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Montag, 18. April 2011, 15:59

Fragen zu bestehender PKV

Hallo zusammen,

ich habe mal ein paar Fragen bezüglich der PKV:

Ich bin zum 01.01.2011 in die PKV gewechselt. Jahrelang habe ich mich mit dem Gedanken getragen, diesen Schritt zu wagen, jahrelang habe ich über der Beitragsbemessungsgrenze gelegen, war nie krank und habe mich über die hohen Beitragssätze in der GKV aufgeregt.

Allerdings gibt es nun einige Probleme - und das stellte sich für mich erst jetzt heraus - durch aus meiner Sicht äußerst schlechte Beratung. Scheinbar hatte der Berater nur seine Bonuszahlung im Kopf und ich hatte, ob der Dollarzeichen in den Augen, auch die Anzeichen dafür nicht gesehen und mich nicht ausreichend anderweitig informiert. Und jetzt der klägliche Versuch im Nachhinein alles gerade zu rücken.

Ich selbst bin noch knapp unter 30 und seit 2 Jahren Familienvater eines Kindes, verheiratet sind wir nicht. Meine Partnerin ist gesetzlich pflichtversichert, verdient also unter der Beitragsbemessungsgrenze. Soweit zu meinen persönlichen Umständen.

Mein Wechsel in die PKV begründete sich insbesondere auf die Aussage des Beraters, dass mein Kind nicht von mir in der PKV mitversichert werden muss, da wir nicht verheiratet seien.

Ist diese Aussage zutreffend?

Alles was ich dazu gefunden habe, scheint in eine andere Richtung zu gehen. Mit der Beantwortung dieser Frage ist natürlich auch verbunden:
Muss ich das Kind möglicherweise rückwirkend mitversichern?
Wie werden bereits in Anspruch genommene Leistungen der GKV dann hin- und hergeschoben?

Da zumindest in wager Planung auch ein zweites Kind angedacht ist, stellt sich bereits die Kostenfrage sofern die Kinder bei mir versichert sein müssen.

Welche Möglichkeit gibt es denn heutzutage in die GKV zurückzukehren. Soll ich mich für einen Monat kündigen lassen, ein Sabbatical einschieben? Würde das ausreichen? Oder muss ich mehrere Jahre unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegen, um wieder in die GKV zu kommen? Wird diese JAEG eigentlich auf Monatsbasis UND Jahresbasis errechnet oder ist nur eines der beiden ausschlaggebend?


Ich könnte mich die Platze ärgern, dass ich diesen Schritt nicht wohlüberlegter angegangen bin. Daher hoffe ich auf viele konstruktive Antworten, die mir das Ausmaß noch einmal vor Augen führen... Vielen Dank dafür vorab!

Grüße

Philchen

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Beruf: Versicherungsvermittlung / Geschäftsführung Akquisecenter

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2

Montag, 18. April 2011, 16:37

Hallo,
Ihr Berater hat recht. Solange Sie nicht verheiratet sind funktioniert das mit der GKV.
Was lässt Sie denn jetzt an Ihrer Entscheidung zweifeln ? Wenn das Ihr einziges Problem war, hat es sich ja als nicht existent herausgestellt und Sie können Ihrem Vermittler wieder vertrauen.

Gruß
Philipp
Philipp Mättig
Regionalleiter für die
Proventus Gruppe
Pfaffendorfer Straße 26a
04105 Leipzig

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Fax +49 321 214 880 34
Mobil +49 176 240 400 17
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Thomas Kliem

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Beruf: Fachmakler für PKV, BU-Versicherungen, Altersvorsorgeprodukte und Finanzierungen. Bankkaufmann und Fachwirt für Finanzberatung (IHK)

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3

Montag, 18. April 2011, 16:42

Hallo,

wenn ich Sie richtig verstehe geht es Ihnen darum, ob Ihr Kind / Ihre Kinder (kostenlos) in der GKV versichert sein können.

In Ihrer momentanen Situation ist das ohne Probleme möglich. Wenn Sie heiraten und Ihre Frau in der GKV bleibt, dann können Sie Ihre Kinder beitragspflichtig in der GKV oder PKV versichern.

