zu weit.

    ...oder erfolgt die Neueinstufung nach den Vertragsbedingungen von Versicherer B der den Vertrag ja zum 01.01. neu übernimmt und Versicherer A teilt nur den alten SFR und die Anzahl der gemeldeten Unfälle im Jahr 2050 mit ?

    exakt.

    Führt diese den Vertrag erstmal bis Jahresende fort mit dem alten SFR und stuft dann runter weil der Vorversichererer 1 Schaden gemeldet hat oder wir direkt zu Versicherungsbeginn bzw. sobald der neue Versicherer unterjährig die Informationen des Vorversicherers bekommen hat, durch den neuen Versicherer hier eine Anpassung vorgenommen und der Schaden berücksichtigt ?

    das kommt auf die vereinbarte Hauptfälligkeit (HF) an. In aller Regel (HF = 01.01.) ersteres.
    Ansonsten zur nächsten vereinbarten Hauptfälligkeit bzw. ggf. auf diese folgende Beitragsfälligkeit.


    Gruß

    3 Jahre zum Kalenderjahrende.
    Sprich:
    Schaden am 03.03.2017 --> Verjährung des Anspruchs 31.12.2020
    Da würde ich aber mit der Versicherung absprechen, dass die sich das vermerken.
    Die MwSt bekommst Du bis 5.000€, wenn sie anfällt. Sprich kaufst Du Dir ein neues (gebrauchtes) Fahrzeug, bei dem nur 2.000€ MwSt fällig werden, bekommst Du auch nur 2.000€

    ich kenne diese Antwort.


    Sie läuft über elektronischen Verfahren zur SF-Bestätigung.


    Sie wird von einigen Direktversicherer verwendet um "Druck" auf den VN auszuübegen.


    Sie ist aus meiner Sicht in zweierlei Hinsict rechtswidrig.
    A) Die positiven Antworten (SF-Bestätigungen) und Ablehnungen (Ablehnungsgründe) sind im (elektronischen) VWB-Verfahren vom GDV "genormt". Es gibt also eine Vereinbarung, wie der Versicherer sich im elektronischen Verfahren zu verhalten hat. Nimmt er nicht an der Vereinbarung teil, nimmt er am elektronischen Verfahren nicht teil (z.B. Schwarzmeer und Ostsee; zumidnest zu meiner Zeit noch)
    B) Es gibt keine (mir bekannte) gesetzliche Bestimmung, die dies zulässt.


    gruß
    euer wiederkehrend auftretender K-Guru
    Leider ist das Forum K-seitig ein wenig eingeschlafen :-(

    Hallo,


    der Versicherer kennt den neuen Halter auch nicht; zumindest nicht von den Zulassungsdaten.


    Auf den maschinellen Stornonachtrag zum Vertrag kann also der Name nicht draufstehen. Sinngemäß steht auf dem Dokument: Vertragsaufhebung durch Risikofortfall.


    Beachte, falls es hart auf hart kommt bis Du Anzeige der Verkaufes verpflichtet (§ 97 VVG - Anzeige der Veräußerung), da eben der Vertrag nicht - wie von Dir vermutet - automatisch erlischt. Vielmehr geht der Vertrag auf den Erwerber über (§ 95 VVG - Veräußerung der versicherten Sache i.V.m. § 122 VVG)


    In Praxi gibt es jedoch einen Passus in den Bedingungen der Versicherer der ein anderweitiges Versicherern des Erwerbers einer Kündigung gleichstellt (Sonderkündigungsrecht besteht). Daher tauchen Probleme nur dann auf, wenn der Erwerber eben nicht anderweitig Versicherungsschutz beantragt.

    Die erste Frage, die sich stellt, ist wer Leihnehmer ist (Leihgeber ist das Autohaus).


    Der Leihnehmer steht in der Regel vertraglich (durch den Leihvertrag) in einer Obhuthaftung für das Leihfahrzeug, ist also grundsätzlich für jeden Schaden verantwortlich, den das Fahrzeug in seinem Gewahrsam erleidet. Die Kaskodeckung ist insofern "nur" ein Schutz im beidseitigen Interesse:

    • Interesse des Leihnehmers = Sich von einer ruinösen Haftung schützen.
    • Interesse des Leihgebers = Durchsetzen von Ansprüchen. Geht bei hohen Schadensummen mit einem Versicherer besser als mit einem nakten Mann. Dem kann man schlecht in die Tasche greifen.

    In alle Regel wird Leihnehmer Dein Arbeitgeber sein. Der Anspruch des Autohauses (sofern Eigentümer des Fahrzeuges) stellt sich also an diesen.


