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Freitag, 2. März 2018, 14:44

Sturmschaden im Garten

Bevor ich anfange, muss ich zuerst
erwähnen, dass wir in einem Mehrfamilienhaus zur Miete wohnen. Zur
Mietwohnung gehört ein Garten mit Gartenlaube und allem drum und
dran. Nun habe ich folgendes Problem, bei dem Sturm im Januar diesen
Jahres hat es 2 große Tannen in unserem Garten umgehauen. Die eine
ist abgenickt und hat sämtliche Zäune und Bänke zerdeppert, die
andere wurde entwurzelt und fiel sachte auf die obere Ecke unserer
Laube, sodass diese nicht größer zu Schaden kam. Beide Tannen
stehen auf dem Stück welches der Gemeinschaft gehört, also NICHT
auf unserem Gartenstück. Laut Mietvertrag sind wir auch nicht für
die Baumpflege verantwortlich, auch mündlich gab es solche
Absprachen nicht. Ca. 1 Woche nach dem Sturm kam Firma 1 zum
Besichtigen der Bäume zwecks Fällung, diese sagte der Baum auf
unserer Laube muss abgefangen werden, um weitere Schäden zu
vermeiden. Firma 2 kam am anderen Tag und war anderer Meinung, nichts
mit abfangen einfach in kurze Stücke sägen und fallen lassen. Firma
2 ist bekannt für minderwertige Arbeiten. Natürlich hat Firma 2 den
Auftrag von unserem Vermieter bekommen, war ja günstiger. Es mussten
sogar noch 2 weitere Tannen dran glauben und gefällt werden, welche
auf unserem Gartenstück stehen. Mal abgesehen davon, dass beim
Fällen erhebliche Schäden an der Laube entstanden sind (was
vorherzusehen war), meint unser Vermieter jetzt seine Versicherung
würde auch für die Schäden durch die umgestürzten Bäume nicht
aufkommen. Anfangs hatte er sich noch gefreut, dass Schäden im
Garten der Mieter sind, da dann seine Versicherung für alles
aufkommt. Er hatte uns noch gebeten die Schäden zu protokollieren
und ihm schnellst möglich zu überreichen. Gesagt, getan, alles
eingereicht und dann 2 Stunden, plumpe Nachricht vom Vermieter:


Sehr geehrte Frau ....,

meine Versicherung hat mit mitgeteilt,
dass diese für Schäden am Privateigentum der Mieter nicht aufkommt.


Mit freundlichen Grüßen


Ich hatte ihn gebeten mir doch bitte
eine Kopie des Schreiben seiner Gebäudeversicherung zu kommen
lassen, aus dem für mich ersichtlich ist, dass diese den
Schaden nicht begleicht, aufgrund seiner pampigen Antwort glaube ich
nicht dass er mir so etwas aushändigt. Es kann doch nicht sein das
ich mich auf seine bloße Aussage stützen muss. Und muss denn nicht
der Vermieter sicherstellen, dass die Bäume gesund sind? Bleiben wir
wirklich auf den Kosten sitzen?

Barmer

Versicherungsberater

Beiträge: 1 636

Wohnort: Wuppertal, Münster

Beruf: Rentner, Versicherungsberater 34e Abs.1 i.R.

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2

Sonntag, 4. März 2018, 23:04

Hallo,

ob die Versicherung aufkommt oder ob Ihr auf dem Schaden sitzenbleibt, sind zwei paar Schuhe.

Die rechtliche Beurteilung, ob der Besitzer für Schäden durch umfallende Bäume haftet, ist nicht unkompliziert. Es gibt Rechtsprechung, dass niemand haftet, wenn gesunde Bäume ohne Vorwarnung bei einem Sturm fallen (höhere Gewalt). Das könnte Euch bei dem Schaden, der durch den Sturm entstanden ist, treffen. Deiner Schilderung nach war das aber weniger gravierend.

Wenn aber Schaden angerichtet wird durch unsachgemäßes Fällen oder überhaupt beim Aufräumen (und natürlich auch, wenn schn länger zu erkennen war, dass ein Baum schwächelt), ist Euch gegenüber der Vermieter ersatzpflichtig, der sich das natürlich beim Unternehmer wiederholen muss. Ob der Vermieter zusätzlich eine geeignete Versicherung hat, kann Euch erstmal egal sein. Man kann sich nicht aus der Haftung entlassen, indem man keine geeignete Versicherung abschließt.

Kann natürlich Ärger geben beim Durchsetzen...

Viel Glück

Barmer

3

Montag, 5. März 2018, 20:01

Danke für die schnelle Antwort. Das klingt ja schonmal ganz gut! Werden wir mal das probieren :)

Beiträge: 2

Wohnort: Dalheim

Beruf: Versicherungsfachmann

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4

Dienstag, 10. April 2018, 14:43

Verwunderlich ist das der Eigentümer Ihnen das Schreiben der Versicherungsgesellschaft nicht aushändigt. Er wird sicherlich dazu auch nicht verpflichtet sein, allerdings stelle ich mir die Aushändigung des Dokumentes als relativ unproblematisch vor.

Sich einen Schaden regulieren zu lassen ist für den Versicherungsmehmer oft problematisch zu werten ! Evtl wird seine aktuelle Versicherung seine Selbstbeteiligung anpassen, den Beitrag erhöhen oder ( wenn schon des öfteren Schäden gemeldet wurden ) den Vertrag kündigen.

