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1

Sonntag, 23. August 2009, 15:38

Union (UKV) oder Debeka ?

Hallo zusammen.

ich möchte nun nach langem Überlegen endlich in die PKV wechseln.

Kurz zu mir:
Ich bin 34 Jahre alt und bis auf eine harmlose Allergie kerngesund.

Momentan habe ich zwei Angebote vorliegen:

UKV Gesundheit PRIVAT300
Debeka PN + PNE

Zunächst mal ein leichter Vorteil für die Debeka, weil ohne SB aber kaum teurer.

Ich habe schon eine Menge im Netz gelesen, aber ich muss zugeben - so langsam sehe ich vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr.
Gibt es Argumente die unbedingt gegen oder für eine der beiden Sprechen?

Noch was:
Ich bin bei der ÖRAG rechtschutzversichert. Die UKV gehört ja auch wie die ÖRAG zur Sparkassenfinanzgruppe.
Nur mal angenommen, ich müsste mich mit meiner Krankenversicherung gerichtlich auseinandersetzen (soll ja schon vorgekommen sein)... könnte das ein Nachteil sein?

Danke schon mal im Voraus!

Grüße, Dennis

Schnellinger09

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2

Sonntag, 23. August 2009, 16:40

Das mit dem Selbstbehalt bei der Debeka stimmt nicht ganz. Der Tarif PN/PNE hat einen Selbstbehalt, allerdings keinen Absoluten. Im ambulanten Bereich werden bis zu einem Gesamtrechnungsbetrag von 4.000 € p.a. 90% des Rechnungsbetrages erstattet, danach 100% . Dies entspricht dann einem Selbstbehalt von 400€.

3

Sonntag, 23. August 2009, 17:07

RE: Union (UKV) oder Debeka ?


Noch was:
Ich bin bei der ÖRAG rechtschutzversichert. Die UKV gehört ja auch wie die ÖRAG zur Sparkassenfinanzgruppe.
Nur mal angenommen, ich müsste mich mit meiner Krankenversicherung gerichtlich auseinandersetzen (soll ja schon vorgekommen sein)... könnte das ein Nachteil sein?

Nein, das wird kein Nachteil sein.

Zu den beiden PKV Tarifen kann ich leider aus der Ferne nichts sagen. Woher haben Sie die Tarife? Da unterschiedliche Gesellschaften gehe ich mal davon aus, dass Sie ein Makler beraten hat? Dieser sollte Ihnen aber auch die Vor-/ und Nachteile eines jeden Tarifes plausibel darstellen können. Oder haben Sie sich diese selbst herausgesucht? Vorsicht - bei PKV begeben Sie sich damit u.U. auf sehr dünnes Eis.

Lieben Gruß
Angela
Angela Baumeister
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Thomas Kliem

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Beruf: Fachmakler für PKV, BU-Versicherungen, Altersvorsorgeprodukte und Finanzierungen. Bankkaufmann und Fachwirt für Finanzberatung (IHK)

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4

Sonntag, 23. August 2009, 18:52

Guten Abend,

was waren die Leistungskriterien, die zum Angebot dieser beiden Gesellschaften / Tarife geüführt haben?
Thomas Kliem
Bankkaufmann und Fachwirt für Finanzberatung (IHK)

Ihr Fachmakler für PKV, BU, Altersvorsorge und Finanzierungen

D-J-K

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5

Sonntag, 23. August 2009, 21:51

Hallo,

1. Frau Angela B. hat die Antwort ja schon gegeben. Zum Nachlesen in Kurzform in der Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Spartentrennung
2. Wie Herr Kliem schon bemerkte: worauf stützen sich die Ratschläge zu diensen Tarifen? Wurde mit Ihnen eine UMFASSENDE Befragung hinsichtlich Ihrer Ansprüche an die Krankenversicherung durchgeführt? Es gibt nämliche leider nicht DEN Tarif. Die letztendliche Auswahl wird auch grundsätzlich einen Kompromiss darstellen, jedenfalls erinnere ich mich an keinen Fall, wo wirklich alle bei der Erstbefragung aufgestellten Wünsche zu 100% erfüllt werden konnten. Und vor allem, wurden Sie über evtl. Risiken der Tarife aufgeklärt? Es spricht nichts gegen die Entscheidung für einen Tarif, der kleine oder auch (sehr) große Schäden nicht abdeckt (Freie Wahl für freie Bürger), aber diese Entscheidung sollte der zu Versichernde wohl im vollen Bewußtsein der mgl. Risiken treffen.
Jegliche meiner Aussagen hier wird als Privatperson und ohne Gewähr getätigt. Sie sind KEIN Ersatz für eine Beratung durch einen Fachmann vor Ort.

