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Dienstag, 19. Februar 2013, 10:46

Unfallversicherung mit garantierter Beitragsrückzahlung - sinnvoll?

Hallo,

ich hätte gerne eine Einschätzung über folgende Versicherung.

Unfallversicherung mit garantierter Beitragsrückzahlung
Beitrag/Monat: 26,76

Leistungen:
300000,- max Invaliditätsleitung
60000,- Invaliditätssumme
10,- Krankenhaustagegeld 20,- ab 4.Tag
12000,- Todesfall
5000,- Kosmetische Operationen
5000,- Bergungskosten

Laufzeit: 2005-2045 (60. Lebensjahr)

Rückzahlungsanspruch: 12868,- (Soweit ich dies verstanden habe sind das die eingezahlten Beträge)
+ Überschussbeteiligung (aus künftigen Überschüssen) 3100,- Aber diese sind nicht garantiert sondern hängen von der Entwicklung der
Kapitalmärkte ab, oder?

Also das heißt ich bekomme meine eingezahlten Beträge zurück und je nachdem noch etwas an Überschüsse.

Ist eine solche Versicherung überhaupt sinnvoll? Wenn man
die Verzinsung betrachtet ist es ja recht mager. Wäre es nicht besser eine
reine Unfallversicherung abzuschließen?
Wäre es Sinnvoll die bestehende Versicherung zu kündigen?
Allerdings hätte ich momentan einen Rückkaufswert von nur ca. 900€

Vielen Dank schonmal für eure Antworten…

Halfor

Versicherungsprofi

Beiträge: 52

Wohnort: Karlsruhe

Beruf: Versicherungsvermittler / Baufinanzierungsvermittler

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2

Dienstag, 19. Februar 2013, 11:53

Hallo Benny,

ich halte nicht viel von einer solchen Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr. Wie so oft wurde dir bestimmt ein Produkt verkauft, mit der Ausage "du bekommst dein Geld zurück + Zinsen".
Aber warum hast du diese Unfallversicherung abgeschlossen?
- ..., dass du nach einem Unfall finanziell versorgt bist? Dann schau, dass du eine reine Unfallversicherung mit bedarfsgerechten Leistungen abschließt, denn ich weiß nicht ob du die nächsten 50-60 Jahre mit 300.000€ auskommen würdest, falls du nicht mehr arbeiten könntest. Die Leistungen sollten bei einer Unfallversicherung im Vordergrund stehen.
- ..., dass du zum Rentenbeginn/im Alter Geld hast? Dann erreichst du diesen Wunsch mit anderen Produkten/Möglichkeiten besser.

Grüße
Alle Beiträge, Aussagen und Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf die inhaltliche Richtigkeit.

Barmer

Versicherungsberater

Beiträge: 1 659

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Beruf: Rentner, Versicherungsberater 34e Abs.1 i.R.

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3

Dienstag, 19. Februar 2013, 12:05

Hallo,

wie schon selbst vermutet, ist eine solche UBR nichts wirklich Tolles. Technisch eine Lebensversicherung, bei der aus den Überschüssen/Zinsen ein bisschen Unfallschutz bezahlt wird.

Ich glaube, ich würde sie behalten, weil gerade die Abschlusskosten bezahlt sind und eine reine UV zusätzlich abschliessen. Nur mit Invaliditätssumme, denn den Rest braucht man nicht doppelt.

Viel Glück

Barmer

4

Dienstag, 19. Februar 2013, 12:13

Warum diese Versicherung damals abgeschlossen wurde, mhm... vllt leichtgläubigkeit dem Versicherungsvertreter gegenüber (hört sich für einen Laien ja immer gut an), und selbs nicht ausreichend informiert :S
Ist es denn ratsam diese zu kündigen (und die Verluste zu akzeptieren) Kann man diese enentuell Beitragsfrei stellen, hab da mal was gelesen :)
Wie sind denn in etwa die Beiträge für eine "Gute" reine Unfallversicherung?

Halfor

Versicherungsprofi

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Beruf: Versicherungsvermittler / Baufinanzierungsvermittler

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5

Dienstag, 19. Februar 2013, 13:16

Also ich persönlich würde die Versicherung kündigen/beitragsfrei stellen. Warum noch 32 Jahre für eine Versicherung weiterbezahlen, die nicht gut ist.
Das kommt auf deinen Beruf an und wie hoch dein Einkommen ist. Desto mehr du verdienst, desto höher ist der eventuelle Einkommensverlust nach einem Unfall und desto höher sollten die Versicherungssummen gesetzt werden.
Da du ja noch sehr jung bist, sollte in einer Unfallversicherung auf jeden Fall eine Unfallrente integriert sein. Diese sollte aber nicht erst bei 50% Invalidität beginnen.
Ich denke, je nach Beruf, dass eine "gute Unfallversicherung" in einem ähnlichen Preissegment anzutreffen ist, was deine aktuelle (nicht so tolle) Unfallversicherung kostet.
Alle Beiträge, Aussagen und Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf die inhaltliche Richtigkeit.

