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Mittwoch, 16. Mai 2018, 19:27

private Krankenhauszusatzversicherung, die auch angeratene Behandlungen abdeckt

Hallo,

gibt es eine private Krankenhauszusatzversicherung (für stationäre Aufenthalte), die Wahlleistungen wie Chefarztbehandlungen etc., abdeckt und auch für Behandlungen einspringt, die vor Abschluss der Versicherung vorhersehbar waren?
Z.B. weil schon ein Behandlungsplan erstellt wurde (aber Behandlung noch nicht begonnen).

2

Mittwoch, 16. Mai 2018, 21:14

Falls Du eine findest dann sag Bescheid.
Im Ernst, glaubst Du jemand bezahlt freiwillig Geld für einen bereits eingetretenen Versicherungsfall? Diese Mühe kannst du dir sparen..

3

Donnerstag, 17. Mai 2018, 09:32

auch dann nicht, wenn der Behandlungsplan von der gesetzlichen Krankenkasse abgelehnt wurde, weil ein Gutachter zum Schluss gekommen ist, dass die Behandlung zwar sinnvoll ist, aber nach gesetzlichen Paragraphen keine Leistungspflicht für die Krankenkasse bestünde und somit fragwürdig ist, ob und wann die Behandlung durchgeführt wird?

4

Donnerstag, 17. Mai 2018, 11:20

???

Im Grunde haben Sie doch bereits selber geschrieben was Sie vorhaben. Die gesetzliche KV wird die Kosten für die von Ihnen gewünschte Behandlung nicht übernehmen. Sie suchen nun einen "Dummen" der das für Sie tut. Warum schreibe ich einen "Dummen"? Weil nur der den letzten Teilsatz glauben würde! Denn wenn Sie ehrlich sind lautet die Antwort auf das "ob und wann" eindeutig: Sobald jemand gefunden ist der die Zahlung der Behandlung übernimmt wird der Termin im Krankenhaus vereinbart.

Um es nochmal deutlich zu machen: Glauben Sie irgendein Unternehmen würde Ihr Auto nachträglich Vollkaskoversichern nachdem Sie es an einen Baum gesetzt haben nur um Ihnen den bereits entstandenen Schaden zu ersetzen?

Peter Wolnitza

Versicherungsprofi

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5

Donnerstag, 17. Mai 2018, 13:19

auch dann nicht, wenn der Behandlungsplan von der gesetzlichen Krankenkasse abgelehnt wurde, weil ein Gutachter zum Schluss gekommen ist, dass die Behandlung zwar sinnvoll ist, aber nach gesetzlichen Paragraphen keine Leistungspflicht für die Krankenkasse bestünde und somit fragwürdig ist, ob und wann die Behandlung durchgeführt wird?


Ist jetzt vermutlich nicht das, was Sie hören wollen, aber: Vergessen Sie das Ganze!
Sie müssten einen Versicherer finden, der mehrere Voraussetzungen erfüllt
- Er müsste den Vertrag annehmen, obwohl Stationäre Behandlungen geplant/angeraten sind
- und er müsste auch dann leisten, wenn die Gesetzliche KEINE Vorleistung erbringt

Schliesse mich der Aussage an:
Wenn Sie den Versicherer gefunden haben, sagen Sie mir bitte Bescheid - suche ich schon lange :)
Peter Wolnitza
Makler für BU, PKV, Altersvorsorge
Zert_FP (FH Frankfurt)
Tel . : 06187 - 90 29 89
www.wolnitza.de
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6

Donnerstag, 17. Mai 2018, 13:36

Hallo,
ok also der Vertrag ist bereits so gut wie angenommen. Und ich habe in den Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß geantwortet. Dort steht also auch ein Arztbesuch mit dem Vermerk "Besprechung eines möglichen kieferorthopädisch/kieferchirurgischen Behandlungsplans wegen Zahn- und Kieferfehlstellungen". Jetzt habe ich noch ein paar Ausschlüsse zu unterschreiben, die aber nichts mit dieser kieferorthopädisch/kieferchirurgischen Sache zu tun haben, sondern mit anderen Angaben in den Gesundheitsfragen. Danach wird der Vertrag angenommen. Außerdem weiß ich, dass dieser Versicherer in manchen Fällen auch dann zahlt, wenn die gesetzliche Kasse ablehnt, sofern eine medizinische Notwendigkeit besteht, was bei mir der Fall ist. Die Zusatzversicherung berechnet dann einen fiktiven Kassenbetrag mit ein (diesen zahlt sie natürlich nicht, aber die Wahlleistungen werden gezahlt..).

