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Donnerstag, 4. Mai 2017, 22:06

Mietschäden und Versicherungswechsel

Hallo

ich habe vor Kurzem meine PHV von Anbieter A zu Anbieter B gewechselt.
Die Vertragslaufzeit mit Anbieter A endet zum 1.6., die Police bei Anbieter B beginnt am 1.6.
Ich ziehe demnächst um, und in der bisherigen Wohnung gäbe es Schäden zu melden. Sämtliche Schäden sind entstanden, während ich bei Anbieter A versichert war.
Ich denke, Anbieter A ist in jedem Fall in der Pflicht, auch wenn ich zum Umzugszeitpunkt (zum 1.7.) schon bei Anbieter B versichert sein werde.
Ist es sinnvoll, die Schäden bei Anbieter A (jetzt) zu melden?
Muss ich davon ausgehen, dass Anbieter A die Schäden an Anbieter B meldet, und Anbieter B daraufhin meinen Beitrag erhöht?

Vielen Dank und Gruß,

Sancho

pas-ko

V.I.P.

Beiträge: 610

Wohnort: Nauort

Beruf: Versicherungsfachwirt (IHK)

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2

Samstag, 6. Mai 2017, 18:55

Zitat

Ich denke, Anbieter A ist in jedem Fall in der Pflicht,


Mein Lehrer pflegte, zu sagen: "Denken heißt, nicht wissen!" ... und er hatte Recht...

Lesen Sie mal, was die AHB zu Obliegenheiten vor und nach Versicherungsfall sagen. Dürfte sehr aufschlussreich sein. Bei strenger Auslegung wären sämtliche Schäden wegen Obliegenheitsverletzung durch den Versicherer abzulehnen.



Zitat

Muss ich davon ausgehen, dass Anbieter A die Schäden an Anbieter B meldet, und Anbieter B daraufhin meinen Beitrag erhöht?


VR B könnte auch vom Vertrag zurücktreten, sofern er von der vorvertraglichen Anzeigepflichtverletzung erfährt.


Ich schreibe hier als Privatperson. Versicherung ist auch mein Hobby 8o
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Fairsichert

Fortgeschrittener

Beiträge: 259

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Beruf: Versicherungsmakler

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3

Sonntag, 7. Mai 2017, 12:30

Hallo !

Wann genau haben Sie denn von den Mietsachschäden Kenntnis erlangt oder wann ist der Vermieter an Sie diesbezüglich herangetreten ? Sollten Sie schon länger ( sprich streng genommen 1 Woche ) von den Schäden
gewusst haben , ohne diese gemeldet zu haben , kommen wir in der Bereich der Obliegenheitsverletzung .

Wie genau lautete die Frage nach Vorversicherungen bzw. Vorschäden bei Stellung des Neuvertrages ?
Oftmals ist diese eher lapidar gehalten ( " Anzahl der Vorschäden in den letzten X Jahren ") , aber auch bei exakterer Fragestellung ( Anzahl der eingetretenen und/oder gemeldeten Schäden bzw. geltend gemachten Schadenersatzansprüche Dritter)
sind Sie zur wahrheitsgemäßen Beantwortung verpflichtet.

Sollten Sie also zum Zeitpunkt der Antragstellung des neuen Vertrages von den Schäden gewusst haben , ist das Vorsatz und berechtigt den neuen Versicherer zum Rücktritt.



Viel Erfolg !

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