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21

Donnerstag, 31. Mai 2012, 07:20

Ich werde dem schon widersprechen und auch ausführlich!

Es wurde 2 mal genäht je einmal am Ellenbogen & Knie und die Wunden mit Penicilin ausgespült und ordentlich Antibiotika gespritzt und 3 mal NAchkontrolle und nächste Woche Fäden entfernen.
Keine Ahnung was sowas kostet.
Zudem bekam ich Tensolvet und eine Packung Schmerzmittel als Paste.

22

Donnerstag, 31. Mai 2012, 07:50

hallo,

ich bin auch besitzer einer 4-beinigen spardose und kann deinen ärger total nachvollziehen. m.e. haftet der besitzer des hundes nur rein aus der gefährdungshaftung. du aber auch. daher wird es hier wohl imho im besten fall auf 50% hinauslaufen. am telefon abspeisen lassen würd ich mich aber auch nicht.

lg snake


@ snake:
50% haben oder nicht haben....
Die Versicherung schreibt sie zahlt nicht wegen der Tiergefahr.
Werde Einspruch einheben gleich und diese auf die Gefährdungshaftung aufmerksam machen!! Zudem das der Hundebesitzer ja selbst zu mir kam und gesagt hat er meldet das gleich morgen seiner Versicherung = Schuldeingeständnis.
Mein anderer Versicherungsvertreter meint diese Aussage ist Ihm zu leicht- was wäre den dabei wenn man öfters an einem Zwinger vorbei geht oder auch nicht, es gibt viele Dinge die 100 mal gut gehen und beim 101 nicht, das eine hätte mit dem anderem nichts zutun. Und wie soll ich einen anderen Weg wählen wenn der Hundezwinger an der Hofeinfahrt ist???


Matthiashase

Fortgeschrittener

Beiträge: 190

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Beruf: Innendienst

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23

Donnerstag, 31. Mai 2012, 13:06

Dass man etwas der Versicherung meldet hat doch nichts mit einem Schuldeingeständnis zu tun. Die Versicherung ist dazu da, bei berechtigten Forderungen zu zahlen und bei nichtberechtigten diese abzuwehren.
Über die Gefährdungshaftung etwas zu bekommen, sehe ich hier als sehr schwierig an. Der Hund lebt offenbar schon lange in diesem Zwinger. Damit ist das den Leuten die regelmäßig auf dem Hof unterwegs sind bekannt. Dass Hunde plötzlich bellen, gehört zu einer Sache mit der man rechnen muss. Damit liegt eine erhebliche Sorgfaltpflichtsverletzung beim Pferdeführer vor. Das Pferd hätte weiter weg vom Zwinger geführt werden müssen oder evtl. mit zwei Personen geführt werden auch um vorher zu prüfen, ob der Hund im Zwinger ist.

Sie können natürlich versuchen, mit der Versicherung zu verhandeln, sobald die genaue Schadenshöhe feststeht. Eventuell wird es eine kleine Zahlung ohne Anerkennung einer Rechtspflicht geben, damit für die Versicherung die Angelegenheit schnell geklärt ist.

24

Freitag, 1. Juni 2012, 08:48

@ Matthiashase: Ja klar kann man das mit dem Schuldeingeständnis drehen wie man will.
Ich bin in der Kurve schon den größten Abstand am Hundezwinger vorbei gegangen.
Und wenn ich 100 mal den dem Zwinger vorbei gehe und nichts passiert kann ich ja nicht wissend as beim 101 einmal was pasiert und ich eine weitere Person dann mitnehmen muss.
Zur Gefährungshaftung siehe http://www.assekuranz-buero-schwab.de/Ti…ungshaftung.pdf

25

Freitag, 1. Juni 2012, 09:36

Letztendlich müssen Sie nicht uns sondern die gegnerische Versicherung überzeuge und ganz so eindeutig wie Sie das ganze sehen ist es nun einmal nicht. Wenn ich 100 mal bei rot über die Ampel laufe und bei 101 ersten mal erwischt werde hab ich auch mit mangelnder Sorgfalt gehandelt.

Bei dem "Schuldeingeständnis" lässt sich nichts drehen, das ist eine Obliegenheit möglich Schäden zeitnah zu melden.

Im übrigen wissen wir was Gefährdenshaftung ist und externe Links von "Kollegen" sind in dem Forum nicht so gerne gesehen.

Ich rate Ihnen ernsthaft zu juristischer Hilfe wenn Sie glauben den Schaden eintreiben zu können (was ich eher nicht glaube), da Sie den ganzen Sachverhalt rechtlich nicht wirklich beurteilen können wie mir scheint.
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
http://www.lamers-gmbh.eu/ http://www.lamers-gmbh.de/ https://www.debeka.de/svb/butzbach/index.html

26

Samstag, 9. Juni 2012, 08:57

Hallo zusammen,
auch nach Einspruch wegen der Gefährungshaftung will die Versicherung nicht zahlen!
Finde es auch von der Versicherung unverschämt noch nicht mals TA & Augenzeugin zu befragen.

Beiträge: 1 590

Wohnort: Bergisches Land

Beruf: Versicherungsmakler, Finanzberater

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27

Samstag, 9. Juni 2012, 10:57

Hallo,

wenn Sie in der Sache weiter vorgehen wollen, bleibt Ihnen wohl nur der Weg, die Situation von einem Anwalt (Fachanwalt für Versicherungsrecht) beurteilen zu lassen. Er muss ja nicht gleich Klage erheben, vielleicht bringt Sie eine Beratung dort ja schon weiter.

Gruß

28

Samstag, 9. Juni 2012, 10:59

Das werde ich auch tun....!!

Matthiashase

Fortgeschrittener

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Wohnort: Karlsruhe

Beruf: Innendienst

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29

Samstag, 9. Juni 2012, 11:13

Es würde mich sehr wundern, wenn ein Fachanwalt in diesem Fall eine Klage für aussichtsreich hält. Das Pferd hat sich doch nicht durch den Schreck verletzt, sondern durch das Weglaufen. Und die Schuld für das Weglaufen trägt der, der es nicht richtig festgehalten hat.

30

Samstag, 9. Juni 2012, 11:19

Mag ja sein-nur wie soll ich ein Pferd festhalten wenn ich selbst stürze????

31

Samstag, 9. Juni 2012, 15:51

Mag ja sein-nur wie soll ich ein Pferd festhalten wenn ich selbst stürze????


Und was kann der Halter des Hundes dafür das Sie stürzen? Es ist leider ein Unterschied ob man sich im recht fühlt oder Recht hat bzw. bekommt. Ich sehe es wie der Vorredner, Sie werden leider wenig Erfolg haben.
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
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