Die Frage die jetzt aber bleibt: Kann ich davon ausgehen, dass eine Chance besteht, dass diese Zusatzversicherung in meinem Fall einspringt, wenn man annimmt, dass der Vertrag ohne Ausschluss der Leistung in der erwähnten kieferorthopädisch/kieferchirurgischen Angelegenheit angenommen wurde und der Versicherung zum Vertragsabschluss durch wahrheitsgemäße Beantwortung der Gesundheitsfragen die Möglichkeit dieser Behandlung bekannt war?
Hätte die Versicherung nicht einen Leistungsausschluss für diese kieferorthopädisch/kieferchirurgische Behandlung in den Vertrag inkludieren müssen, um später die Leistung verweigern zu können oder ist der Ausschluss sowieso definitiv ohne explizite Erwähnung vorhanden?

Vielen Dank für eure Hilfe!

Peter Wolnitza

Versicherungsprofi

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7

Donnerstag, 17. Mai 2018, 14:43

Richtig erkannt ...

Es besteht ein Unterschied zwischen - Antrag stellen - Vertrag bekommen - Leistung beziehen
empfehle zu lesen: §3 Ziff 3 MB/KK2009
Peter Wolnitza
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Barmer

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8

Freitag, 18. Mai 2018, 00:43

Hallo,

ich bin verwirrt.

Sie schreiben die ganze Zeit von einer Krankenhauszusatzversicherung und jetzt geht es um eine kieferorthopädische/kieferchirurgische Maßnahme. Das ist doch keine stationäre Behandlung. Daher reagiert die Versicherung auf diese Anzeige ganz entspannt.

Das heißt, die wird nicht übernommen, ohne dass ein Ausschluss vereinbart wird, weil sie nicht Gegenstand des Tarifs ist.

Oder was habe ich nicht verstanden ?

Viel Glück

Barmer

9

Sonntag, 20. Mai 2018, 15:56

Hallo,
da findet ein stationärer Aufenthalt statt. Bei mir liegt eine ausgeprägte Kieferfehlstellung vor, die zu Schmerzen in den Schläfen und Kiefergelenken führt. Kiefergelenkschmerzen habe ich auch sogar bei den chronischen Schmerzen genannt. Dennoch fand, wie erwähnt, kein Ausschluss dafür statt. Die Kieferfehlstellung erfordert einen chirurgischen Eingriff sowohl am Unter- als auch am Oberkiefer. Dieser Eingriff erfolgt stationär.

10

Sonntag, 20. Mai 2018, 18:31

Bei mir liegt eine ausgeprägte Kieferfehlstellung vor, die zu Schmerzen in den Schläfen und Kiefergelenken führt. Kiefergelenkschmerzen habe ich auch sogar bei den chronischen Schmerzen genannt.


Und das stand auch exakt so im Antrag drin?
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
http://www.lamers-gmbh.eu/ http://www.lamers-gmbh.de/ https://www.debeka.de/svb/butzbach/index.html

11

Montag, 21. Mai 2018, 11:36

naja, was heißt exakt. Das war kein Zitat, aber was drin stand (bei den Antworten zu den Gesundheitsfragen):
chronische Erkrankungen: ab und zu Kiefergelenkschmerzen, häufig Kopfschmerzen
Arztbesuche mit Datum angegeben, darunter auch mehrere Besuche bei meiner Kieferorthopädin und einer bei einem Kieferchirurgen, wobei beim letzten Besuch eindeutig steht: "Besprechung eines möglichen Behandlungsplans wegen Zahn-/Kieferfehlstellungen".

Daher ist meine Frage jetzt: Kann ich, wenn ich jetzt die Ausschlüsse (Kopfschmerzen und deren folgen und noch ein weiterer Ausschluss der gar nichts damit zu tun hat) unterschreibe und der Vertrag dann angenommen wird, damit rechnen, dass evt. doch eine Leistung in erwähnter Zahn/Kiefer Angelegenheit von der Versicherung erbracht wird? Oder ist diese - auch wenn kein Ausschluss formuliert wurde - definitiv ausgeschlossen?

Barmer

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12

Dienstag, 22. Mai 2018, 20:23

Hallo, also wenn die Kopfschmerzen explizit ausgeschlossen werden und die auf die Kiefergelenkprobleme zurückzuführen sind, wird es keine Leistung geben.

Der Ausdruck "Planung von KFO-Maßnahmen" lässt keine stationäre Notwendigkeit erwarten.Ärger wirds auf jeden Fall geben.

Viel Glück

barmer

13

Mittwoch, 23. Mai 2018, 18:00

Hallo,
ich habe explizit angegeben "kieferorthopädisch/KIEFERCHIRURGISCHER Behandlungsplan". Dass die Kieferchirurgie stationär sein wird, wäre ja zumindest wahrscheinlich. Naja aber falls das für die Versicherung eher nicht absehbar wäre, wäre dies ja günstiger für mich... Angegeben habe ich zumindest alles..
Die Kopfschmerzen sind ausgeschlossen, aber die Kiefergelenkschmerzen nicht..

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