Moin Experten,
ich bin 18 Jahre alt und habe kürzlich meinen Führerschein gemacht (ohne BF17).
Ich mache eine Ausbildung in einem von meinem Wohnsitz mit öffentlichen Verkehrsmitteln recht umständlich zu erreichenden Ort und bin daher am Überlegen, ob ich mir ein Auto leisten könnte. Mir ist klar, dass ich, gerade mit den folgenden Umständen, ein Vielfaches von den Kosten meiner Karte für den öffentlichen Nahverkehr zahlen müsste, dennoch würde ich mich gerne informieren.
Bitte entschuldigt mein Halbwissen; ich habe versucht, mich vorweg ein wenig zu informieren, um nicht ganz von Null an zu fragen, bitte korrigiert mich, falls ich hier Müll schreibe.
Nun zu meinen persönlichen Umständen
- Ich wohne nicht mehr zuhause (sollte aber eigentlich nicht wichtig sein, oder?)
- Meine Mutter ist vor 3 1/2 Jahren verstorben, ich habe von Möglichkeiten gehört die Versicherung zu übernehmen (wahrscheinlich ist es dafür aber sowieso zu spät), allerdings immer nur so viele SF-Klassen, wie man selber hätte erfahren können, oder? Deshalb dürfte diese Möglichkeit bei mir wegfallen.
- Mein Vater fährt einen Firmenwagen und das schon seit sehr vielen Jahren. Demnach ist er ja über die Firma versichert und könnte mich auch nicht als Zweitwagen anmelden, oder?
Ich habe versucht mit Durchschnittswerten einer Teilkasko mal grob zu errechnen, was auf mich im "worst-case" zu kommen würde. Die Summen, die herausgekommen sind, waren recht hoch. Ich könnte mir nicht mehr als 140% leisten, fürchte ich. Das entspräche ja SF 1/2, was man aber höchstens bekommen kann, wenn man 3 Jahre den Führerschein besitzt?! Das Träfe bei mir ja auch nicht zu.
Diese "Kundenkinder"-Tarife würde für mich ja auch nicht zutreffen, oder?
So wie ich es bisher verstanden habe, bleibt mir nur ein Neuanfang bei 240%, was für mich allerdings in den nächsten Jahren nicht finanzierbar wäre. Aber irgendwie muss ich ja anfangen
Hach, ist das alles kompliziert.
Vielen Dank schonmal.
Verwirrte Grüße aus dem verschneiten Norden,
Uli