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Dienstag, 24. Februar 2015, 18:04

Falsche Angaben der Ärzte bei Versicherung

Hallo zusammen,
ich befinde mich gerade im aufwendigen Prozess eine BU abzuschließen. Im Zuge des Ausfüllens des Risikofragebogens, habe ich mir von der Krankenversicherung einen Auszug meiner Krankenakte der letzten 5 Jahre schicken lassen. Dabei sind ein paar dargestellte Diagnosen schlicht und ergreifend falsch. (z.B. chronische Sinusitis bei einer einfachen Erkältung etc.) Hat jemand Erfahrung damit, ob man solche Diagnosen nachträglich noch korrigieren lassen kann? Meine Angst ist, dass ich jahrelang einen Haufen Geld bezahle, nur um am Ende vom Vertrag ausgeschlossen zu werden.

Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lua27« (24. Februar 2015, 18:20)


Beiträge: 176

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2

Dienstag, 24. Februar 2015, 18:23

Ich denke es ist einfacher vor Vertragsabschluss Unstimmigkeiten und Fehler in den Akten richtig zu stellen als dann, wenn der Vertrag schon geschlossen ist. Besser so, als dass ihnen im nachhinein der Versicherer eine vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung vorwirft. Dann wären Sie nämlich sozusagen im doppelten Zugszwang...

Sprechen Sie mit dem entsprechenden Behandler, und bitten Sie ihn um Richtigstellung. Dann sehen Sie was er dazu meint.
Thomas Schösser
Ihr spezialisierter Versicherungsmakler für
Private Krankenversicherung - Berufsunfähigkeitsversicherung - Private Altersvorsorge
Am Pfahl 10
85077 Manching (bei Ingolstadt)
Website: www.pkv-inhalte.de
Tel.: 0 84 59 / 32 43 32

Peter Wolnitza

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3

Dienstag, 24. Februar 2015, 19:38

Pragmatischer Ansatz

Moin,

das geschilderte Problem taucht öfter auf: sog. Abrechnungsdiagnosen.
Bevor man jetzt versucht, mit dem Arzt bzgl. der seinerzeit eingetragenen Diagnosen zu verhandeln (was erfahrungsgemäss nicht so ganz einfach ist), sollte man erst einmal (auf dem kleinen Dienstweg) mit den in Frage kommenden Versicherern klären, ob die in der Arztakte stehenden Diagnosen für eine Antragsannahme überhaupt relevant sind - ob also deswegen ein Zuschlag oder ein Ausschluss zu befürchten ist. Wenn NEIN, dann kann man die Angaben aus der Arztakte beruhigt übernehmen, wenn JA, dann müssen Sie eben in den Prozess der Klärung mit dem Arzt einsteigen.
Viel Erfolg!
Peter Wolnitza
Makler für BU, PKV, Altersvorsorge
Zert_FP (FH Frankfurt)
Tel . : 06187 - 90 29 89
www.wolnitza.de
info@wolnitza.de

4

Dienstag, 10. März 2015, 17:12

Ich hatte damals bei dem Abschluss meiner BU das gleiche Problem. Dem Arzt habe ich - ohne Vorwürfe zu machen - erklärt, dass die Diagnose Probleme bei meinem BU-Antrag machen könnte. Daraufhin hat er Ausschluss Heuschnupfen in die Akte geschrieben. Den angeblichen Heuschnupfen habe ich dann nicht im Antrag aufgeführt. Nach der Annahme des BU-Antrags habe ich dann Fall der Versicherung geschildert und gebeten mir schriftlich zu zusichern, dass dieser Fall keine Konsequenzen in einem eventuellen Leistungsfall haben wird. Dies ist die Versicherung nachgekommen.

5

Donnerstag, 12. März 2015, 10:59

Danke für die hilfreichen Antworten. Das ist wirklich sehr kulant, dass ihr Arzt das gemacht hat. Mein Versicherungsmakler sagte mir, dass die Ärzte sich in der Regel nicht dazu bereit erklären, weil sie dann theoretisch von mir oder der Versicherung verklagt werden können. Ich warte jetzt mit dem nächsten Vorab-Antrag bei einer anderen Versicherung bis diese eine kritische und falsche Diagnose nicht mehr im 5 Jahreszeitraum liegt. Ich finde es trotzdem sehr bedenklich, wie leichtfertig die Ärzte mit solchen Diagnosen umgehen und was für drastische Konsequenzen daraus resultieren könnten. Ich hätte das ohne den Auszug der Versicherung gar nicht erfahren und wenn ich mir dann ausmale, dass ich vielleicht jahrzehntelang diese doch recht teuere Versicherung bezahlt hätte und im Zweifelsfall am Ende davon ausgeschlossen worden wäre, dreht sich mir echt der Magen um.

Roland Gutsch

Fortgeschrittener

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6

Donnerstag, 12. März 2015, 18:07

Hallo Lua27,
was meinen Sie mit "Vorab-Antrag? Wir raten dazu, eine Ausschreibung mit "Risiko-Voranfragen" durchzuführen. Aber vielleicht meinten Sie das ja.
Und ja: Ärzte dokumentieren aus verschiedenen Gründen und nicht selten Diagnosen und Behandlungen, von denen der Patient (auch aus verschiedenen Gründen) nichts weiß.
Deshalb: KEINE Anfrage, KEIN Antrag ohne Einsicht in die Arztakten!
Freundliche Grüße
RG
Gutsch GmbH
Roland Gutsch
Spezialmakler PKV-BU-AV
www.gutsch-gmbh.de
rg@gutsch-gmbh.de
Tel: (06103) 831 75 18

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