Wenn der Versicherer dem Versicherungsnehmer den Vertrag kündigt wird es sehr schwierig einen neuen Versicherer zu finden der das Risiko übernimmt.

Ich habe mich vor Jahren schon auf Gebäudeversicherungen spezialisiert. Wenn Fragen aufkommen, können Sie mich sehr gerne kontaktieren.

Hier meine Webadresse mit meinen Kontaktdaten : Link entfernt MOD CM

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Thomas Binner« (11. April 2018, 11:59)


uwehaensch

Fortgeschrittener

Beiträge: 263

Wohnort: Paderborn

Beruf: Versicherungsmakler, Finanzanlagenvermittler

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5

Dienstag, 10. April 2018, 21:35

Verwunderlich ist das der Eigentümer Ihnen das Schreiben der Versicherungsgesellschaft nicht aushändigt. Er wird sicherlich dazu auch nicht verpflichtet sein, allerdings stelle ich mir die Aushändigung des Dokumentes als relativ unproblematisch vor.

Sich einen Schaden regulieren zu lassen ist für den Versicherungsmehmer natürlich immer problematisch zu werten ! Evtl wird seine aktuelle Versicherung seine Selbstbeteiligung anpassen, den Beitrag erhöhen oder ( wenn schon des öfteren Schäden gemeldet wurden ) den Vertrag kündigen.

Wenn der Versicherer dem Versicherungsnehmer den Vertrag kündigt wird es sehr schwierig einen neuen Versicherer zu finden der das Risiko übernimmt.

Ich habe mich vor Jahren schon auf die Gebäudeversicherungen spezialisiert. Wenn Fragen aufkommen, können Sie mich sehr gerne kontaktieren.

Hier meine Webadresse mit meinen Kontaktdaten : Link entfernt MOD CM


Soso, auf Gebäudeversicherungen spezialisiert. Als was denn, als Bezirksdirektor einer Krankenversicherung ? Oder als von der Conti bekehrter Ex-Versicherungsmakler ? Ja, nee, iss klar.
Einen Sturmschaden regulieren zu lassen ist so gut wie nie "problematisch für den VN", was ist das denn für eine Aussage.

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren dass Sie hier eigentlich nichts zu sagen haben, stattdessen aber plumpe Werbung machen wollen. Lassen Sie das am besten gleich mal sein.
Uwe Haensch

Alle Aussagen in meinen Beiträgen erfolgen ohne Gewähr und stellen keine (Rechts)Beratung dar.

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Beruf: Versicherungsfachmann

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6

Mittwoch, 11. April 2018, 11:04

Herr Haensch. Wer lesen kann ist klar im Vorteil ! Ich habe nicht geschrieben das es problematisch ist, sich einen Sturmschaden regulieren zu lassen ! Es kann aber durchaus für einen Versicherungsnehmer zum Problem werden wenn zu viele Schäden eingereicht wurden( auch kleine Schäden) Ich kann mir nicht vorstellen das Sie als "erfahrener Versicherungsprofi" das nicht wissen. Auch verstehe ich nicht weshalb meine Historie eine Rolle spielt, warum ich mich nicht auf Gebäudeversicherung spezialisiert haben soll.

In der Art wie Sie mich hier angreifen zeigt mir wieder so einiges ! Im Gegensatz zu Ihnen habe ich mir wenigstens die Forumsregeln durchgelesen !

Ich bin sogar der Meinung das Sie noch nicht so lange in der Versicherungsbranche tätig sind, da Sie augenscheinlich nicht wissen das die Central Krankenversicherung damals im Verbund der Generali gearbeitet hat. Die Generali hat damals sehr gute Gebäudeversicherungen angeboten die ich sehr oft vermittelt habe. und auch die Continentale bietet eine sehr Leistungsstarke Gebäudeversicherung an.

Mir war daran gelegen dem User der hier eine Frage gestellt hat zu helfen und mich hier als neuer User im Forum einzubringen. Auf, so wie Sie es ausdrücken "Plumpe Werbung" habe ich noch nie Wert gelegt.

Unterlassen Sie zukünftig bitte Ihre "plumpe Art und Weise"

uwehaensch

Fortgeschrittener

Beiträge: 263

Wohnort: Paderborn

Beruf: Versicherungsmakler, Finanzanlagenvermittler

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7

Mittwoch, 11. April 2018, 11:18



Mir war daran gelegen dem User der hier eine Frage gestellt hat zu helfen und mich hier als neuer User im Forum einzubringen.


OK, "points taken", aber das was Sie offenbar ausdrücken wollten und das was Sie dann ausgedrückt haben, und wie Sie es getan haben, passten nicht zusammen.
Uwe Haensch

Alle Aussagen in meinen Beiträgen erfolgen ohne Gewähr und stellen keine (Rechts)Beratung dar.

8

Donnerstag, 12. April 2018, 23:15

Im Gegensatz zu Ihnen habe ich mir wenigstens die Forumsregeln durchgelesen !


Durchgelesen evtl., verstanden wohl eher nicht. Ich hab dann mal Ihren Werbelink entfernt :-)
Sämtliche Antworten, Aussagen und E-Mails werden von mir als Privatperson getätigt und sind ohne jegliches gewerbliches/berufliches Interesse und ohne Anspruch auf Richtigkeit!
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