6

Dienstag, 19. Februar 2013, 13:24

Danke erstmal für die Antworten.
Sollte ein möglicher Einkommensverlust nicht durch eine BU-Versicherung abgedeckt sein? Und eine Unfallversicherung eben dazu beitragt, dass man bei einem möglichen schweren Unfall Geld für die plötzlich veränderten Lebensumstände zur verfügung hat? (Behinderten gerechter Umbau, ....)

Barmer

Versicherungsberater

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Beruf: Rentner, Versicherungsberater 34e Abs.1 i.R.

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7

Dienstag, 19. Februar 2013, 14:22

Das meine ich auch, wenn eine ausreichende BU-Versicherung besteht, braucht man keine zusätzliche Unfallrente.

Aber die Invaliditätszahlung sollte deutlich höher sein. Hier wurde sicher mit 500% Progression geworben, aber die Mehrzahl der Unfallschäden erreicht die hohen Progressionsstufen nicht.

Gruss

Barmer

8

Mittwoch, 20. Februar 2013, 13:32

Nochmal zurück zur eigentlichen "Problem".
Hat noch jmd nen Tip ob kündigen, oder nicht? Wenn ja/nein warum?
Persönlich bin ich mitlerweile der Meinung, kündigen. Da das ganze als Sparanlage absolut ungeeignet ist, und der Versicherungsschutz auch nicht besonders ist. Schade wäre es nur um die bisher bezahlten Beiträge...

9

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 14:33

Nochmal zurück zur eigentlichen "Problem".
Hat noch jmd nen Tip ob kündigen, oder nicht? Wenn ja/nein warum?
Persönlich bin ich mitlerweile der Meinung, kündigen. Da das ganze als Sparanlage absolut ungeeignet ist, und der Versicherungsschutz auch nicht besonders ist. Schade wäre es nur um die bisher bezahlten Beiträge...
Hallo Benni,

wie hast Du dich entschieden?
Ich stehe vor der gleichen Entscheidung.
Ich zahle knapp 3500 Euro jährlich in eine Unfallversicherung mit Beitragsrückerstattung


Meine : Invalitätssumme 60000 Euro bei 100% Invalidität gibt es eine Verfünffachung, also 300000 Euro
Ehefrau: Invalitätssumme 60000 Euro bei 100% Invalidität gibt es eine Verfünffachung, also 300000 Euro

Kind 1: Invalitätssumme 100000 Euro bei 70% Invalidität gibt es eine Verfünffachung, also 500000 Euro
Kind 2: Invalitätssumme 100000 Euro bei 70% Invalidität gibt es eine Verfünffachung, also 500000 Euro


Abgeschlossen hab ich meine vor ca. 10 Jahren. Da es mir als Geldanlage mit kostenloser Unfallversicherung verkauft wurde.
Nun überlege ich, entweder die Invaliditätssumme auf 50000 Euro zu mindern- sodass ich bei hoher Invalidität auf 250000 Euro komme.
Oder
Alle Versicherungen zu kündigen und mir eine ganz normale Unfallversicherung für die ganze Familie zu holen.
Eine BU habe ich auch.


Was würdet Ihr mir raten.

10

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 15:45

Hallo,

Ich zahle knapp 3500 Euro jährlich in eine Unfallversicherung mit Beitragsrückerstattung

Ich hoffe mal, dass dies ein Tippfehler war und es richtig 350 € im Jahr heißen sollte.

Aber kurz zum grundsätzlichen. Es sollte auch hier natürlich zuerst geklärt werden, welches Ziel erreicht werden soll. Nur eine Prämienreduzierung? Anpassung des Versicherungsschutzes an neuen Bedarf? Auch wenn ich persönlich absolut nichts von einer Unfallversicherung mit Prämienrückgewähr halte, möchte ich nicht auf diesem Produkt herumhacken, denn schließlich hat sich jemand (am besten Ihr Vermittler & Sie gemeinsam) sich damit mal auseinandergesetzt und dies als die ideale Lösung empfunden. Wenn dies nun nicht mehr der Fall ist, muss dies neu überdacht werden.

Wobei ich die Reduzierung der ohnehin geringen Grundinvaliditätssumme nicht als empfehlenswert empfinde.



Viel Glück
Andreas Matin
-Versicherungsfachwirt-
_________________________________________________

Versicherungen, Vorsorge & mehr ...

11

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 17:34

Hallo Andreas,

Vielen Dank für Ihre Antwort.
Nein. Leider nicht. Ich zahl jährlich wirklich knapp 3500 Euro.

Ich bin verheiratet. Arbeite im Büro. Hab zwei kleine Kinder. 1 und 3 Jahre alt. Und meine Frau ist momentan zuhause.

Mein Vermittler, mit dem ich befreundet bin, hat es mir mehr als Geldanlage verkauft. Und nebenbei sei man Unfallversichert Man kriegt am Ende die Beiträge raus und bekommt noch dazu einen Bonus. Also hab ich zugeschlagen.
Jetzt bin ich Alleinverdiener und muss jetzt mal ein bisschen schauen, dass am Monatsende mehr überbleibt.

