Eigenunfall / Weigerung der Vollkasko versicheurng zu zahlen / Falsche daten

  • Hallo
    Bin neu hier im Forum und brauche eure Hilfe.


    Ich habe am 1.1.18 meine KFZ Verischerung gewechselt. Vollkasko und Haftpflicht) Der Antrag wurde am 28.12.17 unterschrieben und per Post an die entsprechende Versicherung gesendet.
    Am 11.1.18 bekam ich ein Brief von der Verischerung das alles angekommen sei und bald die beiträge abgebucht würden . Am 11.2.18 hatte ich am Weg zur Arbeit leider einen Unfall (Alleinunfall). Die versicherung sendetet am 13.2 .18 einen Gutachter zum Auto. Der stelle Totalschaden fest. Am gleichen Tag sagte eine Mitarbeiterin das sie eine Mahnung raussenden würden, da ich meine Beiträge nicht bezahlt hätte. Natürlich habe ich direkt meine Kontoauszuüge kontroliert. Dort war weder der versuch einer Abbuchung oder ähnliches Vorhanden . Im Online Portal der versicherung (Freischaltung am 14.2.18) konnte ich auch die Kontodaten nicht kontrolieren . Die Stellen der Kto waren mit XXX unkenntlich gemacht. Dort war aber die Mahnung hinterlegt die mir auch per Post am 16.2 zugestellt wurde. Überwiesen habe ich am 14.2 die Beträge ( Jan und Feb.)
    Bei einem erneuten Anruf sagte eine Mitarbeiter das es wohl einen Dreher ind er IBAN gebe und sie deshalb die Beträge nicht abbuchen konnten. ( Gespräch haben wir aufgezeichnet)


    Die versicherung lehnt nun den Schaden ab da ich laut denen die Beiträge nicht bezahlt habe. So nun folgende Punkte.


    Ich habe mir den Antrag zur Versicherung zusenden lassen und festgestellt das die ersten beiden Ziffern der IBan felhten . Also nach der DE .ist auch mein Fehler. Zu schnell ausgefüllt und direkt abgesendet.


    Haben verischerungen nicht eine Art Alarmsystem das eine unvollständige IBAN Eingabe verhindert?


    Wie ist der zeitliche Ablauf der Abbuchungen? ( 28.12 Absgesendet.. meines erachtens frühste Abbuchung am 15.1 .. dann Rückläufer ... wie lange dauert das etwa?



    Kann man das evtl irgendwie anwaltlich nutzen?


    oder könnte man irgendwie auf eine Art Kundenkulanz hoffen?


    Die haben mittlerweile drei verschiedene IBAN nummern in schreiben angegeben.. alle nicht richtig...


    Sollt eich evtl direkt an den Vorstand schreiben um dort evtl Hilfe zu bekommen?



    Meine neue Autoversicherung für das neue Auto hat nach 11 tagen auch noch nicht abgebucht. ( Einzugsermächtigung) Was passiert wenn da jetzt was passiert? ?



    Habt ihr evtl noch Tipps?



    Vielen Dank..


    Knut

  • Hallo Knut,

    Freundliche Grüße


    K - GURU


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  • Hallo,


    offenbar ist das eine Sch--versicherung, wenn die falsche IBAN nicht auffällt. Aber zunächst ist es Dein Fehler, weil Du falsche Daten angegeben hast. Auch der zeitliche Ablauf spricht für Leichtsinn Deinerseits: abgeschickt am 28.12., bei der Versicherung also wohl am 30.12., also am letzten Arbeitstag des Jahres. Die Vollkaskoversicherung ist keine Pflichtversicherung, wann wurde sie angenommen, d.h. welches Datum hat die Police ? Wann die Versicherung danach (!) abbucht, kann man nicht sagen, einmal, zweimal, dreimal im Monat. Mahnungen werden oft nur einmal monatlich versandt.


    Schreiben an den Vorstand ist nie verkehrt. Vielleicht sieht er ein, dass seine Inkassobearbeitung mangelhaft ist.


    Dass die neue Versicherung nach 11 Tagen noch nicht abgebucht hat, ist normal. Hast Du da die IBAN kontrolliert ?


    Mit dem Anwalt würde ich solange warten.


    Viel Glück


    Barmer

  • Am 11.1.18 bekam ich ein Brief von der Verischerung das alles angekommen sei und bald die beiträge abgebucht würden .

    Hallo !


    Nun kenne ich sowohl die AGB als auch den Inhalt respektive den genauen Wortlaut dieses Briefes nicht, aber selbst bei erfolgtem Hinweis auf die Rechtsfolgen bei nicht gezahlter Erstprämie
    darf der Versicherungsnehmer bei diesem Wortlaut davon ausgehen, dass seine angegebenen Daten zur IBAN stimmen. So ist jedenfalls mein Rechtsverständnis.


    Weiterhin ist der Zugang der Police (wann war das?) ohne Hinweis auf die fehlerhafte IBAN m.E. im gleichen Kontext zu sehen. Der Versicherer hätte den Versicherungsnehmer
    vorab schriftlich über den Fehler und die damit verbundenen Folgen hinweisen müssen.


    Daraus folgt m.E. dann die Möglichkeit, dass der Versicherungsnehmer die Nichtzahlung der Erstprämie nicht zu vertreten hat und der Versicherer nach §37 VVG n.F. Abs. 2
    somit zur Leistung verpflichtet ist.



    Viel Erfolg

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