Beiträge von Cassiesmann


    Wenn ich Sie richtig verstanden habe,habe ich aufgrund meines Alters jetzt mit der gesetzlichen Krankenversicherung nichts mehr zu tun, wenn ich meine Arbeitszeiten ausweite und ein Einkommen habe, was sich in der Gleitzone bewegt. ?!


    Korrekt


    D.h. der Krankenkassenbeitrag, den ich jetzt entrichten müsste ist genauso hoch als wenn ich regulär gesetzlich versichert wäre!?


    Nein, Krankenkasse = GKV, in die kommen Sie nicht. Ihr PKV-Beitrag ist genau so hoch, als wenn Sie Hausfrau wären. Ihre Krankenversicherungsbeitrag ist unabhängig von Ihrem Einkommen - vom Krankentagegeld und ggf. Pflegepflichtversicherung mal abgesehen.

    Hallo,


    wie Sie zu Recht anmerken, kommen Sie ab 55 (bis auf ganz wenig Ausnahmen) nicht mehr in eine GKV. Somit löst eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit auch keine GKV-Pflicht aus und Sie bleiben auch in der Gleitzone in der PKV. Auf den Beitrag hat das keine Auswirkungen. Hat Ihr Ehemann Beihilfeanspruch?


    Grüße
    CM

    Sie verrennen sich hier etwas: weder habe ich einen Gendefekt noch war ich jemals unversichert.

    Ich denke nicht, dass ich mich verrenne. Ich will nur die Fehler in Ihrer Forderung aufzeigen, Krankheitskosten den Kostenträger aufzulasten, der bei der Entstehung da war.


    [quote='Cassiesmann','index.php?page=Thread&postID=56128#post56128']Zum Rechtsstreit wird es nur kommen, wenn die PKV B den Eltern nachweisen kann, dass der Gendefekt vor Antragsstellung diagnostiziert wurde bzw. Behandlungen, die damit in Zusammenhang stehen könnten, nicht angegeben wurden. Abgesehen davon, ist ein Wechsel der PKV stets mit Nachteilen verbunden und PKV-Hopping selten sinnvoll!

    Dem scheint nicht so zu sein. Offenbar wollte die PKV-Welt es anders handhaben als im Gesetz (§ 198 VVG) vorgegeben (das ist jetzt ganz allgemein und hat nicht mehr mit meiner Frage zu tun):


    Nicht nur die "PKV-Welt", auch die "GKV-Welt".

    Zitat einer Website eines Maklers: Eine weiterer Punkt, in der in der Fachwelt viel diskutiert wurde, ist
    die Frage ob der Versicherungsschutz auch für angeborene Krankheiten und
    Anomalien im Zuge des Kontrahierungszwangs gilt. Einige Versicherer
    haben diesbezüglich abweichend von den Musterbedingungen der Krankheitskostenversicherung (MB/KK 2009) eine Klarstellung in den Versicherungsbedingungen hinterlegt…

    Ist mir bekannt.

    in einem Land mit verpflichtender Krankenversicherung? Wie kommen Sie denn auf so eine rhetorsiche Frage? Natürlich nicht, es haftet eine KV, die Frage ist nur welche.


    Als Sie auf die Welt kamen, gab es noch keine Pflicht zur Krankenversicherung (vor 2007) und die Mitgliedschaft in einer Krankenversicherung beginnt erst ab Geburt. Somit war das "auslösende Ereignis" vor der Mitgliedschaft in einer Krankenversicherung und die Behandlungskosten wären damit unversichert. Ich will Ihnen nur die Lücken Ihres Denkansatzes aufzeigen. Was passiert nebenbei, wenn eine GKV, während deren Mitgliedschaft vor x Jahren eine Krankheit begann, sich aufgelöst hat?


    Wir können die Diskussion abkürzen, es ist in der Krankenversicherung nun mal so und es erspart allen ein gigantisches Abrechnungschaos und ärger mit Versicherer, bei denen man vor Jahrzehnten mal Versicherung war.


