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Dienstag, 30. September 2014, 11:16

Denkmalgeschütztes Haus Bauherrenhaftpflicht-/ Bauleistungsversicherung

Hallo u. guten Tag!

Wir wollen ein denkmalgeschütztes Haus sanieren u. sind in der Planung
bereits relativ weit fortgeschritten. Nun wollte ich heute eine
Bauherrenhaftpflicht-/ Bauleistungsversicherung abschließen und musste
feststellen, das nicht jede Versicherung eine derartige Versicherung für
denkmalgeschützte Häuser
anbietet. Konnte nur einen Anbieter ermitteln,
wer kann mir weitere nennen oder hat Tipps diesbezüglich.



Gruß u. Danke!

Frank

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »barfly« (30. September 2014, 13:28)


pas-ko

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2

Dienstag, 30. September 2014, 13:39

Die Bauherren-Haftpflicht ist kein Problem, die macht jeder Versicherer, der diese Sparte anbietet.

Die Bauleistungs-Versicherung an sich ist ebenfalls kaum problematisch, da ohne Sonderklauseln lediglich die während des Umbaus getätigte Neubau-Leistung versichert gilt.

Schmerzen bekommen die Versicherer bei der Feuer-Versicherung oder aber dann, wenn die Bauleistungsversicherung um in Deinem Falle sinnige Klauseln für die Versicherung von Schäden an der Altbausubstanz erweitert werden soll.

Insbesondere die Bauleistung in Verbindung mit einem Umbau sollte vom Fachmann "gestrickt" werden. Mit einem Produkt von der Stange wirst Du im Schadenfall alt aussehen und dir die Augen reiben. Hier eine sinnige Absicherung zu stricken, bedarf einiger Fachkenntnis.

Meine Empfehlung: ein Fachmakler, der sich auf die Baubranche spezialisiert hat, der dürfte auch einige Rahmenverträge bereit halten, die er im Speziellen mit den Anbietern ausgehandelt hat.

Für die Absicherung des Risikos auf eigene Faust (wovon ich dringend abrate), würde ich versuchen bei großen technischen Versicherern, z.B. R+V, Gothaer, Allianz, etc. In diesem Falle werden Sie aber mit Sicherheit gezwungen sein, weiteres (sog. Ausgleichs-)Geschäft zu bringen, sich also umfangreich dort zu versichern.


Ich schreibe hier als Privatperson. Versicherung ist auch mein Hobby 8o
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3

Dienstag, 30. September 2014, 14:04

Die Bauherrenhaftplicht macht eben nicht jeder Versicherer der die Sparte anbietet. Denkmalgeschützte Gebäude werden explizit ausgeschlossen, wenn überhaupt nur mit Wertgutachten.

Eine Feuerversicherung besteht bereits über die Gebäudeversicherung u. ist somit nicht notwendig. Ein Ausgleichsgeschäft würde ich nur ungern abschließen, da ich ansonsten bereits bestens versichert bin.

Dem Tipp mit dem Fachmakler werde ich nachgehen, vielen Dank dafür.

Meine Erfahrung mit den "großen" Versicherern sind die, dass meistens für wenig Leistung viel Geld verlangt wird.

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4

Mittwoch, 1. Oktober 2014, 08:47

Guten Morgen,

ich habe eben die gängigen Bauherrenhafpflichten durchgesehen, auch meinen Lieblingsanbieter mit 65 EUR Jahresbeitrag bei 10 Mio. Deckung und konnte keine Ausschlüsse bzgl. Denkmalschutz finden.

Problematischer wird es dagegen bei der Bauleistungsversicherung. Hier gibt es tatsächlich wenig gute Anbieter und diese liegen bei einer Absicherung der Altbausubstanz preislich alle sehr nahe, je nachdem was abgesichert werden soll (Einsturz, Sachschäden,...)
Kann es sein, dass Sie Haftpflicht und Bauleistung verwechseln?

Herzlicher Gruß
Michael Götz
Versicherungen sind meine berufliche und private Leidenschaft, denn zuviele Menschen lassen sich zu oft besch... von Versicherern und Vermittlern. Das darf nicht sein! So helfe ich gerne weiter.
Aber natürlich sind meine Beiträge keine Rechtsberatung und ohne Gewähr.


Michael Götz von der Albert Götz GmbH Versicherungsmakler mit Herz und Verstand
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pas-ko

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5

Mittwoch, 1. Oktober 2014, 21:04

Zitat

Kann es sein, dass Sie Haftpflicht und Bauleistung verwechseln?


klar macht er das, nur weiß er es nicht... oder sein befragter vermittler konnte nicht trennen.


Wertgutachten, bei der Haftpflicht... ts. ts. ts....

Aber seine Erfahrungen mit großen Versicherern sind ja ziemlich einseitig. Dass er für eine sinnige Absicherung in seinem speziellen Bereich auch Geld raustun muss, das wird er nicht akzeptieren.

Seis drum. für 100 EUR erkauft er sich möglicherweise ein gutes Gefühl und hofft, den Schadenfall nicht zu erleben. Jeder zahlt sein Lehrgeld.


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