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Samstag, 14. Mai 2011, 01:01

Bin neu und weiß nicht weiter.

Hallo zusammen,

ich hatte Anfang Januar einen Berufsunfall. Ich bin auf Glatteis ausgerutscht und erlitt dabei eine 1.gradig offene Unterschenkelfraktur und 2 Wadenbeinbrüche.

War schon zur Reha und bin weiterhin krankgeschrieben, bekomme Krankengymnastik etc. und muss noch zu einem BG-Gutachter sobald ich gesund geschrieben bin.

Jetzt geht es mir um meine private Unfallversicherung. Ich wollte gern eine Zahlung auf Vorschuss auf eine zu erwartende Invalidität haben. Mir wurde ein Fragebogen zugeschickt, den der Arzt ausfüllen musste.

Dort hat der Arzt in der Zeile: hierdurch ist eine dauernde Beeinträchtigung......folgendes angekreuzt: ist noch nicht zu beurteilen.

Weiter hat er geschrieben: zur Zeit habe ich noch erhebl. Einschränkungen und dabei alles aufgelistet ..... und frühestens in 2-4 Monaten........

Jetzt denke ich mir, dass ich die Vorrauszahlung nicht bekomme und frage mich, warum mein Arzt nicht ja angekreuzt hat, denn es ging ja nur darum, dass eine Invalidität vorhanden sein wird und es ging ja nicht um den Grad. Zumal ich lt. Aussagen der BG-Berater eine Unfallrente bekomme werde.

Ich bin jetzt total verunsichert und mache mir Gedanken, dass ich am Ende überhaupt keinen Grad der Invalidität bekomme, obwohl bei dem Antrag auf Übergangsleistung von meinem Arzt ausgefüllt wurde, das ich 3 Monate 100% krank war und noch weitere ......und ich habe gelesen, das man auf alle Fälle davon ausgehen kann, wenn man 3 Monate 100% krank war eine Invalidität bekommt.

Hoffentlich habe ich nicht zu wirr geschrieben. ?(

Vielleicht ist ja jemand, der ähnliches erlebt hat und auch schon so eine Verletzung hat oder hatte. Lieben Dank schon mal für alle Antworten.

2

Samstag, 14. Mai 2011, 07:00

RE: Bin neu und weiß nicht weiter.


Jetzt denke ich mir, dass ich die Vorrauszahlung nicht bekomme und frage mich, warum mein Arzt nicht ja angekreuzt hat, denn es ging ja nur darum, dass eine Invalidität vorhanden sein wird und es ging ja nicht um den Grad. Zumal ich lt. Aussagen der BG-Berater eine Unfallrente bekomme werde.

Ich denke, dass der Arzt es zum jetzigen Zeitpunkt schlicht und einfach nicht beurteilen kann wie sich der Heilungsverlauf entwickeln wird. Vom Grundsatz her sind US-Frakturen, insb. gelenksfern tendenziell nicht unbedingt so der Grund für größergradige Invaliditäten.


Ich bin jetzt total verunsichert und mache mir Gedanken, dass ich am Ende überhaupt keinen Grad der Invalidität bekomme...


Wäre das nicht der beste Weg wenn keine bleibenden Beeinträchtigungen für Sie bestehen würden. Evtl. verstehe ich Sie auch falsch, aber mir ist ein gesunder Körper lieber als vielleicht 5000€ von der Versicherung!?
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
http://www.lamers-gmbh.eu/ http://www.lamers-gmbh.de/ https://www.debeka.de/svb/butzbach/index.html

Ronny Knorr

Versicherungsprofi

Beiträge: 60

Wohnort: Strausberg

Beruf: unabhängiger Versicherungsmakler, Fachmakler für Berufsunfähigkeitsversicherungen

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3

Samstag, 14. Mai 2011, 08:48

RE: Bin neu und weiß nicht weiter.

Hallo Mariebella,

ja, besser gesund als Invalide! Aus meinen Erfahrungen kann ich sagen, dass viele Ärzte garnicht in der Lage sind ein passendes und qualifiziertes Gutachten auszustellen (oder sich damit sehr schwer tun.) Vielleicht solltest Du Dir einen 2ten ärztlichen Rat einholen. Entweder bestätigt er das Gutachten Deines jetztigen Arztes oder er kommt zu einer anderen Erkenntnis bei der Beurteilung des Invaliditätsgrads.

