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Freitag, 7. November 2014, 20:19

Ist das ehrlich oder sollen hier höhere Kosten vermieden werden?

Hallo, es geht um meine 88jährige Mutter. Sie ist im Juli 2013 gestolpert und hat sich dabei einen Lendenwirbelbruch zugezogen.

Versicherung hat wie vereinbart ein Jahr lang Unfallhilfe gezahlt.

Seit dem Unfall war meine Mutter nicht mehr alleine vor der Tür; nur noch in Begleitung mit Rollator und dann auch nur kurze Strecken. Jetzt haben wir eine dauerhafte Beeinträchtigung geltend machen wollen. sie sollte zu einem Gutachter - 250 km entfernt.
Daraufhin habe ich die Versicherung angerufen und mitgeteilt, dass sie aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage ist, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Ich selber habe auch kein Auto - also bliebe nur Taxi oder Krankentransport.
Dann kam eine Nachricht:
"... ärztlicherseits wird bestätigt, dass unfallbedingt eine dauernde Beeinträchtigung eingetreten ist. Für die Bewertung der Höhe der Invalidität müsste eigentlich eine Begutachtung durchgeführt werden. Wir bieten Ihnen an, auf die aufwendige Begutachtung zu verzichten und die Invalidität wie folgt abzurechnen:
Invaliditätssumme 25.000,00 €
Invaliditätsgrad 10 % 2.500,00 €....."


"erkläre ich mich bezüglich der Invaliditätsansprüche ......abgefunden.... und zwar auch hinsichtlich etwaiger unvorhersehbarer Schäden,die sich künftig ergeben sollten."

Meine Fragen:
1. die erkennen doch nicht freiwillig Summe x an?
2. Wie sollte meine Mutter zum Gutachter kommen?
3. Ist das eine nette Geste, oder werden hiermit die Kosten gedeckelt?

Wenn mehr Angaben gebraucht werden, lasst es mich wissen - ich bin nur skeptisch, dass hier sogar ohne Gutachten gezahlt werden soll.


Die Frage ist: annehmen oder auf Begutachtung bestehen?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Schneefrau« (7. November 2014, 20:22)


uwehaensch

Fortgeschrittener

Beiträge: 263

Wohnort: Paderborn

Beruf: Versicherungsmakler, Finanzanlagenvermittler

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2

Freitag, 7. November 2014, 21:02

Hallo, unbedingt auf einem Gutachten bestehen. Da müsste sich doch was hinsichtlich Krankentransport machen lassen.
Uwe Haensch

Alle Aussagen in meinen Beiträgen erfolgen ohne Gewähr und stellen keine (Rechts)Beratung dar.

3

Samstag, 8. November 2014, 13:27

Hallo,

das kann auch schon "nett" bzw. entgegenkommend gemeint sein. Die Versicherungssumme ist sehr klein. 10% nach Lendenwirbelbruch sind jetzt auch nicht so ganz unrealistisch. Es könnten aber auch 20% und mehr sein. Das lässt sich aber wirklich nur durch eine Begutachtung klären. Dass es unter 10% fällt, ist eher unwahrscheinlich - aber halt auch nicht auszuschließen und ich weiß nicht, ob ggf. auch noch Kriterien wie Mitwirkung/Ausschlüsse eine Rolle spielen könnten. Es besteht als durchaus ein Risiko der Fehlentscheidung, egal, welche Entscheidung man trifft.

Ich würde mal den eigenen behandelnden Orthopäden ansprechen und nach seiner Meinung/Einschätzung fragen.

Viele Grüße
Angela
Angela Baumeister
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4

Samstag, 8. November 2014, 14:10

Danke für die schnellen Antworten.

Werde mit dem Orthopäden Rücksprache halten und dann entscheiden.

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