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Mittwoch, 27. August 2008, 11:38

bekomme besuch vom sachverständigen

hallo,

ich habe mitte april antrag auf bu bei meiner versicherung gestellt. bis jetzt mußte ich die ein oder andere frage beantworten. auch die aufhebung der ärztlichen schweigepflicht wurde erfüllt. jetzt bekomme ich am samstag besuch von einem sachverständigen. am besten stelle ich mal den brief hier rein
(hab doch ganz schön viel geschrieben/kopiert. hatte ich anfangs nicht vor. wollte halt alles genau beschreiben. wäre schön, wenn jemand die zeit und muße hat, sich meinem thema anzunehmen. habt dank... :-) )





wie mit Ihnen bereits telefonisch Vereinbart, dürfen wir Ihnen den Gesprächstermin in Ihrer Berufsunfähigkeitsangelegenheit am Samstag, den 30.08.2008 — 12.30/1 3.00 Uhr noch einmal schriftlich bestätigen.

Für unser Haus wird Sie Hr. .......... besuchen.

In dem Gespräch wird es im Wesentlichen um Ihren schulischen und beruflichen Werdegang sowie Ihre konkrete berufliche und betriebliche Situation vor und nach dem mutmaßlichen Eintritt Ihrer Berufsunfähigkeit gehen.

Deshalb ist es zu Ihrer Vorbereitung des Gesprächstermins sinnvoll, wenn Sie — falls Vorhanden und Ihrem Versicherer von Ihnen nicht bereits übersandt bzw. Vorgelegt —

a) einen ausführlichen Lebenslauf
b) eine Arbeitsplatzbeschreibung 1 Stellenbeschreibung
c) eine Firmenbroschüre mit Dienstleistungsprofil
d) Fotos von Ihrer beruflichen Tätigkeit bzw. Ihrem Arbeitsplatz
e) Einkommensunterlagen [Einkommensteuerbescheide, Gehaltsabrechnungen der letzten Jahre (bei Selbständigen Jahresabschlüsse)]
f) Unterlagen zur Personalstruktur Ihrer Firma (bei Selbständigen)
g) medizinische Unterlagen, falls noch nicht eingereicht

bereit halten.


Erfahrungsgemäß ist es für die Versicherten häufig nicht einfach, spontan über die konkrete Ausgestaltung Ihres individuellen Berufsprofils zu berichten.

Daher ist es sachdienlich, wenn Sie vorab Überlegungen anstellen, welche Teiltätigkeiten Ihr individuelles Berufsbild beinhaltet.

Für Ihre Bemühungen bedanken wir uns im Voraus und verbleiben bis zum vereinbarten Termin


mit freundlichen Grüßen


nun meine frage....

bin ich verpflichtet sämtlich o. g. punkte zu beantworten. was geht der versicherung
punkt a) ausführlichen lebenslauf
und
punkt e) Einkommensunterlagen [Einkommensteuerbescheide, Gehaltsabrechnungen der letzten Jahre (bei Selbständigen Jahresabschlüsse)]
an.
Vor Vertragsabschluß hab ich meinem Versicherer die Checkliste von Stiftung Warentest vorgelegt und unterschreiben lassen. Hier ein Auszug zum Verweisungsverzicht. Der Versicherer hat den Punkt mit Ja kennzeichnet. Also, wenn es einen Verweisungsverzicht gibt, weshalb die Neugierde nach meinem Lebenslauf und meinem Einkommen.


Checkliste zur Berufsunfähigkeitsversicherung/Stiftung Warentest

Liebe Leserin, lieber Leser!

Diese Checkliste hilft Ihnen bei der Suche nach einer geeigneten privaten Berufsunfähigkeitsversicherung. Bevor Sie einen Vertrag unterschreiben, sollten Sie zunächst Ihren Anspruch aus der gesetzlichen Rentenversicherung vom Rentenversicherungsträger errechnen lassen. Sobald Sie die Differenz zwischen jetzigem Nettoeinkommen und gesetzlichem Rentenanspruch kennen, können Sie die Versorgungslücke privat schließen.

Angebote zur privaten Berufsunfähigkeitsversicherung prüfen Sie, indem Sie das folgende 22-Punkte- “~. Programm mit Ihrem Versicherungsvermittler durchgehen. Unsere Empfehlung: Lassen Sie sich die
Angaben in der Checkliste auch von der Gesellschaft schriftlich bestätigen. Zur Orientierung haben wir — sofern möglich — festgehalten, unter welchem Paragraphen der Vertragsbedingungen Sie üblicherweise die Antworten auf unsere Fragen finden. Kulanz und Flexibilität eines Angebots sind umso besser, desto mehr Ja-Kreuzchen es bei den Punkten erreicht, die Ihnen wichtig sind. Die ersten 7 Fragen sind aus Verbrauchersicht besonders wichtig, daher sollten sie mit einem ~Ja“ zu beantworten sein.


