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Samstag, 23. Juni 2018, 01:57

PKV mit "Vorerkrankung"?

Hallo zusammen

ich habe mir 2014 (noch während meines Studiums) von einem Psychiater ein Antidepressivum mit stark wach machender Wirkung verschreiben lassen (als Cognitive Enhancer, wurde mir von Kommilitonen empfohlen). Damit ich das bekomme, habe ich ihm erzählt, dass ich antriebslos wäre und mir nichts mehr Spaß machen würde, meinem Bruder sei das auch passiert und ihm hätte eben genau dieses ganz bestimmte Medikament geholfen. Das war gelogen, aber der Arzt hat mir dann genau das Medikament verschrieben das ich haben wollte (seine Diagnose: leichte depressive Episode).


Dann bin ich alle paar Monate wieder hin und habe mir Folgerezepte ausstellen lassen, einmal im Jahr hatte ich auch ein ca. fünfminütiges Arztgespräch, wo ich jeweils erzählt habe dass es mir gut geht, und ich versucht hätte das Medikament abzusetzen, aber dass sich mein Zustand dann wieder verschlimmert hätte, deshalb würde ich weitere Folgerezepte brauchen. Seit Anfang 2018 habe ich aufgehört mit dem Medikament und war auch nicht mehr bei dem Arzt.


Mein Problem ist dass ich in der GKV aktuell im Monat mehr als 800 Euro zahlen muss, und das nun schon seit ca. 3 Jahren. Ich hatte nicht einen einzigen Krankheitstag in den letzten Jahren und war mit Ausnahme von diesen Rezepten nicht beim Arzt, außer einmal ein Blutbild machen lassen, und beim Zahnarzt, und hatte auch keine Krankheiten.

Gibt es irgendeinen Weg um in eine PKV zu kommen? Ich möchte nicht mehr Monat für Monat mehr als 800 Euro zahlen und keinerlei ärztliche Leistungen im Gegenzug bekommen... :(


Hatte überlegt es einfach zu verschweigen, aber das wäre mir dann doch zu gefährlich. Gibt es vielleicht eine Versicherung, die ihre Fragen so formuliert hat dass ich das nicht angeben müsste? Da die "Diagnose" vier Jahre her ist, und seitdem "nur" Rezepte ausgestellt wurden? Hat jemand eine Idee? Gibt es vielleicht so etwas wie einen "zeitlich befristeten" Ausschluss von bestimmten Risiken?


Wenn das nicht geht, muss ich jetzt weitere 2,5 Jahre warten damit ich es dann aufgrund des Zeitraums nicht mehr angeben muss? :|

LG

Barmer

Versicherungsberater

Beiträge: 1 655

Wohnort: Wuppertal, Münster

Beruf: Rentner, Versicherungsberater 34e Abs.1 i.R.

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Samstag, 23. Juni 2018, 15:45

Hallo,

mir fällt dazu nichts ein, jedenfalls nichts Positives.

Verschweigen geht natürlich gar nicht.

Und wenn Sie der PKV die Geschichte so erzählen wie hier, gibt es zwei Möglichkeiten:

- man glaubt Ihnen nicht --> Ablehnung

- man glaubt Ihnen --> erst recht Ablehnung, denn wer will schon einen Simulanten und Erschleicher von Leistungen versichern ?

Dass Sie in den nächsten Jahren keine PKV bekommen, lässt sich verschmerzen, denn wer wegen der niedrigen Beiträge in die PKV wechselt, begeht ohnehin einen Fehler.

Schlimmer ist, dass Sie auch keine BU-Versicherung bekommen werden.

Viel Glück

Barmer

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