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Samstag, 6. Januar 2018, 17:14

Vertrag nach Ausscheiden aus Gruppenversicherung

Guten Tag,

ich bin seit 1989 privat krankenversichert (Vollversicherung). Ich bin 2013 aus der Gruppenversicherung (Renteneintritt) ausgeschieden. Ich bekam unaufgefordert einen neuen VS-Schein samt Bedingungen zugesandt. Bei Prüfung konnte ich keine Unterschiede zum vorherigen Vertrag entdecken. Allerdings kommt es jetzt häufiger zu Leistungskürzungen bzw. Leistungsverweigerungen. Hat mich da jemand ungewollt in den Standardtarif geschoben? Oder welche Erklärung könnte es geben?

Besten Dank für Ihre Antwort.

Barmer

Versicherungsberater

Beiträge: 1 637

Wohnort: Wuppertal, Münster

Beruf: Rentner, Versicherungsberater 34e Abs.1 i.R.

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2

Samstag, 6. Januar 2018, 23:32

Hallo, natürlich ist das hier schwierig zu beantworten, weil du alle Unterlagn haben solltest und wir nicht.

Zunächst wäre zu schauen, welche Regelungen für das Ausscheiden aus dem Gruppenvertrag getroffen wurden. Normal ist, dass in einen entsprechenden Tarif der Einzelversicherung umgestellt wird. Eine geringfügige Beitragserhöhung wäre normal, eine Bedingungsänderung eher nicht.

Möglich ist, dass jetzt eine andere Abteilung zuständig ist (Einzelversicherung), die nicht so schonend mit den Versicherten umgeht wie die Mitarbeiter der Gruppenversicherung. Du hast nicht erwähnt, ob die Leistungskürzungen lt. AVB gerechtfertigt sind oder den AVB widersprechen. Das sollte man natürlich nicht hinnehmen.

Es entzieht sich allerdings meiner Vorstellung, dass eine Umstellung ohne jeder erläuternde Korrespondenz abgelaufen sein soll. Noch unmöglicher ist allerdings eine Umstellung auf den Standardtarif. Das wäre sicher mit einer erheblichen Beitragssenkung verbunden gewesen. Im übrigen sollte der (die) versicherte(n) Tarif(e) auf jeder Leistungsabrechnung aufgeführt sein.

Viel Glück

Barmer

3

Sonntag, 7. Januar 2018, 15:27

Gruppenversicherung

Besten Dank für die zügige Antwort.

Es handelt sich jetzt um einen Einzelvertrag mit den gleichen Bedingungen (zumindest sagt mir das das "Kleingedruckte"). Eine vorherige schriftliche Korrespondenz mit mir gab es jedoch nicht. Auch blieb es bei dem gleichen Beitrag.

Inzwischen hat sich jedoch mein Gesundheitszustand verändert.

In den ganzen früheren Jahren musste ich die Versicherung nicht einmal in Anspruch nehmen.

Habe jetzt vor, mich anwaltlich beraten zu lassen, sodann u.U. Klage zu erheben.
Fachanwalt für Versicherungs- und Medizinrecht hört sich doch gut an.

In meiner 30jährigen selbständiger Tätigkeit war das nicht erforderlich - jetzt scheint es nicht anderweitig zu gehen. TRAURIG finde ich das. :thumbsup:

Barmer

Versicherungsberater

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Wohnort: Wuppertal, Münster

Beruf: Rentner, Versicherungsberater 34e Abs.1 i.R.

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4

Montag, 8. Januar 2018, 19:26

Ja, das hört sich an sich gut an.

Natürlich kann auch der Anwalt nur helfen, wenn konkrete Differenzen zwischen AVB-Text und Leistungspraxis vorliegen. Freiwillige Leistungen oder liberale Leistungspraxis wird er nicht bewirken, eher das Gegenteil.

Viel Glück

Barmer

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