    Wie der Arbeitgeber, dass mir Dir regelt, muss Du in Deinen arbeitsvertraglichen Unterlagen nachschauen. Habt ihr nichts weiter geregelt, so haftest Du nur nach den normalen "gesetzlichen Regelungen". Diese setzen aber für eine Haftung Fahrlässigkeit voraus. Du müsstest also auf Gut deutsch gesagt etwas dafür können, dass in das Fahrzeug eingesprochen wurde.
    Dies wäre m.E. dann zu bejahen, wenn Du z.B. das Fahrzeug in einer einschlägig bekannten Gegend abstellst. Strittig könntest werden, wenn Du die Sachen offentsichlich hast liegen lassen (z.B. sichbar auf Rücksitzbank), also Quasi zum Einbruch "aufgefordert" hast. dann würde ich ebenfalls eine Fahrlässigkeit und damit Haftung bejahen.

    Hallo,


    nach 7 Jahren ist der Schadensfreiheitsrabatt ja offiziell futsch. Manch ein Versicherer übernimmt ihn aber trotzdem als Sondereinstufung, wenn er sich noch nachweisen lässt. Z.B. über eine alte Beitragsrechnung oder einen Versicherungsschein.
    Die Suche nach alten Unterlagen dürfte sich lohnen, die Alternative wäre, jetzt mehr oder weniger neu anzufangen.


    Grüße

    wir übernehmen sogar den Schadenverlauf nach mehr als 7 Jahren.


    Wenn Du keine Unterlagen findest, schreibe den Versicherer an und bitte um Zweitschriften.


    Auch wenn die Aufwahrungspflicht der Gesellschaft nach 10 Jahren endet, haben die meisten zumindest größeren Gesellschaft auch noch Unterlagen älterer Verträge. Hatte letztens einen aus 1987 auf dem Schirm.

    jo sehe ich auch so pas-ko.


    Der Post von BuBu bezüglich "Schwarzer Schaafe" ist haltlos.


    Viel mehr gibt es sogar nach meiner praktischen Erfahrung wenig Unterschiede in den Vertriebswegen.

    Ich nehme an ihr bekommt für den Abschluss einer Versicherung eine hohe Provision.

    Das wäre jetzt ein richtiger Brüller an einem Stammtisch von Versicherungsmaklern :)
    Kfz ist nämlich das Geschäft, dass relativ wenig Provision gibt (zumindest im Privaten Breitengeschäft). Es geht sogar soweit, dass es in unserer Branche Versicherungsmakler gibt, die Kunden nur als "Vollkunden" betreuen, also nur Kunden, die auch anderes Geschäft abschließen, da sonst der (Beratungs-)Aufwand im keinen Verhältnis zum Ertrag (ja auch ein Makler lebt nicht von Luft und Liebe) steht.


    Aber auch mal gerne in Zahlen.

    • Der durchschnittliche Versicherungsvertrag hat einen Beitrag von ca. 450 net.
    • Davon bekommst man bei uns im Haus als Makler ca. 10%, d.h. 45€.
    • Hiervon bleiben nach Steuern vllt 25€ übrig.

    Dafür muss der Makler:

    • den Kunden bei Neuabschluss beraten und
    • natürlich auch Folgeberatung (insbes. bei Unfälle) leisten.
    • Seine komplette kfm. Einrichtung bezahlen
    • und natürlich haftet er auch für - und wir sind alle nur Menschen - Fehlberatungen
    • und und und...


    Und: Ich bin im Innendienst tätig; also kein Interessenvertreter :)

    da wie schon gesagt kann der Entscheid nur individuell getroffen werden.
    Lass Dir doch einfach mal n Prämie geben, dann hast Du vielleicht auch ein besseres Gefühl für ein Abwägen.


    Grundsätzlich hängt die Prämie vom Nutzerkreis ab. Ein direkter Zusammenhang zwischen Versicherungschutz und Benennung des tatsächlicher Fahrerkreises besteht - mal abgesehen von vorsätzlich/arglistig falsch gemachten Angaben - nicht.


    Auch weiterhin werde ich Dir nicht die Entscheidung abnehmen :) jedoch klingelten bei mir die Alarmglocken bei zwei von Dir benannten Punkten:

    • ".... Da wird es bei uns dann finanziell auch eher eng."
    • "... Wenn .... mein Sohn mitversichert sein möchte." --> Sohn = Student = Jung = Fahranfanger = Erhöhte Gefahr eines Schadens???

    Dies sind Punkte, die darauf hin deuten, dass ein Abschluss einer VK sinnvoll wäre.
    Auch finde ich Deine Defintion von Unfall - als Fachmann - drollig :)

    Nach der versicherungstechnische Legaldefinition liegt ein Unfall eben dann vor, wenn das Fahrzeug durch ein unmittelbar von außen her plötzlich mit mechanischer Gewalt einwirkendes Ereignis beschädigt wird.


    Demnach hattest Du schon zwei Unfälle und damit potentielle Vollkaskoschadenfälle. Die benannten Ereignisse wäre also versichert.

