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Mittwoch, 6. Juni 2012, 18:32

BU und Antidepressiva?

Hallo ich habe vor 1 Jahr eine BU bei der Huk abgeschlossen. Dort musste ich viele Fragen beantworten. Ich glaube die haben sich alle samt auf den Zeitraum von vor 5 Jahren bezogen. In meiner Jugendzeit hatte ich eine Angststörung durch ein Unfall entwickelt und war in einer Behandlung welche nach Abschluss der Behandlung min. 6 Jahre zurück lag (sogar eher 7). Ein Antidepressiva nehme ich seit diesem Zeitraum und ich habe keinerlei Beschwerden gehabt seit dieser Zeit. Auf dem Bogen war auch keine Frage nach Einnahme von Medikamenten gestellt.

Mir hat ein Bekannter gesagt, dass das aber Grund ist als Krank zu gelten und die BU dann im Falle des Falles nichts zahlt und ich das Geld lieber sparen könnte. Nun Frage ich mich ob das stimmt und was ich jetzt machen soll. Soll ich zur Huk gehen und dort am besten nachfragen wie sich das verhält oder wisst ihr mehr?

Thomas Kliem

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Beruf: Fachmakler für PKV, BU-Versicherungen, Altersvorsorgeprodukte und Finanzierungen. Bankkaufmann und Fachwirt für Finanzberatung (IHK)

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2

Mittwoch, 6. Juni 2012, 19:01

Hallo,

keine Frage nach Medikamenten?

Aber Arztbesuche wurden doch mit Sicherheit erfragt. Oder gibt es das Madikament ohne Rezept? Wohl kaum!
Die Krankheit besteht außerdem offensichtlich noch, sonst würden Sie das Medikament ja nicht mehr nehmen.

Aus der Ferne würde ich das als vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung einstufen. Im für Sie schlechtesten Fall tritt der Versicherer vom Vertrag zurück, wei er Ihnen Arglist vorwirft. Die Beiträge bekommen Sie nicht zurück.

Mal Hand aufs Herz: Bei der Frage nach psychischen Erkrankungen müssen Sie doch zumindest ins Grübeln gekommen sein.
Thomas Kliem
Bankkaufmann und Fachwirt für Finanzberatung (IHK)

Ihr Fachmakler für PKV, BU, Altersvorsorge und Finanzierungen

Peter Wolnitza

Versicherungsprofi

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3

Mittwoch, 6. Juni 2012, 19:25

Hallo @Pay87,

sehe das ähnlich wie der Kollege.
Habe hier ein Antragsformular der HUK24 vorliegen:

4a. Nehmen oder nahmen Sie im letzten Jahr - mehr als 1x wöchentlich Medikamente?

denke mal, dass die Frage so oder so ähnlich auch bei der HUK gestellt wird - mir fällt so auf die Schnelle eigentlich kein Versicherer ein,
der NICHT nach Medikamenteneinnahme fragt.

Die von Ihrem Bekannten befürchtete Problematik kann mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Sie zutreffen. :(

Viele Grüße aus dem total verregneten Hessen!
Peter Wolnitza
Makler für BU, PKV, Altersvorsorge
Zert_FP (FH Frankfurt)
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info@wolnitza.de

4

Mittwoch, 6. Juni 2012, 22:02

Hallo bei meinem Formular gab es weder eine Frage nach der Psyche noch nach dem Medikament!
Das hatte mich ja auch verwundert!

Deswegen werde ich am besten direkt mit der HUK sprechen und fragen ob es da Probleme gibt.
Falls ja habe ich dann einen Anspruch auf meine bisherigen Zahlungen?

5

Mittwoch, 6. Juni 2012, 22:27

Hallo pay87.

Schauen sie doch mal, ob sie eventuell noch eine antragskopie in ihren Unterlagen finden.
Ich bin mir sicher dass die o.g. Fragen Bestandteil des Antrags waren.

Eine Erstattung der gezahlten Beiträge gäbe es nur dann, wenn ihr Berater die fragen vorsätzlich ausgelassen hat und man ihm
Das nachweisen kann.

Auch das könnte wohl schwierig werden , da sie sicherlich den Antrag unterschrieben haben und garantiert keine offene frage dabei sein wird.

