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Freitag, 31. Januar 2014, 17:31

Angemessenheit der versicherten Rente bei Studenten

Hallo zusammen,

kurz zu meiner Person, bin männlicher Student der Rechtswissenschaften, 30 Jahre und suche eine vernünftige BU mit hoher Rente.
Mit dem Ziel, später als Rechtsanwalt zu arbeiten, befinde ich mich derzeit im Hauptstudium an einer deutschen Universität.
Da ich erst mit Ende 20 mein Studium begonnen habe, wird sich dieses auch noch einige Jahre hinziehen. Derzeit bin ich Gesund und
möchte mittels einer BU-Versicherung für den Fall der Fälle Vorsorgen und in Höhe meines zukünftigen Bedarfs abgesichert sein.

D.h. konkret möchte ich ca. 4000€ mntl. Rente, bis zum 67. Lebensjahr absichern und suche dazu einen Versicherer der das ermöglicht.
Ich hab gesehen, dass hier der ein oder andere Makler aktiv ist, wenn also jemand eine Gesellschaft kennt, die bei Studenten diese Rentenhöhe absichert, freue ich mich über eine entsprechende Info.

Sofern ein Makler mir ein konkretes Angebot machen will, bin ich über PN gerne daran interssiert. Zu beachten wären dabei insb. hohe Rente, Beitragsdynamik und Nachversicherungsgarantie,Verzicht auf die abstrakte Verweisung!

Danke für die Mühe.

gmf.

Peter Wolnitza

Versicherungsprofi

Beiträge: 266

Wohnort: Nidderau

Beruf: Versicherungsmakler

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2

Freitag, 31. Januar 2014, 18:11

2, 3 Anmerkungen

Hallo,

auf die Schnelle - bevors ins Schwimmtraining geht :thumbsup:

- glaube nicht, dass ein Versicherer der weiß, was er tut, das in der Höhe zeichnen wird - das subjektive Risiko nimmt hier schon ordentliche Dimensionen an
- wobei nicht ausgeschlossen sein mag, dass irgendein Klabauterversicherer aus der dritten Reihe da drauf springt, die Ahnungslosen sterben nicht aus
(Mir würden sich als Versicherer schon ein paar Fragen aufdrängen: Zweck der Versicherung, Beitragszahlung? etc.)

Zu den gewünschten Kriterien:
- hohe Rente (4.000.-€) -> damit hat sich das Thema Nachversicherungsgarantie bei jeder mir bekannten Gesellschaft erledigt
- der Rest ist Standard -> da würde ich eher auf ein paar andere Dinge achten

Vernünftige Gesellschaften bieten 1500-2000.- € für den Studenten (je nach Studienphase wird schon auf das angestrebte Berufsziel abgestellt)

Vermutlich nicht das, was Sie hören wollten - aber evtl. bringts eine etwas andere andere Sicht auf das Thema. 8)

Ach so, Nachtrag: Bei der Summe ist eigentlich bei jedem Versicherer eine relativ eingehende Untersuchung erforderlich - evtl. hat es sich damit ja schon erledigt.
Peter Wolnitza
Makler für BU, PKV, Altersvorsorge
Zert_FP (FH Frankfurt)
Tel . : 06187 - 90 29 89
www.wolnitza.de
info@wolnitza.de

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Peter Wolnitza« (31. Januar 2014, 18:13)


3

Freitag, 31. Januar 2014, 18:52

Hallo Herr Wolnitza,

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.

- glaube nicht, dass ein Versicherer der weiß, was er tut, das in der Höhe zeichnen wird - das subjektive Risiko nimmt hier schon ordentliche Dimensionen an

Die Wette mit dem subjektiven Risiko ist doch das Kerngeschäft eines Versicherers. Schließlich wollen die Gesellschaften immer mehr einnehmen, als leisten.

(Mir würden sich als Versicherer schon ein paar Fragen aufdrängen: Zweck der Versicherung, Beitragszahlung? etc.)

Nun, der Zweck ist die Absicherung meiner beruflichen Leistungsfähigkeit. Wie gesagt möchte ich mich zum gegenwärtigen Zeitpunkt (da noch jung und gesund) absichern, für den Fall das in den nächsten 35 Berufsjahren etwas in gesundheitlicher Sicht schief läuft.
Da ich nie in die gesetzlichen Systeme eingezahlt habe und das auch in Zukunft nicht beabsichtige, kann ich von dort nichts erwarten und habe somit keinen Grundsicherungsanspruch bzw. rechne diesen nicht ein, selbst wenn er aufgrund bestehender sozialstaatlicher Regelungen gegenwärtig bestehen würde.
Die kalkulierte Rentenhöhe von 4000€ mntl. entspricht ca. meinem Durchschnittsmonatsgehalt in den ersten 5 Berufsjahren. Im BU-Fall möchte ich an dem dann vorliegendem Lebensstandard nichts ändern müssen. Da die Angemessenheit scheinbar nur bei Abschluss geprüft wird (so der bisherige Tenor bei einigen Anfragen), suche ich dementsprechend schon heute eine Versicherung mit entsprechend hoher Rente.