Herzliche Grüße,
Ronny Knorr < klicken Sie hier

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Ohne vorheriges Gespräch und Bedarfsermittlung erfolgt keine Beratung.

Ronny Knorr

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4

Samstag, 14. Mai 2011, 09:05

RE: RE: Bin neu und weiß nicht weiter.

Hallo Mariebella,

Bitte schau Dir einmal diesen Link an.
Vielleichterhälst Du hier neue Erkenntnisse?

Schadenhilfe Unfall

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5

Samstag, 14. Mai 2011, 09:44

Hallo,

ob und wie lange man krank geschrieben war, hat null und nichts damit zu tun, ob und in welcher Höhe ein Invaliditätsanspruch fällig wird. Der lange Heilverlauf und auch die Art der Verletzung spricht grundsätzlich aber schon dafür. Der Sachbearbeiter der Versicherung wird sicherlich auch eine Reserve gesetzt haben.

Was sagt denn der Versicherer zu dem Attest? Einfach erst einmal einreichen und die Reaktion abwarten. Sich über ungelegte Eier einen Kopf zu machen, bringt meistens nichts. ;) Das Attest liest sich hinsichtlich der Auszüge, die du eingestellt hast, für mich jetzt nicht ungewöhnlich in Bezug zur Verletzung. Ob du jetzt schon überhaupt einen Anspruch auf einen Vorschuss hast, hängt nicht nur von den med. Details sondern auch von deinem Vertrag ab.

Übergangsleistung ist wieder ein anderer Anspruch als Invaliditäsanspruch und Vorschusszahlung hierauf. Bitte nicht durcheinanderschmeißen und vor allem die Fristen und Voraussetzungen zur Beanspruchung einer Übergangsleistung beachten.

@CM, bei glatten, unkomplizierten Brüchen: Ja. Obwohl auch da in aller Regel bei Erwachsenen mit einem kleinen Anspruch zu rechnen ist. Offene Mehrfachbrüche mit kompliziertem Heilverlauf (Reha spricht schon dafür) sind da eine andere Hausnummer.

@Ronny, 2. Meinung dürfte jetzt noch nicht erforderlich sein, hier geht es nicht um ein Gutachten sondern ein Arztattest zum Nachweis der Anspruchsvoraussetzungen. Das kriegt eigentlich so ziemlich jeder Arzt auf die Reihe. :D

Viele Grüße
Angela
Angela Baumeister
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6

Samstag, 14. Mai 2011, 13:40

und noch ein paar Fragen

Hallo Angela,

danke für deine Antwort. Das weiß ich schon, dass eine Übergangsleistung und eine Vorschuss auf die Invalidität (ohne das der Grad schon feststeht) zweierlei Sachen sind.

Ich habe mich vielleicht ein bisschen durcheinander ausgedrückt. Übergangsleistung wurde bescheinigt vom Arzt. Die ersten 3 Monate 100% und dann noch mal für einen

gewissen Zeitraum (ca. 6 Wochen 70%) In meinen Versicherungsbedingungen steht: erweiterte Übergangsleistung 3 Monate 100% und nach 6 Monaten noch 50%. Anzahlung von 25%

der Rest nach 6 Monaten. Wurde auch schon eingereicht. Nur das verstehe ich auch nicht so genau. Steht mir denn nicht die volle Übergangsleistung zu nach 3 Monaten 100% ????

Den Vorschuss beziehe ich auch auf meine Todesfallsumme (10%) von der Grundinvalidätssumme. Ich bin sowieso der Meinung, dass man das ganze für einen Laien etwas verständlicher in den Versicherungsbedinungen schreiben sollte.

7

Samstag, 14. Mai 2011, 14:27

Darf ich mal fragen welche Grundsumme Sie haben und welche Progression vereinbar sind?
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
http://www.lamers-gmbh.eu/ http://www.lamers-gmbh.de/ https://www.debeka.de/svb/butzbach/index.html

8

Samstag, 14. Mai 2011, 15:18

Antwort

ca. 38000 € und 350%

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