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sceetch

unregistriert

1

Montag, 21. November 2016, 07:04

Wechsel zurück in die GKV durch Elternzeit!

Guten Morgen zusammen,

Habe eine generelle Frage zur gesetzlichen Krankenversicherung:
Wie berechnet sich das Jahreseinkommen während der Elternzeit bzw. wie werden die Elterngeldbezugsmonate in das Jahreseinkommen mit eingerechnet?

Bin momentan freiwillig gesetzlich versichert. Familienstand: ledig. Bundesland: Bayern
Nächstes Jahr im März steht die Geburt unseres Sohnes an. Ich spiele mit dem Gedanken zwischen 6 Monate & 1 Jahr Elternzeit (Elterngeld) zu nehmen. Ich rechne mit einem Elterngeld von ca. 1600-1800.
D.h. ich würde nächstes Jahr nur in den Monaten Jan-März Gehalt beziehen und den Rest des Jahres Elterngeld. Rein rechnerisch hätte ich während der Elternzeit als einzigstes Einkommen das Elterngeld. Würde ich demnach unter die Beitragsbemessungsgrenze fallen? Wäre im Vorfeld (unter diesen Voraussetzungen) ein Wechsel in die gesetzliche KV möglich?
Oder wie wird dies berechnet? Hat jemand hierbei schon Erfahrungen gemacht?

Grüße

Peter Wolnitza

Versicherungsprofi

Beiträge: 263

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Beruf: Versicherungsmakler

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2

Montag, 21. November 2016, 08:58

Bin momentan freiwillig gesetzlich versichert. Familienstand: ledig. Bundesland: Bayern

...
Wäre im Vorfeld (unter diesen Voraussetzungen) ein Wechsel in die gesetzliche KV möglich?


???
Peter Wolnitza
Makler für BU, PKV, Altersvorsorge
Zert_FP (FH Frankfurt)
Tel . : 06187 - 90 29 89
www.wolnitza.de
info@wolnitza.de

Barmer

Versicherungsberater

Beiträge: 1 659

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Beruf: Rentner, Versicherungsberater 34e Abs.1 i.R.

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3

Montag, 21. November 2016, 10:26

Rein rechnerisch hätte ich während der Elternzeit als einzigstes Einkommen das Elterngeld. Würde ich demnach unter die Beitragsbemessungsgrenze fallen?
Hallo, für die Jahresarbeitsentgeltgrenze (Beitragsbemessungsgrenze ist etwas anderes) spielen nur Einkommen aus Beschäftigung eine Rolle. Das Elterngeld bleibt ausgeblendet.

Das regelmäßige Arbeitseinkommen ist (hochgerechnet) immer noch zu hoch. Wechsel in die Pflichtversicherung geht nur über Beschäftigung unter der Grenze während (Teilzeit ?) oder nach der Elternzeit.

Was soll bezweckt werden ? Eine beitragsfreie Versicherung in der Elternzeit geht nur, wenn vor der Elternzeit Versicherungspflicht eintritt, also z.B. Teilzeitarbeit ab Januar 17. Ist Ehemann privat versichert und daher mit hohem Beitrag zu rechnen ?

Viel Glück

Barmer

Barmer

Roland Gutsch

Fortgeschrittener

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Wohnort: Langen

Beruf: Versicherungsmakler

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4

Dienstag, 22. November 2016, 18:46

Hallo sceetch,
auch mir ist Ihre Fragestellung nicht ganz klar.

