Beiträge von AGVM

    Guten Abend Herr Gutsch,


    vielen Dank für Ihre Schilderung der üblichen Arbeitsweise am Markt eines guten Maklers.


    Erstaunlicher Weise waren die Beurteilungen auch bei Versicherern mit identischem Rückversicherer (stark) unterschiedlich - sowohl was die versicherbare Rentenhöhe als auch was die medizinische Prüfung betraf.


    Wenn Sie meinen Post zu Ende gelesen haben, werden Sie sehen, dass ich genau dies meinte mit:

    Aber es ist auch eine Frage des Versicherers, denn die meisten BU-Versicherer haben neben den Vorgaben des Rückversicherers auch interne Vorgaben bzgl. bestimmter Erkrankungen


    Aus diesem Grund beschäftige ich u.a. auch für die Risikovorprüfung (telefonisch/schriftlich) eine ausgebildete Risikoprüferin, die jahrelange Erfahrung hat. Nicht selten wissen wir schon nach ersten Angaben von Erkrankungen welche Versicherer (auch unter Berücksichtigung der Rückversicherer) überhaupt in Frage kommen. Nehmen Sie beispielsweise die Diagnose Bandscheibenvorfall. Je nach Ausprägung gibt es tatäschlich 2 Versicherer die dies ohne Ausschluss annehmen, 20 andere lehnen ab ooder machen einen Ausschluß Wirbelsäule und dies obwohl der Rückversicherer kein Problem damit hat. Sie sehen, uns ist nicht nur bekannt worum es geht, es ist daily business.


    Und letztlich unterscheiden wir uns da nicht von der marktüblichen Vorgehensweise, allerdings sind wir damit immer einen ticken schneller und einfach besser aufgestellt. Weitere Punkte wie genaue Berufszuordnung, Branchenabsicherungen, max. Rentenhöhen, Gesundheitsprüfungsgrenzen sind ja auch standardmäßig bei einem spezialisierten Makler bekannt.


    Es macht Sinn, einen auf diese Gebiete spezialisierten Makler oder Versicherungsberater zu mandatieren.


    Da gebe ich Ihnen Recht, allerdings empfehle ich in diesem Fall den Versicherungsmakler aufgrund der Vorgaben des Threadstarters aus dem Anfangsposting und in diesem Zusammenhang die Aussage eines auf BU spezialisierten Maklers


    Mir hat einmal ein Handwerker, der ein Problem nicht lösen konnte, gesagt: "Hat nichts gebracht - hat nichts gekostet."



    Schönen Abend
    Michael Götz

    Guten Abend Michel750,
    es gibt inzwischen Versicherungsmakler, die machen eine Vorab-Risikoanalyse am Telefon. Diese ist unverbindlich und bedarf ggf. weitere Informationen, gibt aber eine erste Richtung vor.


    Es gibt einfach Erkrankungen da besteht keine Chance. Bei anderen Erkrankungen ist es eine Frage des Grades der Erkrankung, der Medikamente oder der bereits bestehenden Folgeerkrankungen. Aber es ist auch eine Frage des Versicherers, denn die meisten BU-Versicherer haben neben den Vorgaben des Rückversicherers auch interne Vorgaben bzgl. bestimmter Erkrankungen. Daher kommt es beim Makler auch sehr darauf an, wieviel Erfahrung dieser im Bereich Berufsunfähigkeit hat.


    Spezialisierter Versicherungmakler und auch wir beschäftigen beispielsweise eine ausgebildete Risikoprüferin, die aufgrund der Ausbildung beim größten Rückversicherer einen sehr guten Marktüberblick über Annahmekriterien hat.


    Wählen Sie mit Bedacht, denn Versicherungsmakler ist nicht gleich Versicherungsmakler.


    Herzlicher Gruß
    Michael Götz

    Guten Tag,


    nachdem Sie ja bereits die vermittelnde Agentur eingeschaltet haben empfiehlt es sich mit dieser auch zu klären wie Ihre Sympathierklärung gegenüber dem österreichischem Krankenhaus von der Allianz erfüllt werden kann.
    Das Krankenhaus kann auch bereits kurz nach Einlieferung eine Kostenübernahmeerklärung an die Allianz senden um auf der sicherern Seite zu sein. Auch diese Erklärung erhalten Sie direkt von der Allianz. Aber sein Sie sich sicher, dass auch diese geprüft werden wird und nicht den gewünschten Freischein darstellt.


