Vorschusszahlung wie Bemessen ?

  • Hallo zusammen,


    vielleicht kann mir jemand helfen? Anfang des Jahres 2013 wurd von mir ein Gutachten erstellt welches immer noch nicht ganz zum Abschluss gekommen ist. Nach einem Unfall mit mehreren Brüchen in Oberschenkel, Beckenring und Wirbelsäule wurde bei mir noch erhebliche Schäden an den Beinnerven festgstellt.


    Nun hat der Begutachtene Neurologe sehr lange gebraucht um sein Teilgutachten dem für das Gesamtgutachten verantwortlichen Unfallchirurgen zu senden.


    Es wurde mir nun mitgeteilt das man den Schaden noch nicht abschließend beurteilen könnte und die Untersuchungen nun dieses Jahr wiederholt werden.


    Ich warte nun schon über 1 Jahr jetzt soll ich nochmal bin ende diesen Jahren warten ?


    Die Versicherung zahlt nun einen Vorschuss in höhe von 5000 Euro.


    Meine Frage an diese Stelle: Wie bemisst der Versicherer diesen Vorschuss ? Ist das eine geringer Prozentsatz der eventuel auszuzahlenden Summe ?


    Der Versicherer muss ja nun am jetzigen Gutachten schon sehen wie hoch meine Invalidität einzuschätzen ist.

  • Hallo,


    schauen Sie mal in den Vertrag wie hoch die vereinbarte Todesfallsumme ist. Das ist zumeist die Höhe des Vorschuss der gezahlt wird, wenn es der "Schaden" hergibt. Wenn Sie solche Fragen stellen, vermute ich sie sind im Leistungsprozess ohne Beistand unterwegs, dass könnte ein Problem werden.


    Grüße
    CM

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  • Hallo,


    ja die Summe träfe zu. Bisher ist eigentlich alles ok gelaufen das einzige was mich stört ist halt die Dauer des Prozesses. Was aber vermutlich daran liegt das der Neurologe solange gebraucht hat und im endeffekt den Nervenschaden nicht abschließend beurteilen wollte/konnte. Die Versicherung setzt nun eine erneute Untersuchung bei einem neuen Neurologen an (was mir sogar recht ist wenn man die Zeitdauer sieht) nur warum erst im Dezember ? Das sind fast 2 Jahre nach der eigentlichen Untersuchung, die Sache ist sogar die das der Nervenschaden noch schlimmer geworden ist und nicht besser. Beim ersten Neurologischen Gutachten wurde erstmals sogar eine verlangsamte Nervenleitgeschwindigkeit im linken Bein festgestellt. Da es noch keine weiteren Befunde dazu gab sagte mir der Gutachter das er das auch nur entsprechend "schwammig" ins Gutachten schreiben kann.


    Könnte auch eine Grund sein für eine erneute Begutachtung. ?(

  • Eine erneutes Gutachten wird meistens festzgesetzt um zu sehen ob die Beeinträchtigung auch von Dauer ist.



    Bzw. wenn das Gutachten vom ersten Neurologen zu schwammig war, um sich ein besseres Bild verschaffen zu können.

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  • Hallo nochmal,


    bisher ist nicht mehr viel passiert , ich wurde in einer Neurologischen Klinik nochmals auf den Nervenschaden untersucht und dort steht nun alles deutlich im Befund das es sich um einen Chronischen Nervenschaden handelt der aus dem Unfall resultiert.


    Die Versicherung hat aber bisher immer noch nicht bezahlt und der Unfall jährt sich im kommenden Februar im dritten Jahr.


    Wie ist das mit der 3 Jahresfrist? Müssen die nicht mal irgendwann zahlen ?? Man wird immer nur vertröstet wenn man nachfragt. Langsam komme ich mir verschaukelt vor.

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