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1

Freitag, 8. Juli 2016, 09:01

Beantragung einer Rechtsschutzversicherung.

Guten Morgen,

bei der suche nach einer für mich geeigneten RSV musste ich feststellen, dass sowohl die versicherungseigenen Angebotsrechner als auch die Versicherungsbedingungen nicht präzise genug sind bzw. auf bestimmte familiäre Konstellationen nicht eingehen.

Ich nenne einen entsprechenden Sachverhalt:

Er, Rentner, vormals öfftl Dienst; Sie, keine Rentnerin nicht berufstätig- nie im öfftl. Dienst gearbeitet, also die klassische Hausfrau.

Auf Nachfrage diverse Antworten einiger Versicherungen:

- Wenn beide im öfftl. Dienst waren/sind, dann öfftl. Dienst Tarife, sonst nicht.
- Seniorentarif nur, sofern beide, je nach Versicherung ein bestimmtes Alter haben oder Rente beziehen, sonst nur allg. Tarif.

Bei den jeweiligen Angebotsrechnern gehen die Versicherungen nicht auf diese "Spezialfälle" sofern es überhaupt Spezialfälle sind, ein aber auch Agenturen machen nicht auf diese Umstände aufmerksam.

Ich erinnere, während der Dienstzeit hat nie eine Versicherung gesagt, Sie im öfftl. Dienst, ihre Frau nicht, kein öfftl. Dienst Tarif.

Freundliche Grüße

Fabio

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fabio06« (8. Juli 2016, 09:05)


2

Freitag, 8. Juli 2016, 09:26

Guten Morgen,

was ist nun Ihre Frage?

Ich kenne es nur so, dass wenn der Versicherungsnehmer im ÖD ist, es den ÖD-Tarif gibt, die Ehefrau ist da irrelevant. Nebenbei halte ich nicht viel von Internetrechnern, da diese, wie Sie selber sehen, sehr eindimensional sind und nicht beraten.

Grüße
CM
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
http://www.lamers-gmbh.eu/ http://www.lamers-gmbh.de/ https://www.debeka.de/svb/butzbach/index.html

3

Freitag, 8. Juli 2016, 13:45

Hallo,

ich erkenne auch keine wirkliche Frage, aber wenn eine Frage - dann doch einfach den Vermittler des Vertrauens damit beglücken.

Der wird Ihnen dann auch schnell sagen, dass die Mehrzahl der Internet-Vergleichsrechner sehr oberflächlich sind und dies auch genau so haben wollen. Denn "Problemfälle" kann und will ein Internettarif nicht lösen, dies kann ein Vermittler. Immer wieder gibt es die Fälle, dass Leute im Internet über einen Vergleichsrechner eine "Lösung" suchen, doch dann mehr Fragen / Probleme haben als vorher. Ich finde es zwar gut wenn ein Kunde sich informiert, je nachdem stell ich mir doch mal die Frage, ob es für den Kunden tatsächlich zielführend sein kann, mehrere Stunden / Tage mit Eigenrecherche zu verbringen, anstatt seinen Vermittler damit zu beauftragen. Schließlich hat der Vermittler zum einen Ahnung von der Materie und zum anderen gibt es kaum einen Tarif im Internet, welcher preislich so interessant ist, dass ich auf einen persönlichen Kontakt und das SICHERE Gefühl die richtige Entscheidung getroffen zu haben verzichten möchte.

Aber wenn Sie schon bei Versicherern angefragt haben, und diese Ihnen eine (schriftlich) Auskunft erteilt haben, wird hier auch keiner sagen, dass dies so nicht ist. Aber es gibt sehr viele Versicherer mit noch mehr Tarifen, aber der Vergleichsrechner macht das schon.. halt nein, eben nicht.