BEDINGUNGEN:
1. Verweisungsverzicht: Gilt der Versicherte laut Bedingungen bereits
als berufsunfähig, wenn er seinen zuletzt ausgeübten Beruf nicht mehr
ausüben kann und verzichtet der Versicherer darauf, ihn auf einen Ja Nein
anderen Beruf zu verweisen? x

(Eine Verweisung wäre dann nur möglich, wenn der Versicherte eine andere
Tätigkeit konkret ausübt, die seiner bisherigen Lebensstellung entspricht (~konkrete
Verweisung‘)).
Ungünstiger ist die Voraussetzung ~voI/ständige BU ilegt vor, wenn der
Versicherte ... dauernd außerstande ist, seinen Beruf oder eine andere
Tätigkeit auszuüben, die aufgrund seiner Ausbildung und Erfahrung....“
Fundstelle: MACURA- Bedingungen 2000 § 2 Nr.1
Außerdem:
a) Etwas ungünstig wäre es, wenn bei der Betrachtung des Berufes auch der vor
einem Berufswechsel ausgeübte Beruf mit herangezogen wird.
b) Günstig bei Tarifen ohne Verweisungsverzicht ist es, wenn ab einem
bestimmten Alter (z.B. 50, 53 oder 55 Jahre) auf die Verweisung verzichtet wird.
c) Im Falle einer konkreten Verweisung ist es wichtig, dass in den Bedingungen
festgesctirieben steht, dass die Verweisungstätigkeit der bisherigen Lebensstellung und
Ausbildung entspricht.
Siehe auch Berufsklauseln (Punkt 17)

STIFTUNG WARENTEST 2000



und hier hab ich noch auszüge aus meinem vertrag






§2

Wann liegt Berufsunfähigkeit vor ?

1. Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn die versicherte Person sechs Monate lang ununterbrochen

a) mindestens zu dem im Versicherungsschein genannten Prozentsatz (Grad der Berufsunfähigkeit) infolge Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfalls, die ärztlich nachzuweisen sind, auch nach einer für sie möglichen und zumutbaren Umorganisation ihres Arbeitsplatzes und trotz möglicher und zumutbarer Verwendung

— medizinischer Hilfsmittel (Sehhilfen, Bandagen, orthopädische Schuhe und Einlagen, Hörhilfen und Stützapparate) oder


allgemein verfügbarer technischer Hilfsmittel

außerstande ist, ihren Beruf auszuüben, und

b) auch tatsächlich aus Erwerbstätigkeit kein Einkommen bezog, das in etwa ihrem bisher verfügbaren beruflichen Einkommen entspricht.

2. Berufsunfähigkeit liegt auch vor, wenn die sechs Monate im Sinne der Hr. 1 noch nicht erreicht sind, aber voraussichtlich erreicht werden.

3. Zeitpunk~ des Eintritts der Berufsunfähigkeit ist der Tag, an dem die maßgeblichen
sechs Monate begonnen haben.

4. Berufsunfähigkeit entfällt, wenn die versicherte Person nicht mehr im Sinne der Nr.
1 a) außerstande ist, ihren Beruf auszuüben, oder wenn sie eine Erwerbstätigkeit im Sinne der Hr. 1 b) aufnimmt.

5. Ist die versicherte Person als Pflegebedürftige der Pflegestufe 2 im Sinne von § 15 Abs. 1 Nr. 2 Sozialgesetzb~~~ XI ~ oder der Pflege- stufe 3 im Sinne von § 15 Abs. 1 Nt. 3 Sozialgesetzb~~~ XI (Schwerstpflegebedürftigkeit) anerkannt, so ist ohne weitere Prüfung anzunehmen, daß sie für die Dauer der Pflegebedürftigk~j~ berufsunfähig ist.

§4

Welche Mitwirkungspflichten sind zu beachten, wenn Leistungen wegen
Berufsunfähigkeit verlangt werden ?

1. Wenn Leistungen wegen Berufsunfähigkeit in Betracht kommen, soll uns dies möglichst unverzüglich mitgeteilt werden.

2. Werden Leistungen wegen Berufsunfähigkeit verlangt, so sind uns - auf Kosten des Anspruchstellers - unverzüglich folgende Unterlagen einzureichen:

a) Darstellung der Ursache für den Eintritt der Berufsunfähigkeit;

b) ausführliche Berichte der Ärzte, die die versicherte Person gegenwärtig behandeln oder behandelt oder untersucht haben, über Ursache, Beginn, Art, Verlauf und voraussichtliche Dauer des Leidens;

c) ausführliche Angaben über den Beruf der versicherten Person, deren Stellung und Tätigkeit im Zeitpunkt des Eintritts der Berufsunfähigkeit sowie über die eingetretenen Veränderungen;

d) bei anerkannter Pflegebedürftigkeit im Sinne von § 2 Nr. 5 eine Bescheinigung der gesetzlichen Pf legekasse oder des Krankenversicherungsunternehmens, bei dem die private Pflege-Pflichtversicherung der versicherten Person besteht, aus der sich die Anerkennung der Pflegebedürftigkeit und ihre Stufe ergibt.