Ist Ihre Frage, ob Sie in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln können? (Antwort: Ja)

Oder ob Sie - wenn Sie denn in die PKV wechseln würden - (nur) wegen der Elternzeit in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zurück müssen? (Antwort: Nein - Sie dürfen nicht)
Oder ob Sie (nur) wegen der Elternzeit in die GKV zurück dürfen? (Antwort: Nein - siehe Ausführungen des Kollegen Barmer. Das müssten Sie über eine Teilzeitbeschäftigeung unter der JAEG vorher regeln)

Freundliche Grüße
Gutsch GmbH
Roland Gutsch
Spezialmakler PKV-BU-AV
www.gutsch-gmbh.de
rg@gutsch-gmbh.de
Tel: (06103) 831 75 18

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Roland Gutsch« (22. November 2016, 18:49)


5

Donnerstag, 6. April 2017, 21:27

Rein rechnerisch hätte ich während der Elternzeit als einzigstes Einkommen das Elterngeld. Würde ich demnach unter die Beitragsbemessungsgrenze fallen?
Hallo, für die Jahresarbeitsentgeltgrenze (Beitragsbemessungsgrenze ist etwas anderes) spielen nur Einkommen aus Beschäftigung eine Rolle. Das Elterngeld bleibt ausgeblendet.

Das regelmäßige Arbeitseinkommen ist (hochgerechnet) immer noch zu hoch. Wechsel in die Pflichtversicherung geht nur über Beschäftigung unter der Grenze während (Teilzeit ?) oder nach der Elternzeit.

Was soll bezweckt werden ? Eine beitragsfreie Versicherung in der Elternzeit geht nur, wenn vor der Elternzeit Versicherungspflicht eintritt, also z.B. Teilzeitarbeit ab Januar 17. Ist Ehemann privat versichert und daher mit hohem Beitrag zu rechnen ?

Viel Glück

Barmer

Barmer
Einen schönen guten Abend,

um mich hier mal einzuklinken mit einer konkretisierenden Frage: Wird nach zwei Monaten Elternzeit Teilzeit in versicherungspflichtiger Höhe gearbeitet, tritt aber auch sofort Versicherungspflicht ein. Mit der Folge, dass bei weiterer Elternzeit ohne Arbeit die GKV beitragsfrei ist, oder?

Viele Grüße
Olliro

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »olliro« (9. April 2017, 13:58)


Barmer

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6

Freitag, 7. April 2017, 19:48

Hallo,

ich habe den Fall nicht ganz verstanden. Wenn während der Elternzeit Teilzeit gearbeitet wird, tritt Versicherungspflicht und GKV-Mitgliedschaft in, ja. Wenn die Beschäftigung endet, kann man sich in der GKV weiterversichern. Aber die Versicherung ist nicht beitragsfrei, weil es ja noch die gleiche Elternzeit ist wie vorher.

Viel Glück

Barmer

7

Sonntag, 9. April 2017, 14:04

Hallo,

ich habe den Fall nicht ganz verstanden. Wenn während der Elternzeit Teilzeit gearbeitet wird, tritt Versicherungspflicht und GKV-Mitgliedschaft in, ja. Wenn die Beschäftigung endet, kann man sich in der GKV weiterversichern. Aber die Versicherung ist nicht beitragsfrei, weil es ja noch die gleiche Elternzeit ist wie vorher.

Viel Glück

Barmer
Hallo, danke für die Antwort. Es geht in diesem Fall um die beitragsfreie GKV-Pflichtversicherung in der Elternzeit.

Kurz die Fakten:
- Angestellte, vor Mutterschutz freiwillig in der GKV
- Im Mutterschutz beitragsfrei in der GKV. Mutterschutzmonate = Elterngeldmonate (Monate 1-3)
- Nach dem Mutterschutz ein Monat Teilzeit unter der Einkommensgrenze => Versicherungspflichtig in der GKV (Monat 4)
- ab Monat 5 Elterngeldbezug. Die Frage nun: Beitragsfrei in der GKV weil ja pflichtversichert, oder?

Herzlichen Dank für´s Mitdenken und viele Grüße
Olliro

Barmer

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8

Montag, 10. April 2017, 00:09

Hallo,

so hatte ich es auch verstanden. Ich denke: nein. Denn die Elternzeit ist vor und nach der Beschäftigung die gleiche und wegen der freiwilligen Versicherung vorher nicht beitragsfrei.

Und auch im Mutterschutz ist die KV in der Konstellation nicht beitragsfrei.

Viel Glück

Barmer

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