    Lohnt sich der Abschluss einer Vollkaskoversicherung? Ab welchem
    Anschaffungswert würdet ihr zu einer Vollkaskoversicherung raten?

    Hallo Kasko,


    Du hast im Prinzip - vermutlich ohne es zu bemerken- die für jede Versicherung alles entscheidene Frage gestellt.
    Vorab gesagt: die konkrete Frage wird unbeantwortet bleiben müssen.


    Grundsätzlich ist eine Versicherung dazu da eine bestimmte Gefahr (die Dir droht) auf einen Dritten abzuwälzen.


    Hier in Konkreto die Gefahr des finanzielles Schadens in Folge eines selbstverschuldeten Unfalls, einer Unfallflucht des Schädigers oder einem Vandalismus.


    Die Frage die Du gestellt hast ist abstrakt derart zu beantworten, dass sich derjenige, der sich dieser Gefahr ausgesetzt sieht, sich im Klaren werden muss, ob er den finanziellen Schaden selber tragen kann und will. Diese Frage hängt von der Risikoneigung des Individiums ab.


    Folgendes entscheidungstheoretische Beispiel soll mein obige Ausführung verständlicher machen:
    Es wird unterstellt, dass

    • das Fahrzeug 5 Jahre genutzt wird,
    • kein Selbstbehalt in der Vollkasko vereinbart wird,
    • die Gefahr eines großen Schadens bei 05% liegt und die Schadenhöhe hierbei 10000€ beträgt
    • die Gefahr eines großen Schadens bei 10% liegt und die Schadenhöhe hierbei 05000€ beträgt
    • die Gefahr eines großen Schadens bei 20% liegt und die Schadenhöhe hierbei 01000€ beträgt

    Nun stehst Du vor der Wahl:
    Alternative I
    5 Jahre eine Vollkaskoversicherung abschließen, Jahresprämie 1300€ = 6500€
    Alternative II
    5 Jahre obigen Risiko ausgesetzt zu sein:
    Objektive (risikoneutrale) Berechnung = 0,05*10000+ 0,1*5000+0,2*1000 = 1200 * 5 = 6000


    Wenn Du jetzt schon die Versicherung instinktiv nicht ausgeschlossen hast, obwohl ein Mittelwertbetrachtung dazu führen müsste, bist Du auf dem richtigen Weg.


    Je nach finanziellen Situation und Risikobereitschaft hat nämlich obigen unsichere Zahlungsreihe eine andere Bedeutung.
    Anders: Ein Azubi wird wahrscheinlich eher bereit seit die objektiv teurere Alternative abzuschließen also ein mehrfacher Millionär; letzterer würde das finanzielle Risiko belächeln.
    Anders: Entweder Du zahlst jährlich 1300€ oder Du zahlst jährlich einen Beitrag zwischen 0 und 10000€. Was ist Dir lieber? :D


    Kurz und Knapp:
    Es liegt an Dir:
    Wie sind die Vermögensverhältnisse?
    Wie hoch schätz Du die Gefahr ein, dass ein Schaden eintritt ?
    Wie ist Deine Risikoneigung?
    usw..


    Sorry, dass ich Dir hier keine konkretere Aussage geben kann. Diese wäre definitiv nicht vertretbar

    Hallo,


    bezüglich den Kündigungsrechtgepflogenheiten kann ich Dir in der Haftpflichtversicherung nicht viel sagen, daher beschränke mich auf das versicherungstechnische.


    Du monierst, dass Du nicht mehr bekommst als vorher, da Du ja "nur" die Scheibe ersetzt bekommst.


    In der Tat ist es aber doch so, dass die Leistung des Versicherer in Geld erbracht wird und entsprechend muss dies auch gewürdigt werden.


    Oder möchtest Du, dass Dir die Versicherung im Schadenfall lediglich den Betrag ersetzt, den das Fenster 19XX gekostet hat?

    Dessen Verblüffung liegt wohl in der Ermangelung der notwendigen Kenntnisse...

    // sign


    Nachfrage:
    1. Was hast Du nicht verstanden? Dann können wir ggf. nochmal anderes erklären.
    2. Doofe Frage: Hast Du mal bei Versicherer angerufen und nachgefragt? Musst ja nicht glauben, was der Schadenregulierer sagt aber zumindest hast Du dann nochmal eine verbale Erläuterung anstatt rechtlich (für Laien) kriptische Regulierungsschreiben zu lesen... ??? ...
    3. Such Dir einen anderer Vertreter. Wenn dieser nicht weiß, dass das Deutsche Recht nur eine Zeitwertentschädigung vorsieht, möchte ich definitiv nicht wissen, was er Euch für Versicherungsprodukte - böse ausgedruckt - angedreht hat.