3. Wir können - dann allerdings auf unsere Kosten - außerdem weitere notwendige Auskünfte, Aufklärungen und Nachweise — auch über die wirtschaftlichen Verhältnisse und ihre Veränderungen - sowie weitere ärztliche Untersuchungen durch von uns beauftragte Ärzte verlangen. Die versicherte Person hat Ärzte, Krankenhäuser, sonstige Krankenanstalten und Pflegeheime, bei denen sie in Behandlung oder Pflege war oder sein wird, andere Personenversicherer und Behörden zu ermächtigen, uns auf Verlangen Auskunft zu erteilen.


Weiterhin interessiert mich, auf was ich bei den fragen, die mich erwarten, achten soll. und soll ich den herrn überhaupt in meine wohnung lassen, oder ist ein neutraler ort besser. wer kann mir noch ein paar tipps geben, wie ich mich auf dieses gespräch vorbereiten kann.

an alle die alles durchgelesen haben, jetzt schon ein herzliches danke schön.

lieben gruß

inja

alex13

Fortgeschrittener

Beiträge: 216

Wohnort: Baden-Württemberg

Beruf: Versicherungsmakler

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2

Mittwoch, 27. August 2008, 11:47

Wie ist denn der Name der Gesellschaft???

3

Mittwoch, 27. August 2008, 12:17

hallo,

abgeschlossen hab ich bei der mannheimer. während der vertragslaufzeit übernahm die protektor. der sachverständige kommt von der ass.

gruß

4

Mittwoch, 27. August 2008, 12:21

Warum wollen/sollen/sind Sie denn BU (sein)?
Und welchen Beruf üb(t)en Sie aus?
Wer mehr (über mich) wissen möchte -> PN schreiben.
Ohne vernünftige Analyse und Bedarfsermittlung keine Beratung, das gilt auch im Netz. Somit sind meine Aussagen in diesem Forum lediglich ein Denkanstoss und keine endgültige Empfehlung.

5

Mittwoch, 27. August 2008, 12:35

ich war geschäftsführerin in einer musikkneipe. die öffnungszeiten war ab 18h bis 3/5h morgens. einen größten teil meiner zahlreichen aufgaben war der service am gast. bestellungen annehmen, zubereiten und servieren. da die kneipe mit über 300 qm lange laufweg aufweist, konnte ich mit psoriasis-arthritis (ist rheuma, wo sich die gelenkhaut entzündet. bei mir ist das linke sprunggelenk stark betroffen. ebenfalls macht sich der rechte fuß bemerkbar, sowie beide schultergelenke, rücken und die hände. da ich starke medikamente nehmen muß, machen mir auch die nebenwirkungen zu schaffen. ständige kopfschmerzen, müdigkeit, konzentrationsschwierigkeiten etc.) die laufwege nicht mehr bewältigen.

lieben gruß

6

Mittwoch, 27. August 2008, 14:02

Ok. Das wird schwierig, nen vernünftigen Tipp aus der Ferne zu geben. Also nehmen Sie folgendes bitte nur als gedankliche Anregung!!

Jut, bei diesem (wertfrei gemeint) Berufsbild ist es nahe liegend, dass der Versicherer genau prüft. Es gibt leider Berufsgruppen, da wird genauer hingeschaut (das soll weder Sie noch sonst jemanden beleidigen oder diskriminieren), da es auch darum geht, die Versichertengemeinschaft vor Betrügereien zu schützen (keine Unterstellung Ihnen gegenüber). Es hängt alles davon ab, was in Ihren Bedingungen steht. Angefangen von "auf Dauer" oder "(voraussichtlich) (mehr als) 6 Monate" bzw. auch ab welchem "Grad" (wahrscheinlich 50%) BU gezahlt wird. Ein wichtiger Punkt ist auch, ob Sie nach Antragsstellung einen Berufswechsel anzeigen müssen oder ob der zuletzt ausgeübte Beruf/Tätigkeit (wie er ohne ges. Beeinträchtigung ausgeübt wurde) für die Bemessung herangezogen wird. Ob abstrakte Verweisung ausgeschlossen wurde usw. usf. Gehen wir mal davon aus, dass Ihre Bedingungen "passen".

