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Mittwoch, 22. Juni 2011, 22:56

Massagen und Krankengymnastik

Guten Abend,

wer kann mir sagen, wieviele Rezepte Physiotherapie eine private Krankenversicherungsgesellschaft übernehmen muss?
Ein Bekannter von mir hat gerade eine seltsame Sache hierzu erlebt. Er geht sehr oft zur Physiotherapie ( manuelle Therapie) wegen eines Schulterproblems, diese Behandungen helfen im sehr sehr gut, jedoch muss er diese regelmässig wahrnehmen.
Jetzt hat nach einigen eingereichten Rechnungen bzw Verordnungen die Versicherung einen Brief gechickt mit einem Formular für den behandelnden Arzt, welches er ausfüllen soll zu seiner Schulter. Zudem steht im Schreiben, dass, bevor dieses Formular ausgefüllt zurückgeschickt wird, keine weiteren Bahandlungen erstattet werden.
Hier die Frage: Ist das rechtens, wieviele Rezepte MUSS eine private Krankenversicherung im Jahr übernehmen?? Es gibt ja erstens noch den Selbstbehalt und zweitens muss mein Bekannter auch immer einen Teil der Physiorechnung selbst tragen, und zwar solange, bis er hier 5000 Euro selbst gezahlt hat?! Diesen Betrag hat er noch lange nicht selbst zugezahlt insgesamt, weshalb kommt dann bereits jetzt solch ein Brief??
Vielen Dank für sachliche Antwort hierzu

Philchen

Fortgeschrittener

Beiträge: 479

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Beruf: Versicherungsvermittlung / Geschäftsführung Akquisecenter

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2

Donnerstag, 23. Juni 2011, 00:00

Hallo,

hier wird die medizinische Notwendigkeit, respektive die vorvertragliche Anzeigepflicht geprüft. Wie lange ist Ihr Bekannter schon bei der Conti ?

Gruß
Philipp
Philipp Mättig
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Proventus Gruppe
Pfaffendorfer Straße 26a
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Barmer

Versicherungsberater

Beiträge: 1 618

Wohnort: Wuppertal, Münster

Beruf: Rentner, Versicherungsberater 34e Abs.1 i.R.

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3

Donnerstag, 23. Juni 2011, 22:29

Hallo, die Versicherung hat das Recht und im Interesse der Versicherten die Pflicht, ihre Leistungen zu prüfen. Und wenn nun auffallend viel Physiotherapie in Anspruch genommen wird, kann man da durchaus mal nachfragen.

Denn das soll eine Therapie sein und keine Dauerzustand.

Mit dem Selbstbehalt sollte man das nicht vermengen, der wirkt sich kalkulatorisch im Sinne niedrigerer Beiträge aus.

Sven-Hennig

Fortgeschrittener

Beiträge: 325

Wohnort: BERGEN

Beruf: Spazialmakler PKV/ BU

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4

Freitag, 24. Juni 2011, 08:50

Hallo zusammen,

die Erklärung ist hier in zwei verschiedenen Punkten zu suchen, daher einmal etwas ausführlicher.

Zunächst einmal ist in der Privaten Krankenversicherung nicht eine bestimmte Anzahl von Behandlungen pauschal versichert, sondern es sind Erstattungssätze vereinbart oder Höchstgrenzen für die Heilmittelleistungen. Dabei ist es also durchaus möglich, dass eigene Anteile verbleiben, welche der Versicherte selbst zahlen muss.

Der zweite (und wichtigere) Aspekt ist die Medizinische Notwendigkeit. Diese führt jedoch oft zu streit. Dabei sind unter andrem Fragen wie:

- ist die Behandlung noch sinnvoll aus medizinischer Sicht?
- gibt es ggf. Alternativen die zunächst ausprobiert werden sollen/ können
- Physiotherapie / manuelle Therapie ist oft zur Linderung von Akutbeschwerden sinnvoll, nicht aber als Dauerbehandlung
und zuletzt auch die Frage
- dient es der HEILUNG oder eher dem Wohnbefinden.

Daher ist die Anfrage nicht unüblich und durchaus berechtigt. Der Arzt kann und muss ausführlich begründen, dann ist eine Prüfung und Erstattung auch möglich.

Gruß
Gruß
_________________
Sven Hennig
-Spezialmakler für PKV und BU-
pkv@online-pkv.de

Tel. 03838 30 75 33
www.online-pkv.de

5

Samstag, 25. Juni 2011, 10:21

Seit Geburt dort :)

kurzzeitig Anwartschaft gehabt wegen Asthma. Vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung gibts hier also nicht

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