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Samstag, 26. Februar 2011, 00:09

Schwiegereltern Zwangsversichern?

Hallo zusammen

Meinem Freund und mir stellt sich folgendes Problem dar:

Meine Schwiegereltern (53 und 52) sind beide starke Raucher und der Schwiegervater trinkt auch gerne mal einen, zudem hat er schon 2 Schlaganfälle hinter sich. Auch sein Beruf trägt stark zu körperlichen Verschleißerscheinungen bei.
Da ich selber aus dem Pflegebereich stamme mache ich mir nun große Sorgen, dass mein Freund und sein Bruder (und indirekt ja auch ich) sich finanziell später stark um die Eltern kümmern müssen sollten diese Pflege benötigen. Sie selber würden nur eine geringe Rente bekommen, haben keine Vermögenswerte und auch keine nennenswerte Zusatzversicherungen.
Zudem stellt sich nun auch ein, dass die zwei extreme sturköpfe sind die der felsenfesten Überzeugung sind, dass sie bis 80 fit sein werden und dann einfach umfallen.
Ich selber sehe die Situation etwas kritischer (gerade bei der Vorgeschichte).
Meine Frage ist nun ob die Möglichkeit besteht die Schwiegereltern "zwangszuversichern". d.h. wir würden die versicherungsprämie bezahlen?

Hat jemand vllt Erfahrung mit der Problematik oder andere Ideen wie wir die finanzielle Zukunft der beiden ( und uns) sichern können?

Vielen Dank schon mal :)

lg krümlmonster

Beiträge: 125

Wohnort: 86633 Neuburg

Beruf: Finanzberater

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2

Samstag, 26. Februar 2011, 09:14

Hallo Krümlmonster!
Leider können Sie niemanden gegen seinen Willen versichern. Ihre Schwiegererltern müssten in dem Antrag Gesundheitsfragen beantworten und diese auch unterschreiben. Natürlich können Sie Versicherungsnehmerin und Beitragszahlerin werden, aber wenn die Beiden so unwillig sind wird das nichts.
So bleibt Ihnen nur die Möglichkeit sich auf staatliche Hilfe zu verlassen oder selbst Geld anzulegen um im Ernstfall auf etwas zurück greifen zu können.
MfG
Alexander Reibold
Neuburg an der Donau
Für persönliche Nachrichten bin ich erreichbar unter alexanderreibold@aol.com.
Gerne auch telefonisch unter 08431 901290
Die hier verfassten Aussagen beziehen sich auf bestimmte Anfragen. Da diese in der Regel nur wenige Daten des Fragenden enthalten, kann auch die Antwort nur als vorläufige Aussage zu den gegebenen Informationen gelten. Für eine korrekte Aussage zu Versicherungs- und Finanzthemen gehört ein ausführliches Beratungsgespräch das im Internet nicht möglich ist!

3

Samstag, 26. Februar 2011, 14:17

RE: Schwiegereltern Zwangsversichern?

... zudem hat er schon 2 Schlaganfälle hinter sich.


Hallo,

mit dem Gesundheitszustand sollte es nahezu unmöglich sein, dass Ihr Schwiegervater sich in dem Bereich absichern kann.

Gruß
CM
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
http://www.lamers-gmbh.eu/ http://www.lamers-gmbh.de/ https://www.debeka.de/svb/butzbach/index.html

4

Sonntag, 27. Februar 2011, 03:51

Guten Morgen krümlmonster,

zunächst einmal würde ich mir Ihre Einstellung auch von Menschen wünschen, die nicht im Pflegebreich tätig sind. Die Frage ist doch schließlich (auch in Hinblick auf die vorausgegangene Antwort): wer würde bereitwillig zusehen, wie seine Eltern auf Staatskosten in einem x-beliebigen Pflegeheim dahinvegetieren? Ich nehme an, Sie verstehen mich - auch in Hinblick auf Ihre Tätigkeit - richtig.

