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Dienstag, 11. Februar 2020, 13:42

Macht eine Zahnzusatzversicherung bei mir Sinn?

Hallo.


Ich bin 45 Jahre alt und weiß nicht so genau ob es Sinn macht eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen...


Hier erst mal meine kleine Leidensgeschichte:


Als Schulkind hatte ich eine Zahnärztin die ohne Betäubung bohrte, sodass ich seitdem höllische Angst vom Zahnarzt habe. Auch nahm ich es in meiner Jugend nicht so genau mit der Zahnpflege. Sodass mir mit ca. 19 der vordere Eckschneidezahn abbrach, der gezogen werden musste. Die Schneidezähne wurden abgeschliffen und es wurde eine Quasi Brücke einbetoniert die bis zum heutigen Tag hält. Nun hatte ich mich vor ca. 6 Jahren mal wieder zum Zahnarzt gezwungen. Er lag mir einige Kronen nahe und ich musste schweren


Herzens mir eine Wurzelbehandlung unterziehen. Diese ging soweit gut aus. Diese war der rechte, vorletzte


Backenzahn. Weißheitszähne bekam ich zum Glück nicht. Nach dieser Zeit war ich nicht mehr dort... Hatte auch die Arbeit verloren und war in der


Privatinso, die seit Dezember vorüber ist. Auch hab ich einen relativ guten Job. Nun ist mir vor 3 Wochen, ich glaub der Wurzelbehandeldende Zahn auseinander gebrochen. Sodass ich wohl bald, wenn ich meine Ängste wieder reduziert habe, zum Arzt möchte. Dachte ich könnte nun schon mal ne Versicherung abschließen... Die Go...er Vers. Hat nun be Police an mich geschickt, die solche Schäden abdeckt... Die ersten 3 Jahre jeweils mit 1.000 Jahr für Jahr mehr. Da ich logischerweise nix gespartes habe, dachte ich an diese für ca. 33Euro monatlich... Macht das in meinem Fall überhaupt Sinn ist meine Frage? Es geht mir nicht darum die Versicherung auszunutzen etc. möchte ja dauerhaft dort drinnen bleiben. Ich habe Angst vor dem Arzt und Behandlung. Auch vor der Diagnose. Also ich keine weiteren abgebrochene, ausgefallene oder faule Zähne. Aber auch Schäme ich mich immer vorm Gang zum Dentist. Macht diese Versicherung nun Sinn, oder freut sich hier nur die Versicherung? Ich rechne und denk 1233 sind 396 im Jahr und selbst im ersten Jahr stehen mir 1000 Euro Unterstützung zu... Kann doch nicht sein. Auch ist die Frage ob ein Implantat oder Krone am Backenzahn medizinisch notwendig ist.... Und deswegen zahlen die nicht dann. Habe auch 3 Kinder, bin aber wohl, wenn das Kindergeld und Einkommen der Frau hinzu gerechnet wird über dem Härtefall der KK. Kann mir einer unparteiisch Hilfe geben. Der Vermittler hat alles schön geredet und selbst die Versicherung hat der Police zu meiner Überraschung zugestimmt. Da muss doch ein Haken sein?


Auch wäre meine Frage... Ich schließ ne Versicherung ab, gehe demnächst zum Arzt und bekomme den Kostenplan... Kann ich auch sagen, da ich dieses Jahr nicht so viel Zuschüsse bekomme, das ich die "unwichtigen" Sachen in den kommenden Jahren mache oder ist der Plan mit den 1.000 Euro gedeckelt die ich im ersten bekomme.


Aufgrund Jobverlustes, Trennung und Inso (im Dez. 19 fertig) hab ich kein Erspartes und baue dies erst jetzt langsam wieder auf.


Danke

Barmer

Versicherungsberater

Beiträge: 1 691

Wohnort: Wuppertal, Münster

Beruf: Rentner, Versicherungsberater 34e Abs.1 i.R.

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Samstag, 15. Februar 2020, 19:16

Hallo.

da bei Dir wohl ein "Reparaturstau" vorliegt, kann es gut ein, dass die Versicherung Sinn macht. Vorausgesetzt, Du hast die Gesundheitsfragen korrekt beantwortet. Du warst mit dem Zahn akut noch nicht beim Zahnarzt ?

Für die Abwicklung dürfte es kein Problem sein, eine große Maßnahme über drei Jahre zu strecken.

Viel Glück

Barmer

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