Also, wenn Sie Geschäftsführerin waren, dann werden Sie sicherlich nicht nur mit dem "klassischen" Bedienen zu tun gehabt haben. Ihr Aufgabe wird nun sein WAHRHEITSGEMÄSS darzustellen, welche Aufgaben Sie erledigt haben und welchen Zeitaufwand (anteilig) Sie dabei hatten. Die Versicherung bzw. der Gutacher wird sehr genau prüfen, ob Sie die (angenommen) 50% erreichen. Achtung: hier wird auch "gewichtet". Der Gutachter will sich auch anhand der anderen Unterlagen (Arbeitsplatzbeschreibung, "Firmenprofil", Fotos, med. Unterlagen etc.) davon überzeugen wollen, dass die Angaben stimmen. Das Einkommen spielt eine Rolle, weil Sie sich bei BU nicht "bereichern" (klingt so doof und fies) sollen.

In Ihrem Fall ist das leider etwas komplizierter ...

Machen Sie sich also ausführlich Gedanken und ggf. auch Notizen. Und wenn Sie der Termin so nervös macht, dann sehen Sie zu, dass Sie jmd. an Ihrer Seite haben, der Sie (beruhigend) unterstützt. Vermeiden Sie eine agressive Grundstimmung. Der Gutachter wird das Ganze (wenn er seinen Job richtig macht) so neutral wie möglich sehen und erledigt "nur" seine Aufgabe.
Wer mehr (über mich) wissen möchte -> PN schreiben.
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7

Donnerstag, 28. August 2008, 14:42

hallo,

nochmals danke für ihre ausführliche antwort. ihre bedenken wegen dem berufsfeld kann ich nur teilen.

in den drei jahren wo ich nun in der gastro tätig war, hatte ich mit nur wenig

vertrauensvollen/ehrlichen leuten zu tun. muß aber auch dazu sagen, daß speziell in der nachtgastro

einiges abverlangt und erwartet wird. es ist nicht immer leicht, mittels extremen spagat, den

richtigen/korrekten weg zu gehen......



berufsunfähigkeit liegt vor .....nun der text aus meinem vertrag



Wann liegt Berufsunfähigkeit vor ?

1. Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn die versicherte Person sechs Monate lang ununterbrochen

a) mindestens zu dem im Versicherungsschein genannten Prozentsatz (Grad der Berufsunfähigkeit..50%)

infolge Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfalls, die ärztlich nachzuweisen sind, auch nach

einer für sie möglichen und zumutbaren Umorganisation ihres Arbeitsplatzes und trotz möglicher und

zumutbarer Verwendung
medizinischer Hilfsmittel (Sehhilfen, Bandagen, orthopädische Schuhe und Einlagen, Hörhilfen und

Stützapparate) oder


allgemein verfügbarer technischer Hilfsmittel

außerstande ist, ihren Beruf auszuüben, und

b) auch tatsächlich aus Erwerbstätigkeit kein Einkommen bezog, das in etwa ihrem bisher verfügbaren

beruflichen Einkommen entspricht.

2. Berufsunfähigkeit liegt auch vor, wenn die sechs Monate im Sinne der Hr. 1 noch nicht erreicht sind,

aber voraussichtlich erreicht werden.

3. Zeitpunk~ des Eintritts der Berufsunfähigkeit ist der Tag, an dem die maßgeblichen
sechs Monate begonnen haben.

4. Berufsunfähigkeit entfällt, wenn die versicherte Person nicht mehr im Sinne der Nr.
1 a) außerstande ist, ihren Beruf auszuüben, oder wenn sie eine Erwerbstätigkeit im Sinne der Hr. 1 b)

aufnimmt.

5. Ist die versicherte Person als Pflegebedürftige der Pflegestufe 2 im Sinne von § 15 Abs. 1 Nr. 2

Sozialgesetzbuch XI ~ oder der Pflege- stufe 3 im Sinne von § 15 Abs. 1 Nt. 3 Sozialgesetzbuch XI

(Schwerstpflegebedürftigkeit) anerkannt, so ist ohne weitere Prüfung anzunehmen, daß sie für die Dauer

der Pflegebedürftigkeit berufsunfähig ist.




Laut der checkliste von stiftung-warentest, die der versicherer gelesen und unterzeichnet hat, muß ein

berufswechsel nicht angezeigt werden. auch gibt es einen verweisungsverzicht (siehe oben, checkliste

stiftung warentest).

geschäftsführerin hin oder her, die hauptaufgabe war service am gast. in % ausgedrückt mindesten 80 %.

der rest war routine und ging flott von der hand. da wären z.b. dienstpläne schreiben,

warenbestandsaufnahme, bestellungen, tagesabrechnungen, termine mit vertretern, veranstaltungen

organisieren etc.. jetzt wäre gut zu wissen, wie die "gewichtung" gegliedert sein könnte.

die arbeitsplatzbeschreibung und das firmenprofil bekomme ich hin, nur mit den fotos wird es schwierig.

