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Freitag, 12. August 2011, 09:22

wie seriöse und unabhängige Berater finden?

Hallo,

genauso schwer wie das finden der richtigen RsV wird das finden eines neutralen Beraters sein...

Mein Arbeitgeber bietet über seine angeschlossene Tochterfirma einen Vollschutz für die Familie bei einer SB (150 Euro) für 179 Euro an. Ich halte den Preis für fast unschlagbar. Lediglich meine Sparkasse bietet für den Preis OHNE SB und auch OHNE Berufsrechtsschutz.

Ich bin seit Februar Eigentümer einer Eigentumswohnung, macht da ein Mieter-/Eigentümerrechtsschutz sinn? Außerdem ist mein vorheriges Mietverhältnis nicht vollständig abgerechnet (die letzte Nebenkostenabrechnung wird zu 12/2012 erwartet).

Lass ich mich nun beraten, und wenn ja von wem? Oder schließe ich bei dem zuvor genannten Anbieter einfach mal ab?

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2

Freitag, 12. August 2011, 14:23

Hallo,

ich versuche das mal ein bisschen aufzudröseln.
Mein Arbeitgeber bietet über seine angeschlossene Tochterfirma einen Vollschutz für die Familie bei einer SB (150 Euro) für 179 Euro an. Ich halte den Preis für fast unschlagbar.
Die eigentliche Frage ist ja, was Sie für den Preis bekommen. Im Vertrag folgen der Seite mit dem Preis ja noch einige weitere. Was dort steht, könnte auch wichtig sein. ;)
Lediglich meine Sparkasse bietet für den Preis OHNE SB und auch OHNE Berufsrechtsschutz.
Richtige Teufelskerle, diese Bankverkäufer. Möchten Sie keinen Berufsrechtsschutz / keinen SB oder warum haben Sie dieses Angebot erhalten?
Ich bin seit Februar Eigentümer einer Eigentumswohnung, macht da ein Mieter-/Eigentümerrechtsschutz sinn?
Das kommt auf Ihren Bedarf an. Das lässt sich nicht pauschal beantworten.
Außerdem ist mein vorheriges Mietverhältnis nicht vollständig abgerechnet (die letzte Nebenkostenabrechnung wird zu 12/2012 erwartet).
Dabei dürfte der jetzige Abschluss nicht mehr helfen.

Aber zu Ihrer Frage: Haben Sie sonst keine Versicherungen? Dort sollten Sie in jedem Fall nachhören. Allerdings bin ich der Meinung, dass die Rechtsschutzversicherung nicht bei einem Unternehmen abgeschlossen werden sollte, wo Sie schon andere Versicherungen haben. Fragen Sie ansonsten mal im Bekanntenkreis, ob jemand einen Versicherungsmakler empfehlen kann.

Gruß

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Michael Hacke« (12. August 2011, 14:27)


limburgerbub

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3

Freitag, 12. August 2011, 15:27

wichtiger, wie der preis sind auch in de rechtsschutzversicherung die leistungen.
auch da gibt es erhebliche unterschiede.
makler haben die möglichkeit dir dementsprechende auswertungn zur verfügung zu stellen.
dem makler ist das normalerweise egal, welcher versicherer da letzten endes rauskommt (mir zumindest :D ), hauptsache die leistungen stimmen und der preis ist angemessen.
natürlich verdient ein makler auch an dem vertrag...aber eben mehr oder weniger bei allen rs-versicherern.

grüße aus limburg
jürgen hartenstein
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4

Freitag, 12. August 2011, 16:05

Hall,

das Angebot der Sparkasse kommt direkt von deren Homepage, kein Berater.

Aber warum sollten zukünftige Rechtsstreitigkeiten aus vergangenen Mietverhältnissen nicht versichert sein? Zugegeben, es besteht eine Wartezeit, aber es kommt hier doch auch auf den Schadentag an. Ansonsten würde das doch bedeuten, dass es RS nur für zukünftige Miteverhältnisse gibt bzw. da ich ja Eigentümer bin, müsste ich neu kaufen, mir eine neue Autoversicherung abschließen etc...

Im online-chat sagte man mir, das beendete Mietverhältnis sei mitversichert (Nachfogeprinzip oder Vorgängerprinzip oder so? keine Ahnung mehr... sorry...)

Viele Grüße

limburgerbub

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5

Freitag, 12. August 2011, 16:28

weil es sich um die nebenabrechnung handelt, die vor der versicherungszeit lag ;-)
online angebot...uiui...
ich denke, ich käme locker in die preisbereiche......aber ich verkaufe z.b. kein "schrott"
spätestens im schadenfall und der ablehnung der kostenübernahme gibts nämlich geschrei...
entweder machste das richtig...oder lass es ganz...spar die prämie für den fall, daß du mal rechtsschutz brauchst...
und wenn....immer mal vergleichen in den bedingungen "nicht versichert ist................" dann kommt ne mehr oder weniger langen liste.

haben die angebote
folgeereignis- oder kausaltheorie ?
und was ist mit der prüfung von aufhebungsverträgen im arbeitsrecht ?

