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Sonntag, 20. Juni 2010, 18:29

Waschmaschine ... muss Haftpflicht zahlen?

Guten Abend,

Mir ist vor kurzem in meiner Mietwohnung meine Waschmaschine aufgrund einer defekten Dichtung am Wasserzulaufschlauch ausgelaufen und hat das zur Wohnung gehörige Holzpacket (schwimmend, nicht verklebt) unter Wasser gesetzt. Meine Haftpflicht weigert sich nun, für den Schaden einzuspringen.

Die Begründung lautet in etwa, "dass ich nicht schuldhaft gehandelt hätte und somit Schadensersatzansprüche meines Vermieters unbegründet seien". Das sehe ich natürlich anders und werde daher auch den Schaden beheben müssen.

Ich dachte bislang, dass genau solche Fälle von meiner Haftpflicht abgedeckt sind. Ich bei zwar bei einer Direktversicherung und zahle daher nicht so sehr hohe Beiträge, dennoch die Frage:

Muss ich das so hinnehmen?

Vielen Danke für jegliche Tipps!

Schnellinger09

Versicherungsprofi

Beiträge: 24

Wohnort: Ingelheim am Rhein

Beruf: Versicherungsmakler

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2

Sonntag, 20. Juni 2010, 19:51

Die Direktversicherung hat mit Sicherheit eine Hotline, oder eine Mailadresse, an die Sie sich wenden können.
Sie haben den Weg gewählt, sich ohne vorherige eingehende Beratung, eine Direktversicherung abzuschließen. Den Nachteil, keinen kompetenten Ansprechpartner, gerade auch im Schadensfall (denn die Vermittler beraten nicht nur vor der Unterschrift, sondern sind auch im Schadensfall für Sie da) fragen zu können, haben Sie damit billigend in Kauf genommen.
Das geht nicht gegen Sie persönlich, aber gerade bei einer Haftpflichtversicherung ist der Mehrpreis für guten Service nicht extrem.
Ich kann Ihnen nur raten, sich mit Ihren Direktversicherer in Verbindung zu setzen.

Aber nur nebenher gefragt: Wo sehen Sie denn Ihr Verschulden bei dieser Geschichte?

3

Sonntag, 20. Juni 2010, 23:38

Den Kontakt mit meiner Versicherung (inkl. pers. Gespräch) habe ich ja schon hinter mir und der hat ja zur beschriebenen Ablehnung geführt.

Mein Verschulden sehe ich darin, dass ich die Waschmaschine angeschlossen habe und dabei die Dichtung anscheinend nicht ganz richtig eingelegt habe bzw. diese beim Anschrauben des Schlauchs vom Gewinde eingeklemmt wurde (so ist zumindest meine Vermutung).

Meine Frage ist, ob die Haftpflicht das eigentlich übernehmen muss, und es also Sinn macht, gegen die Entscheidung der Versicherung anzugehen!?

4

Montag, 21. Juni 2010, 07:36

Meine Frage ist, ob die Haftpflicht das eigentlich übernehmen muss, und es also Sinn macht, gegen die Entscheidung der Versicherung anzugehen!?


Wenn überhaupt muss der Geschädigte gegen diese Entscheidung vorgehen. Ihnen entsteht ja rein rechtlich kein Nachteil aus der Leistungsverweigerung.
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
http://www.lamers-gmbh.eu/ http://www.lamers-gmbh.de/ https://www.debeka.de/svb/butzbach/index.html

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