ich bin seit anfang des jahres mit dem inhaber der gaststätte vor gericht. vom arbeitsgericht hab ich

wegen einer vermeindtlichen kündigung recht bekommen. jetzt steht noch eine finanzangelegenheit an. die

aber, so wie es aussieht, zu meinem gunsten entschieden wird. ich habe im moment erhebliche

schwierigkeiten in die gaststätte zu gehen, um fotos zu machen. was soll ich tun. ist es dem

sachverständigen zu zumuten, daß er am samstag die gaststätte selbst aufsucht. hat am samstag um 15h

geöffnet.
bei vertragsabschluß hab ich bei der höhe der bu einen normalen lebensstandard gewählt. die höhe der

summe deckt sich mit meinem letzten netto-einkommen. es liegt etwas darunter. ich denke, das müßte in

ordnung gehen. von einer bereicherung kann man nicht sprechen.

an eine unterstützung während des gespräches hab ich auch schon gedacht. der termin macht mich nicht

nervös, vielmehr ist meine kognitive leistungsfähigkeit nicht mehr die alte. sicherlich möchte ich

nach dem gespräch das ein oder andere nochmal revue passieren lassen und da jemanden zu haben der

reflektieren kann...ist schon nicht schlecht....

ich stelle mir noch die frage, ist dieser besuch der letzte check von der versicherung. da sie

sämtliche ärztlichen unterlagen besitzen und den vertragsinhalt kennen, müßte doch nach einem positiven

gesprächsverlauf einer bu bewilligung nichts mehr im wege stehen......

wünsche allen noch einen schönen tag

gruß
inja

8

Donnerstag, 28. August 2008, 18:37

Die "fehlenden" Fotos werden das Kraut nicht fett machen. Evtl. gibt es ja eine Homepage oder Sie machen ein Skizze von den Laufwegen ... Die Auseinandersetzung mit dem Besitzer ist nicht unbedingt förderlich - vermeiden Sie es, dass es so aussieht, dass Sie nur deswegen "auf BU machen" wollen ... Wenn Ihre kognitiven Fähigkeiten im Moment nicht so ganz der Knaller sind, dann nehmen Sie sich Zeit für die Beantwortung der Fragen und stellen Sie Rückfragen, wenn Sie was nicht gleich verstehen. Ob das der letzte Check von der Versicherung ist bleibt abzuwarten. Aber ein Schritt nach dem anderen.

Gehen Sie auf jeden Fall den korrekten Weg ...
Wer mehr (über mich) wissen möchte -> PN schreiben.
Ohne vernünftige Analyse und Bedarfsermittlung keine Beratung, das gilt auch im Netz. Somit sind meine Aussagen in diesem Forum lediglich ein Denkanstoss und keine endgültige Empfehlung.

9

Donnerstag, 28. August 2008, 22:59

hallo ara,

danke für ihre beiträge. hab mich dadurch etwas vorbereiten können und ich sehe den samstag etwas gelassener entgegen.

wünsch ihnen noch ein schönes wochenende

gruß

inja

10

Freitag, 29. August 2008, 08:45

Hier eine Hinweis des Vereins PV Anspruchhilfe zu Besuchen durch Gutachter !!!

2. Einige Versicherer bedienen sich in letzter Zeit zunehmend der
"Dienste" von externen Regulierungs firmen. Inwieweit das zulässig ist,
bleibt im Einzelfall zu prüfen. Wir
w a r n e n jedoch davor
zu glau- ben, daß diese Externen "neutral" sind. Sie sind eindeutig auf
der Interessenseite der Versicherer tätig. Die hierbei gerne
durchgeführten "Hausbesuche" durch Außenregulierer müssen Sie nicht
akzeptier- en. In Ihren Versicherungsbedingungen steht "Schriftform",
daran muß sich der Versicherer auch halten. Lassen Sie sich Fragen
schriftlich geben, die Sie dann auch schriftlich beantworten,
gegeben- falls nachdem Sie sich Rat eingeholt haben. Wenn Ihnen "aus
dem Hut" Vereinbarungen vorgelegt werden, nicht sofort unterschreiben!
Wer "kulant" sein will, der will das auch noch nach 3 Tagen Bedenkzeit
sein, in der Sie prüfen (lassen) können, ob das wirklich gut für Sie
ist.

11

Freitag, 29. August 2008, 09:28

Moin Reiner,

es ist leider nicht so, dass in jeder Bedingung zum Thema BU die Schriftform fixiert ist. Außerdem bringt es dem Anspruchstellenden bzw. inja gar nix, wenn Sie den "Hausbesuch" nicht akzeptiert, das würde das Verfahren noch weiter hinauszögern. Wer nix zu verbergen hat, wird da auch nicht unbedingt "schlechter" gestellt. Schriftlich ist immer besser, daher soll sich inja ja auch Notizen machen und entsprechend vorbereiten und ggf. eine zweite Person dabei haben. Vielleicht sollte man sich auch mal vergegenwärtigen, dass es um einen Haufen Kohle geht und zwar nicht nur für den "Anspruchsteller", sondern auch für die Versichertengemeinschaft (zu der auch der Anspruchsteller gehört).

