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Sonntag, 2. September 2012, 18:01

Beiträge an die betriebliche Altersversorgung privat weiter zahlen?

Ich bin 55 und nicht mehr berufstätig.

Ich war ungefähr 35 Jahre bei Banken beschäftigt und habe eine Rentenanwartschaft in der betrieblichen Altersversorgung von ca. 500 €, ab dem 65 Lebensjahr.

Jetzt bietet der Versicherungsverein des Bankgewerbes an, die betriebliche Altersversorgung privat weiter zu zahlen, mit Einmalzahlung oder monatlichen Beiträgen von z.B. 100 €.

Welche Vor- und Nachteile hat es, wenn ich die Versicherung privat weiterzahle?

Danke!

Barmer

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2

Sonntag, 2. September 2012, 19:02

Hallo,

ich denke, dass es sich rechtlich um eine Pensionskasse, also eine Lebensversicherung handelt.

Weiterzahlen wäre interessant, weil es sich wohl um eine LV nach altem Recht, d.h. mit steuerfreier Auszahlung bei Fälligkeit handelt (wenn eine Kapitalzahlung möglich ist). Auch bei Rentenzahlung ist die steuerliche Behandlung wgen des Ertragsanteils noch sehr günstig.

Auch sind in der Regel die Gewinnbeteiligungen am Ende der Laufzeit am höchsten.

Lassen sie sich vom Versicherungsverein ausrechnen, wie die Leistung mit 65 a.) bei Beitragsfreistellung und b.) bei einem Monatsbeitrag von z.B. 100 EUR wäre und zwar jeweils garantiert und voraussichtlich.
Von einer Erhöhung gegenüber den bisherigen Beiträgen oder gar einem Einmalbeitrag würde ich abraten ! (Steuer ?!)

Waren Sie schon auf der Homepage ? Da gibt es viel Informationen dazu.

Den Link verkneife ich mir, wird sicher gelöscht.

Viel Glück

Barmer

3

Freitag, 7. September 2012, 13:29

Bei Pensionskassen nicht privat bzw. nicht mit bereits sozialversicherungsverbeitragtem Geld einzahlen

Nicht privat weiterbezahlen.


Grund:


Bei der späteren Rente zahlen sie auch auf den privat bzw. alleine finanzierten Anteil ihrer Betriebsrente Sozialbeiträge, sprich Kranken- und Pflegeversicherung.



Ausnahme bei der Direktversicherung. Nicht aber bei den übrigen Formen der betrieblichen Altersvorsorge wie zum Beispiel bei einer Pensionskasse, wie es der BVV Berlin ist.

Das heißt im Klartext: sie zahlen 2mal Sozialbeiträge, da sie den privat bezahlten Anteil ja aus ihrem Nettoeinkommen bezahlen.

Und die Freibeträge, die sie bei der Ansparung während ihres Beschäftigungsverhältnisses hatten, haben sie bei der privaten bzw. alleinigen Ansparung auch nicht mehr. Und der Arbeitgeber finanziert jetzt ja auch nicht mehr mit oder gibt etwas dazu.

Zur Zeit zahlt man insges. ca. 17,5 % Krankenversicherung und Pflegeversicherung bei den gesetzlich Versicherten. Rechnen sie aus, was ihnen danach übrigbleibt.

Barmer

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4

Freitag, 7. September 2012, 14:27

Hallo,

der Hinweis ist richtig.

Allerdings wissen wir nicht, ob hier eine gesetzliche oder private KV vorliegt.

Technisch ist zwar der Pensionsverein durchaus mit der Direktversicherung zu vergleichen, aber ob eine Kasse ohne Rechtsstreit auf den Beitrag verzichtet, ist fraglich.

Viel Glück

Barmer

5

Sonntag, 9. September 2012, 12:10

Würde der GKV-Beitrag auf die volle Betriebsrente erhoben, oder auf den Ertragsanteil?

6

Sonntag, 9. September 2012, 12:22

Die Hoffnung stirbt zuletzt.....

auf die volle Betriebsrente!

Barmer

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7

Sonntag, 9. September 2012, 18:56

Hallo,

mit dem Ertragsanteil haben die Kasse und die Beitragspflicht nichts zu tun. (Obwohl es in der Anfangszeit einige Kassen gab, die sich bei freiwillig Versicherten danach gerichtet haben.)

Wenn Sie privat weiterzahlen, werden Sie dann auch Vertragspartner = Versicherungsnehmer der Pensionskasse ? Nur dann kann man hoffen, dass die Beitragspflicht für den zukünftigen Teil entfällt. Fragen sie die Pensionskasse nach der Beitragspflicht !

Mir ist kein Urteil bekannt, das speziell für eine Pensionskasse ergangen ist.

Viel Glück

Barmer

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