    Herzlicher Gruß
    Michael Götz

    Guten Tag,


    ich verstehe Ihre Frage nicht so recht. Möchten Sie, dass die Allianz etwas erstattet ohne das eine Rechnung eingereicht wird oder das ohne Diskussion bezahlt wird? Ich geh mal davon aus, dass auch Sie Rechnungen prüfen, bevor Sie diese bezahlen oder?
    Auch hier gibt es Dinge, die nicht übernommen werden. Erst kürzlich hatten wir die Belastung von PayTV bei einem Kunden auf der Privatrechnung aus der Klinik, das fällt nicht unter medizinisch notwendig und wird auch nicht übernommen.


    Daher ja, die Allianz hat ein Recht zur Prüfung.


    Gute Besserung
    Michael Götz

    Guten Morgen,


    auch auf die Gefahr hin, das ich mich wiederhole oder auch schon den von Kollegen genannten Hinweis wiederhole, suchen Sie sich bitte einen guten Versicherungsmakler oder -berater. Ob Sie es glauben oder nicht, genau mit solchen Beratungen verdienen wir unser täglich Brot, daher wird Ihnen wohl kaum jemand im Forum eine persönliche Versicherungsanalyse erstellen.


    Herzlicher Gruß
    Michael Götz

    Guten Morgen,


    das A und O bei der Berufsunfähigkeit ist von Anfang an mit offenen Karten zu spielen und alles anzugeben. Wenn Sie im Antrag bei A alles angegeben haben was Ihnen zu diesem Zeitpunkt bekannt war, dann sind Sie auf der sicheren Seite. Eine vorsätzliche oder gar arglistige Täuschung (bewußtes Verschweigen von Erkrankungen) muss der Versicherer Ihnen nachweisen. Je nach dem wie lange der Antrag zurück liegt, kann es auch schon verjährt sein (10 Jahre).


    Im Leistungsfall wird der Versicherer A und B sowieso Ihre Ärzte befragen, daher liegen hier sowieso alle Karten auf dem Tisch. Daher wird auch hier dem Versicherer bekannt sein, wann welche Diagnose gestellt wurde.


    Ob ich es empfehlen würde? Was ist die Alternative? Keine Absicherung! Und das hilft auch nicht weiter, daher ein klares Ja einen neuen Vertrag abzuschließen, wenn dieser für Sie ggf. mit Ausschlüssen oder Zuschlägen in Frage kommt.


    Herzlicher Gruß
    Michael Götz

    Guten Tag,


    wie der Kollege schon richtig sagt, manchmal blicken auch wir "Profis" bei Schadenfällen nicht mehr durch.


    Sie schreiben, dass ein Gutachter sich den Schaden angeschaut hat und ein entsprechendes Gutachten erstellt hat. Persönlich würde ich nun wie folgt vorgehen.


    1. Aufstellung aller Rep.rechnungen mit Überweisungsbetrag
    2. Aufstellung aller Ersattungen der Versicherung zu den Rep.rechnungen.
    3. Abgleich mit dem Gutachten (alle Schäden gem. Gutachten repariert? Wertminderungen? Mietausfall?)


    Sollten nun noch Zahlungen fehlen oder unklar sein, würde ich im nächsten Schritt auf den Vermittler des Vertrages zugehen und um schnelle Klärung bitten, hierfür ist der auch da!
    Wenn das auch nichts bringt, wäre mein letzter Versuch vor Anwalt etc. eine Kontaktaufnahme mit dem Gutachter. Sicherlich kann der am besten helfen.


    Sicherlich hat man Verständnis für Ihre Situation und auch für Ihre Verärgerung aufgrund der unglücklichen Abwicklung. Allerdings empfiehlt sich gerade hier wieder die alte Weisheit "Wie man in den Wald reinschreit, so halt es zurück!".
    Eine sachliche Besprechung auf Augenhöhe bringt hier alle weiter.


    Ich drück Ihnen die Daumen.


    Herzlicher Gruß
    Michael Götz

    Guten Morgen,


    wie der Kollege schon sagt "nicht überbewerten".


    Zitat

    - Gibt es andere Dinge, die Anbieter B bei Vertragsabschluss in die HIS-Datei aufnimmt, die Einfluss auf A haben könnten oder ist dieses auszuschliessen?


    Wichtig ist nur, dass alle Erkrankungen, Verletzungen etc. die Sie hier angeben Ihnen nicht vor Vertragsschluss bei A bekannt waren. Nur wenn im Leistungsfall festgestellt wird, dass Sie von einer Erkrankung vor Antragstellung bei A wußten und dies auch bei B so angegeben haben, kann es Probleme geben.


