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1

Samstag, 5. Juli 2008, 14:47

Kündigung Rentenversicherung / Rückerstattung

Hallo an alle,

ich habe vor einiger Zeit eine Private Lebensversicherung abgeschlossen, die Gesellschaft hat mir aber bis jetzt nach so langer Zeit (ca.4 Monate mach ich rum) die Police nicht zugeschickt, kenne also auch nicht die AGBs oder genaueres über den Vertrag. Jetzt habe ich die Versicherung gekündigt und die Einzugsermächtigung entzogen, aufgrund der Tatsache das ich keine Police habe zu dieser Versicherung und diese mir auch nicht ausgehändigt wurde und bat um die Rückzahlung der abgebuchten Beträge. Jetzt will die Versicherung das ich den letzten Beitrag noch an Sie überweise weil ich nicht fristgerecht gekündigt habe und es stehe mir kein Rückkaufswert zu. Das verstehe ich nicht ganz und deswegen meine Frage, was sollen das heißen? Ich habe keine Police um das Angebot zu kontrollieren ( wurde nämlich früher wegen Maklerprovision hintergangen mit einem Bausparvetrag) und die Versicherung handhabt die Sache so als wüssten Sie von nichts. ein Freund hat mir gesagt das eine Kündigung, wenn die Ploice nicht ausgehändigt wurde, gilt und eine Rückzahlung von der Versicherung möglich ist weil es ein neues Gesetz gäbe das dies verlangt. Könnte Ihr mir da helfen und mir genauers dazu sagen?
Danke
Sxd

2

Samstag, 5. Juli 2008, 18:27

Hallo Sdx,

die ganze Geschichte erscheint etwas wirr. Wirr vor allem da mir (das muss nichts heissen ;) ) kein Versicherer bekannt ist, der einfach mal so Beiträge abbucht. Im Prinizp kann mal schon mal 4-6 Wochen auf eine Police warten - kommt ganz darauf an, was, wann, wo und wie abgeschlossen wurde. Es stellt sich die Frage: warum lassen Sie 4-5 Monatsbeiträge abbuchen ohne sich um die Sache mit einem Ergebnis zu kümmern und warum wollen Sie jetzt aus dem Vertrag?

Ich wills mal vorsichtig formulieren. Ich denke nicht, dass Sie hier eine Beratung erhalten, wenn Sie nur einfach mal so eine Versicherung kündigen wollen. Und nochmal so ganz am Rande: Sie unterschreiben eine LV oder RV - wie auch immer - ohne eine Antragskopie, ohne die Bedingungen zumindest gesehen zu haben :thumbdown: ?

Zunächst sollten Sie mal kund tun, wo Sie den Vertrag abgeschlossen haben (Internet, Makler, Vertrieb, Agentur), ansonsten kann Ihnen ohnehin keiner eine fundierte Antwort geben.

Generell: versuchen Sie, die Sache mit der Stelle zu kären, wo Sie den Vertrag abgeschlossen haben.

Grüße ara
Wer mehr (über mich) wissen möchte -> PN schreiben.
Ohne vernünftige Analyse und Bedarfsermittlung keine Beratung, das gilt auch im Netz. Somit sind meine Aussagen in diesem Forum lediglich ein Denkanstoss und keine endgültige Empfehlung.

Andre2905

Fortgeschrittener

Beiträge: 809

Wohnort: Wiesbaden

Beruf: Versicherungskaufmann

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3

Samstag, 5. Juli 2008, 18:55

weiterhin die Frage: Warum wollen Sie die Versicherung denn kündigen ? Vor 4 Monaten wollten Sie sie ja auch noch haben.

Also zum Hörer greifen, Versicherung anrufen, sagen "bitte die Police schicken, die ist bei mir nie angekommen" und fertig ist der Lack.