In diesem Alter sind Ihre Eltern grundsätzlich noch nicht "unversicherbar". Natürlich sind die Bedenken meiner Vorredner berechtigt, da Ihre Eltern zum einen (als versicherte Personen) die entsprechenden Anträge unterschreiben und auch die Gesundheitsfragen beantworten müssten. Zum anderen wird es im höheren Alter bzw. angesichts einer größeren Zahl an Vorerkrankungen schwieriger und/oder teurer, ein bestimmtes Risiko zu versichern. I.d.R. sind die Aufnahmekriterien in der Pflegezusatzversicherung nicht ganz so streng wie bspw. in der privaten Krankenversicherung, daher rate ich Ihnen, lieber heute als morgen einen Probeantrag zu stellen. Im schlechtesten Fall hätten Sie dann natürlich die Möglichkeit, separat Geld anzulegen mit dem Vorteil, dass es Ihnen auch dann zur Verfügung stünde, wenn Ihre Eltern tatsächlich in ferner Zukunft einfach "umfallen".
Herzliche Grüße,
Vers.betr.wirt


:!:
Vertragsauszügen liegen die aktuellen Bedingungswerke des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. ( GDV) zu Grunde und sollten anhand der Ihnen vorliegenden Bedingungen überprüft werden, um individuelle Abweichungen zu berücksichtigen. In keinem Fall sollte o.g. Beitrag als eine Form der Rechtsberatung aufgefasst werden.
:!:

5

Sonntag, 27. Februar 2011, 08:26

Vielen Dank für Ihre schnelle Antworten.
Wir werden uns wohl konkret von unserer Hausversicherung beraten lassen, und daran arbeiten dass sie die Gesundheitsfragen beantworten und unterschreiben.
Irgendwas muss jedenfalls passieren, und dank Ihnen konnte ich mir schon einmal einen guten Überblick machen.

6

Sonntag, 27. Februar 2011, 11:27

Ich bleibe dabei, mit der Vorgeschichte ist der Schwiegervater unversicherbar.
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
http://www.lamers-gmbh.eu/ http://www.lamers-gmbh.de/ https://www.debeka.de/svb/butzbach/index.html

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Sonntag, 27. Februar 2011, 18:01

Wenn Du dabei bleibst, wäre er nur nahezu unversicherbar. Zudem wollte ich Dir mit meinem Beitrag nicht widersprechen, sondern hatte vielmehr einen anderen Gedanken dabei: wenn wir der Fragestellerin jegliche Hoffnung nehmen, hat sie m.E. keinen Grund, weitere Überzeugungsarbeit bei Ihrem Schwiegervater zu leisten. Wenn wir sie hinsichtlich ihrer Besorgnis ein wenig motivieren, die Einsicht ihrer Schwiegereltern zu einer Antragstellung doch noch herbeizuführen und dieser Antrag dann abgelehnt wird: was spricht dann im Zweifelsfall dagegen, dass auch der Schwiegervatern (aufgrund der gewonnen Einsicht zur Notwendigkeit) anderweitig vorsorgt?
Herzliche Grüße,
Vers.betr.wirt


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8

Dienstag, 15. März 2011, 15:04

Wenn ich in dieser Lage wäre, würde ich sie sofort versicheren. Oder hast du Lust sie pflegen? ;`)

9

Dienstag, 15. März 2011, 16:31

Definitiv nicht! Ich finde wer raucht kann sich auch um seine Pflege selber kümmern, denn man provoziert damit Krankheiten wie ich finde ( genau wie mit extremen Übergewicht etc). Haben das Thema nun angeschnitten, Sie haben sich unseren Standpunkt zumindest schonmal angehört- aber ob Sie sich versichern lassen steht noch in den Sternen...

10

Mittwoch, 26. Oktober 2011, 14:46

Hallo,

und du kannst deine Eltern wirklich nicht überreden, sich das ganze einmal zu überlegen?
Eventuell kannst du ein paar Informationen zusammentragen, welche Kosten auf sie zukommen, wenn wirklich etwas passiert usw.
Statistiken usw.

Vllt. denken sie dann mal um!
Denn "zwangsversichern" fände ich auch nicht sonderlich toll...


Liebe Grüße
Link editiert gemäß der Forenregeln - CM

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