Der Verein weist zudem darauf hin, dass es im Einzelfall zu prüfen wäre, ob das Verfahren zulässig wäre. Sollte es im Nachhinein zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen und festgestellt werden, dass das Verfahren unzulässig gewesen ist, wer hätte dann wohl die schlechteren Karten? inja hat kaum eine andere Wahl, weil sie sich in 2 Tagen wohl kaum entsprechend den "Empfehlungen" des Vereins aufstellen hätte können. Sollte hier was ungerechtfertigter Weise schiefgehen, gibt es immer noch weitere Optionen für inja.

Richtig ist: keine (Kulanz-)Vereinbarung etc. unterschreiben!

Immer dieses unterschwellige "Versicherungen sind böse ..." - locker bleiben, streiten kann man (wenn nötig) immer noch.

Grüße
ara

PS: Und wehe es schreibt wieder jemand was vom "an Weihnachtsmann glauben" ...
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12

Freitag, 29. August 2008, 15:23

hallo,

eigentlich dachte ich, daß sich zu diesem thema keiner mehr melden wird. schön, daß es noch ein paar anregungen gab. bzgl.

der schriftform, die reiner nannte, kann ich in meinem vertrag nichts finden. ich hänge weiter unten den abschnitt der das

regeln sollte an. danke für die "warnhinweise". ich hab mir schon gedacht, daß der "liebe herr" seine vorgaben im auge hat.

macht nichts. denn ich werde mich kooperativ zeigen, aber auch mit nachdruck meine interessen vertreten. zu meinem glück ist

mindestens eine person zusätzlich anwesend. etwas später sind wir zu dritt. außerdem fühle ich mich dank diesem forum und den

kontakt zu ara und reiner gut vorbereitet. es wird schon schief gehen :-))

wo ich noch einwenig unbehagen verspüre ist, wenn ich denen meinen lebenslauf übergeben soll. für was benötigen die meinen

lebenslauf. sind die berechtigt den zu verlangen. bin mir nicht sicher ob §4 abschnitt 3 das mit beinhaltet....
.....wir können - dann allerdings auf unsere kosten - außerdem weitere notwendige Auskünfte, Aufklärungen und Nachweise

etc.....verlangen.


§4

Welche Mitwirkungspflichten sind zu beachten, wenn Leistungen wegen
Berufsunfähigkeit verlangt werden ?

1. Wenn Leistungen wegen Berufsunfähigkeit in Betracht kommen, soll uns dies möglichst unverzüglich mitgeteilt werden.

2. Werden Leistungen wegen Berufsunfähigkeit verlangt, so sind uns — auf Kosten des Anspruchstellers — unverzüglich

folgende Unterlagen einzureichen:

a)eine Darstellung der Ursache für den Eintritt der Berufsunfähigkeit;

b) ausführliche Berichte der Ärzte, die die versicherte Person gegenwärtig behandeln oder behandelt oder untersucht

haben, über Ursache, Beginn, Art, Verlauf und voraussichtliche Dauer des Leidens;

c) ausführliche Angaben über den Beruf der versicherten Person, deren Stellung und Tätigkeit im Zeitpunkt des Eintritts

der Berufsunfähigkeit sowie über die ein- getretenen Veränderungen;

d) bei anerkannter Pflegebedürftigkeit im Sinne von § 2 Hr. 5 eine Bescheinigung der gesetzlichen Pflegekasse qder des

Krankenversicherungsunternehmens, bei dem die private Pflege-Pflichtversicherung der versicherten Person besteht, aus
der sich die Anerkennung der Pflegeb‘edürftigkeit und ihre Stufe ergibt.

3. Wir können - dann allerdings auf unsere Kosten - außerdem weitere notwendige Auskünfte, Aufklärungen und NachWeise -

auch über die wirtschaftlichen Verhältnisse und ihre Veränderungen — sowie weitere ärztliche Untersuchungen durch von uns

beauftragte Ärzte verlangen. Die versicherte Person hat Ärzte, Krankenhäuser, sonstige Krankenanstalten und Pflegeheime, bei

denen sie in Behandlung oder Pflege war oder sein wird, andere Personenversicherer und Behörden zu ermächtigen, uns auf

Verlangen Auskunft zu erteilen.


an alle noch ein schönes wochende und ein herzliches dankeschön, die sich die zeit nehmen sich dem thema zu widmen :-)

lieben gruß

inja

13

Freitag, 29. August 2008, 18:55

@ ara

Das hat nichts mit "bösen Versicherungen" zu tun. Der Verein hat ein die Erfahrungen gemacht und ernorme Kompetenz auf diesem Gebiet.
Der Rechtsanwalt (Herr Ostheimer) war jahrelang Abteilungsleiter in der Leistungsabteilung eines grßen Versicherers und er weis daher genau welche Tricks die Gesellschaften drauf haben.


"Immer dieses unterschwellige "Versicherungen sind böse ..." - locker bleiben, streiten kann man (wenn nötig) immer noch."