Mit freundlichen gruessen

Ymc

Thomas Kliem

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6

Mittwoch, 6. Juni 2012, 23:04

Den Antrag würde ich auch gerne sehen!
Thomas Kliem
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Thomas Kliem

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7

Mittwoch, 6. Juni 2012, 23:05

Hallo bei meinem Formular gab es weder eine Frage nach der Psyche noch nach dem Medikament!
Das hatte mich ja auch verwundert!

Deswegen werde ich am besten direkt mit der HUK sprechen und fragen ob es da Probleme gibt.
Falls ja habe ich dann einen Anspruch auf meine bisherigen Zahlungen?


Aber nach Arztbesuchen und Krankheiten.
Das reicht doch schon!
Thomas Kliem
Bankkaufmann und Fachwirt für Finanzberatung (IHK)

Ihr Fachmakler für PKV, BU, Altersvorsorge und Finanzierungen

8

Donnerstag, 7. Juni 2012, 03:34

Ich kann mir nicht vorstellen Berufsunfähig wegen einem Problem meiner Psyche zu werden, dafür kenne ich mich mittlerweile zu gut und auch härtere Schicksaalsschläge haben mich nicht "umgehauen".

Es ist nicht so dass ich die Medikamente unbedingt zum Leben brauche,
aber sie steigern die Lebensqualität bei meiner gestiegenen Sensibilität
in gewissen Situationen.

Das das die Versicherung evt. anders sieht ist der entscheidende Punkt und den gilt es nun direkt mit der Huk zu klären.

Ich bedanke mich zunächst für die zahlreichen Antworten und gebe gerne noch einmal ein Feedback nach dem Gespräch mit der Huk.

9

Donnerstag, 7. Juni 2012, 15:16

Dennoch besteht aufgrund der Fakten ein erhöhtes Risiko der BU.
Außerdem können ja verschiedene Erkrankungen zu 50 % berufsunfähig führen.

Man muss es mal von der Seite des Versicherers sehen. Wenn die Pech haben, wurden ein paar Monatsbeiträge eingenommen und zahlen dann
Ein lebenlang eine ordentliche Rente. Da muss man bei der risikoprüfung schon ein bisschen penibler sein.

Oftmals wird " lediglich" ein Ausschluss in den Vertrag genommen.

Auf eine Berichterstattung von Ihnen, bin ich gespannt.

Mit freundlichen grüßen

Ymc

MatthiasHelberg

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10

Montag, 11. Juni 2012, 09:40

Hallo,

gesetzt den Fall, es wäre in dem Antragsformular nun wirklich nicht - an keiner Stelle - so gefragt worden, dass die Erkrankung / die Medikamenteneinnahme / heutige Folgen anzugeben gewesen wären (wirklich unwahrscheinlich) - warum dann mit dem Versicherer sprechen?
Herzliche Grüße aus Osnabrück

Matthias Helberg
Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO (*)
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11

Donnerstag, 14. Juni 2012, 23:40

Ich habe meinen Antrag nochmal herausgesucht.
Tatsächlich habe ich dort erstaunlicher weise falsche Felder angekreuzt!
Ich weiß zwar nicht wie das passieren konnte aber Fakt ist, dass es falsche Angaben waren.

Nun habe ich dies der Huk mitgeteilt und einen Wisch zur Selbstauskunft erhalten.
Diesen habe ich nach besten Wissen bis ins kleinste Detail ausgefüllt.
Ich bin mal gespannt ob ich ausgeschlossen werde, Beitrag erhöht wird oder alles beim alten bleibt.
Das erste ist sicherlich das wahrscheinlichste :)

Ich melde mich nochmal!

MatthiasHelberg

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12

Freitag, 15. Juni 2012, 09:01

Hallo,

dann drücke ich mal die Daumen.

Ganz in Ruhe betrachtet: Darf ein Versicherer jemanden, der erst nachträglich (also wenn der Vertag bereits läuft) richtige Angaben nachliefert, wohl besser behandeln, als jemanden, der von Anfang an alle Angaben vollständig und richtig macht?
Für mein Empfinden darf er nur so entscheiden, wie er entschieden hätte, wenn die Angaben gleich korrekt gewesen wären.
Herzliche Grüße aus Osnabrück

Matthias Helberg
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