6

Sonntag, 23. August 2009, 22:08

Vielen Dank für die schnellen Antworten!

Also genau das ist das Problem... Ich habe bisher einfach zwei Beispielangebote vorliegen. Eine eingehende Befragung oder Beratung zu Risiken gab es in beiden Fällen bisher nicht.
Ich habe nun versucht, mich mal selbst einzulesen, aber die Infos, die ich mit den Angeboten bekommen habe oder die ich im Internet gefunden habe bringen mich da nicht so viel weiter.
Außerdem übersehe ich da als Laie vielleicht was wesentliches.

Daher diese zugegeben sehr allgemein formulierte Frage, ob es Gründe gibt, die unbedingt für oder gegen eine der beiden spricht.

Wenn jemand also einen Tipp hat worauf ich unbedingt achten sollte, wäre ich sehr dankbar.

Thomas Kliem

Administrator

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7

Sonntag, 23. August 2009, 22:36

@--Dennis--

Ab zum Profi:

1. schauen Sie sich und hören Sie sich um - gibt es in Ihrem Umfeld Versicherungsvermittler??

2. schauen Sie mal ins Telefonbuch oder in das Internet!

z. B.:

http://www.experten.de

http://www.transparent.de

http://www.whofinance.de

http://www.versicherungsmakler.de

3. wenn Sie Vermittler identifiziert haben, dann prüfen Sie, wie diese Personen in der Öffentlichkeit auftreten!

Internetseite

Büroadresse

und vor allem http://www.vermittlerregister.info

4. laden Sie zwei bis drei Versicherungsvermittler ein oder besuchen Sie diese noch besser in deren Büro oder lassen Sie sich telefonisch beraten!

5. lassen Sie sich keine Angebote zu Produkten machen, sondern sprechen Sie mit dem Vermittler über seine Arbeitsweise, seine Dienstleistung, sein Unternehmen und vor allem seine Qualifikation!

Überreicht Ihnen der Vermittler unaufgefordert seine Erstinformation?

Arbeitet er mit Dokumentationen oder eher mit Verzichtserklärungen?

6. jetzt müssen Sie sich entscheiden! Das kann auch auf dem sogenannten "Nasenfaktor" basieren!!!

Beste Grüße
Thomas Kliem
Bankkaufmann und Fachwirt für Finanzberatung (IHK)

Ihr Fachmakler für PKV, BU, Altersvorsorge und Finanzierungen

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Thomas Kliem« (23. August 2009, 22:42)


8

Dienstag, 25. August 2009, 09:18

OK. Das sollte ich dann vielleicht tun.
Eine Frage habe ich aber noch:

Wenn ich einen Tarif habe mit Einbettzimmer im Krankenhaus. Habe ich dann auch ein Recht auf ein Einzelzimmer?
Ich stelle diese Frage, weil es diese Einzelzimmeroption bei der UKV offensichtlich nicht gibt. Ich kann natürlich ein Krankenhaustagegeld vereinbaren und das dann für den Mehrpreis des Einzelzimmers verwenden, aber ein Recht auf ein Einzelzimmer hätte ich dann ja definitiv nicht. Das wäre für mich ein entscheidender Nachteil oder sehe ich das falsch?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »--Dennis--« (25. August 2009, 09:28)


D-J-K

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9

Dienstag, 25. August 2009, 09:47

Ein Recht auf ein Ein-Bett-Zimmer ergibt sich grundsätzlich NICHT aus Ihrem Versicherungsvertrag. Sie sind Selbstzahler, schließen selbst einen Vertrag mit Ihrem Behandler/Krankenhaus und Ihre KV stellt de facto lediglich Ihre Rückdeckungsversicherung dar.
Sie hat nichts, aber auch gar nichts mit den Ihnen zur Verfügung gestellten Möglichkeiten im KH oder beim Arzt zu tun, da die KV selbst in keiner Vertragsbeziehung zu diesen steht.
Sie haben aus Vertrag (lediglich) einen Anspruch auf Kostenerstattung.