Das war es eigentlich schon (Stand der heutigen Gesetzgebung). Sagen Sie mir bitte nicht, dass die Versicherung Ihrer Kinder nicht genau besprochen wurde 8o

Ich hoffe, ich habe Ihren Beitrag richtig verstanden.

Beste Grüße
Thomas Kliem
Bankkaufmann und Fachwirt für Finanzberatung (IHK)

Ihr Fachmakler für PKV, BU, Altersvorsorge und Finanzierungen

Roland Gutsch

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Beruf: Versicherungsmakler

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4

Montag, 18. April 2011, 16:44

Hallo Scrat,
es gilt §10(3) SGB V: ZITAT
"(3) Kinder sind nicht versichert, wenn der mit den Kindern verwandte Ehegatte oder Lebenspartner des Mitglieds nicht Mitglied einer Krankenkasse ist und sein Gesamteinkommen regelmäßig im Monat ein Zwölftel der Jahresarbeitsentgeltgrenze übersteigt und regelmäßig höher als das Gesamteinkommen des Mitglieds ist; bei Renten wird der Zahlbetrag berücksichtigt."
=>Solange Sie nicht verheiratet sind, kann Ihr gemeinsamer NAchwuchs kostenlos bei der GKV-versicherten Mutter versichert sein.


Schema, wenn Sie verheiratet sind:
Ein Elternteil ------------------- NEIN => Kind beitragsfrei in der GKV
Privat?
|
JA
|
Brutto von PKV-
Mitglied über -------------- NEIN => Kind beitragsfrei in der GKV
Pflichtgrenze?
|
JA
|
PKV-Mitglied
Verdient mehr als -------------- NEIN => Kind beitragsfrei in der GKV
GKV-Mitglied?
|
JA
|
=> Kind PKV-versichert oder gegen eigen Beitrag in der GKV


D.h., wenn Sie heiraten und Ihre ansonsten beschriebene Konstellation bleibt, müssen Sie für Ihre Kinder Beiträge zhalen (in der PKV oder in der GKV).

Freundliche Grüße
Gutsch GmbH
Roland Gutsch
Spezialmakler PKV-BU-AV
www.gutsch-gmbh.de
rg@gutsch-gmbh.de
Tel: (06103) 831 75 18

5

Montag, 18. April 2011, 16:57

Gleich vorneweg, exakt das war meine Frage, wenn auch umständlich und langwierig formuliert.

Tatsächlich wurde die Versicherung des Kindes (noch ist es nur eins) nur ganz kurz angerissen. Und quasi mit den Worten abgetan, "Sie sind nicht verheiratet, also interessiert uns das nicht." Ich wollte im Wesentlichen wissen, ob das tatsächlich so richtig ist. Ich habe viel gelesen und fand Aussagen wie: "Wenn der Partner in der GKV mehr verdient, können die Kinder familienversichert bleiben, wenn derjenige in der PKV unter der JAEG bleibt. Ansonsten muss das Kind in die PKV." Das hat mich verunsichert, da ich nirgendwo Aussagen gefunden habe, die ausschließlich auf Eheleute abzielen.

Das Vertrauen in den Berater wurde übrigens schon vorher erschüttert. In der Form, dass ich - sofern ich als betreuendes Elternteil zu Hause bleibe - keinen Verdienstausfall mehr erstattet bekomme, wie es früher in der GKV üblich war. Aber auf so eine Frage bin ich einfach nicht gekommen. Und nun habe ich den Salat 10 Tage Ausfall muss ich selbst übernehmen. Als Folge dieser Beratungsleistung habe ich auch einige andere auf den Prüfstand gestellt, wie z.B. die Frage nach der Versicherung des Kindes.

