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1

Mittwoch, 26. März 2014, 21:51

OP nicht so gelaufen wie geplant, zweite OP notwendig - der PKV melden?

Guten Abend zusammen,

ich habe eine vielleicht etwas ungewöhnliche Frage.

Im Dezember bin ich an der Schilddrüse operiert worden. Es sollte der komplette linke Schilddrüsenlappen wegen 4 vorhandenen, teilweise ziemlich großen Knoten entfernt werden. Im Entlassungsbericht sowie auch im OP-Bericht stand auch drin, dass die gesamte linke Seite entfernt wurde.

Bei einem Krankenhausaufenthalt wegen einer anderen Sache ist jetzt - mehr oder weniger per Zufall - rausgekommen, dass auf der linken Seite doch noch Schilddrüsengewebe vorhanden ist. Eine Kontrolluntersuchung beim Endokrinologen hat nun ergeben, dass der Chirurg entgegen seinem Bericht nicht die komplette linke Seite entfernt hat. Die zwei größten Knoten, wegen derer eigentlich die OP gemacht werden sollte (Verdacht auf Bösartigkeit) sind immer noch da. Die sind zwar in einem Bereich etwas unterhalb der eigentlichen Schilddrüse, waren so aber im Bericht des Endokrinologen beschrieben und auch im Ultraschall zu erkennen. Auf Nachfrage hatte der Chirurg nochmal gesagt, er hätte die komplette Hälfte entfernt!

Nun muss ich in 14 Tagen nochmal operiert werden, damit auch diese großen Knoten, die eigentlich nicht mehr da sein dürften, entfernt werden können. Natürlich werde ich jetzt in ein anderes Krankenhaus gehen.

Deshalb meine Frage: Die PKV (und Beihilfe) hat ja nun schon anteilig die Kosten für die damalige OP übernommen. Muss oder sollte ich denen jetzt mitteilen, dass die OP unvollständig / fehlerhaft gelaufen ist? Würden die dann ggf. Rückforderungen an das Krankenhaus stellen? Es ist doch auch so eine Art Behandlungsfehler, oder?

Und weiß vielleicht auch jemand, ob auch PKVen Beratungsstellen für solche Fälle haben?

Danke und viele Grüße,

Lexi

Philipp Mättig

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2

Donnerstag, 27. März 2014, 04:24

Moin,

Das Geld können Sie nicht einfach zurück fordern.
In Betracht kommt hier evtl. Schmerzensgeld, wenn hier tatsächlich ein Behandlungsfehler vorliegt. Das müssten Sie dann aber regelmäßig gerichtlich durchzusetzen, sinnvollerweise mit Hilfe eines Fachanwalts für Medizinrecht. Meine persönliche Meinung: Lassen Sie es. Bringt nur jahrelangen Ärger...
Das ist im Übrigen kein Fall für ein Forum.

Gruß
Philipp Mättig
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3

Donnerstag, 27. März 2014, 17:23

Hallo!

Danke für die Antwort. Aber ich wollte ja in erster Linie gar nicht wissen, ob ich irgendwelche Forderungen stellen kann, sondern ob ich meiner PKV das mitteilen muss, damit diese dann ggf. mit dem erst-operierenden Krankenhaus Kontakt aufnehmen können und ggf. Rückforderungen veranlassen können. Denn schließlich sollte ja auch der PKV daran gelegen sein, dass die OP/Behandlung, die von denen bezahlt wird, auch fachgerecht und vor allem auch vollständig ausgeführt wird...

Viele Grüße

Philipp Mättig

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4

Freitag, 28. März 2014, 15:15

Hallo,

Nein, Sie müssen das nicht mitteilen. Es sei denn, die PKV fragt Sie im Rahmen einer Leistungsprüfung danach. Dann gehört es zu Ihren Obliegenheiten wahrheitsgemäß zu anworten!

Gruß

Ps. Wenn man Ihrer Historie anschaut: Geiz ist nicht geil :D (Sorry, konnte ich mir nicht verkneifen...)
Philipp Mättig
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Barmer

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5

Freitag, 28. März 2014, 17:56

Na,

die Fragestellerin will ja nicht wissen, ob es da Geld rauszuschlagen gibt oder ob was sie tun muss, sondern ob es die PKV interessiert.

Und ich denke schon, dass es die meisten PKVen interessiert, wenn ein Arzt nicht das tut, wofür er bezahlt wurde. Ansprüche hätten die PKV und die Beihilfe, weniger der Versicherte.

Gruss

Barmer

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6

Samstag, 29. März 2014, 17:50

Danke @Barmer! Genau das wollte ich wissen!

Philipp Mättig

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7

Dienstag, 1. April 2014, 15:04

@Barmer

Ob es die PKV interessiert? Vielleicht!
Muss ich das von mir aus melden? Nein!

Welchen Anspruch die PKV gegen den Arzt haben sollte, kann ich nicht erkennen. Lexi77 ist Selbstzahlerin!

Gruß
Philipp Mättig
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Dienstag, 1. April 2014, 19:24

Zitat

Welchen Anspruch die PKV gegen den Arzt haben sollte, kann ich nicht erkennen. Lexi77 ist Selbstzahlerin!


Naja, die PKV trägt ja immerhin 30% der Krankenhauskosten sowie der angefallenen Arztkosten. Und da die Gesamtkosten (habe mal die Rechnungen alle zusammengerechnet) bei ca. 4.500,- € liegen, zahlt auch die PKV einen nicht gerade geringen Betrag.

Und für die nächste OP (die ja eigentlich, bei korrekter Ausführung überflüssig wäre) müssen die ja auch wieder ihren 30%-Anteil zahlen...

Viele Grüße

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