;)

könnte dir da noch jede menge stichwörter an den kopf werfen...stichentscheid, schiedsentscheid, meditationsverfahren...............

da gibt es große unterschiede, wobei sehr gute tarifwerke auch nicht teurer sein müssen, wie schlechte....wenn du dir das zutraustkannste das selber machen...ansonsten ab zum makler....

grüße aus limburg
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6

Freitag, 12. August 2011, 16:59

Hallo,
aber es kommt hier doch auch auf den Schadentag an
Das ist vollkommen richtig. Es gibt aber in der Praxis Unterschiede, was als der "Schadentag" angesehen wird. Das kann der Tag sein, an dem die Nebenkostenabrechnung bei Ihnen eingeht. Das kann aber auch der Zeitraum sein, auf den sich die Abrechnung bezieht, denn die Ursache für den Streit liegt ja dort.

Der reine Kostenaufwand ist nicht höher, ob Sie einen bestimmten Tarif beim Makler / Vertreter oder online abschließen. Oft sparen Sie Zeit, denn die eigene Recherche ist sicher zeitaufwändiger als ein Beratungsgespräch. Dafür haben Sie am Ende einen vernünftigen Schutz, der das abdeckt, was Sie brauchen.

Gruß

limburgerbub

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7

Freitag, 12. August 2011, 17:05

m online-chat sagte man mir, das beendete Mietverhältnis sei mitversichert (Nachfogeprinzip oder Vorgängerprinzip oder so? keine Ahnung mehr... sorry...)
na, wenn das im online-chat jemand getextet hat, dann muß das ja stimmen :D :thumbsup:
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8

Montag, 15. August 2011, 11:21

Ich sehe schon... kompliziertes Unterfangen.

Zum Thema Folgeereignis habe ich bislang lediglich 1 Versicherer gefunden, dieser verlangt für soche Ereignisse aber eine Wartezeit von 5 Jahren! Utopisch... na ja, egal... selbst Anwalts Liebling, nicht gerade günstig, bietet es nicht.

Wenn man überlegt, dass hier tatsächlich eine Menge an Versicherungsfällen ausgeschlossen sind... und laut Focus werden die meisten nach dem 1. Schaden gleich rausgeworfen.

Ich denke, das Thema hat sich erledigt...

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9

Montag, 15. August 2011, 11:27

Hallo,
selbst Anwalts Liebling, nicht gerade günstig, bietet es nicht
grundsätzlich gilt: Man kann auch für schlechte Tarife eine Menge Geld ausgeben.
laut Focus werden die meisten nach dem 1. Schaden gleich rausgeworfen.
Blödsinn!

Gruß

10

Montag, 15. August 2011, 11:57

Für die Zukunft wäre der Immobilienrechtsschutz nicht falsch. Sie sprachen von einer Eigentumswohnung, dann gehe ich davon aus das es eine Eigentümergemeinschaft gibt und auch einen Verwalter. Aus meiner Erfahrung kann ich Ihnen sagen, kann es durchaus passieren, dass Sie nicht unbedingt die gleiche Meinung vertreten wie der Rest der Gemeinschaft oder des Verwalters. Denken Sie darüber nach!


Gruß
SIVAS
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11

Montag, 15. August 2011, 12:11

Hallo Sivas,

ja... ich bin noch nicht sicher... allerdings habe ich die Wohnung ja schon gekauft und wenn es Streitigkeiten zu Vorgängen gibt, die schon zuvor behandelt wurden, zahlt die RsV ja nicht *g*

Andererseits ist der Aufpreis relativ gering...

Mal angenommen, man hat als Paar, dass nun schon etwas älter ist, aber noch nicht vh. 2 Kinder, jeder hat sein eigenes Auto... die Absicht eine RsV abzuschließen... Keiner hat eine Ahnung, was jemals passieren wird... Was würde ein Makler anbieten in Bezug auf Privat/Verkehr/Eigentum? Da wir alle keine Hellseher sind, sollten ja alle üblicherweise auftretenden Rechtsfälle versichert sein... durchschnitt halt...

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12

Montag, 15. August 2011, 13:37

Dafür führt man ja ein Beratungsgespräch.

13

Montag, 15. August 2011, 14:49

hmmm... ich wage mal zu bezweifeln, dass es sich tatsächlich um ein Beratungs- und vielmehr um ein Verkaufsgespräch handeln wird...

Und auf sowas habe ich überhaupt keine Lust, wenn hochnäsige Verkaufsstrategen den Leuten das Geld aus der Tasche versuchen zu locken. Da fange ich schnell das Blocken an.

Der letzte Berater sollte mir einen Bausparvertrag über 5000 Euro anbieten... das hab ich extra so bestellt. Als die Verträge fast fertig waren, ging nur noch eine Bausparsumme von 10.000 oder so... da hatten sich wohl Bedingungen geändert. Das hatte er mir vorher nicht gesagt! Von daher halte ich nichts von "Beratungsgesprächen".

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »hf40« (15. August 2011, 14:52)


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14

Montag, 15. August 2011, 15:57

Schlechte Erfahrungen haben wir alle schon gemacht. Aber dieses Forum ist ein gutes Beispiel dafür, dass nicht alle so sind. Angebote, wie von Ihnen beschrieben, begegnen mir in der täglichen Praxis regelmäßig und sind auch hier im Forum immer wieder ein Thema. Ich kann deswegen eine solche Einstellung vollkommen nachvollziehen.

Dass letztlich am Ende der Beratung ein Abschluss wünschenswert ist, kann man sicherlich grundsätzlich keinem verübeln, denn ansonsten müssen Sie für die Beratung bezahlen. Aber das Angebot soll schon Ihrem Bedarf entsprechen und wenn es nicht passt - passt es eben nicht. Das trifft natürlich genauso auf die Chemie zwischen Ihnen und dem Berater zu.

Gruß

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