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Freitag, 21. März 2008, 14:47

PKV Anwartschaft Auslandsaufenthalt Rueckkehr

Hallo,

meine derzeitige Situation ist folgende:

34J, verheiratet, 1 Kind (18Monate, ein zweites geplant)
meine Frau und ich sind in der PKV (AXA) versichert (seit 2001)
Wir leben seit einem Jahr Australien und haben fuer die PKV eine Anwartschaftsversicherung abgeschlossen (ca 180EUR/Monat fuer alle drei)
Versichert sind wir im Moment bei der DKV (Auslandstarif, ca 130EUR/Monat fuer alle drei, max 3 Jahre moeglich)

Wir haben vor, noch mindestens 2 Jahre in Australien zu bleiben, was danach passiert ist noch unklar.
Eine Rueckkehr nach D ist nicht ausgeschlossen, evtl aber auch EU-Ausland oder eben fuer immer/sehr lange Australien.

Wir ueberlegen derzeit, ob die Weiterfuehrung der PKV-Anwartschaft fuer uns viel Sinn macht oder ob es eine Alternative gibt. Angenommen wir wuerden in 2 Jahren entscheiden fuer immer hier zu bleiben oder ins EU-Ausland zu gehen, haetten wir insgesamt etwa 6,5Tsd EUR in den Sand gesetzt. Pro Jahr, das wir NICHT nach D und in die PKV zurueckkehren weitere 2000 EUR. Kein Vermoegen, aber eben auch nicht wenig.

Es geht mir vor allenm darum, bei einer geplanten oder ungeplanten Rueckkehr nach D nicht ohne Krankenversicherung dazustehen. Darum wuesste ich gerne, unter welchen Umstaenden ein Wechsel in die GKV moeglich waere, falls wir nun die Anwartschaft kuendigen sollten und dann doch nach D zurueck kaemen.

Die inoffizielle Aussage eines GKV-Mitarbeiters zur "Drei-Jahres-Regel" ?( lautete in etwa:"Wenn sie nach 3 Jahren aus Australien zurueckkommen und sich Ihr Einkommen in den drei Jahren nicht ermitteln laesst, dann koennen Sie in die GKV" Ist das so richtig? Das waere zu leicht, oder?

Haben Sie andere Ideen? Ich will irgendwie nicht glauben, dass es in einer globalisierten Welt nicht moeglich ist, in verschiedenen Laendern zu leben und zu arbeiten, ohne das fuer die naechsten 60 Jahre vorausgeplant zu haben.

Vielen Dank im voraus,

Gascha

2

Samstag, 22. März 2008, 18:04

Studentische PKV ruhen lassen während Reise? Oder besser austreten??

Hallo, liebe Experten :) - ein paar dringende Fragen, da ich meinen Berater beid er Debeka nie erreiche.

Meine Situation ist so: ich bin noch als Promotionsstudentin
eingeschrieben, daher noch in der Debeka zum studentischen Tarif
versichert (der sich ab meinem 30. auch auf satte 144 € beläuft....
naja) Nun plane ich einen längeren Aufenthalt in Indien, ab Juli - ein
halbes, vielleicht auch bis zu einem ganzen Jahr.

Nun meine Frage: kann cih den PSKV ruhen lassen (für einen geringen
beitrag im Monat) und bei Wiederkehr wieder aufnehmen (und während
meiner Indienzeit beim ADAC versichert sein)??

Oder sollte ich sollte ich mich exmarikulieren (da ich mein
Promotionsvorhaben evtl nicht zuende führen kann, wg. finanziellen
gründen), somita uch aus dem PSKV raus?

Kann ich mich dann bei Rückkehr in einer gesetzlichen freiwillig versichern?

Kann mir jemand sagen, wie hoh der Basistarif der Debeka ist, für freiwillig Versicherte (weiblich, dann 30 +)?



Vielen vielen Dank für Eure Antworten!

Grüße von natcaes

fwilke

V.I.P.

Beiträge: 680

Wohnort: Osnabrück

Beruf: freier Makler

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Mittwoch, 26. März 2008, 20:14

RE: PKV Anwartschaft Auslandsaufenthalt Rueckkehr

Zitat


Es geht mir vor allenm darum, bei einer geplanten oder ungeplanten Rueckkehr nach D nicht ohne Krankenversicherung dazustehen. Darum wuesste ich gerne, unter welchen Umstaenden ein Wechsel in die GKV moeglich waere, falls wir nun die Anwartschaft kuendigen sollten und dann doch nach D zurueck kaemen.