Daran ändert sich auch nichts, wenn die KV aufgrund Vereinbarung direkt ans KH zahlt, da dies ja rechtlich gesehen nur auf einer Forderungsabtretung basiert.
Jegliche meiner Aussagen hier wird als Privatperson und ohne Gewähr getätigt. Sie sind KEIN Ersatz für eine Beratung durch einen Fachmann vor Ort.

10

Dienstag, 25. August 2009, 09:54

Mh... das leuchtet mir ein. Hätte ich eigentlich auch selbst drauf kommen können.
Wieder was dazu gelernt. Danke!

Ich habe bisher keine Erfahrungen mit Versicherungsmaklern.
Mit welchen kosten muss in da rechnen?

D-J-K

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11

Dienstag, 25. August 2009, 09:58

Grundsätzlich entstehen keine Kosten. Diese werden i.d.R. durch den Vertragsschluss gedeckt. Fraen Sie am besten einfach den jeweils in Frage Kommenden.
Jegliche meiner Aussagen hier wird als Privatperson und ohne Gewähr getätigt. Sie sind KEIN Ersatz für eine Beratung durch einen Fachmann vor Ort.

12

Donnerstag, 27. August 2009, 02:22

So... mittlerweile bin ich um einige Erkenntnisse reicher, aber noch nicht viel weiter mit meiner Entscheidung.

Mal abgesehen von den Leistungen - da hat jede der beiden ihre Vor-und Nachteile - hat die UKV für mich den Vorteil der sehr guten persönlichen Betreuung und der direkten Kontakte. Mag sein, dass die Debeka das genauso gut macht, aber hier habe ich noch keine Erfahrungen.

So wie ich das als Laie sehe - allzu viele Infos dazu habe ich im Netz nicht gefunden - hat aber die Debeka die besseren Ratings.
Können Sie das bestätigen?

Grüße, Dennis

Thomas Kliem

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13

Donnerstag, 27. August 2009, 10:11

@--Dennis--

das ist wieder mal so ein Thread wo ich mich Frage, warum ich darauf überhaupt reagiert habe. Man ey X(

Wenn für Sie nur diese Beiden Anbieter in Frage kommen, dann habe ich eine Empfehlung für Sie: Nehmen Sie eine Münze oder einen Würfel oder eine Dartscheibe. Spielt doch sowieso keine Rolle.
Thomas Kliem
Bankkaufmann und Fachwirt für Finanzberatung (IHK)

Ihr Fachmakler für PKV, BU, Altersvorsorge und Finanzierungen

14

Donnerstag, 27. August 2009, 14:45

Lieber Herr Kliem,

es tut mir wirklich sehr leid, dass ich mich nach Ihrer Empfehlung nicht sofort und ohne Umwege an einen Versicherungsmakler gewendet habe. Ich bin Ihnen sehr danklbar für diese Tipps und werde sicherlich auch noch professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.
IM MOMENT favorisiere ich aus verschiedenen Gründen diese beiden Versicherer. Einer der Hauptgründe ist die hervorragende Betreuung meines Ansprechpartners für die UKV und die persönlichen Beziehungen zu verschiedenen Debeka-Mitarbeitern. Eine gute persönliche Betreuung ist mir extrem wichtig.

Bevor ich mich nun an einen Makler wende, werde ich mich aber so gut es eben geht selbst informieren.

Ich verstehe also jetzt beim besten Willen Ihre Reaktion nicht. War die Frage zu trivial?