Beste Grüße
Andreas Matin
-Versicherungsfachwirt-
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RocklandSports

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4

Freitag, 8. Juli 2016, 16:13

Hallo,

des weiteren gibt es auch Annexprodukte (Zusätze) die schlicht im Internet nicht abschließbar sind (Stichwort Unterhaltsrechtsschutz, Ehe-Rechtsschutz etc.), aber durchaus im Bedarf des Kunden sind. Sie sparen bei einem Onlineabschluss (bei vielen Versicherern) auch keine Prämie gegenüber dem "Vermittler"abschluss.

Gerade der Rechtsschutz ist so umfassend, verzichten Sie im eigenen Interesse nicht auf eine fundierte Beratung.



LG

5

Samstag, 9. Juli 2016, 09:50

Guten Morgen,

was ist nun Ihre Frage?

Ich kenne es nur so, dass wenn der Versicherungsnehmer im ÖD ist, es den ÖD-Tarif gibt, die Ehefrau ist da irrelevant. Nebenbei halte ich nicht viel von Internetrechnern, da diese, wie Sie selber sehen, sehr eindimensional sind und nicht beraten.

Grüße
CM



"....die Ehefrau ist da irrelevant....", dies ist nicht so. Hat die Ehefrau kein rentenfähiges Alter; dann Normaltarif und somit kompletten Berufs-Rechtsschutz auch für den Rentner.
Zu Internetrechnern; die habe ich nicht und werde diese auch nicht nutzen. Wohl nehme ich die Berechnungsangebote von versicherungseigenen Angebotsrechnern. Aber selbst diese sind nicht präzise genug - und sitzt man beim örtlichen Berater, benutzt auch dieser denselben Rechner.
Internet hin oder her, um eine aus meiner Sicht hilfreiche Unterstützung bei der Auswahl geeigneter Versicherungen zu erhalten sehe ich mir schon mal die Beschwerdestatistik der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen an oder mit schmunzeln oder Grauen den RSV-Blog. Diese Kenntnis hat die Zahl der für mich infrage kommenden Gesellschaften deutlich verringert. Somit fällt auch der ein oder andere Makler durch den Rost, denn Versicherungen aus Internetportalen werden auch nicht besser bei einer Tasse Kaffee beim Vermittler.

Jetzt bin ich auf der Suche nach einer Gesellschaft, die neben meiner Person als Rentner auch meine nicht im rentenfähigen Alter, sich aus dem Berufsleben zurückgezogene Ehefrau

im eingeschränkten beruflichen Bereich (geringfügige Beschäftigung, betriebliche und gesetzliche Altersvorsorge,) mit versichert.

Ist dies denn so schwer?

MfG
Fabio

uwehaensch

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6

Samstag, 9. Juli 2016, 11:07



und sitzt man beim örtlichen Berater, benutzt auch dieser denselben Rechner.
Internet hin oder her, um eine aus meiner Sicht hilfreiche Unterstützung bei der Auswahl geeigneter Versicherungen zu erhalten sehe ich mir schon mal die Beschwerdestatistik der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen an oder mit schmunzeln oder Grauen den RSV-Blog. Diese Kenntnis hat die Zahl der für mich infrage kommenden Gesellschaften deutlich verringert. Somit fällt auch der ein oder andere Makler durch den Rost, denn Versicherungen aus Internetportalen werden auch nicht besser bei einer Tasse Kaffee beim Vermittler.

Jetzt bin ich auf der Suche nach einer Gesellschaft, die neben meiner Person als Rentner auch meine nicht im rentenfähigen Alter, sich aus dem Berufsleben zurückgezogene Ehefrau

im eingeschränkten beruflichen Bereich (geringfügige Beschäftigung, betriebliche und gesetzliche Altersvorsorge,) mit versichert.

Ist dies denn so schwer?

MfG
Fabio


Nein, ist es nicht - aber erwarten Sie rnsthaft hier konkrete Angebote ? Versicherungsmakler, und nur solche können Ihnen hier höchstwahrscheinlich weiter helfen, bekommen für den vermittelten RSV-Vertrag Geld und haften für die Beratung.