Dieser Satz ist schon fast fahrlässig !!!

Genau das Gegenteil ist der Fall. Das ist ebenfalls ein Erfahrungwert des oben gennanten Rechtsanwaltes. Denn einmal gemachte Angaben zu korregieren ist fast unmöglich und zieht gegebenenfalls jahrelange Rechtstreitigkeiten nach sich.

Daher von vorneherein alles sorgfältig und schriftlich, am besten mit Hilfe eines Experten, erledigen. Dies ist nur ein dringender und nett gemeinter Rat an inja.

"Wer nix zu verbergen hat, wird da auch nicht unbedingt "schlechter" gestellt."


Ich gehe hier selbstverständlich von einem wirklichen BU Fall aus !!!

14

Freitag, 29. August 2008, 19:43

Abend Reiner,

ich dachte, ich bin aus dem Thema raus. Ich denke, dass wir eigentlich beide dasselbe erreichen wollen, nämlich, dass derjenige der wirklich BU ist auch seine BU-Rente bekommt und zwar so schnell wie möglich. Ich persönlich versuche ein Ziel nicht unbedingt auf dem Prozess-Wege zu erreichen solange es andere und wahrscheinlich schnellere Wege gibt. Sie haben natürlich recht, dass man einem Prozess (auch) aus dem Weg gehen kann, wenn man sich ordentlich vorbereitet und sich ggf. auch von einem Experten beraten lässt.

Es ist aber definitiv KEIN guter Ratgeber mit der Einstellung an die Sache ranzugehen: die wollen doch eh nicht zahlen! Und das wurde meiner Meinung nach mit Ihrem ersten Post, den ich zugegebener Maßen etwas in den falschen Hals bekommen habe, suggeriert. In meinen Augen bringt es auch nichts (mehr), die Pferde scheu zu machen. Der Termin wäre/ist morgen. Es wird sich nix ändern, es sei denn inja sagt den Termin ab - ich vermute aber, das wird ihr nicht positiv ausgelegt.

Was soll sie machen? Nicht locker bleiben, sondern verkrampfen? Letztendlich muss inja entscheiden, was sie für richtig erachtet.

Ich habe - gottseidank - bei wirklich heftigen und berechtigen, aber auch grenzwertigen Leistungsfällen in BU und Unfall noch keine Ablehnung erlebt. Das soll so bleiben. Daher gibt es (für mich) auch genügend Gründe in die Versicherungswirtschaft zu vertrauen. Nur die anderen, die sieht man natürlich häufiger ...

Sorry, wenn meine saloppe Formulierung in Ihrem Augen fahrlässig ankommt ... das war definitiv nicht so gemeint (der Nachteil des geschriebenen Wortes ...).

Grüße
ara
Wer mehr (über mich) wissen möchte -> PN schreiben.
Ohne vernünftige Analyse und Bedarfsermittlung keine Beratung, das gilt auch im Netz. Somit sind meine Aussagen in diesem Forum lediglich ein Denkanstoss und keine endgültige Empfehlung.

15

Freitag, 29. August 2008, 21:26

@ ara

Nur man sollte sich bei Leistungbegehren immer vor Augen führen, dass auf seiten der Versicherer geschultes Personal und Juristen sitzen, die den ganzen Tag, legitimer Weise, versuche Leistungen zu verweigern.
Gutachter werden von den VS bestimmt. Wenn bei einem Hausbesuch gezielte Fragen gestellt werden,deren Grund der Leistungsteller auf den ersten Blick nicht erkennen kann, können genau diese Antworten zu genau den unerwünschten Przessen führen.


ps. Ich wollte Sie nicht angreifen oder Ihre Kompetenz in Frage stellen, sollte das so rüber gekommen sein, tut es mir leid.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Reiner« (30. August 2008, 10:26)


16

Sonntag, 31. August 2008, 09:39

hallo, gestern hatte ich das gespräch. mit dem verlauf bin ich soweit zufrieden. es gab nur zwei dinge, die mir nicht so gefielen. einmal hat er ein foto von meinem kranken fuß (die schwellung ist deutlich sichtbar) gemacht. und was ich als ziemlichen "vertrauensbruch" finde ist, daß der hr. sachverständige zuerst das gespräch mit meinem arbeitgeber suchte. mein freund sah sie zusammen im cafe. während dem gespräch hätte der hr. sachverständige einigemale die gelegenheit gehabt dies zu erwähnen. tat er aber nicht. mein freund kam zu dem gespräch etwas später hinzu. nachdem der hr. gegangen ist, sagte mir mein freund, daß der herr... mit meinem chef schon gesprochen hat. da das verhältnis zu meinem arbeitgeber mehr als zerrüttet ist, fühle ich mich nicht so wohl bei diesem gedanken. wie ist das ein zuordnen. kann ich von dem gespräch die notizen verlangen.

lieben gruß

inja

17

Sonntag, 31. August 2008, 11:04

Haben Sie eine generelle Schweigepflichtentbindung oder eine für den Einzelfall erteilt?
Bei letzteren Fall (und Sie haben Ihren Arbeitegeber nicht einbezogen) wäre zu prüfen ob dies rechtmäßig war.
Ein persönliches Gespräch mit Ihrem AG, ohne das sie daran teilgenommen haben, halten ich für sehr fragwürdig.
Hat der GA Sie untersucht oder nur ein Foto gemacht?