Ich denke, dass ich mit "welche Argumente könnte unbedingt für oder gegen eine der beiden sprechen?" und "können Sie bestätigen, dass die Debeka die besseren Ratings hat?" einigermaßen konkrete Fragen gestellt habe. Auch wenn Sie nicht verstehen können, warum ich IM MOMENT gerade diese beiden in die engere Wahl genommen habe, hätten Sie trotzdem auch einfach die Frage beantworten können anstatt mir zu sagen, ich solle eine Münze werfen.
Wenn das hier Usus ist, Fragen grundsätzlich NICHT zu beantworten und immer wieder nur den Gang zum Versicherungsmakler zu empfehlen, hätten wir uns alle die Tipperei sparen können.

Vielleicht ist ja doch noch jemand bereit, etwas zum Rating zu sagen.

Freundliche Grüße

15

Donnerstag, 27. August 2009, 15:29

Hallo,

Ich versuche die Antwort von Herr Kliem etwas anders zu erklären:

Sie suchen ein Fahrzeug und kennen einen Fahrradhändler und einen Baggerverkäufer. Das Fahrrad ist von der Ökotest recht gut getestet. Nun wollen Sie wissen, ob sie den Bagger oder das Fahrrad kaufen sollen. Was wir nicht wissen, was erwarten Sie von einem Forstbewegungsmitteln? Wollen sie evtl. noch weitere Personen transportieren, steht der Kraftstoffverbrauch im Vordergrund oder ist die Farbe für sich wichtig.

Eine persönliche Betreuung ist mit Sicherheit wichtig, aber diese wird Ihnen etwaig nicht übernommen Kosten auch nicht ersetzen und auch hohe Beitragssteigerungen nicht kompensioeren.

Wohlgemekrt sage ich dies nicht unter Bezug auf einen der beiden Versicherer sonden meine als allgemein. Das Problem, dass ich in Sachen Makler aber sehe, der wird ihnen wohl eher selten die Debeka verkaufen, da diese extrem selten mit Maklern zusammenarbeitet und kaum Provision/Courtage zahlt.

Gruß
CM
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
http://www.lamers-gmbh.eu/ http://www.lamers-gmbh.de/ https://www.debeka.de/svb/butzbach/index.html

D-J-K

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16

Donnerstag, 27. August 2009, 15:34

Leider sind diese Fragen eben nicht konkret zu beantworten. Das ist aber nicht Ihre Schuld. Die PKV ist nämlich ein sehr umfangreiches Gebiet.
(Konkret wäre z.B. die Frage "Ich möchte definitiv lebenserhaltende Hilfsmittel, leisten diese Tarife das?" oder "Ich will eine medizinisch notwendige Reha ohne vorherige Zusage, ist das in meinem Sinne geregelt?")


Was spricht gegen einen/beide der genannten Tarife? Das kann leider keiner hier beantworten, keiner hier kennt Ihre Wünsche. Und diese lassen sich i.d.R. auch erst nach einem zumeist mehrstündigen Analysegespräch benennen.

Zu den Ratings: Ich nutze im PKV-Bereich keine Ratings (eigentlich in keinem Bereich ;) )! Ich denke, dass geht den meisten ähnlich, womit auch die zweite Frage nicht beantwortbar ist.
Das Problem sind nämlich die Ratings selbst. Sie sind NICHT aussagekräftig! Ich hatte mal eine Finanztest mit dem PKV-Test gelesen, ein Mandant legte sie mir vor. Der Test bezog sich kaum bis gar nicht auf wirkliche Risiken. Des weiteren ist fraglich, ob sich Ihre Vorstellungen von ener PKV mit denen der Tester decken.

Wenn Sie die jeweiligen Tücken der Tarife kennen, ist jeder der beiden ok. Ebenso, wenn diese genau auf Ihre Wünsche passen. Sie müssen auch keinen Makler oder Honorarberater aufsuchen.

Was die Sache mit der persönlichen Beziehung angeht: KEIN Betreuer, Makler oder sonstiger Berater/Vermittler wird Ihnen in der Erstattung helfen können, wenn etwas nicht versichert ist. Er wird Ihnen den Schaden finanziell auch kaum ersetzen.
Einen ungebundenen Vermittler können Sie aber haftbar machen, sollte dieser Sie auf die Fallstricke nicht hingewisen haben!

