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1

Montag, 23. Januar 2017, 18:56

Frage zur Öffnungsaktion

Hallo zusammen,

ich überlege mich über die Öffnungsaktion in der PKV versichern zu lassen. Ich habe keine gravierenden Vorerkrankungen, war aber wegen vieler "Kleinigkeiten" in den letzten Jahren oft beim Arzt. Im Moment sieht es bei den Risikovoranfragen nicht so gut aus. Die Frage, die sich mir stellt: Wenn ich jetzt über die Öffnungsaktion in die PKV komme, kann ich dann in 2-3 Jahren, wenn meine Vorerkrankungen, wegen der ich nicht mehr in Behandlung bin, "verjährt" sind, wieder einen normalen Antrag bei einer PKV stellen und so in einen "normalen" Tarif kommen?
Ist das möglich? Hat damit jemand Erfahrung?

Viele Grüße

Barmer

Versicherungsberater

Beiträge: 1 638

Wohnort: Wuppertal, Münster

Beruf: Rentner, Versicherungsberater 34e Abs.1 i.R.

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2

Montag, 23. Januar 2017, 19:24

Hallo,

theoretisch ja, in der Praxis kenne ich keinen Fall.

Die Öffnungsaktion ist für Personen, die eigentlich gar nicht angenommen werden können, gemacht und das verflüchtigt sich in der Regel nicht. Auch müssen Sie beim Wechsel zu einem anderen versicherer die Vorversicherung angeben und dann kommen die Erkrankungen wieder auf den Tisch, die Sie laut Antrag nicht mehr angeben müssen.

Ohne konkrete Kenntnis der Diagnosen ist nicht mehr zu sagen. was sagt denn der makler, über den Sie die Voranfragen gemacht haben ?

Viel Glück

Barmer

Thomas Kliem

Administrator

Beiträge: 2 100

Wohnort: Berlin

Beruf: Fachmakler für PKV, BU-Versicherungen, Altersvorsorgeprodukte und Finanzierungen. Bankkaufmann und Fachwirt für Finanzberatung (IHK)

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3

Montag, 23. Januar 2017, 19:32

Hallo,

es laufen also gerade Risikovoranfragen?
Dann wäre zunächst zu prüfen, ob tatsächlich bei "allen" relevanten Versicherern angefragt wurde.
Sollte es keine Angebote geben, sind drei Szenarien vorstellbar.
Wobei es bei "Kleinigkeiten" einen Versicherer geben sollte, der Sie versichert.
Vermutlich sind es dann wohl aber doch nur subjektiv "Kleinigkeiten".

1. Die risikoarme Variante: Versicherung im Rahmen der Öffnungsaktion. Augen auf bezüglich der Einschränkungen. Die sind nicht bei jedem Versicherer gleich.

2. Die riskante Variante: Verbleib in der GKV und Wechsel in die PKV zu Normalkonditionen, wenn die Vorerkrankungen nicht mehr angabepflichtig sind. Aber vielleicht liegen dann andere Ablehnungsgründe vor und Sie kommen auch nicht mehr im Rahmen der Öffnungsaktion in die PKV.
***Das ist also sehr heikel und nicht empfehlenswert***

3. Die Variante, die ich in der Praxis noch nie hatte: Versicherung in der Öffnungsaktion und später Wechsel zu einem anderen Versicherer, wenn die Vorerkrankungen nicht mehr angabepflichtig sind. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, ob das geht...

Der Wechsel aus der Öffnungsaktion heraus in einen Normaltarif beim selben Versicherungsunternehmen ist nicht vorgesehen.
Aber auch nicht verboten. Ich würde mir aber keine großen Hoffnungen machen.
Thomas Kliem
Bankkaufmann und Fachwirt für Finanzberatung (IHK)

Ihr Fachmakler für PKV, BU, Altersvorsorge und Finanzierungen

4

Dienstag, 24. Januar 2017, 17:58

Wieso kommen dann die Vorerkrankungen wieder auf den Tisch? Nur weil ich durch die Öffnungsaktion in die PKV gekommen bin, heißt es ja nicht, dass ich wegen dieser "Erkrankungen" noch in Behandlung bin. Ich sehe es als Kleinigkeit an... War wegen Schlafstörungen in Behandlung. Allerdings handelte es sich um nervöse Einschlafstörungen während einer sehr stressigen Prüfungsphase...

5

Dienstag, 24. Januar 2017, 20:28

Hi Tom


Der Wechsel aus der Öffnungsaktion heraus in einen Normaltarif beim selben Versicherungsunternehmen ist nicht vorgesehen.


ich durfte das schon mal erleben, dass der Risikozuschlag zurückgenommen wurde und der höherwertiger Beihilfeergänzungstarif gewährt wurde, als die Erkrankungen "ausgeheilt" waren - gerne bei F-Diagnosen. Basis war da § 41 VVG.

BG
CM
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
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