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Donnerstag, 12. November 2009, 21:00

Gebäudeversicherung zahlt Schaden nicht

hallo,



ich benötige Rat zum Streit mit meiner Wohngebäudeversicherung. Folgendes Problem besteht.



Ich hatte einen Leitungswasserschaden im Keller. Die Zuleitung der Heizungsanlage ist geplatz. Als ich dieses am Abend durch Stromausfall bemerkte, da der Sicherungskasten im Keller hängt. Bemerkte ich das der gesamte linke Keller bereich ca 20 cm tief unter wasser stand. ich rief in der Nacht einen Hausmeisterdienst der ein Büro im Keller bei mir Gemietet hat. Es war früher meine eigene Firma , musste diese leider wegen einer Schweren Erkrankung meines Sohnes ( Schwerbehinderung) im Jahe 2006 Verkaufen. Die Firma rückte auch sofort mit 2 Leuten an und Pumpe mir den Keller leer. Am nöchsten Morgen rief ich direckt bei meiner Versicherung an und meldete den Schaden. Ich bat um besichtigung , was aber leider verneint wurde. Ich fragte nach den weiteren Abläufen der Schadenbeseitigung. Diese wurde mir wie folgt beschrieben. Trocknungsunternehmen wurde direckt vor der Versicherung beauftragt und der Keller wurde staub trocken gelegt. Nun erhielt ich die Rechnung der Firma fürs Abpumpen und der Instandsetzung des Rohres. Waren knappe 1000 €, diese habe ich sodann sofort bezahlt und die Rechnung der Versicherung eingereicht. Nach ca 14 Tagen erhielt ich ein Schreiben, dass ich bitte angeben sollte, warum mein Betrieb den Schaden behoben hat. Ich antwortete sofort Telefonisch darauf, dass ich den Betrieb schon lange Verkauft habe. nach weiteren 14 Tage erhielt ich dann eine Aufforderung,+, dass ich bitte angeben solle, wie meine Frau heißt oder ob es sein kann das die Geschäftsinhaberin meine Freundin oder Geliebte wäre. Trotz großes erstaunen und unverschämter frage habe ich auch dieses beantwortet. Ich bin weder zusammenlebend noch Verwand mit der neuen Eigentümerin. Nach einer Woche erhielt ich dann ein Einschreiben der Versicherung wo mir die Arglistige Täuschung vorgeworfen wurde und die Schadenregulierung nicht übernommen wird. weiter wurde mir die Gebäudeversicherung gekündigt.



Trotz bitten, mir mitzuteilen in wie fern ich hier eine Arglistige Täuschung begangen haben soll, bekam ich bis dato keine Antwort





Nun wäre es nett wenn mir jemand einen Rat geben würde, oder besser sofort zum Anwalt.





Vielen Dank

2

Freitag, 13. November 2009, 01:23

Hallo Festo,
ist ja ne wilde Geschichte.
Vielleicht gibt es da nur ein paar Missverständnisse. Das ist aber so wirklich schwer zu beantworten. Damit hier in keinem Fall was anbrennt, bitte gleich zum Anwalt für Versicherungsrecht. Solche kann Ihnen Ihre zuständige Anwaltskammer nennen.
Wie gesagt, vielleicht alles ganz harmlos. Bloß, um in dieser Situation Ihre Rechte zu wahren am besten keine Zeit verlieren.
Ach ja, das nächste Mal vielleicht in der richtigen Rubrik posten. Vielleicht ist ja ein Moderator so nett und verschiebt uns in die "Gebäudeversicherung". Oder haben Sie vielleicht das falsche Versicherungsunternehmen kontaktiert?
Viel Erfolg,
hpk

Piet

Profi

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Wohnort: Bergisches Land

Beruf: Versicherungsmakler, Finanzberater

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3

Freitag, 13. November 2009, 08:17

Hallo,

der Gang zum Anwalt (Fachanwalt für Versicherungsrecht!) ist bei so einer heißen Kiste auf jeden Fall ratsam. Um die Sache zu beschleunigen, sollten Sie auch nochmal zu Ihrem Vermittler gehen. Der soll Ihnen helfen, in der Schadenabteilung etwas zu erreichen. Denn der Sachbearbeiter scheint a echt ein paar schlechte Tage gehabt zu haben...