Es grenzt schon stark an Arroganz und ist lächerlich, zu behaupten dass Makler auch nicht besser sind als das Internet. Außerdem macht es keinen Sinn, von vorne herein, Gesellschaften auszuschließen, nur weil da Unterschiede (im Promille-Bereich) in irgendwelchen Statistiken existieren. Und Foren / Blogs im Internet sind sicherlich als neutrale Quelle sehr gut geeignet, die Auswahl zu unterstützen.

Warum Sie nun unbedingt auf die persönliche Beratung (und das passiert natürlich nicht via irgendeinem Online-Rechner) eines Fachmanns verzichten wollen, erschliesst sich mir nicht, aber sowas gibt es natürlich hier nicht für lau.
Uwe Haensch

Alle Aussagen in meinen Beiträgen erfolgen ohne Gewähr und stellen keine (Rechts)Beratung dar.

7

Samstag, 9. Juli 2016, 12:35



und sitzt man beim örtlichen Berater, benutzt auch dieser denselben Rechner.
Internet hin oder her, um eine aus meiner Sicht hilfreiche Unterstützung bei der Auswahl geeigneter Versicherungen zu erhalten sehe ich mir schon mal die Beschwerdestatistik der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen an oder mit schmunzeln oder Grauen den RSV-Blog. Diese Kenntnis hat die Zahl der für mich infrage kommenden Gesellschaften deutlich verringert. Somit fällt auch der ein oder andere Makler durch den Rost, denn Versicherungen aus Internetportalen werden auch nicht besser bei einer Tasse Kaffee beim Vermittler.

Jetzt bin ich auf der Suche nach einer Gesellschaft, die neben meiner Person als Rentner auch meine nicht im rentenfähigen Alter, sich aus dem Berufsleben zurückgezogene Ehefrau

im eingeschränkten beruflichen Bereich (geringfügige Beschäftigung, betriebliche und gesetzliche Altersvorsorge,) mit versichert.

Ist dies denn so schwer?

MfG
Fabio


Nein, ist es nicht - aber erwarten Sie rnsthaft hier konkrete Angebote ? Versicherungsmakler, und nur solche können Ihnen hier höchstwahrscheinlich weiter helfen, bekommen für den vermittelten RSV-Vertrag Geld und haften für die Beratung.

Es grenzt schon stark an Arroganz und ist lächerlich, zu behaupten dass Makler auch nicht besser sind als das Internet. Außerdem macht es keinen Sinn, von vorne herein, Gesellschaften auszuschließen, nur weil da Unterschiede (im Promille-Bereich) in irgendwelchen Statistiken existieren. Und Foren / Blogs im Internet sind sicherlich als neutrale Quelle sehr gut geeignet, die Auswahl zu unterstützen.

Warum Sie nun unbedingt auf die persönliche Beratung (und das passiert natürlich nicht via irgendeinem Online-Rechner) eines Fachmanns verzichten wollen, erschliesst sich mir nicht, aber sowas gibt es natürlich hier nicht für lau.



Warum so dünnhäutig? Ich erwarte keine konkreten Angebote. "...Es grenzt schon stark an Arroganz und ist lächerlich, zu behaupten dass Makler auch nicht besser sind als das Internet...". Immer fein sachlich bleiben. Ich präzisiere für sie mal. Reales Beispiel: Der Angebotsrechner der DEVK (als Interessent nur über das Internet einzusehen), den ruft auch der Makler in seinem Büro auf. Es ist ja möglich, dass Sie von für Sie angenehme Gesellschaften Angebote einholen - oder tue ich Ihnen unrecht?
Aber dennoch, die Bundesanstalt für Dienstleistungsaufsicht als "irgendeine Statistik" zu bezeichnen hat schon Charme. Klar, die Gesellschaften mit höheren Beschwerdequoten zahlen vielleicht höhere Provisionen für einen Abschluss.

