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Donnerstag, 22. August 2013, 13:55

Auszahlung der Rentendirektversicherung bei Kündigung !

Hallo zusammen,
mein AG hat für mich bei der Generali eine Rentendirektversicherung abgeschlossen. Hierbei wird jeden Monat
von meinem Bruttogehalt ein gewisser Betrag abgezogen und an die Generali überwiesen.
Da ich jetzt in Kürze meine Scheidung "finanzieren" muß und ich sonst keinerlei Kröten auf der Seite habe,
will ich nun diese Versicherung kündigen. Mein AG hat sich auch schon bereits erkundigt, eine Kündigung ist
zum Rückkaufswert (ca. 9000 Euronen) jederzeit möglich.
Jetzt aber hierzu meine Frage: Laut meinem AG u n d dem Versicherungsmenschen kann die Auszahlung n u r
über eine Gehaltsabrechnung von meinem AG ausgezahlt werden. Daß ich den Rückkaufswert nachträglich versteuern muß,
ist mir schon klar (weil die Beiträge wurden ja vom Brutto gezahlt), a b e r stimmt das so, daß die Versicherungssumme
quasi als "Zusatzgehalt" ausbezahlt werden muß ?
Wer kann mir hierzu eine verläßliche Auskunft geben ??
D a n k e und viele Grüße

Peter

  • »robkos79« wurde gesperrt

Beiträge: 5

Wohnort: Limburg

Beruf: Selbstständiger Ausschließlichlichkeitsagent

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2

Freitag, 23. August 2013, 09:34

das stimmt so...

Guten Morgen Peter,

die Aussage, welche getroffen und Du wiedergegeben hast stimmt "leider" genau so.

Es handelt sich hierbei um eine Arbeitslohnrückzahlung und muss dadurch voll versteuert werden. Dies bedeutet, dass es
als Lohnsteuerpflichtiger Zusatzlohn auf Deine Lohnabrechnung draufkommt und das Prozedere (Steuer und Sozialabgaben) durchläuft, da diese über die Jahre gespart wurden.

Du hast Dir durch die "Bruttoeinzahlungen" ein Steuer- und Sozialversicherungsvorteil gesichert, welcher nun durch die vorzeitige
Auflösung des Vertrags wieder nichtig wird und diese Ersparnisse wieder vom Staat "zurückgeholt" werden.

Ein ganz wichtiger Punkt ist aber der Versorgungsausgleich!!! Du schreibst, dass eine Scheidung vor Dir liegt.
Bei dieser wird der Versorgungsausgleich berechnet und Deine "noch"Ehefrau hat natürlich auch Anspruch auf den Versorgungsausgleich aus der Betrieblichen Altersvorsorge, genau so wie aus den anderen Vorsorgesparten (Gesetzliche Rentenversicherung, Privaten Lebens-/Rentenversicherung) aber die Voraussetzungen dafür kann und muss Dir der Anwalt
aufzeigen. Kann ja auch sein, dass Du einen Anspruch gegen Deine Frau auf diesen Versorgungsausgleich hast, kommt drauf an wie die finanziellen Verhältnisse sind!

Wenn der Versicherer mitbekommt, dass dort eine Scheidung ansteht, kann es passieren, dass der Vertrag auch "eingefroren" wird, d.h. dass dort keine Aktionen mit Auszahlung oder Kündigung möglich sind und der Versicherer das Urteil abwartet um dann eventuelle diesen Versorgungsausgleich vorzunehmen (Teilung des Vertrages...).

Das Gericht, welches dann die Scheidung zu bearbeiten hat wird an die Versicherung eine Anfrage stellen um das Guthaben des Vertrages zu erfahren und dadurch den Versorgungsanspruch zu berechnen.

Ich hoffe, dass ich Dir helfen konnte und wünsche Dir eine gute Zeit!

Beste Grüße

Robert

3

Freitag, 23. August 2013, 19:04

Wegen Antwort !

Hallo Robert,

danke für Deine Antwort. Ja, das hilft mir schon gut weiter.
Und daß meiner Noch-Frau hiervon quasi die Hälfte zusteht, war mir schon fast klar (Zugewinngemeinschaft !!).
Ich wollte halt nur vermeiden, daß der Betrag nach der Auszahlung auf meiner Gehaltsabrechnung erscheint, da
ja von meinem Gesamtjahreseinkommen auch der Trennungsunterhalt berechnet wird. Aber da muß ich wohl "durch".
Sch......

Danke und Grüße

Peter

4

Mittwoch, 11. September 2013, 12:34

Kann man bei einer frühzeitigen Auszahlung nicht nur Verlust machen?
Es gibts nichts Gutes, ausser man tut es.

  • »robkos79« wurde gesperrt

Beiträge: 5

Wohnort: Limburg

Beruf: Selbstständiger Ausschließlichlichkeitsagent

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5

Donnerstag, 12. September 2013, 22:31

Du hast natürlich recht!

Hallo Kray,

Du hast natürlich absolut recht, was den Verlust angeht.

Die gesamten Kosten (Abschlusskosten, Provisionen,...) einer Lebensversicherung werden auf die ersten fünf Jahre
dem Vertrag angerechnet und führen zwangsläufig zu einer "Negativrendite" welche sich dann über die gesamte Laufzeit
verringert und in der Regel zu einem vernünftigen Ziel, d.h. einer Auszahlung mit guten Renditen führt.

Da hier nur der Ablauf (steuerlich/rechtlich) erfragt wurde, gehe ich davon aus, dass aus den Schilderungen heraus und durch den Grund einer Scheidung, der Verlust bewusst ist und inkaufgenommen wird.

Grüsse

robkos79

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