Gruß
Piet

4

Freitag, 13. November 2009, 10:25

Hallo,



das mit dem Vermietler habe ich Probiert, aber er sagt , dass wenn die Hauptstelle den Schaden ablehnt er mir nicht helfen kann. Zudem wurde mir der Vertrag ja gekündigt daher wäre ich kein Kunde mehr.Er könne aber anderherum auch die ablehnung des Schadens nicht vestehen. Ist schon sehr hart so ein verhalten der Versicherung. Zudem bin ich schon mehr als 5 Jahren dort Versichert, ohne auch nur einen Schade bis langen gemeldet zu haben. Also wird mir wohl kein anderer Weg bleiben als der Gang über den Anwalt.



Gibt es eigentlich eine Stelle bei einer großen Versicherung mit 3 Buchstaben wo ich eine Art Dienstaufsichtsbeschwerde einreichen kann? Kenne mich nicht wiklich damit aus, aber solch Mitarbeiter müssen von oben einen druf bekommen...



Vielen Dank allen erst einmal

ThomasF

Versicherungsprofi

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Wohnort: Flensburg

Beruf: Kaufmann für Versicherungen und Finanzen

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5

Freitag, 13. November 2009, 11:56

Anwalt ist auf jeden Fall sehr ratsam. Aber wie egsagt, er sollte auf Versicherungen spezialisiert sein.

Helfen könnte auch der Ombudsmann oder die BaFin.
Das beste Produkt ist nur so gut, wie die Beratung und der Service, der dahinter steht!

Andre2905

Fortgeschrittener

Beiträge: 809

Wohnort: Wiesbaden

Beruf: Versicherungskaufmann

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6

Freitag, 13. November 2009, 13:31

ich bin dafür, das Thema zu closen.

Selbst WENN der Schaden durch die eigene Firma behoben worden wäre, wäre das grundsätzlich kein Problem.

Wenn also wegen arglistiger Täuschung der Versicherungsschutz versagt wurde UND gekündigt wurde, dann ist hier ne grössere Sache am laufen, und da sollten wir uns mit Allem zurückhalten.

An den Threadstarter:
Wenn Sie ein reines Gewissen haben, gehen Sie zum Anwalt, der wird Sie umfassend beraten.
Viele Grüsse
André


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7

Freitag, 13. November 2009, 15:11

Hallo Andre,



als erstes bin ich froh , dass nicht alle so wie du denken.... Ich kann nicht ganz deinem Beitrag folgen... Lese doch einmal meinen Beitrag genau so war es und nicht anders.... was sollte es mir auch bringen????? Ich versuche ja hilfe zu bekommen und das geht ja nur wenn ich es schreibe wie es sich auch zugetragen hat....





Von unterstellungen habe ich derzeit genug und brauche die nicht noch hier



Danke

Piet

Profi

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Beruf: Versicherungsmakler, Finanzberater

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8

Freitag, 13. November 2009, 17:49

Zudem wurde mir der Vertrag ja gekündigt daher wäre ich kein Kunde mehr.
DAS nenne ich Service! :thumbdown:

Gruß
Piet

9

Mittwoch, 18. November 2009, 10:15

Ombudsmann hat sehr geholfen

Hallo ThomasF,



ich möchte dir für deinen tip mit dem Ombudsmann danken. Ich hatte mich sofort Telefonisch dort gemeldet, dann alles Schriftlich per Fax eingereicht und sehe da, mein Schaden wurde anstandslos durch die Versicherung beglichen. Das ging ja richtig Schnell.



Nun habe ich die Versicherung mit den 3 Buchstaben, Leicht Verständlich Mißverständlich, angeschrieben und diese um eine Endschuldigung gebeten. Mal sehen ob der nette Sachbearbeiter vor Ort noch so nett ist..........





Aber ich danke allen für die Hilfe hier......

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