Aber um diese Kriegsschauplätze geht es mir gar nicht.

In meinem ersten Post wollte ich erfahren ob VN, Makler etc. ebenfalls Erfahrungen gemacht haben, dass bei Altersunterschied des Paares eine Versicherbarkeit des Jüngeren mit den niedrigeren Daten (nur Rente, geringf. Beschäft.etc. ) wie beim älteren Partner (Rentner).

So harmlos war mein erster Beitrag!!!

MfG

Fabio

8

Samstag, 9. Juli 2016, 13:16


"....die Ehefrau ist da irrelevant....", dies ist nicht so. Hat die Ehefrau kein rentenfähiges Alter; dann Normaltarif und somit kompletten Berufs-Rechtsschutz auch für den Rentner.


Dann drücke ich es anders aus, bei uns und bei vielen anderen Versicherern ist die Ehefrau in der Konstellation egal. Nebenbei ging es in Ihren ersten Beitrag im den Ö-Tarif und nicht die Berufs-RS!

Bundesanstalt für Dienstleistungsaufsicht


Wer oder was soll das bitte sein?
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
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uwehaensch

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9

Samstag, 9. Juli 2016, 13:31



Warum so dünnhäutig? Ich erwarte keine konkreten Angebote. "...Es grenzt schon stark an Arroganz und ist lächerlich, zu behaupten dass Makler auch nicht besser sind als das Internet...". Immer fein sachlich bleiben. Ich präzisiere für sie mal. Reales Beispiel: Der Angebotsrechner der DEVK (als Interessent nur über das Internet einzusehen), den ruft auch der Makler in seinem Büro auf. Es ist ja möglich, dass Sie von für Sie angenehme Gesellschaften Angebote einholen - oder tue ich Ihnen unrecht?
Aber dennoch, die Bundesanstalt für Dienstleistungsaufsicht als "irgendeine Statistik" zu bezeichnen hat schon Charme. Klar, die Gesellschaften mit höheren Beschwerdequoten zahlen vielleicht höhere Provisionen für einen Abschluss.

MfG

Fabio


Natürlich, der unsachliche und peinliche Hinweis mit den höheren Provisionen musste ja kommen. Wenn Sie die Gesellschaft nach Beschwerdestatistik aussuchen, viel Vergnügen. Ich sage Ihnen als Fachman, es gibt wichtigere, und vor allem dauerhafte (weil Vertragsinhalt) Kriterien.
Uwe Haensch

Alle Aussagen in meinen Beiträgen erfolgen ohne Gewähr und stellen keine (Rechts)Beratung dar.

10

Samstag, 9. Juli 2016, 14:12


"....die Ehefrau ist da irrelevant....", dies ist nicht so. Hat die Ehefrau kein rentenfähiges Alter; dann Normaltarif und somit kompletten Berufs-Rechtsschutz auch für den Rentner.


Dann drücke ich es anders aus, bei uns und bei vielen anderen Versicherern ist die Ehefrau in der Konstellation egal. Nebenbei ging es in Ihren ersten Beitrag im den Ö-Tarif und nicht die Berufs-RS!

Bundesanstalt für Dienstleistungsaufsicht


Wer oder was soll das bitte sein?





Danke für die Nachfrage.

".....bei uns und bei vielen anderen Versicherern ist die Ehefrau in der Konstellation egal...".

Dies habe ich zunächst auch gedacht, die Versicherungen, die ich unter "Rechtsschutz für Senioren" ausgewählt habe, bieten Schutz im eingeschränkten beruflichen Bereich a) für den Antragsteller (Senior) nicht aber auch b) eingeschränkt für den Partner. Hier ist Voraussetzung ebenfalls Rentenbezug. Dies steht aber nicht offen als Hinweis in den Angeboten. Über den einen oder anderen Versicherungsrechner , wird "kalt" dann der AST also Rentner, voll in den "Berufs-Rechtsschutz" eingebunden, ohne Hinweis - also höherer Preis.

