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Samstag, 22. Mai 2010, 16:33

RV abgeschlossen .... Beratungsfehler?

Hallo,

ich bräuchte da mal die Meinung einer/mehrerer kundiger Personen bezüglich eines abgeschlossenen Rentenversicherungs-Vertrages. Meinem Berater, der den Vertrag aufgesetzt hat, vertrau ich nämlich nicht mehr so wirklich. Bewusst lasse ich Namen von Personen/Versicherungsgesellschaften weg.

Also, es geht um folgendes:

Ich habe mich beraten lassen bezgl. einer Rentenversicherung. Der Berater wurde mir (wie allen Angestellten) von meinem Chef empfohlen. Ich hatte vor, monatlich 40 € zu investieren. Nach meinem Berater kann man den Betrag (später) beliebig erhöhen, wenn das Einkommen mal größer ist. Aber ich sei ja noch jung und brauche das Geld. ;) Gut. gesagt, getan ..... Er rechnet mir vor.... meine 40 € ..... Zuschüsse vom Betrieb .... vom Staat .... blaaa blubb ..... summa summarum liege die Sparsumme so bei 120 € monatlich.
Das gäbe bei Erreichen des Rentenalters eine garantierte Rente von xxx €. Das ganze schrieb er auf einen kleinen Schmierzettel zusammen.

Nun habe ich hier den Versicherungsschein der Versicherung X liegen .... und darin steht nix von meinen 40 €. Sondern

Zitat

BEITRAG

Der monatlich zu zahlende Beitrag beträgt ...... 120 €
"Ohaaa" ...... denk ich mir ..... haben die da schon die Zuschüsse mit eingerechnet? Ist das normal? Jetzt läuft das ganze seit 2 Monaten ..... und nun wurde mir zum zweiten mal ein Abzug von 120 € auf meinem Lohnauszug ausgewiesen ("bAV-Abzug").

Meinen Berater darauf angesprochen, weist der sämtliche Schuld von sich ..... das Geld müsse im Hause meines Arbeitgebers falsch verbucht sein .....

Die Frage ist nun ..... ist der Betrag im Versicherungsschein korrekt? Werden dort immer meine Beiträge mit den staatlichen Zuschüssen & jenen vom AG zusammengefasst? Kommt mir irgendwie komisch vor. Was meint Ihr?

Danke schon mal im voraus!

Christian

Piet

Profi

Beiträge: 1 588

Wohnort: Bergisches Land

Beruf: Versicherungsmakler, Finanzberater

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2

Samstag, 22. Mai 2010, 18:59

Hallo,

ich gehe mal davon aus, dass Sie eine betriebliche Altersvorsorge abgeschlossen haben ;)

Sie zahlen monatlich 120 Euro in den Vertrag ein, netto sollten aber nur 40 Euro aus Ihrer Tasche kommen, denn der Rest finanziert sich daraus, dass Sie auch weniger Steuern zahlen. Das ist die Kurzform von dem, was der Berater Ihnen eigentlich hätte vermitteln sollen. Und ob die Zahlen passen, habe ich nicht korrigiert. Es sit aber genausogut denkbar, dass, wie der Berater sagt, die Lohnbuchhaltung einen Fehler gemacht hat.

Lassen Sie sich vo Ihrem Berater bitte die Zahlen noch einmal erläutern und bitten Sie Ihn, das mit der Lohnbuchhaltung zu klären.

Gruß
Piet

3

Samstag, 22. Mai 2010, 22:24

Ok, danke. So weit war ich mit dem Berater schon ..... leider ohne Ergebnis. Hmmm.

Schnellinger09

Versicherungsprofi

Beiträge: 24

Wohnort: Ingelheim am Rhein

Beruf: Versicherungsmakler

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4

Sonntag, 23. Mai 2010, 08:50

Ich denke es wäre interessant zu erfahren, wie sich dieser bav Vertrag auf Ihr Netto-Gehalt auswirkt. Werden Ihnen 120 € weniger überwiesen, oder ein geringerer Betrag.
Bei einem nicht so hohen Lohn und Lohnsteuerklasse I ist ein Netto-Aufwand von knapp unter 50% des Brutto-Anlagebetrags üblich.

panosK.

Versicherungsprofi

Beiträge: 105

Wohnort: Landshut

Beruf: Versicherungsmakler

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5

Sonntag, 23. Mai 2010, 15:46

Hallo,
ein Beratungsfehler liegt höchstwahrscheinlich nicht vor. Insbesondere dann, wenn dein Arbeitgeber auch einen Zuschuss in die betriebliche Altersovorsorge einzahlt, z.B. anstatt Vermögenswirksame Leistungen(VL).

Um eine "genaue Berechnung" durchzuführen, müsste man ein paar Daten noch haben, z.B. Bruttomonatsgehalt, Kirchensteuer,ob es einen Zuschuss des Arbeitgebers gäbe.

Du könntest es aber selbst prüfen, vorausgesetzt Du hast dasselbe Gehalt (Brutto) jeden Monat. Dann könntest Du die Differenz zwischen dem Monat VOR der bAV und dem Monat NACH der bAV.

Gruß
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