Und besten Dank für diese Aussagen! Tatsächlich hat mich das wieder ewtas im Vertrauen zu meinem Berater bestärkt ;)

Thomas Kliem

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6

Montag, 18. April 2011, 17:13

In der Form, dass ich - sofern ich als betreuendes Elternteil zu Hause bleibe - keinen Verdienstausfall mehr erstattet bekomme, wie es früher in der GKV üblich war. Aber auf so eine Frage bin ich einfach nicht gekommen. Und nun habe ich den Salat 10 Tage Ausfall muss ich selbst übernehmen


Ich werde nie verstehen, warum "Kollegen" nicht erst einmal mit den Basics anfangen und die Nachteile der PKV ggü. der GKV erklären....
Thomas Kliem
Bankkaufmann und Fachwirt für Finanzberatung (IHK)

Ihr Fachmakler für PKV, BU, Altersvorsorge und Finanzierungen

7

Montag, 18. April 2011, 18:06

Hallo Herr Gutsch,

diesen Paragraphen hatte ich auch gefunden, dabei stellte sich mir aber insbesondere die Frage nach dieser Passage: "wenn der mit den Kindern verwandte Ehegatte oder Lebenspartner des Mitglieds" Verstehe ich da irgendetwas falsch, das bedeutet doch: Egal ob man verheiratet ist oder nicht, muss man das von Ihnen (übrigens sehr anschauliche Schema) anwenden!
es gilt §10(3) SGB V: ZITAT
"(3) Kinder sind nicht versichert, wenn der mit den Kindern verwandte Ehegatte oder Lebenspartner des Mitglieds nicht Mitglied einer Krankenkasse ist und sein Gesamteinkommen regelmäßig im Monat ein Zwölftel der Jahresarbeitsentgeltgrenze übersteigt und regelmäßig höher als das Gesamteinkommen des Mitglieds ist; bei Renten wird der Zahlbetrag berücksichtigt."
=>Solange Sie nicht verheiratet sind, kann Ihr gemeinsamer NAchwuchs kostenlos bei der GKV-versicherten Mutter versichert sein.
Hallo Herr Kliem,

die Nachteile der GKV wurden tatsächlich nicht erruiert. Auch die Vorzüge der PKV wurden hinten angestellt und lediglich die Einsparung thematisiert. Grundsätzlich habe ich festgestellt man bekommt bei vielen Ärzten deutlich leichter einen Termin, man muss aufpassen, dass man mit Untersuchungen etc. nicht erschlagen wird, d.h. alles schön erläutern lassen und selbst entscheiden, was man gern hätte. Aus gutem Grund habe ich freiwillig einen Tarif mit Selbstbehalt gewählt, diese Klientel wird hoffentlich auf die Arztkosten achten und damit die zukünfige Beitragssteigerung in Grenzen halten...

Allerdings sind mir tatsächlich die jeweiligen Vor- und Nachteile scheinbar weitestgehend unbekannt. Aber die von Ihnen zitierte Textstelle meines Beitrags würde ich weniger als Nachteil der GKV werten ;)

Viele Grüße und nochmals besten Dank!

8

Montag, 18. April 2011, 18:25

Ein Lebenspartner ist ein eingetragener Lebenspartner im Sinne des Lebenspartnerschaftgesetz (Gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft). Ihre Recherchen in Ehre, aber Sie brauchen die einhelligen Aussagen der Kollegen nicht anzweifeln.
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
http://www.lamers-gmbh.eu/ http://www.lamers-gmbh.de/ https://www.debeka.de/svb/butzbach/index.html

9

Montag, 18. April 2011, 18:30

Anzweifeln wollte ich nichts, nur meine Bedenken ausräumen, was damit nun getan ist. Vielen Dank!

Thomas Kliem

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10

Montag, 18. April 2011, 18:53

Aber die von Ihnen zitierte Textstelle meines Beitrags würde ich weniger als Nachteil der GKV werten ;)


Oh man... Habe ich korrigiert. Danke für den Hinweis :-)2
Thomas Kliem
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Roland Gutsch

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11

Donnerstag, 21. April 2011, 12:17

"Ein Lebenspartner ist ein eingetragener Lebenspartner im Sinne des Lebenspartnerschaftgesetz (Gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft)."

Ich hatte tatsächlich überlegt, ob ich das in meinem Beitrag noch ergänze (weil diese Frage ja eigentlich immer kommt) - war aber schreibfaul und nun ist es ja auch für alle geklärt!

Freundliche Grüße

P.S.: was war eigentlich die letzten Tage mit dem Forum los? (Seitenlange Fehlemeldung anstatt Zugang!)
Gutsch GmbH
Roland Gutsch
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www.gutsch-gmbh.de
rg@gutsch-gmbh.de
Tel: (06103) 831 75 18

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