Ich hatte mir nur gedacht, dass ich in der Republik nicht der einzige Rentner mit jüngerer nicht berufstätiger Ehefrau bin, der eine RSV hat/sucht mit eingeschränktem beruflichen Bereich auch für die Ehefrau.

Aber auch, dass ein beruflicher Bereich für die Ehefrau ausgeschlossen ist, dies bieten die Versicherer nicht an. Fazit: Frau unter Renteneintrittsalter, Mann als Rentner voller Berufsschutz, Ehefrau, auch wenn diese nicht arbeitet voller Schutz..

Bundesanstalt für Dienstleistungsaufsicht = BaFin

Freundliche Grüße

Fabio

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11

Samstag, 9. Juli 2016, 14:48

Hallo Fabio,


Ich bin selbst in der Ausschließlichkeit tätig für einen Versicherer mit Schwerpunkt RS. ( der auch gerne im RSV-Blog zerrissen wird...)
Das ein VR die Rechnung kürzt, (so wie gerne im RSV-Blog thematisiert) hat auch meist einfach mit dem Schutz der Kunden zu tun. Je höher die Schadenbelastung, je mehr Beitrag muss kassiert werden. Man sollte auch nicht vergessen, dass ein RVG existiert, an den sich auch Anwälte (und auch Versicherer) halten müssen. Die Streitigkeiten zwischen VR und RA wg. unterschiedlicher Interpretation des RVG sollte für Sie als VN vorerst egal sein. Sie haben damit schlichtweg nichts zu tun als VN (zumindest in den meisten Fällen), wenn der VR vorher eine Deckungszusage gegeben hat. Und ganz egal wirds dann ohnehin, wenn ein VR eine angemessene Honorarvereinbarung akzeptiert.


Ein Makler benutzt sicher nicht den Internetrechner eines Versicherers.Hierfür hat er entweder ein eigenes Programm oder Zugang über ein Onlineportal der Versicherer oder des Maklerpools oder oder oder.


In Ihrem geschilderten Fall ist die Lösung total einfach.
Schilderung des Problems an den Vermittler--> Anfrage Underwriting --> Akzept des Underwriting --> Dokumentation im Antrag unter Sondervereinbarung --> Ausweisung der Sondervereinbarung auf der Police --> Versicherungsschutz genießen
Schon öfter gemacht.

Aber dies tut kein Internetrechner der DEVK, ERGO, ALLIANZ etc.


BaFin ist übrigens Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

VG

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »RocklandSports« (9. Juli 2016, 18:19)


12

Samstag, 9. Juli 2016, 15:47

Hallo Fabio,


Ich bin selbst in der Ausschließlichkeit tätig für einen Versicherer mit Schwerpunkt RS. ( der auch gerne im RSV-Blog zerrissen wird...)
Das ein VR die Rechnung kürzt, (so wie gerne im RSV-Blog thematisiert) hat auch einfach mit dem Schutz der Kunden zu tun. Je höher die Schadenbelastung, je mehr Beitrag muss kassiert werden. Man sollte auch nicht vergessen, dass ein RVG existiert, an den sich auch Anwälte halten müssen. Die Streitigkeiten zwischen VR und RA wg. unterschiedlicher Interpretation des RVG sollte für Sie als VN vorerst egal sein. Sie haben damit schlichtweg nichts zu tun als VN, wenn der VR vorher eine Deckungszusage gegeben hat. Und ganz egal wirds dann ohnehin, wenn ein VR eine angemessene Honorarvereinbarung akzeptiert.


Ein Makler benutzt sicher nicht den Internetrechner eines Versicherers.Hierfür hat er entweder ein eigenes Programm oder Zugang über ein Onlineportal der Versicherer oder des Maklerpools oder oder oder.