    Aber warum machen Sie sich hier denn einen solchen Kopf. Suchen Sie sich einen guten Versicherungsmakler mit Know-How im BU-Bereich, dieser kann Ihnen dann sagen, welche Versicherer überhaupt oder eben gar nicht HIS nutzen. Außerdem kann er eine Voranfrage stellen, so dass Sie direkt wissen wie Ihre Erkrankung beim Versicherer bewertet wird. Dies ist sogar mittels Onlinetools direkt beim Versicherungsmakler vor Ort am PC ganz annonym möglich.


    Herzlicher Gruß
    Michael Götz

    Guten Tag,


    wenn Sie bei der HUK einen Schutzbrief haben, gibt es tatsächlich nur 200 EUR.
    Und beim Abschlepper können Sie den Preis nicht nach Kilometern errechnen. Hier gibt es einen Anfahrts- und Abfahrtspauschale, sowie einen Verrechnungssatz fürs Auf- und Abladen je nach Schwierigkeitsgrad und dann kommen noch die gefahrenen Kilometer hinzu.
    Leider langen die Abschlepper immer ordentlich hin, ist ja letztlich auch ein wenig Monopol für die einzelnen Abschnitte.


    Machen können werden Sie da nicht viel, außer mit dem Abschlepper verhandeln. Da besteht mehr Aussicht auf Erfolg als bei der HUK.


    Viel Glück
    MIchael Götz

    Guten Tag,


    das ist doch eher ein Thema für einen Anwalt und wenn die Polizei Ihnen schon nicht sagen kann, ob Sie die Kennzeichen einfach abschrauben dürfen oder nicht, dann wird das hier auch keiner tun.
    Wenn es tatsächlich Ihr Fahrzeug ist, melden Sie es der Polizei als gestohlen von.... dann werden die sich kümmern.


    Viel Erfolg
    Michael Götz

    Guten Morgen,


    schauen Sie einmal unter den Gesundheitsfragen nach. Viele Versicherer Fragen hier ausdrücklich nach Heilpraktikern und Ostheopathen. Hinzukommt auch die Frage nach Krankheiten, Unfallfolgen oder Verletzungen in den letzten 5 Jahren der Knochen, Gelenke, Muskeln,... und auch die Frage bzgl. Rücken oder Nacken.


    Da Sie hier etwas hatten, ist es in jedem Fall anzugeben und wenn es nur eine akute Lumbalgie war. Die Abrechnung LWS-Syndrom ist sicherlich einen Verlegenheitsdiagnose des Osteopathen.
    Geben Sie die Ihrer Meinung nach korrekten Nackenverspannungen und den Osteopathen an und machen Sie aber bei der Wahlmöglichkeit zur Abfrage der Gesundheitsdaten ein Kreuz bei "Ich möchte vor einer Anfrage bei den Behandlern informiert werden!"
    Sollte ein Nachfrage kommen, geht die über Ihren Tisch und dann können Sie immernoch mit dem Osteopathen sprechen.


    Viel Erfolg
    Michael Götz

    Guten Morgen,


    sagen wir es so, der Abschluss einer neuen Versicherung brachte wieder neue Abschluss- und Vertriebskosten, die der Versicherer "vorfinanziert" und Sie durch Ihre Beiträg MIT abzahlen.
    Somit sind doppelt Kosten entstanden die Sie zu zahlen haben.


    Ob es Sinn gemacht hätte diese Versicherung weiterlaufen zu lassen, können wir Ihnen nicht sagen. Letztlich wird Ihr Versicherungsmakler Sie hier beraten haben, so dass Sie der Aufhebung des Vertrages zugestimmt haben.


    Der Kollege Hacke hat Ihnen einen Rat gegeben, den ich auch nur unterstreichen kann. Suchen Sie sich jemanden, bei dem Sie ein gutes Gefühl haben und der Ihnen idealerweise von MEHREREN empfohlen wurde.


    Herzlicher Gruß
    Michael Götz

    Guten Morgen,
    naja ganz so ist es auch nicht, es sind eher Dinge ausgeschlossen, gegen welche Sie auch eine anderweitigen Versicherungsschutz erwerben können (KFZ --> KFZ-Haftpflicht, Yacht --> Bootshaftpflicht bzw Kasko)
    Auf der anderen Seite hatten wir schon einen Schaden, als ein Kind unseres Kunden auf dem Gehsteig spielte und einen Radfahrer zu Fall brachte. Dank Helm hat dieser überlebt, dennoch wird der rechte Arm nie wieder richtig funktionieren.
    Der Schaden läuft seit 5 Jahren, bisher 480.000 EUR Zahlungen.


