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Samstag, 5. Dezember 2015, 20:20

Rueckstufung automatisch

A wird in einem Strafprozess wegen Fahrerflucht verurteilt. Die Versicherung will ihn in Regress nehmen. Er geht zum Anwalt. Dieser hält der Versicherung vor, dass sie Sorgfaltspflichten verletzt haetten. Es wurde ohne Foto, ohne Gutachter reguliert. Der Anwalt sagt, dass Urteil sei zwar rechtskräftig, aber da es Verfahrensfehler geben wuerde, hätte die Versicherung null Chancen bei einem Zivilprozess. Die Versicherung sieht es wohl auch so. Sie gibt Rergressansprueche auf. Nach einigen Monaten schreibt sie A jedoch, sie hätte ihn zurück gestuft. Die Versicherung wird erheblich teurer.

Soll A mit Zivilprozess drohen? Oder ergibt sich die schlechterer einstufung automatisch durch den Strafprozess? Eigentlich wäre es doch logisch, wenn Regress nicht durchgesetzt werden kann, dann gibt es auch keine Rueckstufung, oder? Wie seht Ihr das? Danke!

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Samstag, 5. Dezember 2015, 21:11

Hallo, <-- Anrede

ich vermute die Versicherung hat den Schaden am gegnerischen Fahrzeug reguliert? Wenn ja, ist die Rückstufung korrekt. Der Regress hat damit nichts zu tun.

Grüße
CM <-- Grußformel
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
http://www.lamers-gmbh.eu/ http://www.lamers-gmbh.de/ https://www.debeka.de/svb/butzbach/index.html

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Samstag, 5. Dezember 2015, 21:39

war betrug

Hallo, natuerlich hat die versicherung reguliert, aber ohne Pruefung. Es war Betrug. Sie haben Sorgfalspflichten verletzt.
Lg maria

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Samstag, 5. Dezember 2015, 21:39

war betrug

Hallo, natuerlich hat die versicherung reguliert, aber ohne Pruefung. Es war Betrug. Sie haben Sorgfalspflichten verletzt.
Lg maria

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Samstag, 5. Dezember 2015, 22:21

Die Versicherung ist frei in der Regulierung, daraufhin erfolgte die Rückstufung.
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
http://www.lamers-gmbh.eu/ http://www.lamers-gmbh.de/ https://www.debeka.de/svb/butzbach/index.html

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Donnerstag, 10. März 2016, 19:26

Wenn ich das richtig verstanden habe: A hat Fahrerflucht begangen, hat es sogar noch irgendwie geschafft sich vor dem Regress zu drücken und hat den Versicherer alles alleine zahlen lassen? Gut gespielt. Trotzdem, es wurde ein versicherungspflichtiger Schaden gemeldet, der zum Jahreswechsel gestuft wurde. Da erkenne ich jetzt keinen Zusammenhang zwischen Regress und schadenbedingter Rückstufung.

Zitat

Die Versicherung ist frei in der Regulierung, daraufhin erfolgte die Rückstufung.
Das würde ich so nicht unterschreiben. Aber dennoch ist es keine Verletzung einer Sorgfaltspflicht. Es genügt, wenn der Versicherer den Schaden 1. dem Grunde nach und 2. der Höhe im Umfang der gesetzlichen Haftung geprüft werden kann. Hierzu können u.a. Fotos, Sachverständigen Gutachten, Reparaturrechnungen oder Kostenvoranschläge ausreichen.

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Freitag, 11. März 2016, 09:07

Egal wie spät oder früh es ist, sollten doch gewisse Umgangsformen gewahrt werden. Nur mal so. GERADE DANN WENN MAN DIREKT DARAUF HINGEWIESEN WIRD.

Ach ja, Hallo zusammen,

ob bei einem Prozess Erfolgsaussichten bestehen oder nicht, kann hier natürlich nicht beurteilt werden. Und mal unter uns, was soll der Anwalt denn auch schon anderes sagen?

Wir können die ganze Prozessgeschichte von A (oder wem auch immer) außen vor lassen. Entschädigung wurde geleistet --> Rückstufung. Und selbst wenn noch keine Entschädigung gezahlt wird, sobald ein Schaden gemeldet wird muss der Versicherer entsprechende Rückstellungen bilden. Und sobald dies geschieht, erfolgt zur nächsten Hauptfälligkeit die Rückstufung. Trifft dies zu --> JA. Also alles korrekt.

Manchmal hilft es auch, wenn man den Vorgang mit etwas Abstand betrachtet. Und wenn ich das richtig verstanden habe, würde ich (egal ob als Versicherer oder Vermittler) mich von Kunde A trennen. Alleine das Verhalten / Vorgehensweise von A, dann die haarsträubenden Ansprüche... einfach mal die Kirche im Dorf lassen und sich nicht von allen Seiten reinreden lassen. Oder wie kommt man sonst auf solche Ideen? Und egal wie oft das "kleine Mädchen" schmollend mit dem Fuß aufstampft, so schaut´s aus.

Beste Grüße
Andreas Matin
-Versicherungsfachwirt-
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fachwirt Bubu« (11. März 2016, 11:39)


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