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Donnerstag, 12. März 2020, 21:19

PKV, Beihilfe, BRCA (vererblicher Brustkrebs) Verdacht

Hallo zusammen,
ich versuche möglichst viel Informationen zum Thema BRCA Genmutation bzgl Versicherung zusammenzutragen.
Es besteht begründeter Verdacht, dass eine Mutation auf dem BRCA2 vorhanden ist. Diverse Krebsfälle und 1 bestätiger Fall mit BRCA2 in der Familie.

Landesbeamtin BY Lebenzeit mit 70% Beihilfe, 30% Debeka B/BC/WL.
So wie ich das bisher lese, ist die Leistung der bay. Beihilfe unterirdisch - minimaler Zuschuss zum (extrem teuren) Gentest, solange man nicht erkrankt (siehe auch https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayBhV-41)
Die PKV zahlt wohl, aufgrund einer Vereinbarung, ohne dass dies im Tarifwerk oder Gesetz verankert wäre (https://www.pkv-inhalte.de/pkv-bu-av-blo…kleingedruckte/ Seite 48f)
Aber dann ja auch nur 30%. Oder fängt das evtl. der BC auf??
Und dann - sollte der Test positiv sein (immerhin hat man dann ein 70% Risiko, an Krebs zu erkranken) gibts 2 Optionen:
- präventive operative Entfernung, bei der es keine Kostenübernahme durch die Beihilfe gibt

- Früherkennungsmaßnahmen, da sind dann wohl 580€ Beihilfefähig. Wird wohl nicht reichen, da sind ja div. bildgebende Verfahren beteiligt..
Habt ihr Tipps für mich, was hier machbar ist? Wechsel der PKV evtl. ? Zusatzversicherung?

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Freitag, 13. März 2020, 09:09

Hallo Dea,

Habt ihr Tipps für mich, was hier machbar ist?

Ja, sparen! Denn wenn ich es richtig verstehe, geht es hier um eine Angelegenheit, welche in Zukunft eine finanzielle Belastung für dich darstellt. Auch wenn dies nicht so populär ist, ist für solche Angelegenheit die Selbstvorsorge = in diesem Fall sparen, die einfachste Variante.

Auch deshalb, weil es sich nach deiner Darstellung hier eher um einen „einmaligen“ Vorgang handelt welcher zudem keine existenzbedrohenden Summen betrifft.

Es muss sicherlich nicht extra erwähnt werden, aber die Behandlung davon abhängig zu machen, welche Leistungen erstattet werden, kann sicherlich nicht zielführend sein.

Ich wünsche dir viel Erfolg und alles Gute
Andreas Matin
-Versicherungsfachwirt-
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Versicherungen, Vorsorge & mehr ...

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Donnerstag, 19. März 2020, 19:32

Es gibt auch eine sehr kostengünstige Möglichkeit das herauszufinden.
DNA-Test bei 23andme machen. (Darf keine Gesundsheitsinfo mehr veröffentlichen).

Daten (DNA) runterladen, bei einem anderen Anbieter durchjagen, der Gesundheitsinfos ausspuckt. Beispielsweise Promethease oder andere Anbieter.

Kostet ca. 120-150 Euro.
Die Preise die bei so einfachen Gentests verlangt werden sind nicht mehr zeitgemäß. Mittlerweile kann man sein ganzes Genom für 500-1000 Euro bei kommerziellen Anbietern auslesen lassen. Vor 20 Jahren lag der Preis dafür noch bei fast 10 Milliarden Euro. (Human Genome Project).

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ozymandias« (19. März 2020, 19:41)


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