Hab jetzt um Internet eine Unfallversicherung entdeckt, wo die ganze Familie abgesichert ist, für monatlich 38 Euro :!:


Grundsumme 250000


Nun ist es für mich am sinnvollsten, die bestehenden beitragsfrei zu stellen und ne neue abzuschließen, oder?
Kündigung mit sofortiger Auszahlung würde ich etliches verlieren.


Beispiel. Bei meinem Kleinen hab ich zweimal eingezahlt. Quasi 2160 Euro. Da würde ich 1300 zurückbekommen

pas-ko

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12

Freitag, 7. Dezember 2018, 16:15

"Nun ist es für mich am sinnvollsten, die bestehenden beitragsfrei zu stellen und ne neue abzuschließen, oder?
Kündigung mit sofortiger Auszahlung würde ich etliches verlieren. "

Sorry, aber versicherungstechnisch gesehen ist die Differenz schon weg.


Ich schreibe hier als Privatperson. Versicherung ist auch mein Hobby 8o
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13

Freitag, 7. Dezember 2018, 16:36

"Nun ist es für mich am sinnvollsten, die bestehenden beitragsfrei zu stellen und ne neue abzuschließen, oder?
Kündigung mit sofortiger Auszahlung würde ich etliches verlieren. "

Sorry, aber versicherungstechnisch gesehen ist die Differenz schon weg.
Wie meinen Sie das mit der Differenz?

pas-ko

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14

Freitag, 7. Dezember 2018, 16:39

"Beispiel. Bei meinem Kleinen hab ich zweimal eingezahlt. Quasi 2160 Euro. Da würde ich 1300 zurückbekommen"

Diese Differenz. Die Summe ist an Kosten drauf gegangen, die haben Sie schon verloren. Nicht erst in Zukunft. Das Geld hat der Versicherer. Und der Topf, der mit Beiträgen zur Deckung des versicherungstechnischen Risikos gespeist werden muss.


Ich schreibe hier als Privatperson. Versicherung ist auch mein Hobby 8o
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Freitag, 7. Dezember 2018, 16:46

Achso. Ok. Stimmt. Da haben Sie recht. Darum würde ich die Versicherungen nur beitragsfrei stellen. Und erst zur Laufzeitende auszahlen lassen.
Und eine neue Risiko Unfallversicherung abschließen. Ich hab’s online durchgerechnet, kostet monatlich knappe 40 Euro für uns vier. Die Differenz, die ich mir monatlich einspare, würde ich zum Tei für die Kinder anlegen, bzw. hätte monatlich einfach ein dickeres Polster.

Aber grundsätzlich, sollte ich die Zahlungen auf die „Alten“ Versicherungen einstellen, oder?

pas-ko

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16

Freitag, 7. Dezember 2018, 16:52

Das klingt grundsätzlich nach einem guten Plan.

Eine Risikoabsicherung zu beschaffen, die hält, was sie verspricht und kostengünstig kalkuliert ist und die Differenz des Beitrages anderweitig anlegen.

Einen entsprechenden Vergleich als Laie anzustellen, halte ich für nicht zielführend. Ohne die Begrifflichkeiten zu kennen, die da genannt werden, ohne Marktüberblick und Markterfahrung, ohne Wissen, worum es da eigentlich geht. Also, ich als Versicherungsspezialist traue mir das schon nicht zu (da ich in der Sparte Unfall nicht zu Hause bin). Da werden Sie als Laie erst recht mit überfordert sein - oder halt ungünstige Entscheidungen treffen.

Suchen Sie sich einen Spezialisten für Personenversicherung und lassen sich ordentlich beraten. Damit klappt es garantiert besser.


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Freitag, 7. Dezember 2018, 16:56

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Ich habe alle meine Versicherungen bei der Allianz. Der versicherungsspezialist ist eigentlich ein guter Freund. Fühl mich da auch gut aufgehoben. Aber bei diesen Unfallversicherungen hab ich meine Zweifel. Und richtig, bin absoluter Laie in Versicherungen. Hab das damals als gutes Angebot angesehen und abgeschlossen.

Im Januar hab ich einen Termin mit ihm, da werde ich mal Klartext reden mit ihm.

pas-ko

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18

Freitag, 7. Dezember 2018, 16:59

Zitat

ersicherungsspezialist ist eigentlich ein guter Freund


Ohne wem auch immer zu nahe treten zu wollen, er ist gebundener Versicherungsvermittler, steht damit rechtlich auf der Interessenseite des Versicherers und hat vermutlich den Auftrag, alle Sparten an den Mann zu bekommen. Vermutlich hat er sich nicht auf eine Sparte oder einen Bereich spezialisiert.


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19

Freitag, 7. Dezember 2018, 18:03

Das Gefühl hab ich auch. Anscheinend war damals der Auftrag diese Version der Unfallversicherung an den Mann zu bringen

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