Hallo gascha,

aus meiner Sicht ist die Rückkehr in die GKV nicht so ohne Weiteres möglich. Im Gegenteil: Die seit dem 01.04.2007 für ehemals GKV-Versicherte geltende Pflicht zur Versicherung wird zum 01.01.2009 auf für PKV-Versicherte eingeführt. Kommen Sie also nach Deutschland und waren zuletzt PKV versichert, müsste Sie aus meiner Sicht auch wieder in die PKV. Entweder in einen Vollkrankenversicherungstarif mit entsprechender Gesundheitsprüfung, oder in den dann existierenden Basistarif, der die LEistungen der GKV abbildet. Insofern wäre es meiner Meinung nach nicht verkehrt, die Anwartschaft aufrecht zu erhalten.

Welchen Tarif haben sie bei der AXA? Ich frage nur für den Fall, dass der Versicherungsschutz schon wieder besteht, wenn das 2. Kind geboren wird.
El + KG2 oder KG1? Hier gäbe es ja schon mal 500€ Entbindungspauschale. Beim Vital-Tarif gibt's während der ersten sechs monate Elternzeit beitragsfreien versicherungsschutz für die mutter - so reduziert sich der "zum Fenster rausgeschmissene" Geldbetrag ein wenig.

Davon abgesehen gibt's ja auch Versicherer, die weltweiten Versicherungsschutz (u.U. gegen beitragszuschlag) anbieten. Ist der DKV-Tarif so eine Art Auslandsreisekrankenversicherung für Notfälle, oder eine Vollkrankenversicherung?

Achso: Die Aussage des GKV-Mitarbeiters halte ich für fragwürdig, hier sollten sie nochmal an einer anderen STelle oder direkt beim BMG nachfragen. http://www.die-gesundheitsreform.de <-- dort finden sie die Kontaktmöglichkeiten.

Frank Wilke
Investment, Beteiligung, Versicherung

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Mittwoch, 4. Juni 2008, 15:14

RE: RE: PKV Anwartschaft Auslandsaufenthalt Rueckkehr

Hallo und ntschuldigung für die verspätete Antwort. :love:

Das zweite Kind wird zu 99% in Australien geboren. Und 500 EUR mehr oder weniger machen den Gaul nicht fett, wenn es andererseits um den Verlust von 9Tsd oder mehr geht...
Bei der DKV haben wir eine Vollversicherung, die aber nur 3 Jahre laufen kann, das ist aber nicht das Problem, da wir uns bis dahin hier entweder privat versichern oder permanent residency erlangt haben und dann ins gesetzliche australische System kämen.

Wenn ich es richtig verstanden habe, blieben also nur folgende Möglichkeiten:
1) Alles so lassen wie es ist (weiterhin Anwartschaft zahlen) und sich in 3 Jahren ggf. ärgern
2) Anwartschaft kündigen und in 3 Jahren in die PKV zurück (mit Gesundheitsprüfung und höherem EIntrittsalter) Lässt sich das denn in etwa berechnen (Gesundheit vorausgesetzt) ab wann sich ein um 10 Jahre höheres Eintrittsalter mit der Ersparnis von 9000Euro über 4 Jahre ausgleicht?
3) Im Falle einer schweren Krankheit zurück in die PKV (dann aber Basistarif) dh. für jedes Familienmitglied einen Beitrag

Soweit richtig? Habe ich eine Alternative ausgelassen?

Was wäre wenn wir hier in australien ins gesetzliche System kämen (medicare)
Könnten wir dann bei Rückkehr nach D in eine GKV wechseln?

Vielen Dank im voraus, Christian

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Montag, 1. November 2010, 00:08

Auslandskrankenversicherung bei Arbeitsaufenthalt downunder mit temporärem Visa und evtl. Rückkehr nach D

Hallo gascha und alle, die von ihrer Erfahrung bzgl. Krankenversicherung nach Rückkehr aus Australien berichten können!
Habe Deinen für mich sehr interessanten Beitrag gelesen und da der Beitrag über 2 jahre alt ist, müsstet ihr eigentlich wieder in D/Europa sein oder aber permanent resident in Australien!?
Wäre sehr interessant für mich wie ihr das mit der Krankenversicherung jetzt hingekriegt habt, da wir selbst vor einem Arbeitsaufenthalt mit einem temporary longstay visa nach downunder stehen, derzeit in CH leben und bei unserem letzten Arbeitsaufenthalt in D privat versichert waren und eine gute Krankenversicherungsoption für uns der DKV AVL Tarif wäre. Inwieweit käme man bei einer evtl. Rückkehr nach D, falls man eine Permanent Residency später hätte und gesetzlich über medicare in australien versichert wäre bei der GKV unter oder müsste man in dem beschriebenen Falle doch in die PKV zurück?
Danke für eine rasche und detaillierte Antwort!

