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Mittwoch, 3. September 2008, 18:50

Privater Mindestbeitrag zur gestzlichen Rentenversicherung ?

Hallo

Wie hoch ist im folgenden Fall der Mindestbeitrag den man in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen müsste?:

Z.Zt. bekommt Herr X ALG 2 (Hartz 4) und ist dadurch gesetzlich renteversichert.
Herr X hat 28 versicherungspflichtige Jahre in die gestzliche Rentenversicherung Pflichtbeiträge eingezahlt.
Herr X hat eine private Berufsunfähigkeits-Versicherung.

Herr X würde vielleicht Leistungen aus dieser privaten Berufsunfähigkeits-Versicherung erhalten.
Herr X nimmt an, das er dann kein ALG 2 mehr bekommt, weil die Leistung der BU-Versicherung ja dann anrechenbares Einkommen wären ?

Er müsste sich ja dann privat (kranken) und rentenversichern !?
Das möchte er in der staatlich gesetzlichen Rentenversicherung (bzw Krankenkasse).

Wird die Leistung der BU-Versicherung einfach dem ALG 2 gegen gerechnet und er bleibt dadurch gestzlich rentenversichert, oder fällt er völlig aus dem gestzlichen Rentenversicherungs-System und muss somit selbst einen Betrag in die gestzliche Rentenversicherung zahlen um dort weiter rentenversichert zu bleiben ?

Wie hoch wäre der Mindestbeitrag den Herr X monatlich in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen müsste ?

Danke
mfG

Piet

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2

Donnerstag, 4. September 2008, 09:26

Hallo,

in der gRV gibt es keine Mindestbeiträge, die man einfach irgendwo einzahlen kann.

Zu der Anrechnung der BU fragen Sie besser bei der ARGE nach, die werden Ihnen sagen können, was und wie angerechnet wird.
Vielmehr stellt sich aber hier wohl eher die Frage, warum Sie (bzw. Herr X) Hartz IV kriegen sollten, wenn Sie BU sind.

Gruß
Piet

3

Donnerstag, 4. September 2008, 11:49

Danke für die Antwort

Herr X geht aufgrund des jetzigen Krankheitsbildes von einer evtl zukünftigen Berufsunfähigkeit aus und möchte dann logischerweise seine private BU-Versicherung in Anspruch nehmen.

Das er dann kein Hartz 4 mehr bekommt, ist ihm klar.

Er möchte aber gesetzlich rentenversichert bleiben, was ja z.Zt. noch über Hartz 4 der Fall ist.

Aber wie dann ?

mfG

Piet

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4

Donnerstag, 4. September 2008, 15:22

Die erworbenen Altersrentenansprüche bleiben ja erhalten. Wenn z.B. eine Leistung zur Reha gezahlt wird, wird auch von der Krankenkasse in die Rentenversicherung eingezahlt.
Eine Möglichkeit selbst in die gRV einzuzahlen besteht nur für Selbständige. Sie haben evtl. über eine private Vorsorge die Möglichkeit, Ihre Rente zu steigern.

Gruß
Piet

5

Donnerstag, 4. September 2008, 17:34

Das würde bedeuten, wenn Herr X Leistungen aus seiner privaten BU bekommen würde und aus Hartz 4 raus fällt bleiben seine bisherigen Rentenansprüche erhalten.
Es werden aber keine weitern Beiträge in die gesetzliche RV abgeführt.
Es besteht also keine Pflichtversicherung in die gesetzliche RV ?

mfG

Piet

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6

Freitag, 5. September 2008, 08:07

Die Versicherungspflicht besteht ab dem Eintritt ins Arbeitsleben. Es besteht aber genauso nur die Pflicht zur Beitragszahlung, wenn Lohn oder Lohnersatzleistungen (Elternzeit usw. lassen wir mal aussenvor) reinkommen. Einen Anspruch hat man nach 6 Pflichtbeitragsjahren - das ist ja hier erfüllt. Das, was auf der jährlichen Renteninformation als erworbene Ansprüche steht, bleibt auch dort!

Gruß
Piet

7

Samstag, 6. September 2008, 13:36

O.k.Danke.

Ich dachte immer, es besteht eine Pflicht für Beiträge in die GRentenV, auch wenn man keine Arbeit hat oder keine Lohnsersatzleistungen belommt.
Bei der gestzlichen Krankenversicherung wäre es ja so.
Wenn Herr X im geschilderten Fall privat keine Beiträge in die GKrankenV einzahlt bekommt er logischerweise keine Leistungen mehr.

Nochmal zu der GRentenV von Herrn X:
Die bisher erworbenen Rentenansprüche in der GRV wären also "eingefroren" und würden nicht weniger werden !?
(abgesehen von einer Inflationrate oder Gesetzesänderungen)

mfG

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rolfo« (29. September 2008, 18:38)


Piet

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