Erster Unfall, Verbringunskosten gestrichen bei fiktiver Abrechnung und weitere Unklarheiten

  • Hallo,


    Kurze Vorgeschichte:
    Unfall auf Parkplatz Ausgang 50:50, da sich Aussagen zwecks Unfallvorgang wiedersprechen. Soweit ok.
    Meine Auto BMW NEW Mini ca. 10 Jahre Gegner BMW 1er ca halbes Jahr.


    Jetzt wolte die gegnerische Versicherung(HUK) eine Kostenvoranschlag.
    Dafür war ich zuerst bei der Fachwerkstatt vor Ort (BMW). Diese meinte jedoch, dass sich der Schaden min 2500,- beläuft und dafür ein Gutachter benötigt wird.


    Dann war ich bei meiner Werkstatt(ca 25km vom Wohnort entfernt) und die meinte, dass die HUK gerne mal kürzt wo sie nur kann, vorallem wenn der Schadenswert ihrer Ansicht nach unverhältnismäßig hoch ist. Also habe ich dort einen Kostenvoranschlag dort machen lassen. Schaden dort ca. 1050,- netto. Diesen Kostenvoranschlag habe ich zur gegnerischen Versicherung geschickt. Nun habe ich heute die Antwort erhalten,dass aus sicht eines "technischen" Prüfers" nicht komplett nachvollzogen werden können. Hier eine Aufzählung was alles gekürzt wurde


    • Verbringungskosten wurden komplett gestrichen, da diese in einem Fachbetrieb nicht anfallen würden. Und erst nach Erbringung eines Nachweises übernommen werden würde.(BMW Fachwerkstatt vor hat auch keine eigene Lackierei)
    • Nebenkosten für Hohlraumversiegleung wurden stark ca 75% gekürzt, da laut "Prüfer" die geringerne Kosten eher dem Schadensbild entsprechen
    • Lackmaterial wurde um ca. 50 Euro gekürzt
    • Der Lackindex wurde von 140% auf 100% gekürzt gemäß AZT Vorgabe
    • Klein und Verbrauchsteile wurden laut Kostenvoranschlag mit 2% berücksichtigt 1,92€. Dder Gegenprüfer hat dies jedoch auf den Ersatzteilpreis bezogen welcher 71,20 beträgt und auch hier wieder 0,50€ gekürzt

    Ergebniss ca 870,- netto kommt unterm Strich dabei raus. Der Streitwert wäre somit bei ca. 100,-


    Habe nun schon viel gelesen, doch um so mehr ich lese, desto verwirrter bin bzgl. meines Falles.
    Was ich bisher rausgefunden habe:

    • Rechtsprechung Verbringungskosten uneinig. Mal wird bei fiktiver Rechnung erstattet mal nicht, wobei die Tendenz klar zum erstatten geht
    • Warum wurde Lackmaterial gestrichen, dies ist aus der Antwort nicht ersichtlich.
    • Warum statt 140% nur 100%?
    • Ich hätte im Nachhinein wohl besser ein echtes Gutachten lassen machen sollen, da der Schaden größer 750,- ist. Soll ich das im Nachhinein noch bei BMW machen lassen?

    Wie soll ich weiter vorgehen? Ich hätte der der Versicherung erstmal einen Brief geschrieben und auf die Rechtsprechung hingewiesen. Einen eigen Rechtsschutz habe ich nicht ggf. noch über die Eltern.


    Falls ich noch wichtige Detail vergessen habe bitte sagen.

  • "Unfall auf Parkplatz Ausgang 50:50, da sich Aussagen zwecks Unfallvorgang wiedersprechen. Soweit ok."


    -> ist das deine Meinung oder steht das bereits fest?

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