Ehrlich gesagt - ich vermute aber fast was anderes.
Sie haben die Versicherung abgeschlossen, irgendwer hat Ihnen erzählt dass es was besseres gibt und jetzt wollen Sie wissen, wie Sie aus dem Ding wieder rauskommen. Und da die Police ja meist nicht per Einschreiben kommt, bestreitet man einfach mal den Erhalt.
Wenn nicht, dann sorry für meine Unterstellung, aber die ganze Geschichte klingt für mich doch sehr seltsam.
Viele Grüsse
André


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4

Montag, 7. Juli 2008, 08:33

Vielen Dank für die Antworten.
Erstmal, ich habe eine Rentenversicherung abgeschlossen und besitze eine Antragskopie. Zweitens ich habe eine Rentenversicherung abgeschlossen mit dem Gedanken der Zukünftigen Absicherung und nein, niemand hat mir gesagt das es was besseres gibt als meinen Vertrag, da ja sämtliche Unterlagen fehlen um überhaupt ein Vergleich zu machen. Bevor ich zu einem Makler laufe schau ich mir die Police selbst genau an. Ich habe mich schon mehrfach bei der Gessellschaft gemeldet und wollte die Police haben, aber ich bekomme sie nicht. Wenn also die Gessellschaft nicht in der Lage ist mir die Police zu schicken, ist es doch verständlich das der betroffene Kündigt, oder etwa nicht. Woher soll ich wissen zu welchen Bedienungen / Kondition usw. abgeschlossen habe, vielleicht zahle ich in ein Rentenplan ein und bekomme am Ende eine lächerliche Summe raus. Da ich mich mit der Gessellschaft nich weiter beschäftigen möchte, und es nicht einsehe warum ich diese Zusätzliche Belastung auf mich nehmen soll, kündige ich und suche mir eine andere.
Ich wusste das die Bearbeitung etwa 4-6 Wochen dauert, aber man kann auch sowas vergessen. Ich bin auf die fehlende Police gekommen als ich alle meine Versicherungen einsah, da fiel mir auf das alle Policen da sind bis auf die eine. Ich bat euch um hilfe bezüglich der Gesetzeslage. ich werde einen Versicherungsmakler hinzuziehen.
Danke für die Antworten
Gruß
SXD

5

Montag, 7. Juli 2008, 08:53

Hallo SDX,

bei den Anträgen, die bei "uns" unterschrieben werden, ist grundsätzlich eine Modellrechnung dabei. Und wenn ich nicht weiss, was "hinten raus" kommt, dann unterschreibe ich grundsätzlich nix.

Ggf. tun wir Ihnen ja unrecht, weil wir nicht wissen, wo Sie den Vertrag abgeschlossen haben. Im Übrigens ist es auch hinsichtlich der "Gesetzeslage" bzw. der möglichen Rückabwicklung wichtig, wo Sie den Vertrag geschlossen haben. Damit ist nicht nur die Gesellschaft, sondern auch der "Vertriebsweg" gemeint.

Bei all Ihrem Ärger: ich kenne keine Versicherungsgesellschaft, die nicht willens und dazu in der Lage ist, eine Policekopie auszufertigen.

Grüße

ara
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fwilke

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6

Montag, 7. Juli 2008, 11:36

Guten Morgen!

Da will ich doch auch noch mal meinen Senf dazugeben. Wenn ich vom Tag der Frage mal vier Monate abziehe, komme ich auf einen Vertragsabschluss, der nach der Einführung der Dokumentationspflichten liegt. Das hat zur Folge, dass Sie bei Antrasgstellung mit einer Unterschrift irgendwo den Erhalt der Bedingungen, Beispielrechnungen, Unterlagen über Hinz und Kunz bestätigt haben - und eigentlich auch bekommen haben sollten. Die Argumentation, es gäbe also keine zu prüfenden Bedingungen, kann der Versicherer also nicht gelten lassen - sorry!

Frank Wilke
Investment, Beteiligung, Versicherung

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