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Montag, 20. August 2018, 15:06

Direktversicherung

Hallo,

folgender Sachverhalt. Vielleicht kann jemand helfen.

Arbeitgeber kündigt Arbeitnehmer. Die Versicherungsgesellschaft, wo die Direktversicherung abgeschlossen wurde, ist mit in dem Büro wo der Arbeitnehmer tätig war.
Chef vom Arbeitnehmer ist der Senior, der ebenfalls bei Vertragsabschluss Chef vom Versicherungsbüro war. Nun ist es der Junior vom Chef.
Das Arbeitsverhältnis ist nicht im Guten auseinander gegangen. Dem Arbeitnehmer werden jegliche Steine in den Weg gelegt, die man nur legen kann.

Mittlerweile ist der Arbeitnehmer soweit, das er gerne die Versicherung kündigen möchte und wenn möglich natürlich auszahlen möchte. Die Versicherung hat im Sommer 2014
begonnen und wurde zu Mai 2017 stillgelegt, wegen Mutterschutz und Elternzeit. Rückkaufwert per 01.07.17 wären laut Versicherung 3.745,17 €.

Klar würden bei Kündigung sehr hohe Abzüge walten. Was mir auch bewusst ist. Aber ich fühle mich von meinem alten Arbeitgeber einfach nur ...... und möchte die Versicherung
gerne wegen der Verwandtschaft im Unternehmen und der schlechten Behandlung kündigen und auszahlen lassen. Ich weiß das es bescheuert ist, da es die Altersvorsorge ist.
Aber kurz gesagt, mein alter Arbeitgeber legt mir immer wieder Steine in den Weg bei Neubewerbungen und hat zusätzlich noch gesagt, das ich selbst schuld sei, die Stelle verloren
zu haben, weil ich unsere Tochter bekommen habe.

Bitte bitte, kann mir jemand eine Lösung zeigen / sagen. Das Geld aus der Direktversicherung soll in meinen Riester Vertrag. Also nicht wegen Geldmangel einfach nur weil ich mich
wirklich tierisch verarscht fühle.

Liebe Grüße

Barmer

Versicherungsberater

Beiträge: 1 649

Wohnort: Wuppertal, Münster

Beruf: Rentner, Versicherungsberater 34e Abs.1 i.R.

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Donnerstag, 23. August 2018, 00:05

Hallo,

Wut und Ärger sind schlechte Ratgeber in Gelddingen.

Du solltest zunächst, wenn nicht schon geschehen, die Direktion der Versicherung anschreiben und ihr mitteilen, dass Du nicht mehr von dem Vermittler im Hause des AG betreut werden möchtest, weil kein Vertrauen besteht. Damit ist erstmal gesichert, dass er keine Vorteile mehr daraus zieht,

Durch die Kündigung schadest Du ihm nicht mehr. Du verlierst Geld und musst möglicherweise noch Steuern und Sozialbeiträge nachzahlen, wenn Gehaltsumwandlung vorlag. Bei einem Neuabschluss irgendwo werden auch erstmal wieder Abschlusskosten anfallen. Spricht alles für Behalten.

Viel Glück

Barmer

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