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Sonntag, 3. Oktober 2010, 23:42

Gesetzliche Rentenversicherung – Aufteilung bei Ehepaar?

Hallo,


meine Frage betrifft die Gesetzliche Rentenversicherung.
Stimmt es, dass wenn bei einem Ehepaar die Erwerbstätige Person automatisch in
die Rentenkasse des Arbeitslosen Partners einzahlt, auch wenn das Ehepaar
längst getrennt lebt aber nicht geschieden ist?

panosK.

Versicherungsprofi

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2

Montag, 4. Oktober 2010, 06:43

Liebe/r Kolio,

Ich bin mir nicht sicher, ob ich Ihre Frage richtig interpretiert habe, deshalb fangen wir so an:



Fragen Sie, ob der Versorgungsausgleich auch die Trennungszeit berücksichtigt? Wenn dies Ihre Frage ist, dann die Antwort: grundsätzlich ja, es sei denn, die Eheleute haben eine anderslautende schriftliche Vereinbarung getroffen.



Gruß
Meine Beiträge können und sollen keine Beratung ersetzen. Dazu gibt es unabhängige Fachleute auch in Ihrer Nähe. Sollten Sie mich kontaktieren wollen, bitte per PN!

3

Montag, 4. Oktober 2010, 22:09

Hi und danke für die Antwort.

Konkret sieht die Situation folgendermaßen aus:
Meine Eltern leben seit über 10 Jahren getrennt. Meine Mutter verdient relativ gut und mein Vater ist seit über 10 Jahren (!) arbeitslos. Sie sind nicht geschieden. Ich frage mich nun wie es um die gesetzliche Rentenversicherung bestimmt ist. Mir ist zu Ohren gekommen, dass meine Mutter nun also in die Rentenkasse einzahlt und mein Vater daran bereichert wird, was zur Folge hat, dass meine Mutter wenn sie rentnerin wird einen nennenswerten Teil quasi an meinen Vater abgeben muss.
Ergo kann mein Vater sich in der nicht enden wollenden Zeit seiner Arbeitslosigkeit zurück lehnen und braucht sich keine Sorgen darüber zu machen im Rentenalter zu kurz zu treten.

Stimmt das etwa so?

Grüße

panosK.

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4

Dienstag, 5. Oktober 2010, 06:22

Hallo,

dann habe ich es zumindest halbwegs verstanden ;) , ja es geht um Versorgungsausgleich. Und sofern die Eheleute nichts anderes vereinbart haben, werden bei einer Scheidung Rentenansprüche ausgeglichen. Sie können auch diese Broschüre der Deutsche Rentenversicherung Bund lesen:

http://www.deutsche-rentenversicherung-b…ausgleich_rente



Bitte überreden Sie Ihre Mutter, den Rat eines Anwalts zu suchen.
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5

Dienstag, 5. Oktober 2010, 18:10

Also erstmal vielen Dank für das Bereitstellen der Broschüre.

Ich darf entnehmen, Zitat:

Zitat

Sinngemäß treffen diese Regelungen auch für alle eingetragenen Lebenspartnerschaften zu, die seit 1. Januar 2005 begründet wurden. Für vorher begründete Lebenspartnerschaften gelten sie nur, wenn die Partner bis zum 31. Dezember 2005 vor dem Amtsgericht erklärt haben, dass im Fall der Aufhebung ihrer Partnerschaft ein Versorgungsausgleich stattfinden soll.Wenn Sie weitere Fragen haben: Kommen Sie zu uns – wir sind für Sie da!
Darum muss ich mich eingehend Informieren, was den aktuellen Ehevertrag angeht, der deutlich vor dem Jahr 2005 erstellt wurde. Zudem geht hervor:

Zitat

Sie und Ihr Ehepartner können aber in einer Vereinbarung festlegen, dass bestimmte Zeiten der Ehe vom Versorgungsausgleich ausgenommen werden (zum Beispiel die Zeit des Getrenntlebens). Der Rentenversi-cherungsträger teilt dem Familiengericht für seine Entscheidung dann die Höhe Ihrer ehezeitlichen Anrechte in der gesetzlichen Rentenversicherung ohne die außer Acht zu lassenden Zeiten mit. Eine Änderung der Ehezeit ergibt sich hierdurch aber nicht.
Ich hoffe mit dieser Klausel mein Anliegen schnell und unbürokratisch aus der Welt zu schaffen, werde mich allerdings nochmal explizit bei der Rentenversicherung beraten lassen. Vielen Dank!

Grüße

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