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Mittwoch, 20. November 2019, 20:02

Wechsel von freiwilliger GKV zu PKV

Hallo,
leider habe ich bei meinen ganzen Recherchen nie eine definitive Antwort auf folgende Frage finden können, ich hoffe auf die Experten hier:
Ist es möglich, als freiwillig gesetzlich versicherter Student im Alter von zB 34 Jahren in die PKV zu wechseln?
Ich lese immer davon, dass man mit Ende der VErsicherungspflicht mit 30 Jahren (oder 14 Fachsemestern) wechseln könne und dabei eine Frist von 2 Wochen beachten müsse. Nun ist jedoch die Frage, ob sich diese Frist darauf bezieht, dass man dann bis Abschluss des Studiums nie mehr wechseln kann, oder nur auf die Entscheidung, vorerst freiwillig versichert zu werden.
In letzterem Falle könnte man sich also bspw. nach einem Jahr nochmals umentscheiden und sich privat versichern lassen, im ersten Falle hätte man nur einmalig die Chance, nämlich wenn man 30 Jahre alt wird binnen 2 Wochen, dann bis zum Ende des Studiums nie mehr. Obwohl man nicht versicherungspflichtig ist.
Was stimmt?

Beiträge: 7

Wohnort: Kassel

Beruf: Betriebswirt/IHK zugelassender Makler für Versicherungen, Finanzanlagen und Darlehnsvermittlung mit Grundbuch oder/und ohne Grundbuch

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2

Freitag, 22. November 2019, 14:49

Wechsel

Hallo unentschieden,
ihre Frage ist berechtigt! Natürlich ist möglich zu wechseln, aber wie es Bedingungen! So ist bei der Weiterbildung zum Master, die Möglichkeit zum Wechsel!
Die Überlegung zum Wechsel kann sich auch bei ein Auslandsaufenthalt zwingend werden! Insbesondere wenn es Richtung Nafta, Asien, Afrika oder Australien geht! Sprich in alle Länder mit denen kein Sozialabkommen besteht! Da darf keine GKV Leisten!
eine andere Wahlmöglichkeit ist wenn ein Studiumwechsel macht, dann kann man die GKV verlassen ud in die PKV Wechsel!
Ob es sich finanziell lohnt steht aber auf den anderen Blatt! Wenn Ausland ansteht, dann ist wohl zwingend! Selbst bei einer Reise ins Ausland, wegen Urlaub wäre eine PKV besser da Sie dann nach Vertragsrecht zahlt!
Bruno68 Versicherungsmakler

3

Samstag, 30. November 2019, 15:51

Hallo,

als freiwillig Versicherter können Sie unter Einhaltung der Kündigungsfrist in die PKV wechsel. Einen auslösenden Grund, wie von Bruno dargestellt, bedarf es nicht. Auch das Kapitel zum Thema Ausland ist eher grenzwertig, da es gute Auslandsreiseversicherungen auf über längere Zeiträume für GKV-versicherte Studierende gibt.

Grundsätzlich ist aber die Frage, ob der Wechsel in die PKV sinnvoll ist. Dazu bedarf es eine ausführlichen Beratung.

BG
CM
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
http://www.lamers-gmbh.eu/ http://www.lamers-gmbh.de/ https://www.debeka.de/svb/butzbach/index.html

Beiträge: 7

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Beruf: Betriebswirt/IHK zugelassender Makler für Versicherungen, Finanzanlagen und Darlehnsvermittlung mit Grundbuch oder/und ohne Grundbuch

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4

Mittwoch, 4. Dezember 2019, 04:48

An Cassiesmann,
dies stimmt so nicht mehr, zwar hat der Student das Wahlrecht zwischen den Kassen! Aber nur wenige Wochen, hat er sich entschieden so gilt dies bis zum Ende des Studiums! Ein Wechsel innerhalb "der Laufbahn" ist ausgeschlossen! Außer beim Wechsel "der Laufbahn" was faktisch ein Neustart ist!
Auch stellt sich die Frage in wie weit eine Doppelbezahlung hier die Pflicht ist, So sind die Beiträge an die GKV, auch beim Auslandsaufenthalt zu bezahlen. und in Versicherungsfall muss zuerst die GKV über die Bezahlung abgeglichen werden, und dann erst die Zusatzversicherungen. Auch ist in dieser Kombination, nach den Kostenerstattungsprinzip zu handeln. so muss der betroffene zu 100 % in Vorkasse gehen!