In Ihrem geschilderten Fall ist die Lösung total einfach.
Schilderung des Problems an den Vermittler--> Anfrage Underwriting --> Akzept des Underwriting --> Dokumentation im Antrag unter Sondervereinbarung --> Ausweisung der Sondervereinbarung auf der Police --> Versicherungsschutz genießen
Schon öfter gemacht.

Aber dies tut kein Internetrechner der DEVK, ERGO, ALLIANZ etc.


BaFin ist übrigens Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

VG



Danke für die präzise Antwort. Ja, habe irrtümlich "Finanz" bei BaFin unterschlagen - Sorry.
Nun, wo kommt man an Infos ran. Den RVG-Blog muss man realistisch sehen, also nicht überbewerten, dies ist mir auch bewusst. Dennoch die eine oder andere Versicherung zeigt in den Beiträgen schon - besser Finger weg.
Nicht jede abgelehnte Zahlung ist falsch. Kritisch würde ich nur die Täuschung über die Rechtslage sehen, dies wäre ja dann gewerblicher Betrug.

Aber wir verzetteln uns und wollen nicht in die Untiefen des Versicherungsablehnungsmanagement eintauchen.

Den Hinweis mit der Sondervereinbarung finde gut und greife ihn auf.

Dennoch bin ich davon ausgegangen, dass meine Familienkonstellation nicht aus dem Rahmen springt.

Übrigens seit Jahrzehnten bin ich bei einer kleinen Versicherung in besten Händen, ohne Probleme sowohl von meiner Seite als auch von Seiten der Versicherung. Nur, diese Versicherung hat keine RSV.

Freundliche Grüße

Fabio

RocklandSports

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13

Samstag, 9. Juli 2016, 18:34

Danke für die präzise Antwort. Ja, habe irrtümlich "Finanz" bei BaFin unterschlagen - Sorry.
Nun, wo kommt man an Infos ran. --> beim Vermittler des Vertrauens. Viele können (auch als Ausschließlichkeitsvermittler) den Markt vergleichen.
Den RVG-Blog muss man realistisch sehen, also nicht überbewerten, dies ist mir auch bewusst. Dennoch die eine oder andere Versicherung zeigt in den Beiträgen schon - besser Finger weg. --> Immer auch die Zahlen in Relation setzen. Ein VR der 500.000 Versicherungsfälle im Jahr reguliert und dabei 120 Negativeinträge im RSV Blog aufweist, ist relativ gesehen dann wohl besser als ein VR, der bei 10.000 Versicherungsfällen im Jahr 20 Negativeinträge aufweist.

Nicht jede abgelehnte Zahlung ist falsch. Kritisch würde ich nur die Täuschung über die Rechtslage sehen, dies wäre ja dann gewerblicher Betrug. --> Täuschung oder unterschiedliche Auffassung der Rechtslage?! Ein Grundstein der "Jurarei". Ich denke wir haben beide zu wenig Kenntnis über den Vorgang um uns ein fundiertes Bild machen zu können.
Aber wir verzetteln uns und wollen nicht in die Untiefen des Versicherungsablehnungsmanagement eintauchen. --> Doch, das ist schon von fundamentaler Wichtigkeit für Sie als Kunde. Letztlich ist jeder VR ein Wirtschaftsunternehmen, welches Geld verdienen will und muss.
Dennoch bin ich davon ausgegangen, dass meine Familienkonstellation nicht aus dem Rahmen springt. Tut sie nicht, sie weicht lediglich von der Norm ab. Normalerweise müssten Sie ja im (ÖD) Familientarif mit dem Baustein Arbeits-RS abgesichert werden. Das wäre die Standardlösung und hier wären dann auch noch Kinder und u.U. andere Verwandte oder verschwägerte Personen mitversichert.
Übrigens seit Jahrzehnten bin ich bei einer kleinen Versicherung in besten Händen, ohne Probleme sowohl von meiner Seite als auch von Seiten der Versicherung. Nur, diese Versicherung hat keine RSV. Glückwunsch!