18

Sonntag, 31. August 2008, 13:49

hallo, von dem fuß hat er nur ein foto gemacht, sonst nichts.
bzgl. der schweigepflichtentbindung stell ich mal das schreiben rein..

___________________________________________________________________________________________________________

Einwilligungserklärung in die Datenübermittlung gemäß
§ 67 b Abs. 1 Sozialgesetzbuch X


Ich _______________________________________ (Name, Vorname des / der Versicherten)


bin damit einverstanden, dass alle personenbezogenen ärztlichen Unterlagen zu laufenden oder abgeschlossenen Rentenverfahren sowie Unterlagen zur beruflichen / medizinischen Rehabilitation sowie Sachstandsinformationen zu Reha- und/oder Rentenverfahren

von der, AOK NIEDERSACHSEN ............
(Rentenversicherungsträger, Anschrift)


an die Protektor Lebensversicherungs-AG, Postfach , Mannheim und die in ihrem Auftrage tätige Swiss Re / Frankona Rückversicherungs-AG und deren Tochtergesellschaft, die ASS Assekuranz, Service- und SachvOrständigengesellschaft mbH, Markenbergweg 36, 59846 Sundern-Hövel


zum Zwecke der Prüfung der Ansprüche aus meiner privaten Berufsunfähigkeitsversicherung übermittelt werden.



Insoweit entbinde ich die oben genannte Stelle von der Schweigepflicht.



___________________________________________________________________________________________________________


so wie es aussieht hab ich nur meine krankenkasse von der schweigepflicht entbunden.

lieben gruß

inja









(Ort und Datum) (Unterschrift)

19

Sonntag, 31. August 2008, 19:32

So wie es aussieht, war weder Ihr AG noch der Gutachter zur Kontaktaufnahme bzw. Ihr AG zur Weitergabe personenbezogener Daten,berrechtigt.
Wenn der angebliche GA Sie noch nicht einmal untersucht hat, bin ich gespannt, wie der Schriftwechsel weitergeht. Ob in einem der nächsten Schreiben von einer Begutachtung oder ähnlichem die Rede ist.
Wie hat sich der GA Ihenen gegenüber denn vorgestellt, Dr. ,Prof oder wie???
Ich Regelfall wird man zu einem Gutachter, sprich Arzt, zur Untersuchung geschickt, daher die Frage. Denn es wären in Ihrem Fall ggf. apparative Untersuchungsverfahren von nöten. Klingt alles sehr suspeckt. Sollte aufgrund dieser "Begutachtung" eine Ablehung erfolgen, kann ich Ihnen nur dringend raten keine eigene Korrespondenz mit dem VS mehr zu führen. Wenn Ihnen ein Fachanwalt für Versichirungsrecht (mit BU Erfahrung) zu teuer ist, wenden Sie sich an den Verein Anspruchhilfe e.v .

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Reiner« (31. August 2008, 21:27)


20

Montag, 1. September 2008, 10:37

hallo,

der herr hat sich nur mit seinem namen vorgestellt. es war kein akademischer titel dabei. die weitere vorgehensweise sieht wie folgt aus.

zur zeit habe ich noch das gesprächsprotokoll. nach eingehender prüfung und ggf. ergänzung schicke ich das protokoll zum sachverständigen. der wiederum läst mir eine abschrift zu kommen. die versicherung entscheidet auf grund des berichts, ob ich zur medizinischen begutachtung muß. die würde dann in der nächstgelegenen uni-klinik statt finden.

ich hab nochmal alle vertragsbestandteile bzgl. mitwirkungspflicht, aufhebung der schweigepflicht etc. durchgelesen. nirgends ist ersichtlich, daß der versicherer meinen arbeitgeber kontaktieren darf. es ist immer nur von ärzten, krankenhäuser, behörden, rentenversicherer die sprache. und auch nur dann, wenn ich vorher einwillige.

mein interesse ist natürlich so schnell wie möglich die bu zu bekommen. ich habe kein verlangen die beteiligten zu nerven und unter umständen den vorgang zu verlangsamen. dennoch, würden sie (vielleicht meldet sich ara nochmal...hätte gern mehrere meinungen dazu) den sachverständigen bitten (und zwar höflich) eine kopie von dem gespräch mit meinem arbeitgeber mir zu kommen zu lassen.

lieben gruß

inja

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