    Variante B: Defekt ist nicht bekannt wird aber kurz nach dem Wechsel bekannt, Folge: vermutlich Rechtsstreit???


    Zum Rechtsstreit wird es nur kommen, wenn die PKV B den Eltern nachweisen kann, dass der Gendefekt vor Antragsstellung diagnostiziert wurde bzw. Behandlungen, die damit in Zusammenhang stehen könnten, nicht angegeben wurden. Abgesehen davon, ist ein Wechsel der PKV stets mit Nachteilen verbunden und PKV-Hopping selten sinnvoll!

    Hallo,


    Vielen Dank für die Antworten.
    Ich weiß, das ist jetzt eine etwas kindliche/naive Frage und Sie werden sicher sagen "so ist halt unser Steuersystem", aber ist das nicht unlogisch? Wäre es nicht viel logischer, direkt jeden Monat die Steuer abzuführen, die tatsächlich angefallen ist, kumuliert auf den bisherigen Erwerb im entsprechenden Geschäftsjahr?


    Dann spielen wir das mal durch:


    Januar + Februar bei 3000€ Einkommen keine Lohnsteuer, da man den Grundfreibetrag unterschritten hat.


    März bei 3000€ (wir übersteigen den Grundfreibetrag nun um rund 800€) 100€ Steuern --> 2900 Netto


    April 3000€ dank progressive Steuer auf die vollen 3000€ von 400€ --> 2600 Netto


    Mai 3.000€ - nun merken wir, das progressiv steigenden bedeutet 450€ --> 2550€ Netto


    Dezember 3.000€ jetzt schreien wir bereits über das ungerechter Steuersystem, da mit Soli und Kirchensteuer rund 40% für die Steuer draufgehen --> nur noch 1800€ netto. Zum Glück ist ja bald Januar...


    Davon bitte noch rund 20 % Sozialversicherungen abziehen und schwubs, hat die selber Person, die im Januar noch 2400€ überweisen bekommen hat kurz vor Weihnachten gerade mal die Hälfte mit 1200€.




    So bedeutet das ja, dass man "vorauszahlt" und am Ende wird eigentlich erst die tatsächliche Rechnung aufgestellt, aber auch nur, wenn man sich "kümmert".


    In der Regel macht das der Arbeitgeber mit den Lohnsteuerjahresausgleich mit den Dezemberbezügen automatisch. Wer mehr abzusetzen Kosten hat oder auch andere Einkunftsarten hat, macht das dann über die Steuererklärung.



    Das klingt für mich nach einem unnötigen Arbeitsschritt und damit unnötiger Bürokratie, außerdem liegt der Verdacht nahe, dass der deutschen Politik hier nicht an einer Reduzierung der Bürokratie gelegen ist, da es bestimmt genügend Leute gibt, die sich nicht darum kümmern und somit Überschüsse für den Staatshaushalt übrig bleiben.


    Na dann...


    Wie gesagt, das hier ist ein Versicherungsforum.


    "....die Ehefrau ist da irrelevant....", dies ist nicht so. Hat die Ehefrau kein rentenfähiges Alter; dann Normaltarif und somit kompletten Berufs-Rechtsschutz auch für den Rentner.


    Dann drücke ich es anders aus, bei uns und bei vielen anderen Versicherern ist die Ehefrau in der Konstellation egal. Nebenbei ging es in Ihren ersten Beitrag im den Ö-Tarif und nicht die Berufs-RS!


    Bundesanstalt für Dienstleistungsaufsicht


    Wer oder was soll das bitte sein?

    Guten Morgen,


    was ist nun Ihre Frage?


    Ich kenne es nur so, dass wenn der Versicherungsnehmer im ÖD ist, es den ÖD-Tarif gibt, die Ehefrau ist da irrelevant. Nebenbei halte ich nicht viel von Internetrechnern, da diese, wie Sie selber sehen, sehr eindimensional sind und nicht beraten.


    Grüße
    CM