Zu Auslandskrankenversicherungen, so stellt dies ein zu allgemeine pauschale Aussage dar! "So werden Reisen in die NAFTA Staaten!"; laut AGB's der Versicherung, "mit erheblichen Einschränkungen belegt!" So sind es Vertragskrankenhäuser in denen man als Versichterte/r zu begeben hat! Also keine freie Arztwahl! Ansonsten droht ein Eigenanteil von 25 % der Rechnungsbetrages!
Ich habe schon mehrere Personen, eine Reise in die NAFTA Staaten abgeraten, da ihr Reiseziel zu entlegen war um in ein Vertragskrankenhaus zu gelangen! Und eine Vorabanfrage u.a.der 100 % Kostenübernahme einen nicht Vertragskrankenhaus, wegen der Zeitverschiebung und akuter Gefahr völlig widersprechen. Allein die Anfahrt der Ambulant, stellt ein erhebliches Problem dar!

Zum anderen sind die Einreisebedingungen erheblich erschwert wurden! So dürfen einreisende Personen nicht die Sozialkassen des Landes nicht mehr belasten! Folgerichtig, sind vorab am Zoll die Unterlagen der Versicherung vorzulegen! Bei zu geringer Absicherung kann der Traum schon dort beendet sein, wegen Verweigerung der Einreise in das Land.

In einen gebe ich dir Recht: "Es bedarf eine ausführliche Beratung!"
Bruno1968

5

Mittwoch, 4. Dezember 2019, 19:40


dies stimmt so nicht mehr, zwar hat der Student das Wahlrecht zwischen den Kassen! Aber nur wenige Wochen, hat er sich entschieden so gilt dies bis zum Ende des Studiums! Ein Wechsel innerhalb "der Laufbahn" ist ausgeschlossen! Außer beim Wechsel "der Laufbahn" was faktisch ein Neustart ist!


Hier geht es nicht um die studentische Pflichtversicherung, sondern um einen Studenten, der aufgrund Alter/Studiendauer aus der Pflichtversicherung rausgefallen ist und nun freiwillig versichert ist. Selbstverständlich kann ein freiwillig Versicherter auch in die PKV wechseln.

Auch stellt sich die Frage in wie weit eine Doppelbezahlung hier die Pflicht ist, So sind die Beiträge an die GKV, auch beim Auslandsaufenthalt zu bezahlen. und in Versicherungsfall muss zuerst die GKV über die Bezahlung abgeglichen werden, und dann erst die Zusatzversicherungen. Auch ist in dieser Kombination, nach den Kostenerstattungsprinzip zu handeln. so muss der betroffene zu 100 % in Vorkasse gehen!


Wer sagt, dass er nicht temporär den Wohnsitz ins Ausland verlegt und aus der GKV raus ist oder in der Familienversicherung ist? In bspw. den USA ist die GKV eh raus, auch muss man mit einer PKV-Vollversicherung trotzdem in vielen Ländern in Vorlage zu treten. Es gibt m.E. keinen qualitativen Unterschied zwischen einer PKV-Vollversicherung und einer guten Auslandsreiseversicherung für entsprechende Aufenthalte.

Zu Auslandskrankenversicherungen, so stellt dies ein zu allgemeine pauschale Aussage dar! "So werden Reisen in die NAFTA Staaten!"; laut AGB's der Versicherung, "mit erheblichen Einschränkungen belegt!" So sind es Vertragskrankenhäuser in denen man als Versichterte/r zu begeben hat! Also keine freie Arztwahl! Ansonsten droht ein Eigenanteil von 25 % der Rechnungsbetrages!
Ich habe schon mehrere Personen, eine Reise in die NAFTA Staaten abgeraten, da ihr Reiseziel zu entlegen war um in ein Vertragskrankenhaus zu gelangen! Und eine Vorabanfrage u.a.der 100 % Kostenübernahme einen nicht Vertragskrankenhaus, wegen der Zeitverschiebung und akuter Gefahr völlig widersprechen. Allein die Anfahrt der Ambulant, stellt ein erhebliches Problem dar!

Zum anderen sind die Einreisebedingungen erheblich erschwert wurden! So dürfen einreisende Personen nicht die Sozialkassen des Landes nicht mehr belasten! Folgerichtig, sind vorab am Zoll die Unterlagen der Versicherung vorzulegen! Bei zu geringer Absicherung kann der Traum schon dort beendet sein, wegen Verweigerung der Einreise in das Land.


Dir ist aber schon klar, dass es mehrere Anbieter gibt, die unterschiedliche Tarife anbieten?

Was machst Du eigentlich beruflich?
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
http://www.lamers-gmbh.eu/ http://www.lamers-gmbh.de/ https://www.debeka.de/svb/butzbach/index.html

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