    Damit kann man wirklich nicht sagen, das es nur Ausschlüsse gibt.


    Herzlicher Gruß
    Michael Götz

    Guten Morgen,


    niemand hier im Forum wird Ihnen eine Empfehlung darüber geben, was für Sie richtig und falsch ist. Dazu bedarf es eines eingehenden Gespräches und vieler weiterer Informationen.
    Das was Sie schildern ist unser täglich Brot und Ärgernis zu gleich, aber ohne EINEN Fachmann, der den Überblick hat, führt das zu nichts. Und das kann auf der einen Seite niemand sein, der bei einer Bank arbeitet und hier schon nur an eine Versicherungsgesellschaft gebunden ist, und auf der anderen Seite kann es niemand sein, der eine 3 Jahre alte Lebensversicherung kündigt...? War das echt ein Versicherungsmakler?!


    Versicherungsmakler sind Dienstleister, also sprechen Sie doch mal zwei oder drei in Ihrer Umgebung an und hören Sie sich an was die zu sagen haben. Entscheiden Sie dann wer am besten zu Ihnen passt. Und das wichtigste, nicht vom Bankberater reinreden lassen. Hier wurden 80 jährigen schon Lebensversicherungen ohne Rentengarantien oder ähnliches verkauft, weil es halt gerade noch auf dem Plan stand.


    Viel Erfolg
    Michael Götz

    Guten Tag,


    neben der Empfehlung des Kollegen, können Sie sich auch in Zeitschriftenhandel mal kurz die aktuelle Stiftung Warentest ansehen und sich dort einen ERSTEN Überblick verschaffen. Dort wurden nämlich gerade Privathaftpflichten getestet.
    Letztlich bleibt aber nur der Weg zum Versicherungsmakler/-berater um einen anständigen Vergleich zu bekommen.


    Herzlicher Gruß
    Michael Götz

    Meinen Sie das ernst? Das Insolvenzrisiko von Sachversicherungen soll ein (Haupt-)Auswahlkriterium sein? Wenn Sie soweit gehen, sollten Sie sich lieber damit beschäftigen, wie und in welcher weise Rückversicherungen vorliegen.


    Selbstverständlich meine ich das ernst! Und ich weiße unsere Kunden stets darauf hin. Als Versicherungsmakler sollten wir alle ein wenig weiter blicken als auf Beitrag und augenscheinlich gute Bedingungen.


    Wenn ich mir Versicherer ansehe und feststelle, dass diese nicht unter den ersten 30 oder 40 Versicherern für die Gebäudeversicherung liegen, überlege ich mir sehr gut ob ich dies einem Kunden empfehle. Es geht nicht nur um die Insolvenz, die nicht sehr wahrscheinlich ist und letztlich auch noch durch das BaFin streng kontrolliert wird. Es geht viel mehr darum, dass die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, das kleine Gesellschaften bei kleinen Schäden schnell und zügig erstatten und hier ihre schnellen Strukturen nutzen können. Kommt es zugrößeren Schäden ziehen die Regulierungen sich hin und an allen Ecken wird verhandelt, weil die Kapitaldecke eben nicht so massiv ist wie bei den anderen. Wie gesagt, persönliche Erfahrung.


    Gruß
    Michael Götz

    Guten Morgen,


    ja man könnte sagen, alles was nicht ausgeschlossen ist, ist versichert.


    Die allgemeinen Ausschlüsse finden sich schon mal in den Allgemeinen Haftpflichtbedingungen (AHB) unter § oder Nr. 7. Dann kommt natürlich noch das spezielle BEdingungswerk für Ihre Haftpflicht dazu, das ist dann unter den Besonderen Bedingungen und Risikobeschreibungen (BBR) zu finden.


    Bei der Yacht greifen nun ein paar mehr Ausschlüsse. Zum einen ist die Yacht vermutlich ein Motorboot mit mehr als 5 PS und damit kenne ich im Moment keine Privathaftpflicht, in welcher die Yacht versichert wäre. Zudem ist diese geliehen und auch das ist bei den meißten Versicherern noch ausgeschlossen oder mit einer Summenbegrenzung belegt, so dass das nicht für die Yacht und die Kaimauer reichen würde.


    Herzlicher Gruß
    Michael Götz