Aus diesen Gründen kann ich die Reaktion von Herrn Kliem schon nachvollziehen. Sie werden aus genannten Gründen hier keine Entscheidung pro/contra genannt bekommen.
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17

Sonntag, 21. November 2010, 10:42

Das Problem, dass ich in Sachen Makler aber sehe, der wird ihnen wohl eher selten die Debeka verkaufen, da diese ... kaum Provision/Courtage zahlt.
habe den thread zwar erst heute gelesen, aber das ist doch wohl genau das übelste problem in der ganzen branche: solange nur das verkauft wird, was am meisten provision bringt, ist der kunde immer der gelackmeierte :!:

18

Sonntag, 21. November 2010, 11:09

Es hängt ganz klar vom Makler ab. Ich kenne einige wirklich gute Makler, die ihre Aufgabe ernst nehmen und die Courtage nicht als Auswahlkriterium nehmen. Ich kenne aber viele andere bzw. die Folgen aus deren Beratungen. Ähnliche Problem gibt es aber auch Ärzten, KFZ-Werkstätten, Immobilienmaklern, ...

Im konkreten Fall ist aber zu erwähnen, dass die Debeka nur mit extrem wenigen Makler kooperiert. Von daher können viele Makler die Debeka auch nicht anbieten, selbst wen sie es wollten.
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
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  • »Christian Müller« wurde gesperrt

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Beruf: Diplom Kaufmann - Finanz- und Versicherungsmakler

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19

Montag, 24. Januar 2011, 03:12

Guten Abend allerseits,

Viele Dinge wurden bereits benannt, doch möchte ich mal aus der Praxis zum Thema Ratings etwas bemerken, um ein wenig Einblick in die Komplexität zu geben.
In einem anderen Business Forum Businessforum entbrannte vor ein paar Monaten eine intensive Diskussion zwischen den Foresti und einem Fachjournalisten zu Maklern, der Branche und einem gewissen Tarif. Allen Teilnehmern war klar, dass sich diese Informationen am Folgetag in einer sehr renommierten Wirtschaftszeitung - Fachkompetenz aufbereitet - nachzulesen waren.
Bei einem Tarif vertat derFachjournalist die Meinung, dass dieser doch optimal sei im Preis Leistungsverhältnis. Die Person argumentierte das nach VVG dass die versicherte Person doch nur maximal 5000 Euro p.A. Zahlen müsse und alle Beiträge die darüber hinausgehen vom Versicherungsunternehmen zu zahlen sein. Soweit noch fast richtig. Auf das Argument dass alles was nicht im Vertrag bzw den Bedingungen steht auch nichts bezahlt wurde, da wurde es ganz still am anderen Ende.
Ergo...nur was in den Bedingungen steht ist geschuldet. Da hilft auch kein noch so gutes Verhältnis zu Personen die dort angestellt sind. Es geht um einen Vertrag und den Punkten die enthalten sind und welche nicht. Den vollen Umfang kann nur ein Fachmann kennen. Es sei denn Sie trauen sich zu die genaue Bedeutung des Begriffes gemischte Anstalten zu kennen oder die Fallstricke zwischen Krankengeld und
Rüstungen einer BU zu beurteilen. Aber vielleicht haben die Kollegen, die Ratings erstellen diese ja. Pardon, in dem Bereich kenne ich aktuell keinen, was nicht heisst, das es diese nicht gibt.
Zu Ihrer Frage was besser ist wird ihnen hier allein aus Haftungsgründen keiner eine rechtssichere Auskunft geben. Egal ob er/sie das vermitteln dürfen.Da PKV eine sehr langwierige Entscheidung ist, kaan ich nur empfehlen nochmals in sich zu gehen und zu überlegen wie Sie zu Erkenntnissen für eine fundierte Entscheidung kommen
Just my 2 Cents
Christian Müller | Geschäftsführer
Diplom Kaufmann | Finanz - und Versicherungsmakler
RWM Group |Wilhelmshöher Allee 191| 34121 Kassel
Http://www.rwmgroup.de | Info@ rwmgroup.de
Telefon: 0561 - 98 62 630 | Telefax: 0561 - 99 85 693

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