Die Beitragszahlung kann ich auch während meiner Studienzeit durch mein Privatvermögen sicherstellen. Vorauszahlungen z. B. jährliche Zahlweisen, etc. sind ebenfalls problemlos möglich.

der Rest ist Standard -> da würde ich eher auf ein paar andere Dinge achten

Scheinbar ist meine Auswahl durch die gewünschte Rentenhöhe schon derart eingeschränkt, dass es nicht mehr viel zu vergleichen gibt, worauf würden Sie dennoch stattdessen an meiner Stelle, achten?

Vernünftige Gesellschaften bieten 1500-2000.- € für den Studenten (je nach Studienphase wird schon auf das angestrebte Berufsziel abgestellt)

Macht es sinn, hier zwei mal 2000€ abzusichern, sofern vertraglich möglich?

Ach so, Nachtrag: Bei der Summe ist eigentlich bei jedem Versicherer eine relativ eingehende Untersuchung erforderlich - evtl. hat es sich damit ja schon erledigt.

Nein, wie dargestellt bin ich (noch) gesund. Ich hatte ohnehin vor, um mir im Leistungsfall keine vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung vorwerfen zu lassen, bei Antragstellung meine Krankenakte sowie ein ärztliches Gutachten beizufügen, um diese Problematik von vornherein zu umgehen.

4

Freitag, 31. Januar 2014, 19:47

Hallo Herr Wolnitza,

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.

- glaube nicht, dass ein Versicherer der weiß, was er tut, das in der Höhe zeichnen wird - das subjektive Risiko nimmt hier schon ordentliche Dimensionen an

Die Wette mit dem subjektiven Risiko ist doch das Kerngeschäft eines Versicherers. Schließlich wollen die Gesellschaften immer mehr einnehmen, als leisten.

Ob "Einnehmen" pauschal stimmt stelle ich angesichts VVaGs in Frage, jedoch ist es so, dass ein zu hohes subjektives Risiko (hier ein überversicherteter Student) nicht zu den Renditeabsichten resp. den Schutz der Versichertengemeinschaft passt.


(Mir würden sich als Versicherer schon ein paar Fragen aufdrängen: Zweck der Versicherung, Beitragszahlung? etc.)

Nun, der Zweck ist die Absicherung meiner beruflichen Leistungsfähigkeit. Wie gesagt möchte ich mich zum gegenwärtigen Zeitpunkt (da noch jung und gesund) absichern, für den Fall das in den nächsten 35 Berufsjahren etwas in gesundheitlicher Sicht schief läuft.

Grundsätzlich nachvollziehbar, hier könnte eine Nachversicherungsgarantie helfen, aber nicht der pauschale Zuruf an Makler mal was per Mail zu schicken.


Da die Angemessenheit scheinbar nur bei Abschluss geprüft wird (so der bisherige Tenor bei einigen Anfragen), suche ich dementsprechend schon heute eine Versicherung mit entsprechend hoher Rente.

Exakt das ist heute das Problem in dem Fall.
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
http://www.lamers-gmbh.eu/ http://www.lamers-gmbh.de/ https://www.debeka.de/svb/butzbach/index.html

Peter Wolnitza

Versicherungsprofi

Beiträge: 266

Wohnort: Nidderau

Beruf: Versicherungsmakler

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5

Freitag, 31. Januar 2014, 22:34

Nun denn...

... klingt ja zunächst mal alles recht plausibel.

Ändert aber nichts an der Problematik, daß hier jeder Versicherer ein extrem hohes subjektives Risiko sehen wird und deshalb Ihr Ansinnen abweisen wird.

So können Sie das Thema aufdröseln:
- Versicherer mit guten, passenden Vertragsbedingungen lokalisieren
- Nachversicherungs/Erhöhungsoptionen checken
- Summe so hoch, wie es der Versicherer zulässt
- Dynamik so hoch wie es geht (evtl. bis 10%)
- Gesundheitshistorie checken usw...

Die Frage bzgl. zwei Verträge gleichzeitig wurde hier schon öfter mal diskutiert - auf das schmale Brett würde ich mich an Ihrer Stelle nicht begeben -
hängt eh von der exakten Fragestellung im Antrag ab und würde die Auswahl der in Frage kommenden Versicherer noch weiter einengen. Keine sinnvolle Lösung.
Peter Wolnitza
Makler für BU, PKV, Altersvorsorge
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Beruf: Kaufmann für Versicherungen und Finanzen Fachrichtung: Finanzberatung

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6

Samstag, 1. Februar 2014, 11:48

Schließe mich da meinen Vorrednern an, die meisten Versicherungen zeichnen meines Wissen bis ca. 2000€ und danach müssten Sie dann einen Gehaltsnachweis erbringen.
Alle Beiträge, Aussagen und Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf die inhaltliche Richtigkeit.

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