zu niedrige Garantiewerte

  • Hallo,


    mit meiner letzten Wertemitteilung für meine Rentenversicherung (nicht Fondgebunden sondern mit Garantiezins 3,25 %) erhielt ich Ende 2010 plötzlich überraschende Werte. Laut Originalversicherungsschein beträgt mein garantierter Rückkaufswert zum 01.10.2010 in etwa € 3500 --> jetzt erhalte ich eine Mitteilung über einen erreichten garantierten Wert von € 3.400 (beide Werte ohne Überschüsse und Bewertungsreserve). Ich frage mich gerade ob dies ein normales vorgehen großer Versicherungskonzerne ist um Ihre "Zinsversprechungen" zu reduzieren. Bisher hab ich meinen Vertrag unverändert (Abschluss 2004) laufen lassen...ausser das hier 3 Dynamikanpassungen stattfanden. Hier kann doch irgendwas nicht stimmen, oder? Können Dynamikanpassungen die garantierten Vertragswerte schmälern? Was soll das dann zum Ende der Laufzeit bringen?


    Kennt jemand ähnliche Fälle???..oder kann dies logisch erklären? Ich bin echt sauer und die Gesellschaft wurde auch schon angeschrieben. :evil:

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  • Laut Originalversicherungsschein beträgt mein garantierter Rückkaufswert zum 01.10.2010 in etwa ? 3500 -->

    also "in etwa" nur weil es ca € 3 weniger sind :) ...und nein ich schaue nicht in die Tabelle der illustrativen Werte...

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  • War irgendwann mal eine "Beitragspause"?

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  • Nein, genau darin besteht ja mein Problem..ganz im Gegenteil - ich hab die Dynamiken sogar noch angenommen und zahle quasi mehr Beitrag als zum Zeitpunkt des Abschlusses! 8|

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  • Beim Versicherer anrufen und Dampf machen ... kann sein, dass hier noch mögliche Stornogebeühren abgezogen wurden.

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  • mittlerweile wurde der garantierte Wert rückwirkend auf meine Schreiben hin korrigiert - allerdings weigert sich die Gesellschaft aktuelle auf den Jahrestag bezogene garantierte Werte für die Zukunft mitzuteilen. Das dürfte doch eigentlich nicht so schwer sein, wenn im Orginalversicherungsschein diese auch jährlich angegeben sind. Auch der garantierte Wert zu Ablauf des Vertrages wurde nicht nochmal korrigiert.


    Fazit: Ich hab jetzt eine Bestätigung das zum 01.10.2010 mein garantierter Wert höher ist als mitgeteilt, aber für die zukunft keine Grundlage auch weiterhin zu prüfen! Was ist den das - bitte schön???

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  • ich muss dieses thema nochmal aus der versenkung holen. Gab ja wieder die neuen Jahresm :!: itteilungen. Immernoch zweifle ich die mitgeteilten Werte an. Ich hab ja weiterhin die Dynamik angenommen - was ändert sich - nur die Ablaufleistung. Bei einem Vertrag mit garantiertem Jahreszins eigentlich nicht vorstellbar. Mittlerweile habe ich aus Vertriebszweigen der Generali erfahren das dies wohl methode sei.


    Ich hab eigentlich weiterhin nur eine Frage - kann bei Annahme einer dynamischen Erhöhung - durch zillmerung oder ähnliches - die darauf folgenden garantierten Vertragswerte gleich bleiben? Aus meinem verständnis heraus müssten sich ja die Werte auch "unterhalb" der Vertragslaufzeit erhöhen? Warum wehrt sich eine Gesellschaft wie die XXX hierzu stellung zu nehmen? Ist das ein Massenbetrug???


    Ich bin echt stock sauer....

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  • Hallo Centzähler,


    bei allem Verständnis für deinen Unmut: Den Gesellschaftsnamen habe ich gelöscht. Es ist für den Forenbetreiber u.U. ein rechtliches Problem, wenn Gesellschaftsnamen hier in Verbindung mit "Betrug" auftauchen.


    Zum Thema kann ich leider nichts beitragen. Nicht mein Bereich. Sorry.


    Viele Grüße
    Angela

  • Hey Centzähler,


    ist dir bewusst, was bei einer Dynamikannahme beim Versicherer abläuft? Wenn du die jährliche Dynamik angenommen hast, bekommt der Vermittler erneute volle Provision auf den Erhöhungsbetrag. Deswegen ist eine Dynamik auch einzustellen wenn man sich dem Ablauf nähert. Im ungünstigstem Fall fressen Provison und Kostenquote des Versicherers deinen Zusatzbeitrag komplett auf.


    Oft denken Versicherungsnehmer sie gönnen sich was Gutes (z.B. Inflationsausgleich etc.) wenn eine Dynamik vereinbart wird.


    Beispielrechnung:



    monatliche Rate Vorjahr: 50€
    monatliche Rate Folgejahr duch Annahme Dynamik (z.B. 3%): 51,50€


    Jahresdifferenzbetrag Vorjahr zu Folgejahr: 18€


    Provision für Vermittler: 51,50€ * 12* 44 Promille = 27, 19


    Minusgeschäft: -9.19€


    Stark vereinfachte Rechnung (keine Beachtung einer geometrischen Verzinsung), damit der Fragesuchende die Methodik versteht, welche dahinter steckt.


    Durch den Zinseszinseffekt wird das Minusgeschäft über die Jahre zwar kleiner, aber eben nur, wenn man die Dynamik nicht bis zuletzt ausführt.


    Gruß
    Tobias


    Post Scriptum
    Zwar ist die Annahme von 44 Promille schon Höchstprovision im Lebengeschäft und auch nicht bei jeder Versicherung die Norm, trotzdem schmälert dies nicht die Veranschaulichung.

  • prinzipiell geb ich dir bei deiner Theorie recht. Aber nachdem die entsprechende Gesellschaft einen mathematischen Fehler eingeräumt hat und mir bereits 2010 meinen "echten" Wert korrigiert hat, zweifle ich etwas daran. Insbesondere dahingehend, da sich Versicherungsmathematiker dies auch nicht erklären können (andere Gesellschaft bei der ich jetzt tätig bin). Jetzt wurde mir zumindest erstmal versichert das es nur ein "Problem" bei meinem Vertrag gibt - schade nur das bei meinen Eltern (hab ich damals für den Neffen abgeschlossen) das selbe Phänomen auftritt. Ich warte jetzt mal die kommende Antwort auf meine Anfrage ab und werde, wenn es wieder keine Antwort gibt, mich mal an den Obhutsmann wenden. Ich lasse mir viel gefallen, aber eben nicht alles.


    PS: Sollte ich eine deiner Aussage entsprechende Antwort erhalten - dann wäre es ok - aber für mich wirkt das eher nach einer ggf. versehentlichen Absenkung des Garantiezinses in Bestandsverträgen.

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