14

Samstag, 9. Juli 2016, 20:58

Danke für die präzise Antwort. Ja, habe irrtümlich "Finanz" bei BaFin unterschlagen - Sorry.
Nun, wo kommt man an Infos ran. --> beim Vermittler des Vertrauens. Viele können (auch als Ausschließlichkeitsvermittler) den Markt vergleichen.
Den RVG-Blog muss man realistisch sehen, also nicht überbewerten, dies ist mir auch bewusst. Dennoch die eine oder andere Versicherung zeigt in den Beiträgen schon - besser Finger weg. --> Immer auch die Zahlen in Relation setzen. Ein VR der 500.000 Versicherungsfälle im Jahr reguliert und dabei 120 Negativeinträge im RSV Blog aufweist, ist relativ gesehen dann wohl besser als ein VR, der bei 10.000 Versicherungsfällen im Jahr 20 Negativeinträge aufweist.

Nicht jede abgelehnte Zahlung ist falsch. Kritisch würde ich nur die Täuschung über die Rechtslage sehen, dies wäre ja dann gewerblicher Betrug. --> Täuschung oder unterschiedliche Auffassung der Rechtslage?! Ein Grundstein der "Jurarei". Ich denke wir haben beide zu wenig Kenntnis über den Vorgang um uns ein fundiertes Bild machen zu können.
Aber wir verzetteln uns und wollen nicht in die Untiefen des Versicherungsablehnungsmanagement eintauchen. --> Doch, das ist schon von fundamentaler Wichtigkeit für Sie als Kunde. Letztlich ist jeder VR ein Wirtschaftsunternehmen, welches Geld verdienen will und muss.
Dennoch bin ich davon ausgegangen, dass meine Familienkonstellation nicht aus dem Rahmen springt. Tut sie nicht, sie weicht lediglich von der Norm ab. Normalerweise müssten Sie ja im (ÖD) Familientarif mit dem Baustein Arbeits-RS abgesichert werden. Das wäre die Standardlösung und hier wären dann auch noch Kinder und u.U. andere Verwandte oder verschwägerte Personen mitversichert.




Was soll ich im Familientarif mit "Arbeits-RS", dort bin ich ja als Rentner überversichert. Ich gehöre schon in den Senioren/Rentnertarif mit nur betrieblicher Altersversorgung und/oder der Beschäftigung von privaten Haushaltsbeschäftigten oder in geringfügigen Arbeitsverhältnissen.
Arbeits-RS, wie Sie schreiben als Standardlösung im Familientarif- sonderbar, dann brauche ich keinen Seniorentarif und bin überversichert. Weshalb soll ich denn in meinem Alter Kinder und u.U. andere Verwandte oder verschwägerte Personen versichern, meine Frau aber nicht?.

Meine Ehefrau soll als Nichtberufstätige mit in den Vertrag.






Übrigens seit Jahrzehnten bin ich bei einer kleinen Versicherung in besten Händen, ohne Probleme sowohl von meiner Seite als auch von Seiten der Versicherung. Nur, diese Versicherung hat keine RSV. Glückwunsch!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fabio06« (9. Juli 2016, 21:00)


15

Montag, 11. Juli 2016, 19:15

Für meine Fall steht die Lösung:

Mehrere Versicherer haben mir mitgeteilt, dass es bei meiner familiären Zusammensetzung, meine Person Rentner, meine Ehefrau aufgrund ihres Alters keine Rentnerin insoweit ist nicht der Rentnertarif, anzuwenden sondern der normale Tarif für Ehegatten so z.B. wenn beide 45 Jahre alt wären also inclusive voller Arbeitsschutz.

Freundliche Grüße

Fabio

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