6

Montag, 1. November 2010, 07:18

Gascha war am 10. Juni 2008 letztmals im Forum.
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
http://www.lamers-gmbh.eu/ http://www.lamers-gmbh.de/ https://www.debeka.de/svb/butzbach/index.html

7

Sonntag, 14. November 2010, 21:42

GKV bei Auslandsrückkehr

Hallo,

die derzeitige Rechtslage ist so:

Zeiten in Australien werden nicht als GKV-Zeiten berücksichtigt (Ausnahme: es besteht eine Anwartschaft in der dt. GKV).
Wenn man in Deutschland mehr als 400 Euro brutto mtl. verdient, wird man ab Beschäftigungsbeginn versicherungspflichtig in der dt. GKV.
Ausnahme: Wenn der Verdienst als Arbeitnehmer mehr als durchschnittlich 4162,50 Euro mtl. beträgt und in den letzten 3 Kalenderjahren auch etwa über diesem Grenzwert lag (hier zähelen auch Arbeitnehmerzeiten im Ausland), ist eine Rückkehr in die dt. GKV ausgeschlossen.

geplante Rechtsänderung, die sehr wahrscheinlich zum 01.01.2011 in Kraft tritt:

Zeiten in Australien werden nicht als GKV-Zeiten berücksichtigt (Ausnahme: es besteht eine Anwartschaft in der dt. GKV).
Wenn man in Deutschland mehr als 400 Euro brutto mtl. verdient, wird man ab Beschäftigungsbeginn versicherungspflichtig in der dt. GKV.
Ausnahme: Wenn der Verdienst als Arbeitnehmer in den nächsten 12 Monaten vorauss. mehr als durchschnittlich 4162,50 Euro mtl. beträgt, tritt keine Versicherungspflicht ein.
Wenn es die erste Arbeitnehmertätigkeit in Deutschland ist, besteht ein Beitrittrecht zur GKV als freiwillige Versicherung (Versicherung beginnt mit Eingang des unterschriebenen Antrages). § 9 SGB V

Eine Garantie, wann eine GKV-Rückkehr möglich ist, gibt es bezogen auf die Zukunft nicht. Es besteht in diesem Zusammenhang kein Vertrauensschutz (Ausnahme: man hat eine Anwartschaft in der dt. GKV abgeschlossen).
Die Anwartschaft in der GKV kostet z.Z. 43 Euro monatlich und kann nur direkt im Anschluss an eine GKV-Versicherung beantragt werden (Frist: 3 Monate). Einzelheiten: § 9 SGB V und § 240 SGB V

Gruß

RHW

8

Donnerstag, 20. Oktober 2016, 09:50

Hallo,

ich greife meinen nunmehr 8 Jahre alten Beitrag wieder auf.

Wir sind nun vor mittlerweile fast 10 Jahren nach Australien gezogen (unter Vermeidung des Begriffs 'auswandern') und hatten damals unsere private Krankenversicherung bei der AXA auf eine Anwartschaft umgestellt.

In den vergangen Jahren ist es immer klarer geworden, dass wir in absehbarer Zeit nicht nach Deitschland zurückkehren werden. Man soll ja niemals nie sagen... wer weiß, vielleicht in 15-20 Jahren im Ruhestand...

Nun bezahlen wir weiterhin die Anwartschaftsversicheung mit 'schwindendem Nutzen' und es stellt sich fuer uns die Frage, ob das Geld nicht anderweitig besser genutzt wäre.

Wir sind hier in Australien in der gesetzlichen Krankenversicherung (medicare) mit einer privaten Zusatzversicherung.

Die Fragen, die ich nun hätte sind:

Gibt es eine günstigere Variante der Anwartschatsvericheung als die jetzige?

Falls wir nach D zurückkehrten, könnten wir in die deutsche GKV eintreten, da wir auch in Australien gesetzlich versichert sind?

Was wäre bei einer Kündigung zu beachten? Genügt ein formloses Schreiben?



Vielen Dank, Christian

Barmer

Versicherungsberater

Beiträge: 1 621

Wohnort: Wuppertal, Münster

Beruf: Rentner, Versicherungsberater 34e Abs.1 i.R.

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Donnerstag, 20. Oktober 2016, 15:38

Hallo,

da es mit AUS kein Sozialversicherungsabkommen gibt, erwirbt man keine Ansprüche auf Beitritt zur deutschen GKV.

Bei Rückkehr nach D wird geschaut, wo Ihr zuletzt versichert wart, das ist die PKV und in dieses System könnt Ihr zurückkehren. Ausnahme: Ihr nehmt in D einen sozialversicherungspflichtigen Job auf und werdet pflichtversichert. Die Altersgrenze 55 gilt für Euch nicht.

Eine Beibehaltung der AW wäre aus meiner Sicht weiterhin sinnvoll, denn damit wird ja Euer altes Eintrittsalter konserviert. Insofern sind die Beiträge nicht verloren. Vielleicht wäre eine Umstellung auf eine kleine AW möglich, aber dann endet die weitere Bildung von Alterungsrückstellungen.

Eine andere Empfehlung wäre bei der heutigen Rechtslage fahrlässig.

Eine Kündigung der PKV wäre mit drei Monaten zum Ende des Versicherungsjahres möglich, also vermutlich erst zum Ende 2017.

Viel Glück

Barmer

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